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Lumedis Frankfurt

Dr. Carmen Heinz
Dr. Franziska Zwecker
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Fachärzte für Orthopädie

Sven Daum
Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Schmerztherapie, Akupunktur und manuelle Medizin

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Radikuläre Schmerzen

Radikuläre Schmerzen können vielfältige Ursachen haben und sind meistens nicht harmlos.
Daher sollten diese immer von einem Wirbelsäulenspezialisten behandelt werden.
Gerne beraten Sie die Spezialisten von Lumedis in einem Termin!

Dieser Artikel wurde durch Dr. Gerret Hochholz veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Außerdem ist er Instruktor für Manuelle Therapie und spezialisiert auf Akupunktur. Hier verfügt er über große Erfahrungen im Bereich der Triggerakupunktur.

Sein Behandlungsschwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie der verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen.
Sein Ziel ist es, alle Erkrankungen ohne Operation zu heilen.
 

Definition - Was sind radikuläre Schmerzen?

Bei radikulären Schmerzen handelt es sich um schmerzhafte Beschwerden, die im Versorgungsbereich einer oder mehrerer Nervenwurzel auftreten.

  • Die Nervenwurzeln bündeln die aus dem Rückenmark austretenden Spinalnerven der einzelnen Rückenmarkssegmente.
  • Bei einer Reizung dieser Nervenwurzeln kommt es zu einer sogenannten Radikulopathie, die sich vor allem durch radikuläre Schmerzen bemerkbar macht.
    Diese Reizung kann beispielsweisedurch
  • Ein bekanntes Beispiel für radikuläre Schmerzen ist die Ischialgie, bei einer Reizung von lumbalen Nervenwurzeln, der sogenannte Hexenschuss.

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Ursachen

Radikuläre Schmerzen werden durch Reizungen von Nervenwurzeln mit folgenden zugrundeliegenden Ursachen verursacht:

  • Muskulärer Hartspann
  • Knöcherne Anbauten der Wirbelsäule (z.B. Osteophyten)
  • Neuroforamenstenose (Verengung des Nervenlochs am Ausgang der Wirbelsäule) 
  • Facettenzyste am Facettengelenk
  • Bandscheibenvorfall
  • Entzündungen der Nervenwurzel, beispielsweise Herpes Zoster
  • Knochentumore (selten, z.B. ein Sanduhrneurinom)

Falls Sie mit dem Therapiefortschritt oder den angebotenen Behandlungsmaßnahmen Ihre radikulären Symptomatik ncht zufrieden sein sollten, schauen sich die konservativen Frankfurter Orthopäden von Lumedis gerne Ihren Fall an!
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass häufig wenige aber gezielte Übungen gegen effektiv gegen radikuläre Schmerzen helfen und die Beschwerden erheblich lindern.
Gerne zeigen Ihnen unsere Wirbelsäulenspezialisten, welche das in Ihrem Fall sind.

Neuroforamenstenose

Bei einer Neuroforamenstenose handelt es sich um eine
Verengung der Austrittsöffnungen für die aus dem Rückenmark ziehenden Spinalnerven.

  • Durch diese knöcherne Verengung
  • kommt es zu einer direkten Reizung der Spinalnerven
  • mit einhergehenden radikulären Schmerzen.

Häufig sind Fehlstellungen oder altersbedingte Abnutzungsphänomene für eine Neuroforamenstenose ursächlich.

Typischerweise treten die Schmerzen hier beim langen Stehen oder bei Bewegung, also beispielsweise beim längeren Gehen, auf.
Fahrradfahren geht häufig ohne größere Beschwerden.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter unserem Artikel Neuroforamenstenose.

MRT einer Lendenwirbelsäule (T2)

  1. Niere (ren)
  2. Osteochondrose (weiße Struktur) zwischen 3. und 4. Lebenwirbelkörper (Modic II)
  3. Ileosakralgelenk (ISG)
  4. Kreuzbein (Os scarum)
  5. 4. Lendenwirbelkörper

Facettengelenkzyste

Eine Facettengelenkzyste, auch Synovialzyste genannt, beschreibt eine
Ansammlung von Flüssigkeit, die im Bereich der kleinen Wirbelgelenke entstehen kann.

Die häufigste Ursache hierfür sind

  • Verschleißerscheinungen
    sowie
  • entzündliche Prozesse.

Im Verlauf kann diese Facettenzyste in den Spinalkanal durch Verletzung der Gelenkkapsel einwachsen.
Dadurch kommt es zu direktem Druck im Bereich der aus dem Rückenmark austretenden Spinalnerven, was sich wiederum in radikulären Schmerzen äußert.

Weitere Informationen lesen Sie im Artikel Facettengelenkzyste.

Bandscheibenvorfall

Bei einem Bandscheibenvorfall kommt es zum Austreten des gallertigen Bandscheibenkerns durch den faserigen Ring der Bandscheibe.

  • Das Bandscheibenmaterial gelangt dadurch in den Austrittsbereich der aus dem Rückenmark ziehenden Spinalnerven und der Nervenwurzeln und komprimiert diese.
  • Dadurch kommt es typischerweise zu radikulären Schmerzen entlang des Versorgungsbereich einzelner Nerven und es kann zu entsprechenden Ausfällen im Dermatom und Kennmuskeln kommen.

Bei der häufigen Lokalisation zwischen den Wirbelkörpern LWK 4 und LWK 5 (L4/5) und den Wirbelkörpern LWK 5 und S1 (L5/S1) führt dies beispielsweise zu

  • Schmerzen an der Oberschenkelrückseite und
  • Schmerzen an der Knie- und Unterschenkelaußenseite.

Wenn die Nervenwurzel S1 dauerhaft komprimiert wird, kann ein sogenanntes S1 Syndrom entstehen.

Lesen Sie auch dazu die ausführlichen Artikel:

MRT der LWS (seitlich, T2) mit einem Bandscheibenvorfall L5/S1:

  1. Wirbelkanal (Spinalkanal)
  2. Dornfortsatz
  3. Bandscheiben L3
  4. Bandscheibenvorwölbung L 4/5
  5. Wirbelkörper L5
  6. Bandscheibenvorfall L5/S1

Symptome

So fühlen sich radikuläre Schmerzen an

Radikuläre Schmerzen entstehen durch eine Reizung, Kompression oder Schädigung eines oder mehrerer Spinalnerven bzw. der Nervenwurzeln.

  • Diese ziehen aus dem Rückenmark und verlaufen dann zwischen den jeweiligen Wirbelkörpern in engen strukturellen Verhältnissen.
  • Daher führt der Druck auf diese Nerven fast immer direkt zu Schmerzen.

Der Nerv wird akut gereizt, wodurch es zu starken Schmerzen kommt, die häufig plötzlich auftreten.
Diese Schmerzen werden häufig als

  • einschießend beschrieben und
  • können sich wie ein Blitzschlag am Rücken (Hexenschuss)
  • auf der entsprechenden Höhe anfühlen.

Eine häufige Lokalisation für diese Schmerzen ist die

  • untere Lendenwirbelsäule, da hier die Wirbelsäule eine starke Beugung hat und hier besonders viel Gewicht des Körpers lastet.
  • Die radikulären Schmerzen folgen typischerweise dem
    Verlauf des geschädigten Nervs.
    • Das bedeutet, dass die Schmerzen sowohl im Rücken an der Stelle selbst auftreten,
    • als auch im Verlauf des Nerven.
      Im Lendenwirbelsäulenbereich sind damit beispielsweise
      verschiedene Anteile des Beins gemeint.
  • Weiterhin können die Schmerzen lokal im Rückenbereich ausstrahlen,
    beispielsweise auch ins Gesäß.

Bei einer Zunahme der Nervenkompression kommt es auch zu einer
Erhöhung der Schmerzintensität.

MRT der LWS (T2, seitlich)

  1. Dornfortsatz
  2. Rückenmark, bzw. Pferdeschweif (Cauda equina)
  3. Unterhautfettgewebe
  4. Bandscheibe L4/5
  5. Wirbelkörper S1
  6. Bandscheiben L5/S1
  7. Wirbelkörper L5
  8. Wirbelkörper L4
  9. Bandscheibe L3/4
  10. Wirbelkörper L3

Weitere begleitende Symptome

Zu den weiteren begleitenden Symptomen von radikulären Schmerzen gehören:

  • Taubheitsgefühl
  • Kribbeln
  • Ameisenlaufen
  • Muskuläre Schwäche
  • Reduziert auslösbare Reflexe
  • Depressionen bei chronischen Schmerzen
  • (Spannungs-)Kopfschmerzen bei radikulären Schmerzen im HWS-Bereich

Diagnose

Für die Diagnostik bei radikulären Schmerzen ist die Findung der Ursache entscheidend.

  • Zunächst kann durch das Arzt-Patienten-Gespräch das Bestehen von radikulären Schmerzen anhand der typischen Ausstrahlung meist direkt festgestellt werden.
  • Dies kann weiterhin durch die körperliche Untersuchung untermauert werden,
  • wobei hier auch Verdachtsdiagnosen zur entsprechenden Ursache durch verschiedene klinische Tests gestellt werden können.
  • Nach der Feststellung des Vorliegens von radikulären Schmerzen gilt es allerdings vor allem, deren zugrunde liegende Ursache mithilfe von Röntgenbildern oder einem MRT abzuklären.

Lesen Sie auch unsere gesonderten Artikel:

Röntgenbild

Die Anfertigung eines Röntgenbildes der Wirbelsäule ist vor allem dann sinnvoll, wenn knöcherne Ursachen für die Entstehung der radikulären Schmerzen vermutet werden.
Hierzu gehören beispielsweise

  • Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule und der kleinen Gelenke zwischen den Wirbelkörpern.
  • Auch bei sogenannten Osteophyten, also knöchernen Anbauten im Bereich einzelner Wirbelkörper, kann dies im Röntgenbild dargestellt werden.

Je nach Fragestellung ist es jedoch oft üblicher, dass ein MRT zur Abklärung durchgeführt wird.

Wann braucht man ein MRT?

Die Durchführung eines MRT zur Abklärung bei radikulären Schmerzen ist in den meisten Fällen eine sinnvolle und wichtige Maßnahme.

Der Grund hierfür ist, dass im MRT

  1. am besten die Struktur der Bandscheiben zwischen den Wirbelkörpern beurteilt werden kann.
  2. So gilt das MRT als sicherste und standardisierte Methode zum
    Ausschluss einer Bandscheibenvorwölbung oder eines -vorfalls.
  3. Auch entzündliche Prozesse können im MRT gut dargestellt werden.

Daher ist die Indikation, also der Grund zur Durchführung, einer MRT-Untersuchung bei klinisch eindeutig festgestellten radikulären Schmerzen großzügig zu stellen.

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Behandlung/Therapie

Neben der Behandlung der zugrundeliegenden Ursache für die radikulären Schmerzen stehen weitere verschiedene Mittel zur Verfügung:

  • Einnahme von Nicht-Steroidalen Antirheumatika, wie z.B. Ibuprofen oder Diclofenac
  • Einnahme von Opioid-Analgetika bei starken Schmerzen, wie z.B. Tramadol
  • Einnahme von Antiepileptika bei chronischen therapieresitenten Schmerzen wie z.B. Pregabalin
  • Osteopathie
  • Akupunktur / Triggerpunktakupunktur
  • Kinesiotaping
  • Anwendung von Wärme oder Kälte

Osteopathie

Dadurch, dass es einige Ursachen für solche chronischen Schmerzen geben kann, empfiehlt sich eine Behandlung mit unsere Spezialisten für Osteopathie, bei der eine ausführliche Anamnese durchgeführt wird, um so mithilfe der genauen Ursache eine auf den Patienten optimal abgestimmte Therapie zu entwickeln. Osteopathen arbeiten dadurch einzig mit den Händen, da sanfte Methoden und manuelle Techniken bei der Osteopathie im Vordergrund liegen.

Durch die ganzheitliche Methode, die Osteopathen verfolgen, sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers durch Lösung der Verspannungen und Blockaden unterstützt werden. Im Zentrum steht hierbei die körperliche und seelische Verfassung des Patienten. Daher ist dieser Therapieansatz sehr risikoarm und eignet sich vor allem für chronische Muskel- und Gelenkschmerzen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter Ärztliche Osteopathie.

Bei Lumedis behandelt osteopathisch die beiden Osteopathinnen und Fachärztinnen für Orthopädie Dr. Franziska Zwecker und Dr. Carmen Heinz.

Akupunktur/Triggerakupunktur

Die Akupunktur stellt eine therapeutische Maßnahme dar, um vor allem bei längerfristig bestehenden radikulären Schmerzen Linderung zu verschaffen.
Dabei werden gezielt Punkte, sogenannte Triggerpunkte, im Bereich des Rückens auf Höhe der gereizten Nervenwurzeln oder Spinalnerven genutzt, um durch eine Überstimulation die Wahrnehmung des Schmerzes zu verändern.
Dieses führt sowohl zu einer muskulären Entspannung der stabilisierenden Muskulatur als auch zu einer direkten Linderung der Schmerzen durch eine veränderte Schmerzverarbeitung.
Insbesondere die Triggerakupunktur ist als Unterform der Akupunktur erfolgsversprechend.

Damit eine Akupunktur erfolgreich ist, sollte Sie nur von einem Spezialisten für Wirbelsäulenakupunktur durchgeführt werden.

Kinesiotaping

Das Kinesiotaping ist bei radikulären Schmerzen von großer Bedeutung, da es sich hierbei um eine Methode handelt, mit der auf sanfte Weise über einen längeren Zeitraum die Muskeldurchblutung erhöht werden kann.
Dabei gibt es viele verschiedene Methoden die Tapes in korrekter Weise im Bereich der schmerzenden Stellen am Rücken anzubringen.
Bei einer isolierten Nervenwurzelreizung kann beispielsweise sternförmig mit drei kurzen Tapes der Ausgangspunkt der radikulären Schmerzen behandelt werden.
Auch bei beispielsweise besonders starken Schmerzen an der Oberschenkelrückseite eignen sich die Tapes in verschiedenen Techniken.

Dauer

Wie lange das Andauern von radikulären Schmerzen dauert kann leider allgemein nicht gesagt werden.
Es kommt dabei immer entscheidend auf die zugrundeliegende Ursache, sowie die Intensität der Nervenwurzelreizung und die angewendete Behandlung an.
Beim Vorliegen eines Bandscheibenvorfalls dauern die radikulären Schmerzen beispielsweise meist zwischen einem und mehreren Monaten an, wobei es hier auch wieder auf die Ausprägung der Schädigung ankommt.
Einzelne Wurzelreizungen durch muskulären Hartspann können hingegen häufig innerhalb von wenigen Wochen ausreichend mit entsprechendem Schmerzrückgang behandelt werden.

Die Dauer einer radikulären Schmerzsymptomatik hängt entscheidend von der Qualität der Behandlung durch den Orthopäden ab.

Rehabilitation und Prävention

Muskuläre Dysbalancen-Check

Im Rahmen der Behandlung von radikulären Schmerzen, um den Schmerzen entgegenzusteuern ist der muskuläre Dysbalancen-Check eine sinnvolle Methode.
Hierbei wird die Muskulatur des gesamten Rückens untersucht, um mögliche muskuläre Schwächen und muskuläre Dysbalancen zu erkennen.
Diese können beispielsweise durch eine einseitige dauerhafte Belastung, eine Schonhaltung oder falsches oder ungenügendes Training entstehen.
Muskuläre Schwächen und ein daraus resultierendes Ungleichgewicht wirken sich stark auf die Stabilität der Wirbelsäule aus und können dadurch verschiedene Erkrankungen fördern, die wiederum zu radikulären Schmerzen durch Nervenwurzelkompressionen führen können.

EMG

Bei dem EMG, auch Elektromyographie genannt, wird eine Messmethode zur Analyse der Muskelaktivität verwendet.
Auch diese ist bei radikulären Schmerzen wichtig, da so genaue Informationen über die verschiedenen Muskeln des Rückens gewonnen werden können.
So können, in Abhängigkeit vom Trainingszustand und anderen Faktoren wie muskulären Schwächen, verschiedene Aktivitätsströme mit dem EMG aufgezeichnet und ausgewertet werden.
Dadurch können vor allem relevant betroffene Muskelsegmente im Bereich der Rückenmuskulatur schnell entdeckt werden.
Diesen kann dann im Anschluss durch ein gezieltes Training entgegengewirkt werden.

Das EMG ist das EKG für den Muskel und nicht für das Herz!

Wirbelsäulenvermessung

Auch die Wirbelsäulenvermessung stellt eine sinnvolle Präventions-Maßnahme bei radikulären Schmerzen dar, da hier mögliche Ursachen für die Beschwerden gefunden werden können.
Bei diesem Verfahren wird die Wirbelsäule mit verschiedenen Messinstrumenten genau analysiert und anschließend dreidimensional rekonstruiert.
So können Informationen bezüglich möglicher Fehlhaltungen und daraus resultierender falscher Belastungen, sowie Fehlstellungen oder beispielsweise einem Beckenschiefstand oder SkoliosSkoliose, gewonnen werden. Diese wiederum können Auslöser der radikulären Schmerzen sein und dementsprechend behandelt werden.

Trainingsübungen

Um radikulären Schmerzen vorzubeugen oder entgegenzuwirken gibt es zahlreiche Trainingsübungen zur Stärkung der Muskulatur des Rückens.
Hierbei sollten gegebenenfalls individuelle Anpassungen, in Abhängigkeit von der Lokalisation der gereizten Nerven, stattfinden.

Eine gute Übung zur Stärkung des gesamten Rückens ist der sogenannte Superman. Die Übung findet in Bauchlage auf einer Übungsmatte statt, die Arme und Beine sind ausgestreckt. Nun werden die Arme mitsamt dem Oberkörper vom Boden angehoben.
Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Kopf in der Verlängerung der Wirbelsäule bleibt, um einer Überstreckung vorzubeugen.
Am höchsten Punkt wird die Spannung für ein paar Sekunden gehalten und dann werden die Arme wieder gesenkt. Diese Übung sollte fünfzehn mal wiederholt werden, danach passiert das selbe mit den Beinen. Hierbei wird zusätzlich auch das Gesäß etwas angehoben. In fortgeschrittenen Varianten können Arme und Beine gemeinsam angehoben werden. Auch das komplette Absetzen von Armen und Beinen kann vermieden werden, um eine dauerhafte Spannung im Rückenbereich aufrecht zu erhalten.

Leider kann man keine pauschalen Empfehlungen für Trainingsübungen bei radikulären Schmerzen abgeben, da alle Trainingsmaßnahmen auf den individuellen Fall abgestimmt werden muss.
Gerne erstellt Ihnen unsere diplomierter Sportwissenschaftler Mario Habersack einen Trainingsplan.

Unsere Wirbelsäulenspezialisten

Wir beraten Sie gerne in unserer Wirbelsäulensprechstunde!