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Für was ist Osteopathie gut und für was nicht?

Dieser Artikel wurde durch Dr. Carmen Heinz veröffentlicht.
Dr. Carmen Heinz ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und hat den Behandlungsschwerpunkt der ärztlichen Osteopathie.
Daneben sind Ihre Behandlungsschwerpunkte als Sportmedizinerin die Sportorthopädie und die Bewegungsanalyse. Sie ist somit eine Spezialistin in der nichtoperativen / konservativen Orthopädie.

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie hat sich in den letzten Jahren  zunehmend einen therapeutischen Stellenwert in der Alternativ-, aber auch in der Schulmedizin erarbeitet. Mittlerweile gibt es viele Indikationen, bei denen eine Besserung der Beschwerden durch Osteopathie zu erwarten ist.

Vor allem bei Beschwerden, die durch eine muskuläre Verspannung oder auch Verklebung der Faszien zustande kommen, kann Osteopathie erfolgreich eingesetzt werden. Zu nennen wären Hexenschüsse, BWS- und HWS-Syndrome ohne neurologische Einschränkung, aber auch Migräne- und Spannungskopfschmerzen, die in der Regel durch eine stark angespannte Nackenmuskulatur zustande kommen, können sich durch eine osteopathische Behandlung deutlich bessern.

Auch bei nächtlichem Zähneknirschen kommt es zu starken Verspannungen der Wangen- und Kiefermuskulatur, die man erfolgreich durch eine osteopathische Behandlung lockern kann. Chronische Schmerzsyndrome können ebenfalls versuchsweise begleitend mittels Osteopathie behandelt werden. Die Verbesserung ist dabei am deutlichsten zu spüren, wenn die Ursache des chronischen Schmerzsyndroms auch durch Verspannungen der Muskulatur ausgelöst wird.

Osteopathie bei einem Bandscheibenvorfall

Neben den krankengymnastischen Behandlungen hat sich auch bei Bandscheibenvorfällen die osteopathische Behandlung in bestimmten Rahmen behaupten können. Durch die Schmerzen, die durch Bandscheibenvorfälle ausgelöst werden, kommt es auch zu Fehlhaltungen, Verkürzungen der Muskeln und Blockaden, die dann durch eine regelmäßig durchgeführte, osteopathische Behandlung verbessert werden können.

Wichtig ist aber zu beachten, dass es im Rahmen der Bandscheibenvorfälle zu keinen ausgeprägten neurologischen Ausfällen kommt, was zunächst einmal die Indikation für eine operative Behandlungsmassnahmen klären lassen sollte.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel Osteopathie bei einem Bandscheibenvorfall.

Osteopathie bei Tinnitus

Obwohl die Ursache eines Tinnitus bis heute noch weitestgehend ungeklärt ist, konnte man herausfinden, dass muskelentspannende Maßnahmen, wie Massagen oder auch Osteopathie eine deutliche Verbesserung des Tinnitis bringen können.

Hierfür werden bei der Osteopathie vor allem leicht federnde und drückende Maßnahmen im Bereich der HWS und der Wangen im Bereich des Ohres durchgeführt, um vorhandene muskuläre Verspannung und auch Blockaden zu lösen.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel Osteopathie bei Tinnitus.

Osteopathie bei Schwindel

Schwindel hat ganz unterschiedliche Ursachen. In vielen Fällen findet man die genaue Ursache nie heraus, vermutet aber eine muskuläre und verspannende Ursache. Nackenverspannungen führen in der Regel zu Fehlhaltungen, die dann auch massiven Einfluss auf das Gleichgewichtsorgan haben können, was dann wiederum einen Schwindel verursachen kann.

Beim benignen Lagerungsschwindel hat sich eine osteopathische Behandlung als wenig erfolgreich erwiesen. Beim unspezifischen Schwankschwindel und leichtem Drehschwindel hingegen wird die Osteopathie allerdings oftmals erfolgreich angewandt. Auch hier werden deblockierende und muskellockernde Massnahmen im Bereich des Nackens durchgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel Osteopathie bei Schwindel.

Osteopathie bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen stellen die häufigste Indikationen zum Beginn einer osteopathischen Behandlung dar. Der Grund liegt darin, weil Rückenschmerzen, wenn diese nicht durch Bandscheibenvorfälle ausgelöst werden, in der Regel durch muskuläre Verspannungen und auch Blockaden ausgelöst werden. Mit osteopathischen, lockernden Maßnahmen kann man die muskulären Verhärtungen und Verklebungen der Faszien oftmals erfolgreich lockern und lösen, wodurch die Schmerzen reduziert werden. 

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel Osteopathie bei Rückenschmerzen​​​​​​​.

Osteopathie bei einem HWS-Syndrom/Nackenschmerzen

Die Ursache eines HWS Syndroms ist größtenteils muskulär bedingt. Durch langes Sitzen sowie durch Computer- und Schreibtischarbeit halten wir den Kopf und den Nacken den Großteil des Tages in einer unphysiologischen Haltung, was dann über längere Sicht zu sich langsam entwickelnden, aber dann auch chronischen Schmerzen führen kann. Aus diesem Grund hat im Falle eines HWS Syndroms nicht nur die Physiotherapie sondern auch die Osteopathie einen erfolgreichen Behandlungsansatz entwickelt.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel Osteopathie bei Nackenschmerzen​​​​​​​.

Wo sind die Grenzen der Osteopathie?

Die Osteopathie hat sich bereits seit Jahren ein sehr großes Behandlungsfeld geschaffen. Sie wird mittlerweile bei vielen, oftmals auch orthopädischen Erkrankungen, erfolgreich eingesetzt. Allerdings hat die Osteopathie, wie jede andere Behandlungsmaßnahme auch, ihre Grenzen. Diese sind dort gesteckt, wo die Beschwerden entzündlicher, infektiöser oder auch neurologischer Natur sind.

Bei Bandscheibenvorfällen mit neurologischen Ausfällen sollten zunächst auch einmal die Notwendigkeit operativer entlastender Methoden diskutiert werden und allenfalls eine osteopathische Behandlung unterstützend eingesetzt werden.

Da eine osteopathische Behandlung, anders als die Krankengymnastik, nicht mit zum Teil starken Traktionsbewegungen arbeitet, kann man die Indikation einer osteopathischen Behandlung entsprechend großzügig wählen. Bei infektionsbedingten Ursachen von Beschwerden macht eine osteopathische Behandlung keinen Sinn. So führen z.B., osteopathische Anwendungen bei einer Spondylodiszitis nur zu einer unnötigen Verzögerung der richtigen Behandlung. Das Gleiche gilt auch bei infektiösen Ursachen.

Was die Behandlungszeit angeht, sollte man nach ca. 1-2 Wochen regelmässiger osteopathischer Behandlung ein Resume der Wirksamkeit ziehen und dann auch ggfs die Behandlungsform wechseln.

Bei welchen Erkrankungen kann Osteopathie unterstützend eingesetzt werden?

Mittlerweile gibt es neben den primären Indikationen für eine osteopathische Behandlung auch zahlreiche Erkrankungen, die nur begleitend und unterstützend durch die Osteopathie behandelt werden können.

So hat das große Feld der Allergiebehandlung neben der primären Ursachensuche und antiallergischen Behandlung auch eine osteopathische Behandlung sinnvoll gemacht. Man geht davon aus, dass Allergien heute neben der primären Behandlung durch die regelmässig angewandte osteopathische Behandlung schneller zu einer Limitierung und Abheilung kommen können.

Auch bei Beschwerden während der Schwangerschaft hat sich die Osteopathie als erfolgreiche Maßnahme erwiesen. Vor allem durch Schwangerschaft verursachte Rückenleiden und Ödemneigungen können begleitend durch eine Osteopathie erfolgreiche mitbehandelt werden. 

Weiterhin haben funktionelle Störungen des Darms auch sehr ansprechend auf eine osteopathische Behandlung reagiert. So kann man versuchen, den chronischen Reizdarm sowie auch chronische Verstopfung oder Wechselstühle begleitend osteopathisch zu behandeln.

Bauchschmerzen z.B. sollte natürlich immer primär abgeklärt werden und eine allumfassenden Suche nach der Ursache betrieben werden. Nach Ausschluss gefährlicher Ursachen sollte auf jeden Fall mit einem Behandlungsversuch durch Osteopathie begonnen werden. 

Unruhe und Schlafstörungen sind heute weit verbreitet und werden nicht selten von muskulären Verspannungen des Nackens und des Rückens ausgelöst. Gleichzeitig fördert die fehlende, nächtliche Entspannung auch die Verspannung der Muskeln des Rückens und des Nackens. Aus diesem Grund sollte also auch bei Unruhe, Schlaflosigkeit parallel mit einer osteopathischen Behandlung eine Besserung versucht werden. 

Ebenfalls ergänzend kann die osteopathische Behandlung auch bei hormonellen Problemen und Störungen eingesetzt werden. Auch bei Wechseljahresbeschwerden kommt die Osteopathie zunehmend erfolgreich begleitend zum Einsatz.

Unsere Osteopathen vom Lumedis aus Frankfurt

Dr. Franziska Zwecker und Dr. Carmen Heinz sind Fachärztinnen für Orthopädie und diplomierte Osteopathinnen. 
Durch diese einzigartige Kombination haben Sie eine besondere Expertise im Bereich der ärztlichen Osteopathie.

Dr. Franziska Zwecker und Dr. Carmen Heinz beraten Sie gerne in unserer Sprechstunde!