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Lumedis Frankfurt

Dr. Gerret Hochholz
Dr. Nicolas Gumpert

Fachärzte für Orthopädie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, Akupunktur und manuelle Medizin

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Rückenschmerzen im unteren Rücken

Chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken sind weit verbreitet und schränken die Lebensqualität erheblich ein.
Trotzdem können viele Orthopäden nicht helfen, da die Lösung nicht nur in einer Spritze und Physiotherapie liegt.
Lassen Sie sich von der Rückenspezialisten von Lumedis beraten. Wir betrachten die Probleme ganzheitlich und erarbeiten mit Ihnen individuelle Trainingsmaßnahmen, mit denen Sie in der Lage sind, Ihre Rückenschmerzen selbst erfolgreich zu bekämpfen.
Hier finden Sie unsere Terminvergabe.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Nicolas Gumpert veröffentlicht.
Dr. Nicolas Gumpert ist Facharzt für Orthopädie ist regelmäßig als Gast im Hessischen Rundfunk eingeladen.
Daneben steht er vielen Printmedien wie Welt, Sportbild, DPA regelmäßig als Interviewpartner zu Verfügung.
Weiterhin betreibt er mit Dr-Gumpert.de ein Informationsportal für laienverständliche Medizin mit mehr als 100 Millionen Seitenabrufen pro Jahr.

Definition - Was sind Rückenschmerzen unterer Rücken?

Schmerzen im unteren Rücken, auch Kreuzschmerzen oder Lumbalgie genannt, betreffen den Bereich der Lendenwirbelsäule. Das ist der Teil der Wirbelsäule unterhalb der Brustwirbelsäule und oberhalb des Kreuzbeins. 

Grob gesagt lassen sich diese Schmerzen zwischen Gesäßfalte und Rippen lokalisieren.

Neben der Lokalisation lassen sich die Rückenschmerzen auch über die zeitliche Dauer definieren.
Akute Rückenschmerzen dauern maximal sechs Wochen an, subakute Rückenschmerzen maximal drei Monate und chronische Rückenschmerzen länger als drei Monate.

Ursachen

  • Erkrankungen der Wirbelsäule:
    • degenerativ (= Verschleiß; z.B. Bandscheibenvorfall, Wirbelkörper-Fraktur);
    • funktionell (z.B. durch muskuläre Schwäche);
    • deformiert (z.B. Skoliose
    • entzündlich (z.B. durch rheumatische Erkrankungen);
  • Problematik im Iliosakralgelenk (Gelenk zwischen Kreuzbein und Becken)
  • Arthritis (= Entzündung der Gelenke)
  • unglückliche Bewegung beim Heben, Drehen, Aufrichten, Bücken
  • Fehlhaltungen;
  • Beinlängendifferenz
  • Tumore;
  • Entzündungen von Bauchorganen (Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Niere);
  • Herzinfarkt;
  • Gürtelrose;
  • Erkrankungen der Aorta (= Hauptschlagader);
  • Gynäkologische und urologische Erkrankungen (z.B. Zysten am Eierstock, Harnsteine)
  • Stress
    oder
  • andere seelische Belastungsfaktoren (Psychosomatik)

Bandscheibenvorfall der LWS

Bandscheiben haben die Funktion der Abpufferung und Druckverteilung, das Prinzip dabei gleicht dem eines Stoßdämpfers.

Bei einem Bandscheibenvorfall tritt Bandscheibenmaterial aus seiner ursprünglichen Lokalisation hervor und kann Nerven, die aus dem Wirbelkanal austreten, einengen.
Ursächlich dafür können Unfälle oder degenerative Veränderungen der Wirbelsäule sein. 

Es kommt zu Schmerzen, Sensibilitäts- oder Motorikstörungen im Bereich des Rückens und der Beine

Der Schmerz äußert sich stechend und kann in die Beine ausstrahlen.
Des weiteren kann zu Kribbeln oder Taubheit kommen und verschiedene Muskelgruppen können gelähmt sein.

Therapeutisch bevorzugt werden, nach einem Ausschluss von Warnzeichen für einen gefährlichen Verlauf, medikamentöse und bewegungstherapeutische Verfahren.
Schmerzmittel dienen der Eindämmung der Beschwerden und Physio- und Bewegungstherapie sorgen für die Wiederherstellung der körperlichen Funktionen.
Falls gravierende Ausfälle auftreten, muss eine OP-Indikation abgewogen werden.

Um einem Bandscheibenvorfall vorzubeugen, sind Gewichtsreduktion und körperliche Aktivität, insbesondere das Trainieren der Rücken- und Beckenmuskulatur, sowie ein rückenschonendes Verhalten sinnvolle Maßnahmen.

Falls Sie der Auffassung oben gannte Symptome treffen auf Sie zu, empfehlen wir Ihnen unser Themen Bandscheibenvorfall der LWS zu lesen.

Facettenarthrose der LWS

Die Facettenarthrose betrifft das Facettengelenk, über welches zwei Wirbelkörper miteinander verbunden sind.
Der Verschleiß der Gelenke ist insbesondere durch erhöhte mechanische Belastung bedingt.
Diese kann aus

  • Übergewicht,
  • Hohlkreuz,
  • Skoliose,
  • muskulärer Schwäche
    und
  • Haltungsfehlern,
    aber auch aus
  • altersbedingten Verschleiß der Bandscheiben (Osteochondrose)

resultieren.

Folge der Facettengelenksarthrose ist das sogenannte Facettensyndrom. Dieses macht sich hauptsächlich durch Schmerzen im unteren Rücken bemerkbar, die durch das Zurückbeugen des Oberkörpers, also das Überstrecken der Wirbelsäule, verstärkt werden. 
Die Rückenschmerzen werden meist flächig quer beschrieben und stahlen maximal bis in das Gesäß aus.
Langes Liegen im Bett wird bei einem Facettensyndrom meist nicht toleriert.

Die Diagnostik erfolgt zunächst mittels körperlicher Untersuchung, die das Auslösen des Druckschmerzes auf der Wirbelsäule (Facettendruckschmerz) und das Abtasten der Muskulatur seitlich der Wirbelsäule (ertasten eines paravertebralen Hartspanns) beinhaltet. Auf Basis dieser Untersuchung folgt meist eine Bildgebung der Lendenwirbelsäule (LWS).
Welche bildgendenden Diagnostika zum Einsatz kommen, hängt von den Untersuchungsbefunden und der Verdachtsdiagnose ab.

Die Behandlung beinhaltet

  • Trainingstherapie um das Facettengelenk zu entlasten,
  • Krankengymnastik,
  • Elektrotherapie,
  • die medikamentöse Therapie mit Schmerzmitteln und lokalen Betäubungsmitteln,
  • das Tragen von Rückenbandagen oder einem Korsett.
  • In Einzelfallentscheidungen wird eine operative Therapie erwogen.

Falls die gegebenen Informationen auf Ihre Beschwerden passen, empfehlen wir unseren Artikel Facettenarthrose.

Osteochondrose der LWS

Die Osteochondrose der LWS bezeichnet den Verschleiß (Degeneration) von Knochen und Knorpel der Wirbelsäule. Wenn die Wirbelsäule betroffen ist, spricht man von der Osteochondrosis intervertrebralis.
Der Verschleiß betrifft vor allem das Bandscheibengewebe, das wie oben beschrieben maßgeblich für die Druckumverteilung der Körperlast ist. Reaktiv kommt es zu Knochenanbau. 

Ursächlich für die Osteochondrose ist ein Ungleichgewicht zwischen Belastung und Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule zu nennen. Das kann einerseits durch körperliche übermäßige Aktivität und andererseits durch Fehlbelastung bei falscher Haltung, muskulärem Defizit oder muskulärer Dysbalance bedingt sein.

Symptomatisch äußert sich dies durch Rückenschmerzen im unteren Rücken und später durch Fehlstellungen der Wirbelsäule.

Die Behandlung der Osteochondrose inkludiert anfangs das Trainieren der Muskulatur der Bauch- und Rückenmuskulatur auch mittels eines individuellen Trainingsplans. 
Unterstützend können Bandagen und Physiotherapie helfen.
Gerade wenn muskuläre Schmerzen im Vordergrund stehen, können Akupunkturverfahren gut helfen.

Wenn die Ursache nicht mehr ausreichend  behandelt werden kann, kommt die Schmerztherapie zum Einsatz.
Nur in sehr fortgeschrittenen Stadien sollte eine Operation erwogen werden.

Die Osteochondrose der Lendenwirbelsäule ist vergleichbar der Arthrose am Knie.

Spinalkanalstenose der LWS

  • Knöcherne Anhängsel (Spondylophyten),
  • Facettengelenksarthrose
    und
  • degenerativer Abbau der Bandscheiben (Osteochondrose)

resultieren in einer Einengung des Spinalkanals und der Zwischenwirbellöcher (Neuroforamen).
Im Spinalkanal verläuft das Rückenmark, die abgehenden Nerven treten durch die Zwischenwirbellöcher aus. 

Weil davon vor allem die Lendenwirbelsäule betroffen ist, kommt es zu Schmerzen im unteren Rücken, die in die Beine ausstrahlen können.
Bei längerer Gehstrecke wird dieser Schmerz häufig ausgelöst, sodass ein Weitergehen unmöglich ist. Dieses Phänomen nennt sich Claudicatio intermittens spinalis.
Die Beugung des Oberkörpers nach vorne verschafft Abhilfe. Daher kann meist auch problemlos Fahrradgefahren werden.
Weiterhin resultieren eine verminderte Beweglichkeit der Wirbelsäule und muskuläre Verspannungen.

Um die Spinalkanalstenose sicher zu diagnostizieren, ist die Bildgebung mittels des MRT der LWS Methode der ersten Wahl.
Aber auch der Einsatz von CT oder Röntgen können individuell erwogen werden. 

Die Therapie erfolgt zunächst mittels wie fast immer bei Schmerzen im unteren Rücken über individualisierte Rückenübungen.
In der akuten Phase können Schmerzmitteln und lokalen Betäubungsmitteln durch eine PRT verabreicht werden.
Aber auch Physiotherapie kann helfen, die Rückenschmerzen zu reduzieren.

Wenn diese Maßnahmen nicht helfen oder Nerven ihre Funktion verlieren, muss eine Operation erwogen werden.

Wirbelgleiten der LWS

Durch eine Spaltbildung in den Wirbelbögen, welche die seitlichen Teile des Wirbelkörpers bilden, kann es zu einem Vor- oder Zurückgleiten der Wirbelkörper inklusive der oberhalb liegenden Wirbelsäule kommen. Im Extremfall kommt es zum kompletten Kippen des Wirbelkörpers nach vorne. Dadurch wird das Rückenmark eingeengt und die Strukturen der Wirbelsäule werden durch die Überbeweglichkeit übermäßig belastet.

Als ursache

  • kann auf genetischer Vorbelastung,
  • einem Hohlkreuz,
  • einem vorausgegangenen Unfall
    oder
  • auf Verschleiß

beruhen.

Oft verursacht das Wirbelgleiten zunächst (in den Anfangsstadien) keine Beschwerden. Es kann aber auch zu Rückenschmerzen im unteren Rücken kommen, die möglicherweise in die Beine ausstrahlen, weil meistens die Lendenwirbelsäule vom Wirbelgleiten betroffen ist.

Diagnostisch lässt sich das Wirbelgleiten, fachsprachlich Spondylolisthesis, durch die körperliche Untersuchung und ergänzend durch ein Röntgenbild feststellen.
Beim Abtasten der Wirbelsäule kann das sogenannte Sprungschanzenphänomen auftreten, bei der sich eine Stufe erfühlen lässt.
Teilweise besteht eine Hüftlendenstrecksteife, die sich durch die mangelhafte Beugung im Hüftgelenk äußert.

Die Therapie beinhaltet vor allem

  • die muskuläre Stärkung,
  • Gewichtsabnahme
    und
  • gegebenenfalls eine Schmerztherapie und den Einsatz von Rückenbandagen.

Falls die Ausprägung sehr stark ist, Nervenausfälle auftreten oder die Schmerzen sich nicht kontrollieren lassen, muss eine Operation erwogen werden.

Ein angeborenen Wirbelgleiten der LWS kann leider durch Trainingsübungen nicht vollständig stabilisiert werden, daher ist das Wirbelgleiten der LWS eine der wenigen Indikationen für eine OP der LWS.

Lumbale Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft kommt es zu einer enormen Belastung der Wirbelsäule. Einerseits resultiert das aus der Gewichtszunahme und -verlagerung, die zu einer Fehlhaltung des Körpers führen kann.
Zum Anderen ist relevant, dass die Sehnen und Bänder im Beckenboden für den Geburtsvorgang aufgelockert werden.
Das führt zu einer mangelnden Stabilität der Wirbelsäule, die durch das zusätzliche Gewicht sowieso schon deutlich mehr belastet ist.

Besonders die untere Wirbelsäule ist bei einer Schwangerschaft belastet.

Hilfreich gegen die Rückenschmerzen sind vor allem die Stärkung der Muskulatur durch gezielte Gymnastikübungen und Physiotherapie.
Entlastend sind auch sogenannte Stützgürtel, die das Gewicht des Bauches besser verteilen und die Lendenwirbelsäule stabilisieren. 

Wichtig ist, dass Rückenschmerzen, insbesondere in der Frühschwangerschaft, auf Schwangerschaftskomplikationen hindeuten können, bei starken Beschwerden sollte man also umgehend den Frauenarzt konsultieren.

Tief sitzende Rückenschmerzen nach dem Schlafen

Ursächlich für Rückenschmerzen können verschiedene Faktoren beim Schlafen sein.
Neben

  • der Matratze
    und
  • dem Kopfkissen,
  • die durch falsche Härte
    oder
  • Höhe

den Rücken belasten, kann auch die Körperposition zu den tief sitzende Rückenschmerzen beitragen. Die sogenannte Embryonalhaltung (das Anziehen der Beine Richtung Körper), die viele Menschen beim Schlafen einnehmen, führt im Prinzip die alltägliche Sitzposition im Liegen fort.
Langfristig führt das zu einer Verkürzung des Muskel-Bänder-Apparates der Wirbelsäule.
Wenn die Beschwerden also nach dem Aufstehen auftreten oder verstärkt sind, ist es sinnvoll abklären zu lassen, ob die Schlafweise möglicherweise die Rückenschmerzen verursachen. Hierbei kann eine Schlafmediziner mit seinem Schlaflabor ggf. helfen.

M. Bechterew

Morbus Bechterew, auch Spondylitis ankylosans genannt, ist eine Erkrankung, die besonders an der Wirbelsäule abläuft.
Die Krankheit ist nicht heilbar, schreitet fort und ist bedingt durch ein entzündliches Geschehen. 

Die Symptome reichen von

  • unspezifischer Abgeschlagenheit und Fieber
    bis hin zu konkreten Beschwerden
  • in der Wirbelsäule
    und
  • im Iliosakralgelenk, also dem Gelenk zwischen Wirbelsäule und Becken, die sich durch körperliche Aktivität im Verlauf des Tages bessern.
    Begleitend kann es zu Schmerzen in den Knochen-Sehnenübergängen, beispielsweise am Brustbein, an der Wirbelsäule, am Becken und der Achillessehne und zu Gelenksentzündungen kommen.
    Weiterhin können die Augen schmerzen und gerötet (Iridozyklitis) sein, der Darm und die Prostata können sich entzünden und selten kommt es zu Problemen der Lunge, des Herzens und der Niere.
    Im fortgeschrittenen Stadium kann es zur Versteifung und Bewegungslosigkeit der Wirbelsäule (Bambusstabwirbelsäule) kommen.

Diagnostisch greift der Arzt zunächst auf die klinische Untersuchung zurück.
Das sogenannte Mennell-Zeichen beschreibt den Druckschmerz des Gelenks zwischen Wirbelsäule und Becken.
Weiterhin wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule getestet.
Das Blutbild kann Auskunft über eine mögliche entzündliche Aktivität geben.
Letztendlich wird die Diagnose aber mittels eines MRT-Bildes gestellt.
Auch ein Röntgenbild kann hilfreich sein.

Um die Beschwerden zu lindern ist eine regelmäßige Physiotherapie von großer Bedeutung, weiterhin kommen Schmerzmittel zum Einsatz.
Durch die modernen "Biologika" und perfekt auf die Erkrankung abgestimmtes Training, können wir die Erkrankung meist gut im Fortschreiten eingrenzen. 

ISG-Syndrom

Das Iliosakralgelenk (ISG) verbindet Becken und Wirbelsäule und stabilisiert den Körper maßgeblich.
Fehlbelastungen, Übergewicht oder altersbedingter Verschleiß des Gelenks, aber auch Morbus Bechterew führen zum sogenannten ISG-Syndrom.
Wenn sich die Gelenkflächen ineinander verkeilen, kommt es zur ISG-Blockade. Falls ein Nerv eingeklemmt ist, treten in die Beine ausstrahlenden Schmerzen auf. 

Verschiedene Tests, unter anderem das Mennell-Zeichen, das auch in der Diagnostik des M. Bechterew zum Einsatz kommt, weisen auf eine mögliches ISG-Syndrom hin.

Neben körperlicher Aktivität zur Besserung der Beschwerden kommen weitere therapeutische Ansätze infrage.
Mittels manueller Therapie kann die Blockade im Gelenk gelöst werden. Weiterhin kann der Einsatz von lokaler Betäubung erwogen werden. Hilfreich ist auch die Applikation von Wärme.

Falls Sie aufgrund der Beschreibung vermuten hieran erkrankt zu sein, lesen Sie unseren Artikel ISG Syndrom.

Schwäche der Muskulatur

Die Schwäche insbesondere der Rückenmuskulatur aber beispielsweise auch der Bauchmuskulatur kann zum Beschwerdebild der Rückenschmerzen der LWS beitragen.
Um Beschwerden im Bereich des unteren Rückens zu beheben müssen die defizitären Muskelgruppen gezielt auftrainiert werden ohne  erneute Rückenschmerzen auszulösen.
Das gestaltet sich mitunter schwierig.

Körperliche Aktivität und gezieltes Training der betroffenen Muskulatur sind allerdings die sinnvollste Maßnahmen.

Nicht nur der allgemeine Kraftaufbau ist wichtig, sondern auch das richtige Verhältnis von Bauch- zu Rückenmuskulatur ist wichtig!

Hohlkreuz

Die starke Krümmung des unteren Rücken, fachsprachlich als Hyperlordose und allgemein als Hohlkreuz bezeichnet, ist bedingt durch

  • anatomische Gegebenheiten,
  • bindegewebige Schwäche,
  • muskuläres Defizit der Bauchmuskulatur,
  • mangelnde Bewegung
    und
  • muskuläre Schwäche.

Resultieren können vor allem Rückenschmerzen insbesondere im Lendenbereich, aber auch Schulter-Nacken-Verspannungen, auch Bandscheibenvorfälle der LWS können auftreten.

Therapeutisch kann ein personalisiertes Trainingsübungen von allen möglichen Maßnahmen am wertvollsten.

Weitere begleitende Symptome zu Rückenschmerzen im unteren Rücken

Wichtig ist, wie bei jedem Beschwerdebild, die Unterscheidung zwischen harmlos und gefährlich.
Als Red Flags werden solche Beschwerden bezeichnet, die auf einen gefährlichem Verlauf hindeuten können und dementsprechend dringlich abgeklärt werden müssen.

  • auf eine Fraktur hindeutend: vorangegangener Unfall, Kortisontherapie
  • auf einen Tumor hindeutend: starker Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Ermüdbarkeit, Schmerz in Rückenlage, starker nächtlicher Schmerz
  • auf eine Infektion hindeutend: Fieber, Appetitlosigkeit, Erschöpfung, durchgemachte bakterielle Infektion, Drogen, geschwächtes Abwehrsystem, Einspritzen von Medikamenten in die Wirbelsäule, starker nächtlicher Schmerz
  • auf Nervenschäden hindeutend: Schmerzen, neurologische Ausfälle (Sensibilität und Motorik)

Ausstrahlung in das Bein

Die sogenannte Ischialgie bezeichnet Schmerzen, die vom Ischiasnerv ausgehen und dementsprechend dem Verlauf des Nervs vom Lendenbereich über das Gesäß bis in die Fußsohle folgen.
Meist ist eine Einengung des Nervens beim Austritt aus der Lendenwirbelsäule ursächlich.

  • Verschleißerkrankungen,
  • Bandscheibenvorfälle der LWS,
  • raumfordernde Prozesse, wie beispielsweise
    • Tumore,
  • Erkrankungen der Lendenwirbelsäule,
  • Verletzungen,
  • Infektionen
    und
  • viele weitere krankhafte Veränderungen

können diese Kompression verursachen.

Bei anhaltenden Schmerzen oder neurologischen Ausfallerscheinungen, wie Taubheit,Lähmungen oder ähnliche Missempfindungen, sollte ein Orthopäde umgehend aufgesucht werden.

In der Diagnostik kommt der sogenannte Lasègue-Test zum Einsatz, der die Reizung der Nervenwurzel detektieren kann.
Weiterhin können CT oder MRT der LWS und die Elektromyografie und Elektroneurografie von Bedeutung sein.
Falls eine Infektion als Ursache infrage kommt, ist eine Liquorpunktion zur Entnahme von Nervenwasser oft unumgänglich.

Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Manche Probleme lassen sich durch Muskelaufbau und Trainingstherapie begleitet von Schmerztherapie beheben, selten kann eine Operation notwendig sein.

Übelkeit

Wenn Übelkeit begleitend zu den Rückenschmerzen des unteren Rückens auftritt, sollte dringend ein Ausschluss von Organerkrankungen erfolgen.

  • Brustenge (fachsprachlich Angina pectoris),
  • Nierensteine,
  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
    oder
  • der Gallenblase
    und
  • Erkrankungen der Hauptschlagader

können mögliche Auslöser sowohl für Rückenschmerzen als auch für Übelkeit sein.
Meist zeigen sich die Symptome eher an der Brustwirbelsäule, trotzdem sind Rückenschmerzen mit Übelkeit ein Warnsingnal, dass immer ernst genommen werden sollte.

Rückenschmerzen kombiniert mit Nierenschmerzen

Nierenschmerzen äußern sich stechend oder krampfartig in der Flankenregion oder dumpf im unteren Rücken

Ursächlich können verschiedene Erkrankungen der Niere und der Harnwege sein.
Eine Entzündung in der Niere, Nierensteine, Nierenversagen oder ein Tumor in der Niere können zu diesen Schmerzen führen.
In den meisten Fällen allerdings strahlen nur Rückenschmerzen der oberen LWS in die Flankenregion aus.

Um eine Diagnose zu stellen, greift man neben

  • der körperlichen Untersuchung
    und
  • der Testung von
    • Blut
      und
    • Urin
  • auf den Ultraschall
    und teilweise
  • auf CT
    und
  • MRT der BWS/LWS zurück,

um die Nierenstruktur und den passenden Wirbelsäulenabschnitt beurteilen zu können.

Infektionen und Entzündungen behandelt man mittels eines Antibiotika, Nierensteine zertrümmert man mittels Stoßwellentherapie und bei Nierenversagen kommt die Dialyse zum Einsatz. 

Diagnose

Die Diagnose der Rückenschmerzen erfolgt im ersten Schritt durch eine

  • ausführliches Krankengespräch (Anamnese),
  • eine körperliche Untersuchung
  • ggf. - je nach Untersuchungsbefund eine Bildgebung mit
    • Röntgen
    • Sonographie
    • MRT der LWS
    • CT der LWS
  • und dann je nach Befunden im nächsten Schritt ggf. mit
    • Blutuntersuchungen,
    • Urintests,
    • Elektromyographie,
    • EKG
      und
    • ggf. verschiedenen weiteren Maßnahmen.

Ultraschall

Mittels Ultraschall der Lendenwirbelsäule kann man verschiedenen Ursachen der Rückenschmerzen auf den Grund gehen.
Der Ultraschall der Orthopädie beinhaltet keine Untersuchung der inneren Organe oder Bauchschlagader und Herz.

  • Alle muskulären Probleme der Lendenwirbelsäule,
  • Blutungen / Prellungen,
  • Lipome (Fettgeschwuste)

lassen sich besonders bei schlanken Patienten mit dem Ultraschall hervorragend darstellen.
Für Beschwerden die direkt von der knöchernen Wirbelsäule kommen eignet der Ultraschall leider nicht.

Da die Sonographie strahlungsfrei ist, verwenden wir Lumedis den Ultraschall gegenüber dem Röntgenbild bevorzugt.

Röntgenbild

Die Anfertigung eines Röntgenbildes ist nur erforderlich, wenn eine ernsthafte Erkrankung als Ursache der Rückenschmerzen des unteren Rückens zu vermutet wird. 

Es ist daher wichtig, auf Symptome zu achten, die eine Diagnose mittels eines Röntgenbildes wahrscheinlich machen.
Indikationen für ein Röntgenbild der LWS können sein:

  • Wirbelsäulenverschleiß / Osteochondrose
  • Skoliose,
  • M. Bechterew,
  • Facettenarthrose,
  • Neuroforamenstenose,
    oder
  • eine Wirbelkörperfraktur

würde man beispielsweise im Röntgenbild erkennen können.

Bei Lumedis röntgen wir nur mit einer volldigitalen Röntgenanalage, um mit dem größten Strahlenschutz eine maximale Bildqualität zu erzielen.

Wann braucht man ein MRT?

Wie beim Röntgen sollte auch der Einsatz vom MRT auf einer sichere Indikation basieren, welche hauptsächlich durch das Vorliegen einer der Red-Flag-Symptome begründet ist.
Beim Verdacht auf

  • einen akuten Bandscheibenvorfall der LWS,
  • einer Nerveneinklemmung,
  • ein Tumorleiden,
  • einer Infektionen
    oder
  • Frakturen

ist die Durchführung eines MRTs der LWS sinnvoll. Auch bei nicht eintretender Besserung mit alltags beeinträchtigenden Schmerzen nach sechs Wochen oder falls die Beschwerden zwölf Wochen oder länger bestehen sollte eine Bildgebung in Erwägung zu ziehen. 

Die MRT-Untersuchung ist insofern gut zur Diagnostik von Rückenschmerzen geeignet, als dass sie die Lendenwirbelsäule inklusive Bandscheiben und Rückenmark sehr genau darstellen kann. Somit ist das MRT vor allem bei der Erkennung von M. Bechterew und Bandscheibenvorfällen der LWS relevant.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter unserem Thema Bandscheibenvorfall der LWS.

Behandlung / Therapie

Die Behandlung richtet sich ganz und gar nach den Ursachen und sollte nach Rücksprache mit einem Orthopäden erfolgen, um eine Verschlimmerung der Beschwerden zu vermeiden. 

Bei den meisten Formen von unteren Rückenschmerzen ist Bewegung äußerst relevant.
Bettruhe ist zur Beschwerdelinderung kontraproduktiv.
Gegebenenfalls kann der kurzfristige Einsatz von gezielter Schmerzmitteln förderlich sein, um die Bewegung möglichst beschwerdearm zu ermöglichen.
Relevant ist auch das Erlernen von rückenschonenden Maßnahmen im Alltag bezüglich Heben, Tragen, Bücken und Sitzen.

Ebenfalls symptomreduzierend wirkt die lokale Wärmeapplikation auf die schmerzenden Rückenpartien.
Weiterhin möglich sind manuelle Therapien zum Einrenken oder Physiotherapie.
Bei Haltungsproblemen können temporäre Rückenbandagen erwogen werden. Entspannungsverfahren (progressive Muskelrelaxation) oder eine Psychotherapie helfen bei ursächlichem Stress oder anderen psychischen Problemen.

Auch an psychosomatischen Ursachen muss immer bei der Behandlung tief sitzender Rückenschmerzen gedacht werden.

Kinesiotape

Das Kinesio-Tape ist sehr elastisch und dient

  • der Faszien- und Bindegewebslockerung,
  • der Durchblutungs-
    und
  • Lymphabflussverbesserung
    und
  • somit der schnelleren Regeneration.

Nach Anbringen bleibt das Tape bis zu sieben Tage auf der Haut.

Zur Behandlung von Rückenschmerzen ohne eine konkrete Ursache ist dies nicht geeignet.

Bei spezifischen Rückenschmerzen kann je nach Erkrankungsbild, beispielsweise beim Hexenschuss oder bei der Ischialgie, der Einsatz des Tapes den unteren Rückenschmerz positiv beeinflussen.

Akupunktur

Bei der Akupunktur werden verschiedene Punkte im Körper mittels dünner Nadeln stimuliert.

Ein Therapieversuch mittels Akupunktur kann bei akuten nicht-spezifischen lumbalen Rückenschmerzen erwogen werden, wenn die symptomatische oder medikamentöse Therapie keine ausreichende Besserung erbracht hat. Ebenfalls möglich ist der Einsatz bei chronischen unteren Rückenschmerzen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Thema Akupunktur.

Aus Erfahrung zeigt sich, dass Akupunktur besonders gut bei muskulärer Verspannung als Ursache der Rückenschmerzen im unteren Rücken hilft.

PRT (periradikulären Therapie)

Mit einer periradikulären Therapie (PRT) kann elegant ein eingeklemmter oder entzündeter Nerv oder gar Rückenmark von seinem Druck befreit werden. 

Bei der periradikulären Therapie (PRT) wird ein Betäubungsmittel zusammen mit Kortison zur Entzündungshemmung an die eingeklemmte Nervenwurzel appliziert.
Die Schmerzen sollten sich dann bessern und die Muskulatur kann sich aus ihrer verkrampften Haltung lösen. 

Für das durchführen einer periradikulären Therapie muss allerdings die Indikation stimmen.
Eine PRT macht

  • bei einem Bandscheibenvorfall der LWS,
  • eine Neuroforamenstenose der LWS
  • einer Spinalkanalstenose der LWS
    und
  • Wurzelreizsyndromen der LWS

Sinn.

Häufig muss zur anhaltenden Beschwerdebesserung die Injektion wiederholt werden. Die PRT bleibt allerdings eine Reservetherapie.

Dauer

Die Dauer der Rückenschmerzen der unteren Rücken ist abhängig von der Ursache und dem Erfolg der verschiedenen Therapien und somit variabel. 
Teilweise können sich die Beschwerden schon nach einigen Tagen zurückbleiben. Es ist aber auch ein Persistieren über Wochen bis Monate oder sogar ein chronischer Verlauf mit anhaltenden Schmerzen über drei Monate möglich.

Wichtig für eine kurze Heilungsdauer ist die schnelle Behandlung bei einem guten Orthopäden.

Krankschreibung

Rückenschmerzen im unteren Rücken sind der häufigste Grund für eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU).
Wenn die Rückenschmerzen so ausgeprägt sind, dass die Ausführung der Arbeit beschwerdebedingt nicht möglich sind, muss eine Krankschreibung erfolgen. 

Die Dauer des Ausfalls liegt meist im Bereich weniger Tage.
Nur bei schwereren Diagnosen kommen Krankschreibungen größer einer Woche in Frage.

Rehabilitation und Prävention

Wie finde ich die richtigen Übungen für mich?

Bewegung ist zur Rehabilitation und Prävention die wichtigste Maßnahme.
Trainingsübungen sollten individuell je nach Präferenzen und Fitnesslevel angepasst werden.
Leider kann man nicht pauschal Rückenübungen in der Rückenschulung erlernt werden, sonder Orthopäde und Sportwissenschaftler/Physiotherapeut müssen gemeinsam einen individuellen Trainingsplan erarbeiten, der die verschiedenen Erkrankungen und Defizite berücksichtigt..

Wie bei Lumedis demonstrieren Ihnen passende individuelle Übungen.
Diese Übungen beruhen auf

  • Ihre Diagnose,
  • den bestehenden begleitenden Erkrankungen
  • dem Schmerzzustand,
  • ihren körperlichen Voraussetzungen
    und
  • einer Eingansanalyse zur Bestimmung der aktuellen Leistungsfähigkeit.

Weiterhin ist die rückenfreundliche Gestaltung des Arbeitsplatzes relevant. Ein dynamischer Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ist förderlich.
Falls Stress als Ursache infrage kommt, ist außerdem der Einsatz von Entspannungsverfahren von Vorteil.

Muskuläre Dysblancen-Check

Wenn Fehlhaltungen des Körpers ursächlich für die Rückenschmerzen sind, ist der muskuläre Dysbalancen-Check eine sinnvolle Maßnahme in der Diagnostik.

Eine muskuläre Dysbalance beschreibt das Ungleichgewicht zwischen zwei gegensätzlichen Muskeln.
Einfach ausgedrückt, die Leistung vom Spieler und dessen Gegenspieler. Im Rumpf ist dies zum Beispiel der Rückenstrecker und dessen Gegenspieler die Bauchmuskulatur.

Sind diese Muskeln nicht im richtigen Kräfteverhältnis zueinander, erfährt die Lendenwirbelsäule unterschiedliche Zugkräfte, was zu Schmerzen führen kann.

Die Fehlhaltung kann häufig durch muskuläre Schwäche und Verkürzung der Rückenmuskulatur durch mangelndes Training und starre Sitzpositionen verursacht werden.
Diese Dysbalance von Bauch- und Rückenmuskulatur kann man mittels einer spezifischen Kraftmessung aufdecken, die bei der Bewegung mittels einer Software die Kraft des ausführenden Muskels erkennt und aufzeichnet.

Lesen Sie mehr zu diesem diagnostischen Verfahren in dem Artikel Muskuläre Dysblancen-Check.

Leider reicht es nicht einfach nur ein perfektes Verhältnis zwischen Rückenstrecker und Bauchmuskulatur hinzubekommen, sondern es müssen alle Muskelgruppen, die den unteren Rücken stabilisieren in die Betrachtung einbezogen werden.

EMG

Die Elektromyografie (EMG) misst anhand von elektrischer Spannung die Muskelaktivität des untersuchten Muskels.
Die Untersuchung ist vergleichbar dem EKG vom Herzen.
Dazu werden oberflächlich Elektroden auf der Haut angebracht. Falls also Muskelverspannungen, Fehlbelastungen oder Muskelschäden als Auslöser für des lumbalen Rückenschmerzen vermutet werden oder eine Nerveneinklemmung befürchtet wird, kann die Elektromyografie durchaus dazu beitragen, Klarheit zu verschaffen.

Bei Schmerzen im unteren Rücken testen wir die unteren Rückenstrecker in verschiedenen Bewegungen.
Verglichen wird hierbei der rechte mit dem linken Rückenstrecker und ob beide Muskeln auch entspannen können oder ständig eine zu hohe Aktivität aufweisen.
Je nach Ergebnis muss die Aktivität durch gezielte Trainingsübungen dann gesenk oder erhöht werden.

Mehr Informationen zu dieser Untersuchungsmethode erfahren Sie in dem Artikel EMG.

Wirbelsäulenvermessung

Bei der Wirbelsäulenvermessung wird die Symmetrie und Stellung der einzelnen Wirbelkörper aufgezeichnet. Dies erfolgt durch die sogenannte Video-Rasterstereografie, die mittels Licht ein Raster auf den Körper projiziert und so ein dreidimensionales Bild erschafft.

Vor allem bei

  • Fehlhaltungen des Körpers (muskuläre Dysbalance, muskuläre Verspannung),
  • Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliose),
    und
  • bei Beinlängendifferenzen

als vermutete Ursachen für Rückenschmerzen hat diese Maßnahme hohen diagnostischen Nutzen.
Zudem wird die Krümmung in der Lenden- (Hohlkreuz) und Brustwirbelsäule (Rundrücken) bestimmt. 

Es gilt dann einen individuellen Trainingsplan /Trainingsübungen gegen die vorhandene Fehlstatik zu entwickeln.

Näheres Erfahren Sie in unserem Artikel Wirbelsäulenvermessung.

Zusammenstellung der besten Trainingsübungen für mich

Welche Trainingsübungen individuell passend sind, sollte in Rücksprache mit einem guten Rückenspezialisten erfolgen, um die Belastung dem Fitnesslevel angemessen zu gestalten und das Beschwerdebild angemessen in der Anfertigung eines individuellenTrainingsplans zu berücksichtigen. 
Ein regelmäßiges Rückentraining ist sowohl zur Beschwerdelinderung als auch zur Vorbeugung die wichtigste Maßnahme.

Ziel der Maßnahmen von Lumedis ist kein schweres körperliches Training, was die Rückenschmerzen weiter verstärkt, sondern kleine, aber effektive Maßnahmen zu ergreifen, die Sie eigenständig zu Hause oder im Fitnesstudio umsetzen können.