Termin vereinbaren

Einen Termin bei uns?

Lumedis Frankfurt

Dr. Carmen Heinz
Dr. Franziska Zwecker
Dr. Gerret Hochholz
Dr. Nicolas Gumpert

Fachärzte für Orthopädie

Sven Daum
Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Schmerztherapie, Akupunktur und manuelle Medizin

direkt am Kaiserplatz
Kaiserstraße 14/Eingang Kirchnerstraße 2
60311 Frankfurt am Main

Zur Online-Terminvereinbarung
Termin für eine Coronaimpfung

Telefon 069 24753120

Nackenschmerzen durch Zähneknirschen

Zähneknirschen (Bruxismus) können eine sehr häufige Ursache von Nackenschmerzen sein. Sehr oft wird diese Ursache allerdings übersehen und die Nackenschmerzen chronifizieren immer mehr.
Aus diesem Grund ist es sehr wichtig den Patienten immer in seiner gesamten Funktion zu untersuchen.
Bei Lumedis hat sich ein Konzept aus verschiedenen Spezialisten bewährt.
Wenn Sie eine Beratung durch unsere CMD-Spezialisten wünschen, kommen Sie hier zu Ihrem Wunschtermin.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Gerret Hochholz veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Außerdem ist er Instruktor für Manuelle Therapie und spezialisiert auf Akupunktur. Hier verfügt er über große Erfahrungen im Bereich der Triggerakupunktur.

Sein Behandlungsschwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie der verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen.
Sein Ziel ist es, alle Erkrankungen ohne Operation zu heilen.
 

Definition – Warum kann es durch Zähneknirschen zu Nackenschmerzen kommen?

Beim nächtlichen Zähneknirschen werden unter Anspannung der Kiefer- und auch Nackenmuskulatur Ober- und Unterkiefer zusammengedrückt und somit die Zähne aufeinandergepresst und -gerieben. Dadurch kann es durch die Anspannung und das Aufeinanderpressen der Kiefermuskulatur, auch zu Muskelverspannungen im Nackenbereich kommen.
Die Folge sind dort unangenehme und primär oft unklare Nackenschmerzen. Dies ist bei weitem keine Seltenheit, bis zu einem Drittel aller Menschen leiden unter nächtlichem Knirschen oder Pressen. 

Wie entstehen Nackenschmerzen durch Zähneknirschen?

Die Nackenmuskeln sind direkt mit den Muskeln des Hinterkopfes und des Ober-, und Unterkiefers verbunden. Es handelt sich um dicke muskuläre Platten, die die unterschiedlichen Bewegungen im Kopfbereich aber auch im Nacken übernehmen.
Durch Zähneknirschen kommt es zu schiebenden und malenden Bewegungen des Unterkiefers gegen den Oberkiefer, weshalb die Zähne in pathologischer Weise abgenutzt werden.
Die Schiebe-, und Malbewegung wird durch zahlreiche Muskeln im Bereich des Unter-, und Oberkiefers gesteuert und führt zu einer unphysiologischen Belastung. Dies hat zur Folge, dass Teile der Muskulatur verhärten. Diese Verhärtung wird auch bis in den Nackenbereich weitergegeben. Der Betroffene kann also zum Teil eine massive Verhärtung der Muskeln im Nackenbereich tasten und spürt auch zum Teil deutliche Schmerzen in diesem Bereich.

Ursachen

Mögliche Gründe für das Auftreten von nächtlichem Zähneknirschen sind:

  • Stress
  • Nächtliche Unruhe
  • Verschiedene Erkrankungen wie Schlaf-Apnoe oder Parkinson, aber auch psychische Erkrankungen wie Burnout
  • Erhöhter Genussmittelkonsum (Alkohol, Koffein, Drogen)
  • Fehlbelastung: Eine Fehlbelastung im Bereich der Kiefergelenke ist eines der Hauptgründe, weshalb es zu Zähneknirschen bedingten Schmerzen im Bereich des Nackens kommt.
    Fehlstellungen des Kiefers und des Biss führen dazu, dass es zu einem unphysiologischen Aufeinanderliegen der oberen und unteren Zahnreihen kommt, weshalb es zu einem nächtlichen Zähneknirschen oder malen und somit auch zu einer Verhärtung der Nackenmuskulatur kommen kann. 
  • Überlastung: Die Überlastung der Kiefergelenke und oder auch der Nackenmuskulatur kann ebenfalls dafür sorgen, dass es zu einem nächtlichen Zähneknirschen und dadurch wiederum zu einer schmerzhaften Verhärtung der Nackenmuskeln kommt.
    Ein Teufelskreis beginnt. Z.b. durch lange Bildschirmarbeit werden die Nackenmuskeln besonders stark belastet, dies führt dann zu Verhärtungen, die alleine schon schmerzhaft sind, die aber auch zu nächtlichem Zähneknirschen führen, was dann wiederum zu Nackenschmerzen führt.
  • schlechter Zahnstatus: Die obere und untere Zahnreihe liegen in der Regel gut angepasst aufeinander. Ein Verlust von einzelnen Zähnen oder aber der unterschiedliche Abbrieb von einzelnen Zähnen führt dazu, dass der Ober-, und der Unterkiefer nicht mehr regelrecht aufeinanderliegen, was dann zu einer Fehlbelastung der Muskeln der Kiefer aber auch des Nackens zur Folge haben kann.
    Die Verhärtungen der Nackenmuskeln führen wiederum zu zum Teil starken Schmerzen
  • psychische Ursachen: Seelische Belastung und psychische Probleme führen zu einer nächtlichen Verarbeitung, die sich ganz unbewusst meistens in einem Zähneknirschen äußert.
    Der Betroffene bekommt davon in de Regel nichts mit. Mal-, Kau-, und Knirschbewegungen sorgen dafür, dass die Nackenmuskeln besonders stark beansprucht werden und zu Schmerzen beginnen.
  • Bissbewegungen: Auch starke Bissbewegungen in den Kiefergelenken sorgen dafür, dass die Zähne und die Muskeln der Kiefer und des Nackens besonders stark belastet und beansprucht werden.

Weitere begleitende Symptome

Abgesehen von Nackenschmerzen, kann es bei Zähneknirschen zusätzlich zu folgenden Symptomen kommen:

  • Tinnitus: Unter einem Tinnitus versthet man ein Ohrgeräusche, die ein- und beidseitig auftreten können.Sie werden als brummend, rauschend oder pfeifend beschrieben:
  • Verschlechterung des Zahnstatus: Bei Zähneknirschen werden vor allem die Zähne in mitleidenschaft gezogen. Durch die malenden Bewegungen kommt es zu einem ungleichmäßigen Zahnabrieb und Zahnschmelzabbaus, diese können zu Zahnfehlstellung und im schlimmsten Fall zu einer Lockerung der Zähne mit Zahnausfall führen.
  • Sehstörungen
  • Kopfschmerzen: Da die Muskeln von Nacken, Kopf und Kiefer sehr eng miteinander verbunden sind, kann es bei Nackenschmerzen, die durch Zähneknirschen auftreten auch zu begleitenden Kopfschmerzen kommen.
    Meistens kann man durch Druck auf die Nackenmuskulatur herausfinden, ob die Kopfschmerzen hier her rühren. So kann in diesem Fall bei Druck auf die Nackenmuskeln der Kopfschmerz ausgelöst werden. 
  • Schwindel: auch die enge Nachbarschaft mit dem Ohr und dem Gleichgewichtsorgan kann dafür sorgen, dass es durch eine starke muskuläre Verhärtung im Bereich des Nackens zu einem zeitlich begrenzten Schwindelgefühl kommt.
    Meistens kommt es zu einem kurzen Anflug von Schwindel, der dann wieder besser wird, um dann wieder zu kommen. Man geht davon aus, dass durch die Nackenverspannung auch eine Fehlhaltung eingenommen wird, die dann dem Gehirn eine falsche Information von Stand und Lage im Raum widerspiegelt, was dann zu einem Schwindel führt
  • Gereiztheit: Durch regelmäßige Nackenschmerzen durch Zähneknirschen wirken viele Betroffene nicht ausgeruht, unausgeglichen auch gereizt. Oftmals wird schnell zu einem Schmerzmittel gegriffen, um die Schmerzen zu behandeln
  • Schmerzen beim Essen: Der Kauvorgang benötigt einen hohen Kraftaufwand in der Kiefermuskulatur. Die durch die Nackenverspannung verhärtete Muskulatur der Kiefern nimmt der Essende als Schmerzen im Bereich der Kiefer wahr.
    Festes Zubeissen wird somit sehr unangenehm. Eine Nackenverspannung kann somit auch indirekt Auswirkung auf das Essen ausüben
  • Gelenkschmerzen: Vor allem die Gelenke des Kiefers, aber auch die Nackengelenke sind von einer muskulären Verhärtung stark betroffen und können so zu schmerzen beginnen.
    Kopfbewegungen im Sinne von Drehen, Strecken und Beugen können somit als sehr schmerzhaft empfunden werden.


Zusätzlich zur allgemeinen Verspannung der kompletten Kopf-, und Gesichtsmuskulatur kann es auch zu Rückenschmerzen auf Grund von Verspannung der gesamten Rückenmuskulatur kommen.

 

Rückenschmerzen

Das regelmäßige Zähneknirschen sowie das Aufeinanderpressen der Kiefer kann zu Rückenschmerzen führen. Häufig liegen Okklusionsstörungen durch unpassgenaue Füllungen, Kronen, Brücken und Prothetik zugrunde.. Die Okklusionsstörung beeinflusst die Ruheposition des Kiefers. In der Folge kommt es zu einer Anpassung der Kaumuskulatur, um einer Überlastung der Zähne und Kiefergelenke entgegenzuwirken. Das gelingt in der Regel nur unzureichend. In der Folge versucht der Patient durch nächtliches Knirschen seinen Biss einzubeißen. Es kommt somit zu einer Falschkorrektur des Bisses.
Als Folge kommt es zu einer erhöhten Spannung der Kaumuskulatur und einer Verschiebung der Mandibula und dadurch durch eine absteigende Muskelkette zu Rückenschmerzen.

Weitere interessante Informationen finden Sie im Artikel Rückenschmerzen.
 

Tinnitus

Der genaue Zusammenhang zwischen einem Tinnitus und Nackenschmerzen durch muskuläre Verspannung ist bis heute noch nicht abschliessend geklärt.
Das Ohr befindet sich relativ nahe an dem Kiefer und den Kiefergelenken.
Daher ist es möglich, dass Verspannungen rund um Nacken-, Kiefer- und Gesichtsbereich in die Muskulatur um das Ohr ausstrahlt und dort einen Tinnitus auslösen kann.
Durch den erhöhten Muskeltonus werden auch am Ohr Gehörgänge und Strukturen abgeschnürt, was dazu führt, dass man Ohrgeräusche hört, die keinem äußeren Geräusch zugrunde liegen.
Die Informationsweiterleitung und Funktion der Informationsbildung ist hierbei gestört.
Sehr häufig finden sich muskuläre Triggerpunkte im

  • M. sternocleidomastoideus
  • M. trapezius
  • M. masseter und
  • M. temporalis:

Durch die Behandlung mit Triggerakupunktur lässt sich der muskulär bedingte Tinnitus sehr erfolgreich therapieren.

Zahnschmerzen

Zahnschmerzen werden in aller Regel durch die nächtlichen Mal-, Knirsch- oder Kaubewegungen ausgelöst, die ungehindert und unbewusst im Schlaf ausgeübt werden können.
Die Druckauswirkung und das stetige Pressen, die während des nächtlichen Zähneknirschens auf die Zähne ausgeübt werden, wirken sich oft nur auf einen einzelnen Zahn aus, anstatt sich wie unter normalen Umständen auf die ganzen Zähne eines Kiefers gleichmäßig zu verteilen. Dies kann auf Grund der erhöhten Strapazierung starke Zahnschmerzen zur Folge haben.
Es kommt zum pulsierenden Schmerz, welcher meist beim Verzehr von Lebensmitteln oder beim weiten Öffnen des Mundes auftritt. 
Häufig spielen muskuläre Triggerpunkte eine wichtige Rolle. In erster Linie projezieren der

  • M. sternocleidomastoideus
  • M.masseter
  • M.temporalis

in den Zahn- und Kieferbereich. 
Das bei Lumedis durchgeführte 3-er-Konzept bestehend aus

zeigt hier die besten Ergebnisse.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind eines der sehr häufig auftretenden Symptome bei nächtlichem Zähneknirschen. Diese resultieren aus der Überstrapazierung der Kiefer-, Gesichts- und Nackenmuskulatur.
Eine Verhärtung der Nackenmuskulatur zieht in vielen Fällen auch eine gleichzeitige Verhärtung der Muskelplatte, die den Kopf überzieht, mit sich, was dann zu einem Spannungsgefühl führt, das der Betroffene als Spannungskopfschmerz wahrnimmt. 
Ebenfalls kann es durch muskuläre Verhärtungen im Nackenbereich zur Störung des Blutflusses zum Kopf kommen, was auch Kopfschmerzen zur Folge haben kann.
Es handelt sich hierbei also um ein Begleitsymptom der Muskelverspannung durch das starke Pressen von Ober- und Unterkiefer. 

Schwindel

Das Gleichgewicht wird im sogenannten Gleichgewichtsorgan des Innenohres hergestellt.
Auch der Ohrbereich ist muskulär eng mit den Muskeln des Kiefers und des Nackens verbunden. Verspannungen der Nackenmuskeln, die durch Zähneknirschen zustande kommen sorgen zu Fehlbelastungen im Bereich des Kopfes, was zur Folge hat, dass das Gleichgewichtsorgan seitenungleiche Informationen zu Lage und Stand im Raum erhält und dem Gehirn weitergibt.
Der Betroffene nimmt diese Fehlinformationen dann als Schwindel wahr.

Nackenschmerzen

Der Nacken setzt sich aus folgenden Struckturen zusammen und und bildet ein stabiles aber dennoch bewegliches Gerüst, um die Bewegung des Kopfes und die Sicherung des aufrechten Ganges zu gewährleisten:

  • Wirbelkörper
  • Bandscheiben
  • Bänder
  • Muskeln

Kommt es durch Zähneknirschen zu einer Verspannung der Nackenmuskeln werden die benachbarten Nervenbahnen, die sich um die Muskeln des Nackens befinden, gereizt und komprimiert, was der Betroffene dann als Schmerzen im Nackenbereich wahrnehmen kann.

Sehstörungen

Auch bei Sehstörungen, die durch Zähneknirschen und begleitenden Nackenschmerzen ausgelöst werden, geht man als Ursache von einem Zusammenhang der Muskeln, die Nacken-, und Gesichtsmuskulatur verbinden aus.
Oftmals ist es ein Mischbild aus Verspannungen der Nacken-, Kiefer und Kopfmuskulatur sowie auch ein ausgelöster Schwindel, der zu passageren Sehstörungen  führen können. 

Kieferschmerzen

Bei nächtlichem Zähneknirschen und Nackenmuskelverspannungen kommt es nicht nur zu einer Fortleitung der Verspannung in die Muskeln des Kiefers sondern auch zu einer Reizung der Muskeln, die durch das eigentliche Zähneknirschen verursacht wird.
Das Ergebnis sind deutlich gereizte Muskeln im Kiefer und ein irritiertes Kiefergelenk meistens beidseits, das zu Schmerzen führt.
Die Schmerzen werden am Tag von dem Betroffenen meistens beim Essen aber auch beim Sprechen bemerkt.
Im Falle von morgendlichen Kieferschmerzen und auch Kieferknacken sollte unbedingt die Diagnostik hinsichtlich Zähneknirschen und Verspannungen der Nackenmuskulatur durchgeführt werden.

Halsschmerzen

Der Hals ist überzogen mit starken Muskeln, die vor allem für den Halt des Kopfes in einer aufrechten Position aber auch für die Kopfbewegungen verantwortlich sind.
Verspannungen der Muskeln des halsnahen Nackens führen auch zu einer Verspannung der Muskeln, die den Hals umgeben, was dann vom Betroffenen durch einen Druck im Bereich des Halses (Schraubstockgefühl) oder aber auch Halsschmerz wahrgenommen wird.
Typischerweise kann man durch einen massierenden Druck der Nackenmuskulatur den Schmerz oder Druck des Halsesauslösen.

Zähneknirschen

Zähneknirschen werden oftmals durch eine muskuläre Nackenverspannung ausgelöst, lösen aber auch ihrerseitsNackenschmerzen aus. Ein Teufelskreis entsteht.
Verspannungen der Muskulatur des Nackens sorgen für eine Fehlbelastung, die bis in den Kiefer weitergegeben wird. Dies hat dann zur Folge, dass es zu einem Fehlbiss und dadurch zu einem nächtlichen Zähneknirschen kommt.
Das Malen und Knirschen führt dann aber wieder zu Verspannungen des Kiefers und schließlich auch des Nackens.

Ohrenschmerzen/Ohrendruck

Die Ohren sind muskulär an die Muskeln des Gesichts direkt angebunden, die wiederum eng mit der Nackenmuskulatur verwoben sind. Eine Nackenmuskelverspannung sowie auch das Zähneknirschen sorgen für eine muskuläre Überlastung im Bereich des Kiefers und der Muskeln der ohrnahen Wangen.
Kleinste Muskel ziehen bis in den Gehörgang hinein, und werden unter genannten Bedingungen ebenfalls zur Verspannung neigen. Dies hat oftmals Schmerzen im Bereich der Ohren oder einen Druck zur Folge.
Leichte, kreisende Massagebewegungen können dafür sorgen, dass es zu einer deutlichen Entspannung der Muskeln im Bereich des Ohres kommt, was dann die Ohrenschmerzen bessert. 

Diagnostik

Die diagnostischen Maßnahmen, um das Zähneknirschen erfolgreich festzustellen, erfolgen zunächst in Form einer ausführlichen Anamneseerhebung und der körperlichenUntersuchung.
 Die Krankenbefragung gibt an, wann die Schmerzen auftreten und seit wann sie vorhanden sind.
Weiterhin wird das Betasten der Nackenmuskulatur und die aktive und passive Bewegung des Kopfes eine verdickte und schmerzhaft verhärtete Muskulatur zeigen.
In der Regel sieht dann der Zahnarzt auch die Folgen des Knirschens der Zähne. Abbröckelnde Zähne und pathologisch abgeriebene Zahnspitzen deuten auf ein nächtliches Zähneknirschen hin.
Die diagnostischen Schritte hängen von den Begleitsymptomen ab.
In der Regel wird bei Lumedis folgendes Untersuchungsschema durchgeführt:

  • Körperliches Untersuchung mittels manueller Therape und spezifischen CMD-Tests
  • Wirbelsäulenvermessung um vorliegende Beinlängendifferenzen auszugleichen
  • Elektromyographie um muskuläre Spannungen im Kieferbereich zu messen
  • Zahnärztliche Untersuchung mit Funktionsstatus
  • Röntgen
  • MRT der Kiefergelenke

Aufgrund der schwerwiegenden Symptome sowie der irreversiblen Schäden, die durch Zähneknirschen verursacht werden können, ist es wichtig frühzeitige Diagnostikmaßnahmen zu ergreifen, um bei Symptomauftritt schnell Behandlungsmöglichkeiten abzuwägen. 

Röntgenbild

Die Diagnostik in Form eines Röntgenbilds bei Nackenschmerzen durch Zähneknirschen ist bei einer gesicherten Diagnose nicht zwingend erforderlich. Röntgenaufnahmen der Zähne sind nur bei stark fortgeschrittenem Zahnverschleiß notwendig. 
Beim Verdacht auf eine knöcherne Ursache, welche Zähneknirschen und damit Nacken- und Rückenschmerzen zur Folge hat, kann die Röntgendiagnostik als diagnostisches Mittel mögliche Verschleißerscheinungen, sowie Schädigungen der Bandscheiben gut darstellen.
Bei immer wieder kehrenden Nackenschmerzen sollte immer auch ein Röntgenbild der Halswirbelsäule durchgeführt werden, um zu sehen, ob es sich vielleicht um einen Bandscheibenvorfall handelt, der die Schmerzen im Nacken auslöst (Zeichen im Röntgen: sich angenäherte Wirbelkörper).
Auch könnenArthrosen der Halswirbel, die durch Fehlbelastungen über Jahre entstanden sind zu Nackenschmerzen führen.
Neben dem Röntgen der Halswirbelsäule sollte auch ein Blick auf die beiden Kiefergelenke geworfen werden. Arthrosen und Abnutzungen in diesem Bereich können ebenfalls zu Nackenschmerzen führen
Ein Röntgenbild wird oft in der Diagnostik chronischer Beschwerden genutzt, beim Verdacht auf akute muskuläre Ursachen ist ein MRT sinnvoller.

Wann braucht man ein MRT?

Vergleichbar mit dem Röntgenbefund, welcher nicht immer einen essentiellen Bestandteil für eine korrekte Diagnostik darstellt, ist auch eineMRT (Magnetresonanztomographie) nicht immer zwingend notwendig.
Nur bei manchen Patienten, ist die Durchführung einer MRT sinnvoll. 
Ein MRT wird immer dann notwendig, wenn man eine muskuläre Ursache der Nackenschmerzen vermutet. Im MRT werden nämlich besonders gut weiche Strukturen, wie folgende dargestellt:

  • Muskeln
  • Sehnen
  • Bänder

In diesem Fall können damit mögliche Nervenläsionen oder entzündliche Prozesse der Muskulatur festgestellt werden.
Erkrankungen und Schädigungen der Kiefer und Kiefergelenke können mit Hilfe einer MRT ebenfalls sehr gut dargestellt werden.
Auch zur Beurteilung der Kieferposition bei der Schienentherapie ist der Einsatz des MRTs sinnvoll und gängige Praxis.
Wenn sich Muskelschmerzen, die durch Zähneknirschen entstanden sind nicht nachweisen lassen und auch das Röntgenbild der Halswirbelsäule unauffällig ist, sollte ein MRT der Halswirbelsäule durchgeführt werden.
Hierbei handelt es sich um ein strahlungsfreie Untersuchung, die etwa 15- 20 Minuten dauert.

Diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es

Ist die Diagnose einer Craniomandibulären Dysfunktion gestellt und ist es erwiesen dass die Nackenschmerzen durch vermehrtes Zähnekirschen entstanden sind wir eine individueller Behandlungsplan erstellt.
Bei Lumedis erfolgt die Behandlung nach folgendem 3-er-Konzept:

  • Zahnärzlicher Funktionsstatus mit Schienentherapie
  • Orthopädische Kontrollen der Beinlänge mit Rückmeldung an den Zahnarzt bis die Schiene optimal passt
  • Triggerakupunktur
  • Manuelle Therapie
  • Mikronährstofftherapie

Zunächst sollte man eine Schiene für die Zähen anpassen, die nicht nur die Zähne vor dem nächtlichen Knirschen schützen, sondern auch einen eventuellen Fehlbiss als Ursache behandeln soll.
Unterstützend kann neben dem regelmäßigen Tragen der Schiene auch eine Therapie begonnen werden, die die Muskeln des Nackens lockern sollten.
Zunächst sollte der Betroffene Wärmeanwendungen mit einer Wärmflasche auf dem Nackenbereich durchführen.
Auch können entspannende Gele, wie Ibuprofen oder Diclofenac Gel auf den Nackenbereich regelmäßig aufgetragen werden.
Bei sehr starken Schmerzen kann auch eine zeitlich begrenzte Therapie mittels eines Entzündungshemmers versucht werden. Hier kämen Ibuprofen 400-600 mg oder aber Diclofenac 75 mg zum Einsatz.
Manchmal kann es vor allem bei sehr starken Verspannungen der Nackenmuskulatur notwendig werden ein sogenanntes Muskelrelaxants einzunehmen. Aufgrund der Nebenwirkungen sollte dieses Medikament aber nur zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Mögliche Präparate wären z.B. das Medikament Orthoton.
Durch die engmaschige Zusammenarbeit der verschiedenen Spezialisten werden die besten Ergebnisse erzielt.
Kommt das Zähneknirschen durch Stressfaktoren zustande ist eine zusätzliche psychotherapeutische Mitbetreuung erforderlich.

Zahnschiene

Beim Herstellen einer Aufbisschiene zum Schutz der Zähne vor ständigem Druck und Abrieb, wird zuerst ein Zahnabdruck angefertigt, um eine Analyse der Zahnstellung durchzuführen, und somit eine auf den Patienten maßgeschneiderte Schiene herzustellen. Diese Kunststoffschiene wird von dem Patienten nun bei Nacht (und ggf. auch bei Tag) getragen und bewirkt, dass bei nächtlichem Knirschen nicht mehr einzelne Zähne von einem hohen Druck und starkem Schmelzabrieb betroffen sind.
Dies bewirkt allerdings nur eine symptomatische Linderung, die Schiene heilt nicht das Knirschen und Pressen selbst.
Wichtig ist immer die Ursache der Beschwerden zu finden und dementsprechend im Konzept zu behandeln.

Ostheopathie

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine Druckpunkt Behandlung, die leicht in bestimmten Bereichen des Körpers durchgeführt werden kann.
Ziel ist es vor allem die die Muskeln umschlagenden Faszien, die verklebt sein können, zu lösen sowie auch Blockaden bestimmter Muskeln zu lockern.
Im Falle von muskulären Verspannungen im Bereich des Nackens verspricht eine osteopathische Behandlung viel Erfolg.
Durch Druck-, Schiebe und leichte Knetbewegungen kann der Behandler entsprechende Faszienverklebungen der Nackenmuskeln lösen und Blockaden der Nackenmuskeln lösen.
Die osteopathische Behandlung sollte in regelmäßigen Abständen angewandt werden. Eine Behandlung dauert 20-30 Minuten und sollte besonders zu Beginn der Behandlung mehrmals die Woche wiederholt werden.
Osteopathie wird anteilsmäßig von der Krankenkassen übernommen. In der Regel sind dies 1-2 Behandlungen, die übernommen werden.
Um eine gute Wirksamkeit der Osteopathie zu erreichen, sollten zunächst mindestens 6 Einheiten durchgeführt und der entsprechende Behandlungserfolg abgewartet werden.

Kinesiotape

Ein Kinesiotape ist ein selbstklebendes Band, das über bestimmte Muskeln oder Muskelgruppen geklebt werden kann, um diese zu entlasten.
Im Falle von muskulären Verhärtungen der Nackenmuskeln, die durch Zähneknirschen zustande kommen, kann auch ein Behandlungsversuch mit einem Kinesiotape unternommen werden. Hierfür wird eines oder mehrere kleinere oder ein großes Kinesiotape über die Nackenmuskeln in bestimmten Abständen geklebt.
Die Bänder stehen unter einem leichten Zug und entlasten so die darunterliegenden Muskeln.
Das Kinesiotape sollte einige Tage auf der Position belassen werden, bevor es gewechselt werden sollte. Eine Besserung der Beschwerden kann sich bereits schon nach wenigen Tagen einstellen. Auch dann sollte überlappend das Kinesiotape noch einige Tage an der Stelle im Bereich des Nackens belassen werden, um dafür zu sorgen, dass sich die Muskeln nicht sofort wieder verhärten.

Botox

Botulinustoxin ist ein Gift, dass durch eine lähmendenWirkung zu einer Muskelerschlaffung führt. Im Falle von sehr starken und schmerzhaften Muskelverspannungen kann man sich diesen Effekt zu nutze machen.
Man injiziert an bestimmten Stellen eines massiv verhärteten Muskels eine kleine Menge von Botox unter die Haut und wartet die Wirkung ab.
Schon bereits kurze Zeit nach Injektion kommt es zu einem Weicherwerden des Muskels. Die Verspannungen und die damit verbundenen Schmerzen lassen nach.
Botox wirkt Tage bis Wochen und wird vom Körper abgebaut. Nachdem der Stoff aus dem Körper verschwunden ist, kann es aber wieder zu einer Tonuserhöhung, also einer Verspannung des betroffenen Muskels kommen.
Eine Botoxbehandlung kann auch wiederholt werden. Es sollte aber darauf geachtet werden nicht in zu engen Abständen eine Botoxinjektion vorzunehmen und auch nur zu ausgebildetem, medizinischem Fachpersonal (keine Kosmetiker) zu gehen. 

Weitere Optionen und Heilung

Das Ziel bei Knirschen und Folgebeschwerden ist es, den Patienten durch Physio- oder Psychotherapie so anzuleiten, dass er durch selbst durchgeführte Trainings- und Entspannungsübungen die Muskelverspannungen lösen und somit das nächtliche Zähneknirschen ablegen kann. 
Eine Heilung in diesem Sinne ist allerdings nicht immer möglich, viele Patienten vermögen es nicht, das nächtliche Zähneknirschen abzulegen. Dann ist eine Aufbissschiene der beste Schutz für Zähne und Muskulatur.
Hier kann sehr erfolgreich über ein Biofeedbacktraining gearbeitet werden.
Auch die Optimierung der Mikronährstoffversorgung ist ein wichtiger Baustein der Therapie.

Folgen

Folgen von unbehandelten Nackenmuskelverspannungen und Zähneknirschen können zum einen eine Zerstörung der Zähne sein, die regelmäßig durch das nächtliche Zähneknirschen stark belastet werden.
Abbröckeln der Zähne und auch Zahnverlust können die Folge sein und muss unbedingt verhindert werden.
Weiterhin können durch die Verhärtungen der Muskeln des Nackens nachhaltige Fehlbelastungen der Halswirbelsäule resultieren, die die Haltung der Halswirbelsäule so stark beeinträchtigen, dass eine Abnutzung der Wirbelkörper im Bereich der Halswirbelsäule die Folge sein kann. Bandscheibenvorfälle können im schlimmsten Fall ebenfalls daraus resultieren.
Chronische Kopfschmerzen, Parästhesien und Bewegungsbeeinträchtigungen der Arme sind eine weitere schwerwiegende Folge einer unbehandelten muskulären Verhärtung des Nackens.

Dauer

Die Heilung und Besserung von Nackenschmerzen und Zähneknirschen kann langwierig sein. Sowohl die Verspannungen der Nacken, als auch das Zähneknirschen sollte parallel behandelt werden, um einen schnelleren Erfolg zu erreichen.
Oftmals handelt es sich aber um ein chronisches Leiden, dessen Behandlung Monate dauern kann. Nichtsdestotrotz sollte man zeitnahe mit der Behandlung beginnen.

Dauer der Krankschreibung

Orientierend kann man sagen, dass ein Betroffener mit Nackenschmerzen durch Zähneknirschen

  • der im Büro arbeiten für 7-14 Tagen krank geschrieben wird.
    Hier muss genau die Belastung für der Halswirbelsäule und des NAckens bei der Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt werden.
    Aber auch der Weg zur Arbeit muss berücksichtigt werden. Muss der Betroffene auf dem Weg zur Arbeit autofahren?
  • mit mäßiger körperlicher Arbeit für 14 - 28 Tagen krank geschrieben wird. 
    und 
  • körperlich schwer arbeitende Menschen 4 Wochen bis mehrer Monate krank geschrieben wird. 
    Die Nackenschmerzen müssen vollständig ausgeheilt sein, bis wieder schwere körperliche Arbeit aufgenommen werden darf.

Rehabilitation und Prävention:

Muskuläre Dysbalancen-Check

Der muskuläre Dysbalancen-Check stellt eine sehr hilfreiche Behandlungsmöglichkeit bei Nackenschmerzen in Folge von Zähneknirschen dar. Hierbei werden die verschiedenen symmetrischen Muskelgruppen im Bereich des Nackens und der Halswirbelsäule, aber auch im gesamten Rest des Rückens untersucht und die Kräfteverhältnisse bestimmt.
Durch Betasten sowie der aktiven und passiven Durchführung von Bewegungen kann er schnell erkennen, ob eine Muskelgruppe stärker ausgebildet ist als die andere und ob es sich bei Stand, Gang und Haltung um eine Fehlbelastung handelt, die ausgeglichen werden muss.
Muskuläre Dysbalancen bedeuten ein Ungleichgewichtder Muskulatur im Vergleich zu dem zugehörigen Gegenspieler. Somit ist in diesem Fall eine Muskelgruppe stärker als ihr Gegenüber ausgebaut. Dies kann zu folgende Kompliktionen führen:

  • Fehlbelastungen
  • Nervenreizungen
  • Verspannungen

Wie die Nackenmuskulatur, kann auch die Gesichtsmuskulatur davon betroffen sein, weshalb man mit der Untersuchung der Muskulatur einen entscheidenden diagnostischen Fortschritt erzielen kann.

EMG

Die Elektromyographie ist eine zusätzliche und sehr sinnvolle Maßnahme, zur diagnostischen Abklärung von einem hohen Muskeltonus, welcher durch Zähneknirschen verursacht werden kann. 
Ein Elektromygramm ist eine Untersuchung, bei der durch die Messung der elektrischen Impulse, die in einem Muskel fließen, gesehen werden kann, ob eine muskuläre Fehlbelastung vorhanden ist. Hierzu werden bestimmte Elektroden auf den zu untersuchenden Muskel aufgeklebt und die elektrischen Ströme abgeleitet.
Die Muskelaktivität wird dabei detailreich und kontrolliert graphisch dargestellt.
Somit können folgende Pathologien festgestellt werden:

  • Muskelverspannungen
  • Muskelschwächen
  • Innervationsstörungen
  • muskuläre Dysbalancen

Durch das ständige Pressen und Reiben der Zähne aufeinander kann die Muskelspannung beeinträchtigt und erhöht werden, sowie manche Muskeln hypertrophieren, während andere Verkümmern. Solche Muskelveränderungen können mit der EMG-Diagnostik festgestellt und in Folge mit dementsprechenden Behandlungsmaßnahmen gebessert werden.
Im Fall der Untersuchung der Nackenmuskeln und des Zähneknirschens, werden die Elektroden im Bereich des Nackens aufgeklebt und die Ströme gemessen. Kommt es zu einem deutlichen Spannungsabfall, wenn der Patient maximal die Zähne zusammenbeisst, ist von einer Fehlbelastung auszugehen.

Die Elektromyographie kann auch gut zum Biofeedbacktraining eingesetzt werden.

Wirbelsäulenvermessung

Eine Wirbelsäulenvermessung ist wichtig, um Fehlbelastungen in bestimmten Bereichen des Körpers herauszufinden.
Es stehen Röntgenuntersuchungen zur Verfügung, die eine Vermessung der Wirbelkörper und deren Abstände möglich macht oder aber auch  eine sogenannte Videorasterstereografie, bei der ein Lichtmuster auf  die Wirbelsäule gestrahlt und computergestützt  eine externe Vermessung durchgeführt wird.
Im Rahmen der Wirbelsäulenvermessung wird eine dreidimensionale Rekonstruktion der Wirbelsäule erstellt. Dadurch kann die Stellung der Wirbelkörper zueinander und Fehlstellungen oder Fehlhaltungen erfasst werden.
Die gesamte Wirbelsäule kann so nachhaltig und genau untersucht werden, um jegliche Einflussnahme auf die Kiefergelenke und -muskulatur festzustellen.
Folgende Pathologien können Einfluss auf Zähneknirschen und Nackenschmerzen in der Folge nehmen, und mit Hilfe der Wirbelsäulenvermessung analysiert und in Folge mit therapeutischen Maßnahmen behoben werden:

  • Asymmetrien
  • Haltungsfehler
  • Stellungsfehler der Wirbelkörper zueinander
  • Nervenläsionen

Die Wirbelsäulenvermessung ist zusammen mit der Elektromyographie bei der Craniomandibulären Dysfunktion das zentrale Modul um zwischen auf und absteigenden Muskelketten zu differenzieren.

Trainingsübungen

Es gibt viele Trainingsübungen, die im Falle von Nackenschmerzen durch Zähneknirschen oder andere Ursachen, Linderung erbringen können.
Die Trainingsübungen werden nach Stärke der Beschwerden und nach Symptomatik gewählt.
Bei Schmerzen im Bereich des Kiefergelenks kann das Bewegen und Lockern des Unterkiefers Besserung verschaffen.
Auch Dehnübungen sowie Faszientraining und das Bearbeiten der verspannten Muskulatur mit Faszienrollen oder -bällen kann Verhärtungen und somit auch Schmerzlösen.
Zunächst sollten lange Bildschirmarbeitszeiten durch regelmäßige Pausen unterbrochen und der Kopf gerade gehalten werden, um die Nackenmuskulatur zu entspannen.
Dann sollte man auf Zehenspitzen durch den Raum laufen, die Hände nach oben Richtung Decke, um eine Dehnung der Nackenmuskeln zu erreichen. Dies sollte einige Minuten durchgeführt werden.
Auch Dehnübungen des Kopfes, bei denen man mit einer Hand über den Kopf greift und diesen leicht federnd bis zu einem Widerstand zu Gegenseite zieht, sollten durchgeführt werden.

Entspannungsübungen

Gerade weil Zähneknirschen in Verbindung mit muskulärer Verspannung auch oft mit einer psychischen Belastung zu tun hat, kommen entspannenden Übungen eine tragende Rolle zu.
Autogenes Training oder Yoga sollte versucht werden. Bestimmte beruhigende Atemtechniken sorgen für einen ganzzeitlichen Ausgleich und für eine Lockerung.

Unsere Wirbelsäulenspezialisten

Wir beraten Sie gerne in unserer Wirbelsäulensprechstunde!