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Lumedis Frankfurt

Carmen Heinz
Dr. Gerret Hochholz
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Schmerzen im / am / hinter dem Brustbein

Dieser Artikel wurde durch Dr. Gerret Hochholz veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Außerdem ist er Instruktor für Manuelle Therapie und spezialisiert auf Akupunktur und fügt über große Erfahrung im Bereich der Triggerakupunktur.

Seinen Behandlungsschwerpunkt hat er bei der Diagnostik und Therapie der verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen.
Sein Ziel ist es alle Erkrankungen ohne Operation zu lösen.
 

Definition - Was sind Schmerzen hinter dem Brustbein?

Bei Schmerzen hinter dem Brustbein handelt es sich um schmerzhafte Beschwerden, die direkt hinter dem Brustbein auftreten.

Sie werden auch als retrosternale Schmerzen bezeichnet und können durch viele verschiedene Ursachen ausgelöst werden.
Dabei können die Schmerzen

  • von unterschiedlichem Charakter sein,
    beispielsweise brennend, stechend oder drückend.
  • von unterschiedlichen Faktoren abhängig und beispielsweise beim Liegen verstärkt auftreten.

Es sollte darauf geachtet werden, dass bei Schmerzen hinter dem Brustbein, die mit starker und länger auftretender Atemnot einhergehen, zeitnah ein Arzt aufgesucht wird.

Ursachen

Zu den Ursachen von Schmerzen hinter dem Brustbein gehören unter anderem:

Brustbeinbruch

Ein Brustbeinbruch ist eine eher selten vorkommende Krankheit.

Als typische Ursache hierfür gilt beispielsweise der Aufprall auf ein Lenkrad, einen Lenker oder ein Armaturenbrett im Rahmen eines Unfalls.
Prinzipiell kann ein Brustbeinbruch jedoch durch jede Form der akuten starken Gewalt gegen das Brustbein verursacht werden.

Dadurch kommt es im Bereich des Brustbeins zu Schmerzen, die vor allem durch Druck verstärkt werden.
Oft bildet sich auch ein Hämatom, also ein Bluterguss, sichtbar im Bereich des Brustbeins.
Bei einer starken Osteoporose, kann es auch beim Niesen oder Husten zu einem Brustbeinbruch kommen.

In der Regel liegt die Heilungsdauer einer Brustbeinbruchs bei 6 - 12 Wochen.

Brustbeinprellung

Eine Brustbeinprellung kann mit starkenSchmerzen einhergehen.

  1. Sie tritt vor allem bei Kampfsportarten auf, bei denen es durch Schläge oder Tritte im Bereich des Brustkorbs zu einer Prellung kommen kann.
  2. Bei einem Unfall kann es ebenfalls zu einer Brustbeinprellung kommen. Insbesondere bei einem Autounfall mit Aufprall des Wagens kann es dadurch, dass der Körper gegen das Lenkrad oder ähnliches geschleudert wird, zu einer Brustbeinprellung kommen.

In der Regel heilt eine Prellung des Brustbeins innerhalb von drei Wochen wieder ab.

Lesen Sie auch mehr im Artikel Brustkorbprellung.

Speiseröhrenentzündung / Brustbeinschmerzen nach dem Essen

Eine Entzündung der Speiseröhre kommt relativ häufig vor und wird durch den Rückfluss von Magensäure, also das Sodbrennen, ausgelöst.
Diese bewirkt eine Reizung der Schleimhaut der Speiseröhre, was sich in Schmerzen hinter dem Brustbein äußern kann.

  1. Diese können in Abhängigkeit vom Essen auftreten, da der Magen vor allem dann viel Magensäure produziert.
  2. Sie treten häufig auch nachts auf, da die Säure des Magens im Liegen leichter in die Speiseröhre fließen kann.

Die Speiseröhrenentzündung kann in der Regel mit Medikamenten gut behandelt werden.

Dieses Erkankungsbild wird von den Kollegen der Gastroenterologie behandelt.

Weitere begleitende Symptome

Je nach Ursache gehören zu den weiteren begleitenden Symptomen:

  • Fieber (bei einer Entzündung, beispielsweise bei einer Rippenfellentzündung)
  • Aufstoßen und vermehrtes Husten (bei einer Speiseröhrenentzündung)
  • Luftnot (bei einer Angina pectoris)
  • Ausstrahlung der Schmerzen (verschiedene Ursachen)
  • Muskelkater (der Brust- und/oder Rückenmuskulatur)
  • Verstärkung der Schmerzen bei Bewegung (bei einer Interkostalneuralgie)

Druck / Druckschmerzen

Schmerzen hinter dem Brustbein können auch mit einem Druckgefühl einhergehen.

  1. Dies tritt häufiger bei einer entzündeten Speiseröhre auf, wobei hier ein zeitlicher Zusammenhang zur Einnahme von Mahlzeiten besteht.
  2. Auch bei einer Erkrankung der Lunge, der sogenannten pulmonalen Hypertonie, kann es zu einem Druckgefühl hinter dem Brustbein kommen.
  3. Eine andere Form des Drucks - der sogenannte Druckschmerz - tritt häufiger bei muskulären Erkrankungen oder Reizungen von Nerven auf.

Rückenschmerzen

Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Schmerzen am Brustbein in Kombination mit Rückenschmerzen führen können.

  1. Der häufigste Auslöser sind muskuläre Verspannung und Verhärtungen der Muskeln.
    Diese betreffen häufig mehrere zusammenarbeitende sogenannte Muskelgruppen, wodurch die Lokalisation an beiden Seiten des Brustkorbs erklärt werden kann.
  2. Auch eine Interkostalneuralgie, also eine Reizung eines Zwischenrippennervs, kann die Schmerzen am Rücken und dem Brustbein verursachen.
  3. Aber auch eine Rippenblockade geht mit Brustbeinschmerzen und Rückenschmerzen besonders in der Brustwirbelsäule einher.

Husten

Husten, der gemeinsam mit Schmerzen am Brustbein auftritt, kann ein Hinweis auf

  1. eine Entzündung der Speiseröhre sein.
    Hierbei kommt es durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre häufig zum Hustenreiz.
  2. Auch eine Entzündung der Lunge oder der Bronchien geht häufig mit Husten einher und kann zu Schmerzen im Brustkorb führen.
  3. Weitere Erkrankungen der Lunge, wie zum Beispiel Asthma oder eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), können ebenfalls zu Husten und Schmerzen am Brustbein führen.

Morbus Bechterew

Der Morbus Bechterew ist eine Erkrankung, die vor allem junge Männer betrifft und auch Spondylitis ankylosans genannt wird

Bei einem Morbus Bechterew kommt es häufig zu einer Entzündung der Brust- und Lendenwirbelsäule, wie auch der Rippenbrustbeingelenk rechts und links des Brustbeins.
Es können aber auch andere Gelenke betroffen sein wie z.B. das Knie-, Hüft- oder Schultergelenk.

Die Schmerzen am Brustbein können bei einem Morbus Bechterew aber auch durch die Entzündung von Sehnenansätzen entstehen, da am Brustbein viele Muskeln ansetzen.
Hier muss besonders an das Titze-Syndrom am Ansatz des Schwertfortsatzes gedacht werden.

Schmerzen hinter dem Brustbein

Brustbeinschmerzen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sind Schmerzen am Brustbein häufig durch den wachsenden Fötus in der Gebärmutter erklärbar. Dadurch entsteht im Laufe der Schwangerschaft ein erhöhter Druck auf den Brustkorb, die Lunge und damit auch auf das Brustbein.

Eine weitere häufige Ursache für Schmerzen im Brustbein während der Schwangerschaft ist das Sodbrennen.
Dieses Symptom tritt bei schwangeren Frauen gehäuft auf, da durch den heranwachsenden Fetus ebenfalls vermehrt Druck auf den Magen ausgeübt wird.

Schmerzen am Rippenansatz

Treten Schmerzen hinter dem Brustbein im Zusammenhang mit Schmerzen am Rippenansatz auf, sind hierfür häufig sogenannte Blockaden der Gelenke verantwortlich, die die Rippen mit den Wirbelkörpern verbinden.

  1. Hierfür sind vor allem Verspannung der Muskeln in Kombination mit Körperfehlhaltungen oder degenerative, also abnutzungsbedingte, Veränderungen der Gelenke verantwortlich.
  2. Eine weitere mögliche Ursache ist das sogenannte Tietze-Syndrom, das eine Schwellung im Bereich des Rippenansatzes durch muskuläre Veränderungen bezeichnet.
    Dieses ist in der Regel harmlos.

Diagnose

Die Diagnose von Schmerzen am Brustbein beginnt zuerst mit der Anamnese, also dem Arzt-Patienten-Gespräch.
Hierbei ist es wichtig, dass durch gezielte Fragen die gefährlichsten Ursachen der Brustbeinschmerzen ausgeschlossen werden.
Darunter fallen vor allem die Atemnot und charakteristische Schmerzausstrahlung bei einer Angina pectoris, sowie das Fieber und der Husten bei einer Lungenentzündung.

Im weiteren Verlauf können durch eine körperliche Untersuchung und einer Röntgenaufnahme beispielsweise dem Verdacht auf eine Brustbeinprellung nachgegangen werden.

Röntgenbild

Ein Röntgenbild bei Schmerzen am Brustbein kann eine sinnvolle Diagnosemethode zur Abklärung von knöchernen Problemen sein.

  1. Das Röntgen kommt beispielsweise bei einer Brustbeinprellung zur Abklärung eines möglicherweise vorliegenden Brustbeinbruchs zum Einsatz.
  2. Auch Brüche von Rippen mit einhergehender Schmerzausstrahlung ins Brustbein können im Röntgenbild gesehen werden.
  3. Des Weiteren spielt das Röntgenbild eine zentrale Rolle für die Diagnose einer Pneumonie, also einer Lungenentzündung, welche ebenfalls zu Schmerzen hinter dem Brustbein führen kann.

Lesen Sie auch mehr zum Thema in unserem Artikel Röntgen.

Wann braucht man ein MRT?

Das MRT kommt bei Schmerzen am Brustbein eher selten zum Einsatz.

Der Grund hierfür ist, dass mit dem MRT vor allem Erkrankungen und Entzündungen von Weichteilen dargestellt werden können. Diese spielen für Schmerzen am Brustbein eher selten eine Rolle.

  1. Ein möglicher Grund kann das sogenannte Tietze-Syndrom sein. Hierbei kann sich im MRT eine Entzündung und Schwellung der Rippenknorpel zeigen.
  2. Auch bei dem V.a. einen Morbus Bechterew kann es sinnvoll sein ein MRT vom Brustbein zu fahren.
  3. In sehr seltenen Fällen kann ein MRT eingesetzt werden, wenn die Ursache für die Brustbeinschmerzen ungeklärt bleibt.

Hier erfahren Sie mehr zur Magnetresonanztomographie.

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung ist eine einfache und nicht-invasive Methode, die bei Schmerzen am Brustbein jedoch eher selten zum Einsatz kommt.
Sie kann gegebenenfalls bei jungen Kindern zum Einsatz kommen.

  1. In der Regel spielt sie im Zusammenhang mit Brustbeinschmerzen vor allem beim Verdacht auf eine Speiseröhrenentzündung eine Rolle.
    Hierbei kann zur Abklärung möglicher weiterer Ursachen im oberen Bereich des Bauches eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden.
  2. Auch bei Verletzungen des Herzbeutels, die mit Schmerzen am Brustbein einhergehen können, ist eine Ultraschalluntersuchung eine schnelle und effektive Methode zur Abklärung.

Weitere Informationen zum Thema Ultraschall/Sonografie finden Sie hier.

Behandlung/Therapie

Die Behandlung von Schmerzen am Brustbein umfasst, je nach der zugrundeliegenden Ursache, verschiedene Bereiche.

Die akuten Schmerzen können

  • zunächst mit Medikamenten, vor allem den sogenannten NSARs, behandelt werden.
    Zu diesen Nichtsteroidalen Antirheumatika gehören beispielsweise Ibuprofen oder Diclofenac.
    Diese Medikamente haben außerdem den Vorteil, dass sie antientzündlich wirken und mögliche Reizungen lindern.
  • Die Schmerzbehandlung durch das Auftragen einer Salbe kann ebenfalls sinnvoll sein, hier eignet sich vor allem Voltaren®.
  • Bei chronischen Schmerzen durch Nervenreizungen, wie zum Beispiel bei der Interkostalneuralgie, kann auch das Spritzen von Lokalanästhetika helfen.
    Dadurch wird die Weiterleitung der Nerven blockiert und die Schmerzwahrnehmung unterbrochen.
    Teilweise kann auch der Wirkstoff Cortison helfen, die Entzündung des Nerven zu durchbrechen.

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie von Brustbeinschmerzen ist selbstverständlich auch die Behandlung der Ursache.

  • Bei Verspannungen oder Verhärtungen der umgebenden Muskeln spielt die Trainingstherapie eine zentrale Rolle.
  • Liegt eine Entzündung der Speiseröhre zugrunde, kann diese durch sogenannte Protonenpumpenhemmer behandelt werden.
  • Bei dem Verdacht auf eine Angina pectoris sollte schnellstmöglich ein EKG durchgeführt und die betroffene Person in ein Krankenhaus gebracht werden.

Akupunktur

Auch die Akupunktur kann als mögliche Behandlung von Schmerzen am Brustbein in Frage kommen.

Sie spielt vor allem bei muskulären starken Schmerzen eine Rolle.

Bei der Akupunktur werden Nadeln gezielt an Punkte gesetzt, die den Energiefluss des Körpers fördern sollen.
Diese Punkte finden sich bei der Behandlung von Brustbeinschmerzen unmittelbar oberhalb und um das Brustbein verteilt.

Alternativ kann auch die Akupressur zur Anwendung kommen, bei der die entsprechenden Punkte im Bereich des Brustbeins massiert werden.

Lumedis hat eine sehr gute Expertise bei der Behandlung von Brustbeinschmerzen mit Akupunktur. Hierfür steht unser Akupunkturspezialist Dr. Gerret Hochholz zu Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Akupunktur.

Kinesiotape

Kinesiotapes sind eine mögliche Therapieform bei Brustbeinschmerzen, die vor allem bei auslösenden Muskelbeschwerden eingesetzt werden.

Hierbei werden die Tapes an verschiedenen Stellen platziert, beispielsweise unterhalb der Brüste.
Oft werden die Tapes parallel auch am Rücken angebracht, um den Effekt der Kinesiotapes zu verstärken.

Es ist wichtig, dass die Muskeln des Brustkorbs auch mit den aufgeklebten Kinesiotapes bewegt werden.
Bei Fragen oder Unklarheiten ist daher eine Beratung durch Fachpersonal zu empfehlen.

Lesen Sie auch mehr zum Thema Kinesiotape.

Wir bieten bei Lumedis mit unserer Osteopathin Carmen Heinz auch eine ganzheitliche Therapie mittels Osteopathie an. Gerne beraten wir Sie über die Möglichkeiten und Erfolge einer osteopathischen Behandlung bei Schmerzen im Brustbein..

Dauer

Die Heilungsdauer von Brustbeinschmerzen ist unterschiedlich lange und hängt von der Ursache der Beschwerden ab.

  • Bei muskulären Verspannungen können die Schmerzen durch effektives Körpertraining und Physiotherapie gelindert werden und nach mehreren Tagen bis Wochen vorüber gehen.
  • Ein Bruch oder eine Prellung des Brustbeins gehen häufig mit Schmerzen bis zu drei Monat einher.
  • Liegt den Schmerzen eine Speiseröhrenentzündung zugrunde, können die Beschwerden durch die Einnahme der entsprechenden Medikamente meist recht schnell gebessert werden.

Ursachenforschung / Prävention

Muskulärer Dysbalance-Check

Eine muskuläre Dysbalance ist eine häufige Ursache für Schmerzen am Brustbein.
Hierbei handelt es sich um Verspannung, Verhärtungen oder auch Entzündungen der umliegenden Muskeln und Sehnen am Brustbein.

  • Von einer muskulären Dysbalance wird gesprochen, wenn der Gegenspieler (Antagonist) zu viel oder zu wenig Kraft zum Spieler (Agonist) hat:
    In der Brustwirbelsäule ist dies der Fall, wenn der Brustmuskel zu stark für den oberen Rückenmuskel ist oder umgekehrt.
  • Die Stellung der Wirbelgelenke / Wirbelkörper wird dadurch beeinflusst, was zu Verspannungen und Blockaden führt.

Bei einem Dysbalance-Check wird die Muskulatur im Sitzen auf einem Kraftstuhl getestet, indem gegen einen fixierten Widerstand maximal gedrückt wird. Die gemessenen Kraftwerte werden in Bezug zueinander gesetzt und mit den medizinischen empfohlenem Kraftverhältnis verglichen.

Auf Basis der erhobenen Daten und der Anamnese wird ein individueller Trainings- und Therapieplan erstellt.

Der Check ist eine wirksame Maßnahme, um den Schmerz im Brustbein näher zu analysieren oder früh entgegenzuwirken. 

Lesen Sie mehr zu den genauen Inhalten und Ablauf in unserem Artikel: Kraftmessung.

EMG

Auch das EMG, also die Elektromyografie, dient als bildgebendes Verfahren einer näheren Diagnostik bei Schmerzen rund um das Brustbein.

Bei diesem Verfahren wird die Aktivität der Muskulatur bei vorgegebenen Bewegungen aufgezeichnet:
In diesem Fall wird die Aktivität des oberen und des unteren Anteils des Trapezius gemessen.
Diese sollten

  • im richtigen Verhältnis zueinander stehen sowie
  • keine Auffälligkeiten im rechts-links Vergleich aufweisen.

Diese Muskulatur ist besonders wichtig zur Aufrichtung der Brustwirbelsäule.
Der Brustkorb wird angehoben, schafft den Organen Platz und nimmt den Druck vom Brustbein. 

Allgemeine Informationen zum EMG erhalten Sie in dem Artikel: EMG-Elektromyografie.

Wirbelsäulenvermessung

Die Vermessung der Wirbelsäule kommt im Zusammenhang mit Brustbeinschmerzen bei einem auffälligen Rundrücken oder Skoliose der  Wirbelsäule zum Einsatz.
Hierbei wird die Statik der Wirbelsäule dargestellt und analysiert. 

Gemessen wird

  • einmal habituell, d.h. im normalen Stand und
  • einmal im aufgerichteten Stand.

Dabei wird aktiv die Bauch- und obere Rückenmuskulatur angespannt.
Beide Messungen werden dann miteinander verglichen und bewertet.

Anhand der beiden Messungen wird erkennbar, was mit der Statik der Wirbelsäule passiert, wenn die entsprechende Muskulatur gekräftigt wird. 

Wichtige Parameter hierbei sind:

  • Kyphosewinkel (Ausprägung des Rundrückens)
  • Schulterhochstand (Schwerpunktverlagerung)
  • Rotation der BWS (skoliotische Haltung)
  • Lordosewinkel (Flachrücken oder Hohlkreuz)

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Artikel: Wirbelsäulenvermessung.

Trainingsübungen

Es gibt verschiedene Trainingsübungen, die bei Schmerzen am Brustbein zur Linderung der Beschwerden führen können.

  • Hierzu gehört beispielsweise die Mobilisierung des gesamten Brustkorbs.
  • Auch die Kräftigung der Muskulatur des Brustkorbs spielt eine Rolle bei Brustbeinschmerzen.
  • Auch das Trainieren der sogenannten Atemhilfsmuskulatur ist wichtig, um Beschwerden beim Atmen zu reduzieren.

Lumedis erstellt auf Basis des Muskulärer Dysbalance-Check und des EMG´s einen individuellen Therapieplan, der danach eigenständig durchgeführt werden kann.
Für die Planung der passenden Übungen stehen wir mit dem Team von Lumedis Ihnen gerne zur Seite.

Unsere Wirbelsäulenspezialisten

Wir beraten Sie gerne in unserer Wirbelsäulensprechstunde!