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Lumedis Frankfurt

Dr. Carmen Heinz
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Fachärzte für Orthopädie

Sven Daum
Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Schmerztherapie, Akupunktur und manuelle Medizin

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Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?

Die osteopathische Behandlung findet im europäischen Raum einen immer größer werdenden Zuspruch in der Behandlung von Schmerzen, Verspannungen und Fehlhaltungen. Sie kann alleine oder zusätzlich zur orthopädischen Behandlung eingesetzt werden, um einen möglichst langfristigen Behandlungserfolg zu gewährleisten. 

Wir von Lumedis sind mit unserer ärztlichen Osteopathin Dr. Carmen Heinz spezialisiert, Ihre Beschwerden allumfassend zu behandeln. Vereinbaren Sie einfach einen Termin und kommen Sie zu uns!

Dieser Artikel wurde durch Dr. Carmen Heinz veröffentlicht.
Dr. Carmen Heinz ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und hat den Behandlungsschwerpunkt der ärztlichen Osteopathie.
Daneben sind Ihre Behandlungsschwerpunkte als Sportmedizinerin die Sportorthopädie und die Bewegungsanalyse. Sie ist somit eine Spezialistin in der nichtoperativen / konservativen Orthopädie.

Grober Ablaufplan einer osteopathischen Behandlung

Eine osteopathische Behandlung läuft in verschiedenen, aufeinander folgenden Schritten ab. Zwar unterscheiden sich die Abläufe individuell ein wenig, aber folgende große Behandlungsabfolgen kann man bei jeder osteopathischen Behandlung in einigen Gruppen unterscheiden.

Nach dem Behandlungsvertrag, in dem ein kurzes gegenseitiges Kennenlernen und auch eine Darstellung der Osteopathie erfolgt, wird eine Anamnese stattfinden, die in der Regel sehr ausführlich erarbeitet wird. Bei der Osteopathie wird ein besonders großer Schwerpunkt auf die Anamnese gelegt, weil ein Kernpunkt der Behandlung die ganzheitlichen Zusammenhänge von Körper Geist und Psyche darstellt und behandelt. Der Osteopath muss seinen Patient und seine Probleme „kennen“, um eine adäquate Therapie zu beginnen und erfolgreich durchzuführen.

Die Anamnese lässt dann eine entsprechende Behandlungsstrategie erstellen, die mit dem Patienten für die nächsten Wochen besprochen wird. Anschließend werden entsprechende möglichst feste Termine mit dem Patienten vereinbart, denn man sollte die Therapie möglichst an einem Stück durchziehen und lange Unterbrechungen vermeiden.

Es folgen nun die eigentlichen Behandlungen, die dann nach einer unterschiedlich langen Therapiedauer in einem Abschlussgespräch endet, bei dem noch einmal die Wirkung und das Allgemeinbefinden des Patienten besprochen wird.

Weitere Informationen über die Osteopathie finden Sie in folgenden Artikeln:

Was passiert beim ersten Termin bei einem guten Osteopathen?

Der erste Termin beim Osteopathen steht ganz im Zeichen des Kennenlernens und der Vorstellung der osteopathischen Behandlung. So wird in der ersten Sitzung zunächst einmal ein Behandlungsvertrag mit dem Patienten geschlossen, der die wichtigsten formalen Sachverhalten abdeckt und auch den Patienten mit möglichen Risiken und Nebenwirkungen konfrontiert. Die meistens Osteopathen werden im Erstgespräch dann auch noch zur Anamnese kommen, die das eigentliche Kernstück der osteopathischen Behandlung darstellt.

Anamnese

Man sagt die Anamnese, also die Krankenbefragung, ist eines der wichtigsten Punkte in der gesamten osteopathischen Behandlung. Denn der Osteopath muss seinen Patienten in ganz besonderer Weise und auch ganzheitlich kennenlernen.

Die Osteopathie geht anders als die Schulmedizin davon aus, dass die Beschwerden des Körpers alle miteinander in Verbindung stehen und sich somatische, psychische und geistige Beschwerden gegenseitig beeinflussen. Aus diesem Grund wird der Osteopath besonders viel Zeit auf die Anamnese verwenden, denn sie gibt schlussendlich an, welcher osteopathische Therapieweg der Richtige ist.

Inhalt der Anamnese sind natürlich die Art und der Ort der Beschwerden, des Weiteren seit wann die Beschwerden vorhanden sind und auch wie die Gesamtkonstellation und Situation ist, ob es häusliche Probleme oder auch lebensverändernde Situationen gab oder gibt. In Zusammenschau aller Befunde erstellt der Osteopath dann einen Therapieplan, den er auch mit dem Patienten bespricht.

Osteopathische Untersuchung

Die Osteopathische Untersuchung erfolgt meistens nur in Unterwäsche, da es für den Osteopathen sehr wichtig ist, wie oder ob der Patient Haltungsschäden hat, ob Muskeln einseitig stärker ausgeprägt sind, wie sein Ernährungszustand, die Behaarung und die Fettverteilung ist.

Der Patient wird hierfür meistens im Stehen begutachtet. Er wird aber auch gebeten, bestimmte Bewegungen, wie z.B. das Heben des Beines, durchzuführen. Hierbei erkennt dann der Osteopath, ob es z.B. zu einem seitlichen Abfall des Beckens kommt, was ein Hinweis dafür ist, dass es sich um eine Fehlbelastung mit ungleichmäßig ausgeprägte Muskeln handelt.

So läuft eine osteopathische Behandlung ab

Osteopathische Behandlungen werden meisten durch Druck, Massage und Zugtechniken durchgeführt, ohne aber Teile des Körpers zu traktieren. Ziel jeder Behandlung ist es, verklebte Faszien zu lösen, um damit dann auch Blockaden zu lockern.

Des Weiteren geht der osteopathische Therapieansatz davon aus, dass durch die Osteopathie der Energiefluss, dessen Ungleichgewicht zu den Beschwerden geführt haben soll, wieder symmetrisiert und in Einklang gebracht wird. Meistens werden die Behandlungen am liegenden und entkleideten Patienten durchgeführt.

Der Bereich, der für die Beschwerden vom Osteopathen als verdächtig ausgemacht wurde, wird dann meistens mit der Hand oder auch mit einzelnen Fingern leicht betastet. Oftmals spüren die Patienten den Druck auch kaum oder er wird als sehr angenehm empfunden. Manche Patienten empfinden die Behandlung als so angenehm, dass sie auch einschlafen.

Kann eine osteopathische Behandlung schmerzhaft sein?

Meistens sind osteopathische Behandlung eher nicht schmerzhaft. Das liegt daran, dass der Osteopath keine massiven Traktionstechniken, wie z.B. zeitweise der Physiotherapeut durchführt, sondern lediglich leichte Druck, und Zugtechniken sowie auch Massagetechniken mit Daumen und Zeigefingern an bestimmten Stellen des Körpers anwendet. Die Behandlung sollte auch in einer ruhigen oder beruhigenden Atmosphäre stattfinden.

Wann bin ich schmerzfrei?

Wann eine Osteopathie zur einer Schmerzfreiheit führt, hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Zu nennen wären vor allem, welche Erkrankung den Patienten zum Osteopathen führt. So gibt es chronische und vor allem durch lange Haltungsschäden und Fehlbelastungen verursache Beschwerden, deren Heilung durch die Osteopathie eher länger dauern.

Bei akuten, muskulären Verspannungen kann es bereits schon nach wenigen osteopathischen Anwendungen zu einem Behandlungserfolg kommen. Bei chronischen Erkrankungen kann es monatelange Behandlungen vonnöten machen, bis eine Besserung eintritt.

Welche "manuelle" Techniken werden bei einer ärztlichen Osteopathie angewendet?

Der Unterschied zwischen einer ärztlichen und einer nichtärztliche Osteopathie ist vor allem ein unterschiedlicher diagnostischer Ansatz. So werden die Patienten, die zu einem Arzt gehen, zunächst einmal eher gefiltert, ob die Beschwerden durch eine osteopathische Behandlung geheilt werden können oder ob ein anderer Behandlungsansatz besser wäre.

Hierzu macht sich der Arzt, ähnlich wie der Osteopath, auch ein umfangreiches Fragesystem zunutze, was sich ebenfalls auf die Beschwerdeart, den Ort und die Zeit des Beginns bezieht. Anders als der Osteopath wird der Arzt aber zu Beginn einer osteopathischen Sitzung aber auch bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall oder MRT zur Anwendung bringen, um zu sehen, welche Ursachen hinter den angegebenen Beschwerden stecken.

Sollte sich eine Indikation für eine Osteopathie ergeben, wird der Arzt dann mit der eigentlichen osteopathischen Untersuchung beginnen, die eigentlich der vom Osteopathen durchgeführten Behandlung gleicht. Die Behandlunsgdauer bzw. auch die Häufigkeit und die Frequenz, in der eine osteopathsichen Behandlung erfolgen soll, hängt von der beschwerdeauslösenden Ursache ab, sowie auch, ob die ersten Anwendungen der Osteopathie erfolgreich waren.

Man sollte von einer durchschnittlichen Osteopathie ein bis dreimal die Woche für ca. 1-2 Wochen ausgehen, bis es zu einer deutlichen Besserung der meisten Beschwerden kommt. Oftmals werden aber schon erste Besserungen nach einer Woche bzw. 4-5 Behandlungen angegeben.

Wie häufig muss die Behandlung wiederholt werden?

Bei einem akuten Schmerzgeschehen, wie z.B. ein Hexenschuss oder aber auch ein eingeklemmter Nerv sollte mit einer osteopathischen Behandlung 1-3 mal in der Woche für 1-2 Wochen gerechnet werden. Es kann auch immer vorkommen, dass sich die Beschwerden nach dieser Zeit komplett bessern und verschwunden sind, dann aber nach einigen Wochen oder Monaten wieder zurückkehren. In diesem Fall sollte man dann die osteopathische Behandlungsabfolge noch einmal mit der gleichen Anzahl an Behandlungen wiederholen.

Wie hoch sind die Kosten der Behandlung?

Osteopathen rechnen osteopathische Behandlungen nach einer eigenen Gebührenordnung ab. Die osteopathische Behandlung wird demnach mit ausführlicher Anamnese und Beratung, Untersuchung und eigentlicher Behandlung zusammengefasst und mit Kosten zwischen 60 und 150 EUR berechnet.

Wann muss ich die Kosten bezahlen?

Gesetzliche Krankenkassen sind nicht verpflichtet, die Kosten für osteopathische Behandlungen zu übernehmen. Es gibt aber seit einigen Jahren bei vielen Kassen die Tendenzeinen bestimmtenAnteil an osteopathischen Behandlung zu übernehmen. Dieser liegt bei im Schnitt 2 Behandlungen, die die Krankenkasse übernimmt.

Da in den wenigsten Fällen aber eine zweimalige Behandlung ausreicht, sollte man damit rechnen, dass man die Anschlussbehandlungen dann aus der eigenen Tasche bezahlen muss, was dann schnell eine Rechnung von 200-300  EUR entstehen lässt.

Bei den Privatkassen sieht die Sachen etwas anders aus. Viele Kassen übernehmen die gesamte osteopathische Behandlung, nur wenige übernehmen lediglich einen Anteil und ganz wenige überlassen die Finanzierung der osteopathischen Behandlung dem Patienten.

Unsere Osteopathen vom Lumedis aus Frankfurt

Dr. Franziska Zwecker und Dr. Carmen Heinz sind Fachärztinnen für Orthopädie und diplomierte Osteopathinnen. 
Durch diese einzigartige Kombination haben Sie eine besondere Expertise im Bereich der ärztlichen Osteopathie.

Dr. Franziska Zwecker und Dr. Carmen Heinz beraten Sie gerne in unserer Sprechstunde!