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Lumedis Ihre Wirbelsäulenspezialisten in Frankfurt

Privatpraxis für Orthopädie

Lumedis behandelt die verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule im Schwerpunkt.
Die Praxisausstattung ist speziell für die Erkrankungen der Wirbelsäule ausgestattet.

Lumedis ist auf die konservative Diagnostik und Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert

Die Wirbelsäulenspezialisten von Lumedis haben bereits 75 Erkrankungen rund um die Wirbelsäule detailiert beschrieben.
Es werden kontinuierlich die Erkrankungen erweitert, aktualisiert und überarbeitet.

Warum veröffentlicht Lumedis so viele Themen zu den verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule?

Weil die Wirbelsäulenspezialisten von Lumedis sich sehr gut mit der Wirbelsäule auskennen ;-)
Die gesamte Praxisausstattung ist auf die Bedürfnisse der Diagnostik und Therapie von den verschiedenen Formen von Rückenschmerzen ausgerichtet.
Gerne beraten wir Sie in einem Termin.

Unsere Wirbelsäulenspezialisten

Erkrankungen der Hüfte die besonders häufig bei Lumedis behandelt werden

Bandscheibenvorfall der LWS

Die Lendenwirbelsäule, kurz LWS, stellt die häufigste Lokalisation für einen Bandscheibenvorfall dar. Der Grund hierfür ist die sich dort befindende starke Krümmung der Wirbelsäule.
Am häufigsten tritt der Bandscheibenvorfall der LWS zwischen den Wirbelkörpern L4 und L5 auf. Hierbei kommt es typischerweise zu Schmerzen entlang der Oberschenkelaußenseite bis zur Unterschenkel- und Fußinnenseite. Hier treten außerdem gehäuft Missempfindungen, wie beispielsweise Taubheit, Kribbelgefühle oder Ameisenlaufen, auf.
Des Weiteren kann es zur Beeinträchtigung der Muskulatur für die Fuß- und Großzehenhebung und im Bereich des Gesäß kommen.

Nähere Informationen finden sie hier.

MRT der LWS (horizontal, T2) mit einem Bandscheibenvorfall L5/S1:

  1. rechte Nervenwurzel S1
  2. Nervenaustrittsloch links L5/S1
  3. Bandscheibe L5
  4. Bandscheibenvorfall L5/S1 mediolateral links
  5. Wirbelkanal (Spinalkanal)

Wirbelgleiten

Das Wirbelgleiten wird auch Spondylolisthesis genannt und bezeichnet das Gleiten eines Wirbelkörpers beim Vorliegen eines Spalts in den Wirbelbögen.
In den meisten Fällen geschieht das Gleiten nach vorne und kommt gehäuft bei jüngeren Menschen vor. Ursächlich sind bestimmte Belastungen, wie bei einem Hohlkreuz oder beim Kunstturnen.
Häufig bleibt das Wirbelgleiten lange unentdeckt, da es nicht immer zu Symptomen kommt. Treten Beschwerden auf handelt es sich dabei meist um Rückenschmerzen, die vor allem bei Belastung auftreten und bis in das Gesäß ausstrahlen können.
Eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung beugt der gefürchteten Komplikation des Abkippens der Wirbelkörper, auch Spondyloptose genannt, vor.

MRT der LWS T2 seitlich:

  1. Wirbelgleiten
  2. Wirbelkanal (Canalis spinalis)
  3. vorderer Bandscheibenvorfall
  4. fehlende 5. Bandscheibe der LWS
  5. gesunde 4. Bandscheibe der LWS

ISG Blockade

Die ISG Blockade bezeichnet eine Blockierung im Gelenk, das aus dem Kreuzbein und dem Darmbein gebildet wird und auch als Iliosakral-Gelenk bezeichnet wird. Dabei kommt es zu einer gegenseitigen Verkanten der beiden Gelenkflächen und damit einhergehend zu den typischen Beschwerden. Die ISG Blockade findet sich meist nur auf einer Seite und kommt gehäuft bei Sportlern vor.
Verursacht wird die ISG Blockade häufig durch bestimmte Bewegungen, die nicht dem normalen Bewegungsausmaß entsprechen. Ein typischer Auslöser ist daher beispielsweise das Treten ins Leere, wie beispielsweise beim Verfehlen einer Stufe auf der Treppe oder einer Leiter.
Des Weiteren kann eine übermäßige und punktuelle Belastung des Iliosakralgelenks zu einer ISG Blockade führen, wie sie beispielsweise beim Heben einer schweren Last vorkommt.

Zu den typischen Symptomen gehören vor allem Schmerzen:

  • im unteren Rücken
  • dem Becken
  • dem Gesäß auf der betroffenen Seite

sowie Bewegungseinschränkungen im ISG. Dementsprechend fällt den Betroffenen beispielsweise das vornüberbeugen schwerer.
Die Diagnose wird vor allem durch bestimmte klinische Tests in der Untersuchung gestellt.
Die Behandlung umfasst das Lösen der Blockade sowie verschiedene Kräftigungsübungen zur Stärkung der umliegenden Muskulatur, die Anwendung von Wärme und das Kinesiotaping.

Schmerzen am ISG

  1. Beckenschaufel (Os iliium)
  2. Iliosacralgelenk (rot)
  3. Kreuzbein (Os sacrum)

Gleitwirbel

Bei einem Gleitwirbel handelt es sich in der Regel um ein Gleiten des Wirbelkörpers und des gesamten darüber liegenden Wirbelsäulenabschnitts nach vorne. Gleitwirbel kommen gehäuft bei jüngeren Frauen vor und werden oft durch Fehlhaltungen, wie ein Hohlkreuz in der Lendenwirbelsäule, verursacht.
Die meisten Verläufe von Gleitwirbeln bleiben lange ohne Symptome und werden daher beispielsweise oft zufällig im Rahmen von anderen Untersuchungen entdeckt. Zu den Symptomen gehören Rückenschmerzen, die vor allem im Bereich der LWS bei Belastung auftreten und bis in die Beine ausstrahlen können.
Für die Diagnose ist ein Röntgenbild entscheidend, die Behandlung richtet sich nach der Ausprägung des nach vorne Gleitens und reicht von Kräftigungsübungen über Schmerzmittel bis zu einer operativen Versorgung.

Muskelverspannung der HWS

Die Muskelverspannung der HWS gehört zu den häufigsten Lokalisationen für übermäßige Anspannungen der Rückenmuskulatur. Dabei kommt es zum Auftreten eines muskulären Hartspanns und Verhärtungen.
Zu den auslösenden Faktoren gehören eine erhöhte Beanspruchung und Belastung der HWS-Muskulatur und eine damit einhergehende muskuläre Dysbalance.
Des Weiteren spielt die Fehlhaltung der oberen Wirbelsäule, beispielsweise beim Arbeiten am Schreibtisch, in vielen Fällen eine wichtige Rolle. Daher konzentriert sich die Behandlung und Prävention vor allem auf die regelmäßige Ausübung von Trainingsübungen zur Stärkung der Muskulatur sowie das Einhalten einer gesunden und aufrechten Körperhaltung.

Spinalkanalstenose

Bei einer Spinalkanalstenose kommt es zur Einengung des Wirbelkanals, der auch als Spinalkanal bezeichnet wird.
Auch die Zwischenwirbellöcher können bei einer Spinalkanalstenose verengt sein. Dies führt zur Einengung des Rückenmarks und damit einhergehend zu zahlreichen Symptomen in den betroffenen Bereichen. Hierzu gehören beispielsweise Schmerzen im Nacken oder im Gesäß mit Ausstrahlung in die Arme und Beine. Auch Missempfindungen, wie Kribbeln oder Taubheit, können in den betroffenen Bereichen auftreten.
In ausgeprägten Fällen kann es zusätzlich zu muskulären Schwächen oder Lähmungen kommen. Daher ist eine frühzeitige Diagnose mittels MRT für den weiteren Verlauf sehr wichtig.

Bandscheibenvorfall der HWS

Ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule, kurz HWS, ist zwar seltener als im Bereich der Lendenwirbelsäule, jedoch kann er schwerwiegende Folgen mit sich bringen.
Dabei kommt es durch Austritt des gallertigen Bandscheibenkerns zur Einengung des Rückenmarks und der daraus hervortretenden Spinalnerven, die für die Versorgung der Kopf-, Hals-, Schulter- und Armregion zuständig sind. Dementsprechend äußert sich ein Bandscheibenvorfall der HWS typischerweise durch Schmerzen entlang eines Spinalnerven, also beispielsweise entlang der Außenseite von Schulter und Oberarm, und begleitenden Missempfindungen und muskulären Einschränkungen.
Am häufigsten wird er verursacht durch verschleißbedingte Abnutzungen der Bandscheiben und knöchernen Veränderungen der Wirbelkörper.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Abbildung der Halswirbelsäule

  • rechts: seitliche Halswirbelsäule (grün)
  • mitte: Halswirbelsäule von hinten (grün)
  • links: Halswirbelsäule von vorne (grün)

Rippenprellung/Rippenbruch

Eine Verletzung der Rippen wird am häufigsten durch ein Trauma, also eine Gewalteinwirkung im Rahmen eines Sturzes oder Unfalls, ausgelöst. Dabei kommt es deutlich häufiger zu einer Rippenprellung, einer Quetschung einer oder mehrere Rippen mit umliegender Gewebeverletzung.
In schweren Fällen kann es aber auch zum Rippenbruch kommen, was aufgrund des Risikos der Lungenverletzung sehr schwerwiegend sein kann und unverzüglich behandelt werden muss.
Die deutlich häufiger vorkommende Rippenprellung hingegen wird in der Regel nicht-operativ therapiert und bedarf einer Schonung von einigen Wochen in Kombination mit :

  • Schmerzsalben
  • Atemtraining
  • Kinesiotaping.

Röntgenbild eines Brustkorbs mit Rippen

  1. Rippenbruch der 3. Rippe
  2. Rippenbruch der 4. Rippe
  3. Rippenbruch der 5. Rippe
  4. Schulterblatt (Scapula)
  5. Rippenbruch der 6. Rippe
  6. Oberarmknochen (Humerus)
  7. Rippenbruch der 7. Rippe

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind allgemein ein häufig auftretendes Symptom, das am häufigsten aufgrund von muskulären Dysbalancen verursacht wird. Am Rücken befinden sich zahlreiche verschiedene Muskelgruppen, die in einem komplexen Zusammenspiel miteinander interagieren. Durch Fehlhaltungen und mangelndes Training zur Kräftigung der Rückenmuskulatur treten entsprechend häufig Ungleichgewichte zwischen diesen Muskeln auf, was zu Verhärtungen, Verspannungen und Rückenschmerzen führt.

Rückenschmerzen können aber auch durch zahlreiche verschiedene Erkrankungen verursacht werden. Hierzu gehören beispielsweise degenerative, also durch Verschleiß-bedingte, Veränderungen Erkrankungen, wie eine degenerative Spinalkanalstenose  der HWS oder LWS sowieein lumbales Facettengelenkssyndrom.
Die Arthrose, also die Verschleißbedingte Abnutzung der Zwischenwirbelgelenke, gehört ebenfalls zu den häufigeren degenerativen Ursachen für Rückenschmerzen.
Des Weiteren können auch verschiedene Deformierungen der Wirbelsäule ursächlich für Rückenschmerzen sein. Hierzu gehören vor allem die Skoliose und der Morbus Scheuermann.
Zu den entzündlichen Erkrankungen, die Rückenschmerzen auslösen können, gehören vor allem rheumatische Erkrankungen, sowie eine Entzündung der Wirbelkörper, auch Spondylitis genannt. 

Skoliose

Bei der Skoliose kommt es zu einer Verformung der Wirbelsäule mit Verbiegung in der seitlichen Ebene und Verdrehung einzelner Wirbelkörper. Sie tritt meist im Kindesalter auf und befindet sich am häufigsten im Bereich der Brustwirbelsäule. Da sich die Skoliose nicht sofort durch Symptome äußert wird die Diagnose häufig erst verspätet gestellt.
In vielen Fällen ist die Skoliose lediglich leicht ausgeprägt und führt zu keiner relevanten Beeinträchtigung. Bei ausgeprägteren Formen kann es jedoch zunehmend zur Verschleiß-bedingten Abnutzung der Wirbelkörper kommen. Dadurch kommt es, insbesondere bei Lokalisation in der BWS, zu einer Verformung des Brustkorbs mit einhergehenden Beschwerden beim Atmen und starken Rückenschmerzen. Daher ist eine frühzeitige Behandlung mittels Trainingsübungen und Korsett sinnvoll.

Hohlkreuz

Ein Hohlkreuz wird auch als Hyperlordose bezeichnet und beschreit eine ausgeprägte Krümmung der Wirbelsäule nach vorne.
Es kann im Bereich der Lendenwirbelsäule auftreten und teilweise den unteren Abschnitt der Brustwirbelsäule miteinbeziehen.
Ursächlich sind oft mehrere Faktoren im Zusammenspiel, wobei am häufigsten eine muskuläre Dysbalance sowie eine Bindegewebsschwäche eine Rolle spielen.
Des Weiteren spielt die allgemeine Körperhaltung im Alltag, und beispielsweise bei der Arbeit am Schreibtisch, eine wichtige Rolle. Die dauerhafte Krümmung führt zu einer Verspannung der Muskulatur in der unteren Brust- und der gesamten Lendenwirbelsäule. Dementsprechend kann dem Hohlkreuz häufig effektiv durch gezielte Kräftigungsübungen der Rückenmuskulatur entgegen gewirkt werden.

Facettenarthrose

Bei einer Facettenarthrose kommt es zur Arthrose, also der Abnutzung des Gelenkknorpels durch Verschleiß, an den Zwischenwirbelgelenken.
Am häufigsten befindet sich die Facettenarthrose im Bereich der LWS und tritt vor allem im Alter im Rahmen von degenerativen Prozessen auf. Zu den weiteren auslösenden Faktoren gehören eine Fehlbelastung sowie anderweitige Vorerkrankungen im Bereich der Wirbelsäule.
Die Facettenarthrose führt typischerweise zu Schmerzen im Bereich des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts mit Ausstrahlung in das umliegende Gewebe.
Für die Diagnose ist neben der Bildgebung vor allem die Abgrenzung zu pseudoradikulären Beschwerden wichtig. Die Behandlung umfasst neben Schmerzmedikamenten und Wärmebehandlungen die Akupunktur und den Einsatz von Cortison-Spritzen.

HWS Syndrom

Das HWS-Syndrom ist ein allgemeiner Begriff, der zahlreiche verschiedene Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule, des Nackens und der Schultern zusammenfasst. Allen gemein ist der Schmerz, der in den genannten Strukturen auftritt und häufig zu einer Bewegungseinschränkung führt.
Zu den Ursachen gehören häufig eine Kombination aus einer Fehlhaltung und einer muskulären Dysbalance, die gehäuft durch das Arbeiten am Schreibtisch provoziert wird.
Des Weiteren können Erkrankungen, wie eine Spondylose oder das Auftreten von knöchernen Veränderungen zu einem HWS-Syndrom führen.
Zu den weiteren Symptomen gehören, je nach Ursache:

  • das Auftreten von Schwindel
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit

Die Behandlung richtet sich stets nach der zugrundeliegenden Ursache des HWS-Syndroms.

Nervenwurzelentzündung

Eine Nervenwurzelentzündung wird auch als Radikulopathie bezeichnet und beschreibt eine entzündlichen Reizzustand einer Nervenwurzel, die als Zusammenschluss der aus dem Rückenmark führenden Spinalnerven dient. Dies kann an allen Abschnitten der Wirbelsäule auftreten und geht mit den typischen Symptomen einer Nervenreizung einher:
Es kommt zu Schmerzen entlang des Versorgungsgebiets der Nerven, sowie zum Auftreten von Missempfindungen oder muskulären Einschränkungen und Lähmungen.
Zu den Ursachen zählen vor allem Verschleiß-bedingte Prozesse der Wirbelgelenke, sowie andere Erkrankungen der Wirbelsäule.
Die Behandlung richtet sich entsprechend nach der zugrundeliegenden Ursache.

Über folgende Wirbelsäulenerkrankungen haben wir bereits hilfreiche Informationen veröffentlicht.