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Lumedis Frankfurt

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Osteopathie bei Nackenschmerzen

Dieser Artikel wurde durch Dr. Carmen Heinz veröffentlicht.
Dr. Carmen Heinz ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und hat den Behandlungsschwerpunkt der ärztlichen Osteopathie.
Daneben sind Ihre Behandlungsschwerpunkte als Sportmedizinerin die Sportorthopädie und die Bewegungsanalyse und somit eine Spezialistin in der nichtoperativen / konservativen Orthopädie.

Osteopathie bei Nackenschmerzen – Was ist das?

Nackenschmerzen sind ein weit verbreitetes Symptom und treten häufig aufgrund einer falschen Belastung oder Körperhaltung, insbesondere bei Arbeiten am Schreibtisch auf. Dadurch kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen den Muskeln, Bändern und den Wirbelkörpern der Halswirbelsäule im Bereich des Nackens.
Die Osteopathie findet bei Nackenschmerzen oft Anwendung und besitzt das Ziel die besagte Dysbalance durch manuelle Techniken wieder auszugleichen. Hierfür werden die bindegewebigen Hüllen, also die Faszien, die einzelnen Muskeln entlang der Halswirbelsäule und des Nackens und die Gelenke zwischen den Wirbelkörpern der Halswirbelsäule behandelt. Als ganzheitliche Therapieform wird insbesondere auch der ganze Körper mit betrachet.

Schema einer Halswirbelsäule (HWS)

grün: Halswirbelsäule (HWS)
blau: Brustwirbelsäule (BWS)

  1. Axis (C2)
  2. Verterbra prominens (C7)

Indikationen/Gründe für eine Behandlung mit Osteopathie bei Nackenschmerzen

Für die Behandlung mit Osteopathie bei Nackenschmerzen spielen folgende Symptome eine Rolle:

Unterschied einer ärztlichen Osteopathie von einer Osteopathie eines Heilpraktikers bei Nackenschmerzen

In Deutschland sind beide ,Ärzte als auch Heilpraktiker mit einer gewissenen Ausbildung im Bereich der Osteopathie für die osteopathische Behandlung bei Nackenschmerzen erhalten. Beide legen die gleichen Methoden  und das Verständnis  für die Faszien, Knochen, Bänder und Gelenke.
Ein Facharzt für Orthopädie bringt für die Osteopathie andere Voraussetzungen mit als ein Heilpraktiker, beide arbeiten mit einem ganzheitlichen Ansatz .
Das Ziel der Therapie ist gleich bei beiden Berufsgruppen gleich. Der Osteopath gibt sein Bestes. Daher sollte die Wahl des Behandlers für die Osteopathie bei Nackenschmerzen in der ersten Linie von Vertrauen und Wohlfühlen bestimmt werden.

Abbildung der Anatomie einer Muskelfaser

  1. Muskelbündel
  2. Muskelfaser

Ablauf einer osteopathischen Behandlung bei Nackenschmerzen

Eine osteopathische Behandlung bei Nackenschmerzen verläuft individuell sehr unterschiedlich in Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse und Voraussetzungen. Der Aufbau ist allgemein jedoch sehr ähnlich und kann in zwei Bereiche unterteilt werden.

Zunächst erfolgt in der ersten Behandlungssitzung ein Gespräch zwischen dem Patienten und dem osteopathischen Behandler sowie eine Inspektion des Nackens und des ganzen Körpers. Dies dient der ausführlichen Erfassung der Beschwerden, den genauen Begleitumständen sowie weiteren wichtigen Faktoren. Letzteres umfasst beispielsweise Vorerkrankungen, vergangene Verletzungen, bereits stattgefundene Behandlungen sowie weitere Aspekte, die für die Entstehung von Nackenschmerzen von Bedeutung sein können.

In der sich anschließenden Inspektion des Nackens und der Wirbelsäule wird vor allem geachtet auf:

  • Asymmetrien, wie ein Schulterschiefstand
  • Fehlhaltungen
  • Verspannungen oder Vorwölbungen

Neben der parietalen Ebene wird auch immer die craniale und viscerale Ebene miteinbezogen. Anhand all dieser Informationen wird ein individuelles Behandlungskonzept entwickelt, mit dem in der Regel ab der zweiten Sitzung begonnen wird. Dabei werden manuelle Techniken angewendet, um Blockaden zwischen Gelenken der Halswirbelsäule oder an den Schultern sowie Verspannungen der Muskulatur und Faszien zu lösen.

Dauer der Behandlung

Auch die Dauer der Behandlung einer Osteopathie bei Nackenschmerzen ist individuell unterschiedlich und insbesondere von den vorliegenden Symptomen und Begleitumständen abhängig.
In der Regel beträgt die Dauer einer osteopathischen Behandlungssitzung etwa 30-45 Minuten. Eine Änderung dieser Zeitangabe kann beispielsweise notwendig sein, wenn während der Behandlung Schmerzen auftreten. Dies ist zwar selten der Fall, kann aber im Rahmen der Lösung einer Blockade vorkommen.
Eine entsprechende Kommunikation zwischen Patient und Behandler ist daher wichtig, damit die Dauer der Behandlung an die Bedürfnisse angepasst werden kann.

Wie häufig muss man eine Osteopathie wiederholen?

Wie häufig man eine Osteopathie bei Nackenschmerzen wiederholen muss ist von verschiedenen Aspekten abhängig, wie:

  • den Ursachen
  • den Beschwerden
  • ihrem Ausmaß

In der ersten Behandlungssitzung erfolgen ein Gespräch und die Inspektion des Nackenbereichs, die manuellen Techniken werden ab der zweiten Sitzung angewendet.
So werden für die Behandlung von Nackenschmerzen mittels Osteopathie meist mindestens drei Wiederholungen benötigt.
Da Nackenschmerzen jedoch oft über Jahre hinweg bestehen und im Zusammenhang mit Abnutzungen der Halswirbelsäule stehen, handelt es sich entsprechend um ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dies führt zu einer Erhöhung der benötigten Wiederholungen.

Welcher Behandlungserfolg ist zu erwarten?

Der Behandlungserfolg der Osteopathie bei Nackenschmerzen hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann daher nicht allgemein festgesetzt werden. Es wird daher empfohlen Erwartungen und absehbare Therapieerfolge im Vorfeld der Behandlung mit dem Therapeuten zu besprechen.
Die Linderung der Beschwerden tritt bei einer osteopathischen Therapie in der Regel erst etwas verzögert nach der Behandlungssitzung auf, meist einige Tage später.
Bei unkomplizierten Ursachen der Nackenschmerzen, wie beispielsweise einer Muskelverspannung, kann meist von einem eindeutigen Behandlungserfolg ausgegangen werden.
Komplexere Zusammenhänge mit vorbestehenden Schädigungen hingegen gehen häufig eher mit einer Schmerzreduktion als Behandlungserfolg einher.

Hilft das auch bei CMD?

Die CMD, also die Craniomandibuläre Dysfunktion, entsteht meist durch das Zusammenspiel von Verspannungen im Bereich des Kauapparates, des Kopf-, Rücken- und Nackenbereichs.
Daher kann die Osteopathie bei Nackenschmerzen durchaus auch eine Rolle für die CMD spielen.
Dies ist allerdings individuell sehr unterschiedlich, da nicht jede CMD durch Nackenverspannungen ausgelöst wird.
Die Lösung von Blockaden der Zwischenwirbelgelenke im Bereich der Halswirbelsäule oder von Verspannungen der Nackenmuskulatur kann aber in einigen Fällen durchaus zu einer deutlichen Besserung von Beschwerden und chronischen Verspannungen des Kiefers führen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Artikel Craniomandibuläre Dysfunktion.

Schädel seitlich:

  1. Musculus temporalis
  2. Musculus masseter
  3. Muscululus occipitofrontalis

Kann eine Osteopathie schmerzhaft sein?

Die Osteopathie bei Nackenschmerzen ist allgemein gesprochen ein sehr sanftes therapeutisches Verfahren, bei dem mittels der Hände in Form von manuellen Techniken Verspannungen und Blockaden ertastet werden.
Durch leichten Druck und kleine, sanfte Bewegungen werden diese Ungleichgewichte zwischen den Strukturen gelöst. Dies geschieht in vielen Fällen schmerzfrei, allerdings kann das Auftreten von Schmerzen nicht ausgeschlossen werden. Hierbei spielen ebenfalls wieder andere Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise das Vorliegen anderer Vorerkrankungen.
Kommt es zum Auftreten von Schmerzen sollte dies direkt an den behandelnden Osteopath gemeldet werden, damit die Behandlung entsprechend angepasst werden kann.

Was sind die Risiken?

Die Behandlung mittels Osteopathie bei Nackenschmerzen ist in aller Regel ein sehr sanftes Verfahren, das kaum mit Risiken behaftet ist. Da immer wieder Rücksprache mit dem Patienten gehalten und so auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen wird können Risiken in aller Regel vermieden werden.
Die häufigste „Nebenwirkung“ in diesem Bereich ist das Auftreten leichter Schmerzen durch die Lösung von Blockaden oder Verspannungen. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um leichte Schmerzen von kurzer Dauer.
 

Kosten

Die Kosten einer osteopathischen Behandlungssitzung bei Nackenschmerzen liegen in Abhängigkeit des behandelnden Osteopathen und der Anzahl der Behandlungen. Der Abrechnung liegt die berufsständische Gebührenordnung zugrunde.

Übernimmt das die private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung übernimmt in aller Regel die Behandlungskosten der Osteopathie bei Nackenschmerzen.  Wir von Lumedis garantieren die volle Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung.

Die gesetzlichen Krankenkasse übernehmen mittlerweile meist einen Teil der Behandlungskosten.

Unsere osteopathische Spezialistin

Dr. Carmen Heinz ist Fachärztin für Orthopädie mit der Zusatzbezeichung Sportmedizin und diplomierte Osteopathin. 
Durch diese einzigartige Kombination hat Sie eine besondere Expertise im Bereich der ärztlichen Osteopathie.

Dr. Carmen Heinz berät Sie gerne in unserer Sprechstunde!