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Lumedis Frankfurt

Dr. Carmen Heinz
Dr. Franziska Zwecker
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Dr. Nicolas Gumpert

Fachärzte für Orthopädie

Sven Daum
Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Schmerztherapie, Akupunktur und manuelle Medizin

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Morbus Scheuermann

Lumedis - Ihre konservativen Morbus Scheuermann Spezialisten aus Frankfurt

Der Morbus Scheuermann ist eine jugendliche Wachstumsstörung der Wirbelsäule, die zu massiven Schmerzen führen kann.
Um Folgeschäden zu vermeiden, ist eine frühzeitige Diagnostik und zielgerichtete Therapie von grosser Bedeutung.
In erster Linie kommt der Bewegungsanalyse und der Trainingstherapie mit Übungen eine Schlüsselrolle zu.
Wenn Sie eine ausführliche Beratung durch unsere konservativen Wirbelsäulenspezialisten wünschen, kommen Sie hier zu Ihrem Termin.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Gerret Hochholz veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Außerdem ist er Instruktor für Manuelle Therapie und spezialisiert auf Akupunktur. Hier verfügt er über große Erfahrungen im Bereich der Triggerakupunktur.

Sein Behandlungsschwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie der verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen.
Sein Ziel ist es, alle Erkrankungen ohne Operation zu heilen.
 

Definition - Was ist ein Morbus Scheuermann?

Ein Morbus Scheuermann ist eine deformierende Wirbelsäulenerkrankung, die sich meist im Jugendalter manifestiert.
Diese Krankheit zeichnet sich dadurch aus, dass sich vor allem Deck- und Bodenplatten der Brustwirbelkörper, seltener auch der Lendenwirbelsäule, abnutzen und zu einem verringerten Wachstum der Wirbelkörpervorderseite führen.
Dadurch entstehen sogenannte „Keilwirbel“, die die gesamte Wirbelsäule verformen können und in einem ausgeprägten Stadium eine starkeKyphose (Buckel) verursachen.
Jungen sind ca. doppelt so oft wie Mädchen betroffen und das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr.
Teilweise wird auch von einem Scheuermann-Syndrom gesprochen.

Ursachen

Die Ursachen für einen Morbus Scheuermann sind noch nicht abschließend geklärt und man vermutet ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren wie beispielsweise:

  • Angeborene Minderbelastbarkeit der Wirbelkörper
  • Angeborene Anomalitäten der Wirbelkörperrandleisten
  • Einseitige Belastung (z.B. gebeugtes Sitzen)
  • Schwache Rückenmuskulatur
  • Kraftaufwändige Sportarten (z.B. Leistungsturnen)
  • Vitaminmangelsyndrome

Sie suchen eine 2. Meinung, sind mit dem Behandlungsfortschritts Ihres Morbus Scheuermanns nicht zufrieden oder den angebotenen Behandlungsmaßnahmen zufrieden sein sollten, schauen sich die Frankfurter Orthopäden von Lumedis gerne Ihren Fall an!

An diesen Symptomen erkennen Sie eine Morbus Scheuermann

Die Scheuermann-Krankheit kann sehr unterschiedlich verlaufen. In den meisten Fällen verläuft sie in drei Phasen mit und geht mit verschiedenen Symptomen einher.
Zu Beginn in der Initialphase ist die Erkrankung meist asymptomatisch und wird häufig nur anhand eines Röntgenbefundes als Zufallsdiagnose entdeckt.
Im anschließenden Ausbildungsstadium kommt es vermehrt zu Rückenschmerzen, die durch zunehmende Verformung der Wirbelkörper verursacht werden.
Im Verlauf kann es zu einem Buckel, bei Beteiligung der Brustwirbelsäule oder zu einem Flachrücken, bei Beteiligung der Lendenwirbelsäule kommen.
Im Endstadium treten stärkere und häufigere Schmerzen auf. Meist ist eine deutliche Verformung der Wirbelsäule ersichtlich.
Da der kindliche Wachstumsprozess in dieser Phase meist beendet ist, kommt es zu keiner weiteren wachstumsbedingten Verformung.
Je nach Ausprägungsgrad der Wirbelsäulenverformung kann es zu weiteren Symptomen wie
Bewegungseinschränkung
Atembeschwerden oder
neurologischen Symptomen kommen.
Häufig resultieren aus der Fehlhaltung durch einen Morbus Scheuermann weitere Symptome des Bewegungsapparates, weswegen eine frühzeitige Therapie den Verlauf der Erkrankung deutlich verbessert.

Schmerzen

Zu Beginn der Erkrankung verursacht ein Morbus Scheuermann keine Beschwerden. Erst im weiteren Verlauf kommt es häufig zu diffusen Schmerzen, welche sich jedoch noch nicht eindeutig einer Diagnose zuordnen lassen.
Mit zunehmender Verformung werden jedoch vor allem Drehungen im Oberkörper oder Heben der Arme über den Kopf schwerer und schmerzhafter.
Dies liegt an der allmählichen Ausbildung eines Rundrückens und dem Vorfallen der Schultern. Zusätzlich kann es zu schmerzhaften Muskelverspannungen oder Quetschung von Nerven im Bereich der Brustwirbelsäule (Nervenwurzelkompressionssyndrom) kommen.
Durch die Überbelastung der Wirbelgelenke kommt es zu weiteren Abnutzungserscheinungen (Facettensyndrom), die Schmerzen verursachen können.

Skoliose

Da sich ein Morbus Scheuermann besonders auf die Form der Wirbelsäule auswirkt, kann es auch zu einer Skoliose, also einer seitlichen Verschiebung der Wirbelkörper kommen.
Dies lässt sich auf die degenerativen Eigenschaften der Erkrankung mit Veränderung der Wirbelkörperform zurückführen.
Häufiger als eine Skoliose, lässt sich jedoch, die für den Morbus Scheuermann typische Kyphose (Rundrücken) vorfinden. Hierbei verformt sich vor allem die Brustwirbelsäule nach vorne, sodass ein eindeutiger Rundrücken entsteht und die gesamte Körperhaltung gebeugt wird. Dieses Phänomen lässt sich mit der Bildung der sogenannten „Keilwirbel“ begründen, die ein charakteristisches Anzeichen für einen Morbus Scheuermann sind.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Skoliose.

Diagnose

Die Diagnose bei einem Morbus Scheuermann erfolgt bei passendem klinischen Beschwerdebild und einer bestätigenden Bildgebung.
Besteht der Verdacht auf die Scheuermann-Krankheit aufgrund von Symptomen wie

sollte ein seitliches Röntgenbild durchgeführt werden.
Darauf lassen sich die für die Erkrankung typischen Keilwirbel oder sogenannte „Schmorl‘sche Knötchen“ feststellen, welche sehr charakteristisch sind.
Da ein Morbus Scheuermann jedoch vor allem in der Anfangsphase keine Beschwerden bereitet, wird er häufig als Zufallsbefund entdeckt.
Eine frühe Diagnose mit adäquater Therapie wirkt sich sehr positiv auf die Prognose der Erkrankung aus.

Ultraschall

Der Ultraschall eignet sich zwar nicht zur primären Diagnose des Morbus Scheuermann, aber er kann hilfreiche Informationen zum Zustand der umliegenden Muskeln und der inneren Organe liefern.
Vor allem bei stark ausgeprägten Scheuermann-Erkrankungen kommt es zu deutlichen Kyphosen mit Vorbeugung des gesamten Oberkörpers. In einem solchen Stadium kann es dadurch auch zur Kompression von Lunge oder Herz kommen.
Mit einem Ultraschall kann man diese Auswirkungen der Wirbelsäulenverformung beurteilen, was sowohl für die Therapie als auch für die Prognose eine große Rolle spielt.

Röntgenbild

Das Röntgen ist das Verfahren der Wahl bei einem Verdacht auf einen Morbus Scheuermann. Vor allem in einer seitlichen Aufnahme der gesamten Wirbelsäule, wird ein Morbus Scheuermann meist gut ersichtlich.
Es lassen sich charakteristische Veränderungen wie Keilwirbel oder Schmorl‘sche Knötchen feststellen, welche durch die degenerativen Veränderungen an den Wirbelkörpern, meist an der Brustwirbelsäule entstehen. Zusätzlich dient das Röntgenbild dem Zweck das Ausmaß der Erkrankung zu beurteilen.
Dies erfolgt anhand der Ausmessung der Kyphose oder Hyperlordose (kompensatorisches Hohlkreuz) in Cobb-Winkel. Dies wird für die Prognose, aber auch für die Therapie von Bedeutung.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Röntgen.

 

Wann braucht man ein MRT?

Im Regelfall reicht die Anfertigung eines Röntgenbildes aus, um die typischen Anzeichen eines Morbus Scheuermann festzustellen.
In seltenen Fällen oder in besonders frühen Stadien der Krankheit ergibt ein Röntgenbild jedoch kein eindeutiges Ergebnis. Dann ist zusätzlich die Durchführung eines MRTs indiziert.
Ein MRT kann auch in der frühen Anfangsphase der Krankheit Hinweise auf die Wirbelkörperverformung und damit Rückschluss auf einen Morbus Scheuermann liefern.
Um die bestmögliche Therapie einleiten zu können ist es wichtig anhand einer geeigneten Bildgebung zu Beginn das Ausmaß der Wirbelkörperverformung genau festzustellen.
Dazu eignen sich Röntgenbilder, MRT und in sehr seltenen Fällen auch das CT.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel MRT der BWS.

Was sind Schmorl´sche Knötchen?

Die Schmorl’schen Knötchen bezeichnen einen Befund anhand eines Röntgenbildes oder MRTs, welcher besonders charakteristisch für den Morbus Scheuermann ist.
Durch die Verformung der Wirbelsäule kommt es zu einer Überlastung der einzelnen Wirbelkörper, welche sich keilförmig verformen.
Ihre Deck- und Bodenplatten werden dadurch stark abgenutzt und es entstehen kleine Löcher.
Diese Löcher füllen sich anschließend mit Bandscheibenmaterial und sind in einem Röntgenbild als leicht aufgehellt Einkerbungen bzw. „Knötchen“ zu erkennen. Schmorl’sche Knötchen sind ein Diagnosekriterium für den Morbus Scheuermann.

Wie vererbbar ist der Morbus Scheuermann?

Die genauen Ursachen für die Entwicklung eines Morbus Scheuermann sind noch nicht abschließend geklärt. Man vermutet jedoch ein Zusammenspiel aus genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen.
Dies bedeutet, dass wahrscheinlich eine Neigung zur Entwicklung dieser Krankheit vererbt werden kann.
Dies ist aber in den meisten Fällen nicht alleinig ausreichend, um an einem Morbus Scheuermann zu erkranken.
Faktoren, die sich zusätzlich negativ auf die Erkrankung auswirken sind beispielsweise

  • falsches Sitzen
  • rückenbelastende Sportarten und eine
  • schwache Rückenmuskulatur.

Falls in einer Familie bereits Fälle einer Scheuermann-Krankheit aufgetreten sind, empfiehlt es sich Kinder frühzeitig diesbezüglich zu untersuchen, um eine Ausprägung in einem frühen Stadium entdecken zu können und eine adäquate Therapie einzuleiten.

Diese Therapieoptionen gibt es?

Die Therapieoptionen bei einem Morbus Scheuermann sind vielseitig und richten sich vor allem nach den individuellen Ausprägungsgrad der Krankheit und dem Vorliegen von starken Schmerzen.
Dennoch ist der wichtigste Therapiebaustein die Trainingstherapie und  Physiotherapie.
Durch gezielte Übungen wird die Rückenmuskulatur gestärkt, die Bauchmuskulatur aufgedehnt und der Rücken wird dadurch aufgerichtet.
Vor allem in leichten Stadien der Scheuermann-Krankheit können auf diesem Weg große Erfolge erzielt werden.
Bei schweren Verformungen des Rückens kann die Anfertigung eines Korsetts erwogen werden.
Dieses kann in der kindlichen Wachstumsphase dazu beitragen den Rücken wieder in eine aufrechte Position zu führen. Ein Korsett stellt jedoch für viele Kinder eine optische und auch emotionale Herausforderung dar, weswegen diese Möglichkeit gut mit einem Orthopäden besprochen werden sollte.
Eine rückenaufrichtende Operation ist ebenfalls möglich, jedoch kann sie erst nach Abschluss der Wachstumsphase des Kindes durchgeführt werden und kommt nur bei starken Einschränkungen der Lebensqualität aufgrund der Krankheit in Frage.
Zusätzliche Therapieoptionen sind:

gegen Muskuläre Dysbalancen.

Wann braucht man eine OP?

Eine rückenbegradigende Operation sollte bei einem Morbus Scheuermann erst in Erwägung gezogen werden, wenn weniger invasive Therapieoptionen nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben.
Jede Operation stellt einen Eingriff in die Gesundheit dar, weswegen ihre Vor- und Nachteile sorgfältig abgewogen werden müssen.
Liegt jedoch eine starke Verformung des Rückens mit Beeinträchtigung der Lebensqualität des Kindes vor oder führt die Rückenverformung zur Lungenfunktionseinschränkung, kann eine Operation erwogen werden.
Bei einer solchen Operation werden verschlissene Anteile der Wirbelsäule (Bandscheiben oder Wirbelkörper) entfernt und durch Metallstäbe und -platten ersetzt. Diese stabilisieren die Wirbelsäule und halten sie dauerhaft in einer aufrechten Position.

Wann braucht man ein Korsett?

Das Rückenkorsett ist verglichen mit einer Operation eine weniger invasive Maßnahme zur Aufrichtung des Rückens bei einem Morbus Scheuermann.
Liegt bei einem Kind bereits eine deutliche Kyphose (Rundrücken) vor, kann die Anwendung eines Korsetts erwogen werden.
Vor allem bei einem thorakalen Morbus Scheuermann, der die Brustwirbelsäule betrifft, führt ein Korsett häufig zu guten Erfolgen. Jedoch stellt ein Korsett für viele Kinder eine Herausforderung dar, da es jeden Tag für viele Stunden getragen werden muss und dementsprechend auch optisch auffällt.
Aus Angst vor Hänseleien oder nachteiliger Behandlung in der Schule sind viele Kinder einem Korsett eher skeptisch gegenüber eingestellt.
​​​​​​​Hilfreich ist in dieser Situation jedoch, dass es vor allem zu Beginn zwar sehr viel getragen werden muss, im weiteren Verlauf jedoch auf ein alleiniges Tragen bei Nacht umgestellt werden kann. 

Osteopathie

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Osteopathie lassen sich auch bei Morbus Scheuermann hervorragend einsetzen.

Die Osteopathie ist Teil der Naturheilkunde, bei der die körperliche und seelische Verfassung des Patienten im Zentrum steht, um ihm so eine ganz individuelle Therapie zu ermöglichen.
Unsere Spezialisten führen hierbei nicht nur eine ausführliche Anamnese durch, sie übt außerdem sanfte Techniken allein mit ihren Händen aus, um so Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern. Osteopathen verfolgen dabei einen ganzheitlichen Ansatz und versuchen, durch manuelle Techniken die Selbstheilungsprozesse des Körpers zu unterstützen.
Dieser Therapieansatz ist sehr risikoarm und eignet sich vor allem für chronische Muskel- und Gelenkschmerzen.

Mehr zur Behandlung mit Osteopathie finden Sie hier unter

Bei Lumedis behandelt osteopathisch die beiden Osteopathinnen und Fachärztinnen für Orthopädie Dr. Franziska Zwecker und Dr. Carmen Heinz.

Kinesiotape

Das Kinesiotape kommt häufig bei leichten Formen des Morbus Scheuermann zusätzlich zur Physiotherapie zum Einsatz.
Durch das richtige Aufkleben auf der Rückenmuskulatur kann es geschwächte Muskeln unterstützen und eine bessere Haltung fördern.
Zusätzlich dient es der Kraftübertragung von überlasteten Strukturen auf weniger beeinträchtigte Muskelgruppen, sodass sich die geschwächten Muskeln erholen können.
Der alleinige Einsatz eines Kinesiotapes sollte jedoch nicht empfohlen werden, da die größten Erfolge mit zusätzlicher Physiotherapie verzeichnet werden können.   

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Kinesiotape.

Dauer / Prognose

Insgesamt ist die Prognose des Morbus Scheuermann gut. Die Dauer des Fortschreitens der Krankheit beschränkt sich stark auf die Wachstumsphase des Kindes, weswegen es in der Regel zu keiner weiteren Verschlechterung der Symptome nach Abschluss des Wachstums kommt.
Meist wird ein Morbus Scheurmann zufällig bei einem Röntgenbild aus anderem Anlass bereits in einem frühen Stadium entdeckt und kann dementsprechend früh behandelt werden.
Aber auch bei einem schon ausgebildeten Rundrücken kommt es nur selten zu starken Schmerzen und der Rundrücken stellt somit vor allem ein kosmetisches Problem für die Betroffenen dar. 

Rehabilitation und Prävention

Muskuläre Dysbalancen-Check

Da bei einem Morbus Scheuermann durch die Fehlhaltung im Rücken nicht nur die Wirbelsäule, sondern auch die Rückenmuskulatur stark beeinträchtigt wird, ist ein Muskulärer Dysbalancen-Check sinnvoll.
Hierbei werden Gegenspieler in Rücken- und Bauchmuskulatur auf ein Ungleichgewicht (Dysbalance) in ihrer Beanspruchung untersucht.
Durch ein Computerprogramm werden überlastete Muskelgruppen genau identifiziert, was eine individuelle Trainingsplanung möglich macht. Somit können gezielte Bereich trainiert und andere wiederum entlastet werden. Eine passgenaue Zusammenstellung von geeigneten Übungen wird dadurch unterstützt und der Krankheitsverlauf wird positiv beeinflusst.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Kraftmessung.

EMG

Ein EMG ist eine weitere nicht invasive Methode zu Beurteilung der Muskelfunktion, welche auch bei einem Morbus Scheuermann hilfreiche Informationen liefert.
Die genaue Untersuchung der Muskelfunktion ist wichtig, um eventuelle Dysbalancen oder Überlastungserscheinungen aufzudecken.
Dadurch können die durch einen Morbus Scheuermann verursachten Haltungsschäden analysiert und gezielt behandelt werden.
Eine gesunde und starke Rückenmuskulatur ist essentiell für einen positiven Behandlungserfolg beim Morbus Scheuermann, weswegen ein EMG auch für eine Verlaufskontrolle verwendet werden kann.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel EMG-Elektromyographie.

Wirbelsäulenvermessung

Die Wirbelsäulenvermessung ist bei einem Morbus Scheuermann besonders gut geeignet, um das Ausmaß der Verformung, sprich die Kyphosierung der Wirbelsäule beurteilen zu können.
Ohne schädliche Strahlung können bei der Wirbelsäulenvermessung sowohl Symmetrie, als auch Länge der Wirbelsäule genau untersucht werden. Eine solche Vermessung ist besonders zu Beginn der Krankheit empfehlenswert, um den aktuellen Stand der Erkrankung festzuhalten. Des Weiteren wird sie häufig nach einer gewissen Therapiezeit wiederholt, um Fortschritte und Therapieerfolge zu beurteilen. Somit kann die Therapie gegebenenfalls angepasst werden, um den bestmöglichen Therapieerfolg erreichen zu können. 

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Wirbelsäulenvermessung.

Die Bewegungsanalyse mit Wirbelsäulenvermessung, Kraftmessung und Elektromyographie ist die wichtigste Maßnahme um ein Fortschreiten des Morbus Scheuermann zu verhindern.
Der Vorteil ist, dass diese Untersuchung strahlenfrei ist. Im Verlauf kann mit Messmethoden der Behandlungserfolg nachgewisen und protokolliert werden.
Unsere Scheuermannspezialisten von Lumedis sind in dieser Methode auf höchtsem Niveau ausgebildet und konnten schon vielen Patieneten eine normale Wirbelsäulenfunktion ermöglichen.

Diese Übungen sind die Besten

Die Übungen bei einem Morbus Scheuermann dienen vor allem der Aufrichtung des Rückens und der Stärkung der Rückenmuskulatur.
Sie sollten vor allem zu Beginn nur unter Anleitung erfolgen und anschließend regelmäßig zu Hause durchgeführt werden.
Die besten Übungen finden sich häufig in Sportarten wie Yoga oder Pilates wieder. Hier sind vor allem Übungen wie die Kobra, der Fisch oder der Drehsitz empfehlenswert.
Aber auch einfache Aufrichtungsübungen auf einem Stuhl können helfen der Kyphose entgegenzuwirken.
Die Verwendung einer Faszienrolle stellt ebenfalls eine gute Übungsmöglichkeit dar, sofern sie richtig angewendet wird. Generell sind Übungen oder Sportarten empfehlenswert, die ohne große Krafteinwirkung die Rückenmuskulatur stärken. Hier ist vor allem das Rückenschwimmen zu nennen, da es zusätzlich zur Stärkung der Rückenmuskulatur auch die Beweglichkeit der Arme verbessert. 

Welche Übungen die besten sind, kann man leider nicht pauschal sagen, sondern muss diese individuell zusammenstellen.
Die Spezialisten bei Lumedis haben über Jahre die Stellung der Brustwirbelsäule mit muskulären Dysbalancen als hauptsächlich verursachenden Faktor für Schmerzen durch einen Morbus Scheuermann verursacht werden.
Durch die richtigen Übungen wird die Stellung der Brustwirbelsäule positiv verändert und die Rückenschmerzen verbessert.

Gerne helfen wir bei Lumedis Ihnen die besten Übungen für Sie zu finden und stellen Ihnen einen passenden Trainingsplan zusammen.

Unsere Wirbelsäulenspezialisten

Wir beraten Sie gerne in unserer Wirbelsäulensprechstunde!