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Lumedis Frankfurt

Dr. Carmen Heinz
Dr. Franziska Zwecker
Dr. Gerret Hochholz
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Fachärzte für Orthopädie

Sven Daum
Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Schmerztherapie, Akupunktur und manuelle Medizin

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60311 Frankfurt am Main

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Eingeklemmter Nerv im unteren Rücken

Was ist nur zu tun?

Ein engeklemmter Nerv im unteren Rücken kann vielfältige Ursachen haben. Für eine optimale Therapie ist es jedoch unabdingbar die genaue Ursache herausauszufineden, damit ein individueller speziell an Sie angepasster Behandlungsplan erstellt werden kann.
Durch unser breitaufgestelltes Ärzteteam können wir unseren Patienten ein großes Angebot an verschiedensten konservativen Therapiemöglichkeiten anzubieten.

Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, beraten Sie unsere frankfurter Spezialisten in Ihren Sprechstunden gerne. Hier gelangen Sie zu Ihrem Wunschtermin.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Gerret Hochholz veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Außerdem ist er Instruktor für Manuelle Therapie und spezialisiert auf Akupunktur. Hier verfügt er über große Erfahrungen im Bereich der Triggerakupunktur.

Sein Behandlungsschwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie der verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen.
Sein Ziel ist es, alle Erkrankungen ohne Operation zu heilen.
 

Definition - Was ist ein eingeklemmter Nerv im unteren Rücken?

Als „eingeklemmten Nerv im unteren Rücken“ bezeichnet man umgangssprachlich eine Nervenkompression an anatomischen Engstellen. Im Bereich des unteren Rückens ist diese Nerveneinengung häufig im Lendenwirbelbereich lokalisiert. Hier führen die Nervenstränge durch den Wirbelkanal Richtung Becken und Beine.

Ursachen

  • Bandscheibenvorfall
  • Wirbelgleiten ( Spondylolisthesis)
  • Einengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)
  • Hexenschuss (Lumbago, Lumbalgie)
  • Degenerative Wirbelsäulenveränderungen
  • Lumbales Facettensyndrom (Spondylarthrose)

Sie leiden wiederholt unter eingeklemmten Nerven?
Gerne schauen sich die Frankfurter Spezialisten von Lumedis Ihren Fall an.
Wenn man die Ursache die die eingeklemmten Nerven identifizieren kann, können zielgerichtete Übungen effektiv helfen, die Verklemmung zu lösen und weitere Einklemmungen zu verhindern.

An diesen Symptomen erkennen Sie einen eingeklemmten Nerven im unteren Rücken

Vorab sollten Sie wissen, dass sich ein eingeklemmter Nerv im unteren Rücken bei jedem/jeder Patient/in anders äußern kann. Im Bereich der Nerveneinklemmung kommt es oft zu neuropathischen Schmerzen im Rücken, d.h. der empfundene Schmerz entsteht durch die Funktionsstörung bzw. Schädigung des Nervs.
Die Schmerzen können aber auch in andere Körperregionen, die von dem geschädigten Nerv versorgt werden, ausstrahlen oder sogar als sogenannte „projizierte Schmerzen“ auf andere Körperbereiche übertragen werden.
Zusätzlich können weitere Symptome wie Schwindel, Übelkeit und Erbrechen hinzukommen. Dies tritt dann auf, wenn besonders sensible Nerven von der Einklemmung betroffen sind.
Auch Empfindungs- und Sensibilitätsstörungen können auftreten. Diese treten meist in den Beinen als Taubheitsgefühl oder Kribbeln auf.
Des weiteren kann ein eingeklemmter Nerv im unteren Rücken auch die Bewegungsfähigkeit einschränken.
Wenn die Einklemmung über eine längere Zeit besteht, kann es in schwerwiegenden Fällen unter Umständen zu Muskelrückbildungen und Lähmungserscheinungen kommen.
Nicht immer sind die wahrnehmbaren Symptome exakt einem Nerven oder einer Nervenwurzel zuzuordnen. Daher ist eine ausführliche Diagnostik elementar, um die Schädigung möglichst genau lokalisieren zu können und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
 

So fühlen sich die Schmerzen an

Im Bereich des unteren Rückens empfinden die meisten Patienten heftige Schmerzen, die als brennend, stechend oder elektrisierend wahrgenommen werden.
Die ausstrahlenden Schmerzen in anderen Körperregionen stellen sich hingegen eher mit einem dumpfen Schmerzcharakter dar. Insbesondere in den Beinen kann es zu Kribbeln und Taubheitsgefühlen kommen, die unter Umständen auch als schmerzhaft empfunden werden können.
Weiterhin werden die Beschwerden meist bewegungsabhängig ausgelöst oder verstärkt. Folgende Bewegungung sind hier besonders hervorzuheben:

  • Niesen
  • Husten
  • Pressen

Welcher Arzt behandelt das?

Nehmen die Schmerzen mit der Zeit zu oder führen selbsteingeleitete Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg, sollte dringend ein Orthopäde aufgesucht werden. Dort kann dann die Ursache für die Beschwerden mittels bildgebender Verfahren festgestellt und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.

Diagnose

Den Anfang der Diagnosefindung bildet das Anamnesegespräch, bei dem der Patient die aufgetretenen Symptome schildert. Anschließend folgt eine klinische Untersuchung, um durch spezifisches Abtasten einzelner Muskelgruppen eventuelle Muskelverhärtungen festzustellen.
Manchmal sind diese beiden Schritte, Patientenbefragung und klinische Untersuchung, schon ausreichend, um eine sichere Diagnose stellen zu können.
In anderen Fällen ist eine eindeutige Ursachenzuordnung an diesem Punkt noch nicht möglich. Eine genaue Schmerzcharakterisierung ist allerdings für die Festlegung des richtigen Therapieschemas elementar.
Um der Ursache für die Schmerzen weiter auf den Grund zu gehen, kommen oft Ultraschall, Röntgen & Co als sogenannte „bildgebende Verfahren“ zum Einsatz.
Des Weiteren stellt die Messung der Leitgeschwindigkeit des betroffenen Nervs einen wichtigen Schritt im Rahmen der Diagnostik dar. Über letzteres lässt sich außerdem der Schweregrad der Schädigung feststellen.

Ultraschall

Mit dem Ultraschall als bildgebendes Verfahren ist es in einigen Fällen möglich, den eingeklemmten Nerven direkt darzustellen - und das ganz ohne Strahlenbelastung. So können mittels hochauflösender Schallköpfe kleinste Nervenäste, welche die Schmerzen verursachen, nicht-invasiv, also ohne operativen Eingriff, aufgespürt werden.
Der Nervenultraschall bietet eine ideale Methode, um die Problematik frühzeitig zu erkennen, bevor irreversible Nervenschädigungen auftreten.
Weiterhin ermöglicht der Ultraschall eine präzisere Klärung verschiedener Fragen, die den eingeklemmten Nerven betreffen, wie beispielsweise was genau den Nerv komprimiert oder ob anatomische Varianten vorliegen, die bei der Behandlung mit berücksichtigt werden sollten.

Röntgenbild

Die Röntgenuntersuchung ist bei anhaltenden Schmerzen im unteren Rücken das Standardverfahren.
Die Röntgenstrahlung (elektromagnetische Wellen) kann weiche Körpergewebe wie Körperfett und Haut gut durchdringen, wird allerdings von härteren Geweben wie Knochen absorbiert. Durch die Strahlungsabsorption ist Knochengewebe im Röntgenbild besonders gut darstellbar. Daher ist das Anfertigen eines Röntgenbildes des unteren Rückens immer sinnvoll, um eventuelle skelettale Veränderungen beurteilen zu können.
Dazu werden regulär zwei Abbildungen aus senkrecht zueinander stehenden Ebenen angefertigt, um die Wirbelsäule dreidimensional beurteilen zu können. Durch den flexiblen Einsatz des Röntgens in verschiedenen Haltungspositionen ermöglicht  es Funktionsaufnahmen des unteren Rückens. Somit kann die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule mithilfe der Röntgendiagnostik präzise beurteilt werden.
 

Wann braucht man ein MRT?

Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist oft erst notwendig, wenn die Rückenschmerzen länger als 6 Wochen bestehen und wenn Taubheit, Kribbeln oder sogar Lähmungserscheinungen im Bein auftreten. All diese Symptome sind Hinweise auf eine bedeutsame Nervenschädigung, die weiter abzuklären ist und deswegen eine MRT-Untersuchung anzuraten ist.
Die Vorteile dieser Methode gegenüber anderer bildgebender Verfahren sind u.a. der bessere Weichteilkontrast und die fehlende Strahlenbelastung. Allerdings sind mittels MRT keine Funktionsaufnahmen im Stehen möglich, welche zum Nachweis einer Haltungsinstabilität dienen könnten.

Behandlung/ Therapie

Was kann ich selbst tun?

Die Therapieoptionen eines eingeklemmten Nervs im unteren Rücken können sehr vielfältig ausfallen. Die verschiedenen Behandlungen setzen an der Ursache der Schmerzen an und werden daher je nach Erkrankungsfall individuell festgelegt.
Sie reichen von einer medikamentösen Therapie über Wärmestrahler bis hin zu Physiotherapie. Zusätzlich kann bei sehr starken Schmerzen eine vorübergehende medikamentöse Schmerztherapie als sinnvolle Ergänzung durchgeführt werden, um die Patientenbelastung durch Schmerzen zu minimieren.
Je nach Ursache sollte in jedem Fall ein Facharzt konsultiert werden, der die entsprechenden medizinischen Maßnahmen einleiten und mitbetreuen kann.

Spritze

EineSpritze mit Kortison kann die Heilung entzündeter Stellen fördern, sollte jedoch nicht einfach unbedacht verabreicht werden. Das Therapieziel der Spritzenbehandlung ist es, den Teufelskreis aus Entzündung, der daraus resultierender Schwellung und den damit verbundenen Schmerzen, welche dann wiederum zu einer Schonhaltung führen, zu durchbrechen.
Inwieweit diese Therapieoption allerdings wirklich sinnvoll und zielführend ist, ist laut aktueller Studienlage noch nicht eindeutig. Hinzu kommt das Risiko diverser Nebenwirkungen die im Laufe einer Spritzenkur auftreten können, wie beispielsweise:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Taubheits- oder Kribbelgefühle

Aufgrund dieser Nebenwirkungen ist der Therapieansatz mit der Spritze gut zu überdenken und mit einem Arzt abzuklären.
Dagegen ist es jedoch relativ gängig das Kortison gemeinsam mit einem Schmerzmittel gegen Reißen oder Stechen im Rücken direkt in den Wirbelkanal oder an die verletzte Nervenwurzel zu injizieren. Dieses Verfahren, die periradikuläre Schmerztherapie (PRT), soll zur Abschwellung des gereizten Gewebes bei gleichzeitiger Schmerzlinderung führen.

Wärme oder Kälte?

Bei Schmerzen ist nicht immer ganz eindeutig, ob Wärme oder Kälte hilfreich zur Schmerzlinderung sein könnte. Wie sieht es im Falle der Schmerzen im unteren Rückenbereich aus? Hier sollte mit Wärme gearbeitet werden, um die Symptome abzumildern.
Die Applikationsform der Wärme ist dabei Ihren individuellen Vorlieben überlassen. Ob als Wärmepflaster, eine Wärmflasche oder doch ein Wärmestrahler - alle Methoden führen zu einer Lockerung der Muskulatur im entsprechenden Bereich und damit zum Lösen von schmerzhaften Muskelverspannungen. Gleichzeitig regt die Wärmebehandlung die Durchblutung an, was den Heilungsprozess zusätzlich fördern kann.

Dehnübungen um den Nerv zu lösen

Dehnen der schmerzhaften Muskulatur kann hilfreich sein, da dadurch weitere Verspannungen gelöst werden können. Enorm wichtig beim Ausführen der Dehnübungen ist allerdings, dass Sie diese immer mit Vorsicht und langsam ohne ruckartige Bewegungen ausführen.
Falls Sie von starken Schmerzen betroffen sind, sollten Sie unbedingt einen Schmerzspezialisten hinzuziehen und sich nach passenden Übungen erkundigen, damit das Dehnungsprogramm so gewählt wird, dass sich die Verspannungen schrittweise reduzieren, der Muskel dabei jedoch keine weitere Schädigung erfährt. 

Kinesiotape

Dieses spezielle, elastische Klebeband aus Baumwolle passt sich besonders gut natürlichen Körperbewegungen an und kann dadurch körpereigene Heilungsprozesse unterstützen. Es bietet dem geschädigten Bereich Stabilität, ohne dabei die Beweglichkeit einzuschränken.
Das medizinische Tape-Verfahren wird oft als ergänzende Behandlung zu einer Basismethode eingesetzt. Dementsprechend kann das Kinesiotape auch im unteren Rücken den Regenerationsprozess beschleunigen, indem es zu einer natürliche Haltung und einem Bewegungsablauf beiträgt.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in folgendem Artikel: Kinesiotape

Welche Medikamente helfen bei einem eingeklemmten Nerven?

Bei akut auftretenden Rückenschmerzen können freiverkäufliche Medikamente aus der Apotheke zur Linderung eingenommen oder auf die schmerzende Stelle aufgetragen werden. Bei den Präparaten haben Sie die Wahl zwischen Tabletten, wie beispielsweise Diclofenac oder Ibuprofenzum Einnehmen gegen Rückenschmerzen und Mittel, die zur äußeren Anwendung, wie Gels und Salben, bestimmt sind. Letztere haben den Vorteil, dass der Wirkstoff nicht den ganzen Körper belastet, sondern zielgenau auf die schmerzende Stelle wirken kann. Hier zu nennen wären Diclogel oder Voltaren

Was kann ich selbst tun?

Wenn man von Schmerzen gequält wird, nimmt man oft unbewusst eine Schonhaltung ein, um den schmerzenden Bereich ein wenig zu entlasten. Die Kehrseite der Schonhaltung ist aber eine einseitige Belastung, was wiederum zu Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen in anderen Bereichen führen kann - ein Teufelskreis aus Schmerzlinderung und Entstehung neuer, schmerzhafter Bereiche entsteht. Um trotz Schmerzen weiter in Bewegung zu bleiben, können die Beschwerden anfangs durch Gymnastik, Wärme und Massagen gelindert werden. Die Anwendungen sollten nur so weit durchgeführt werden, dass sie zur Schmerzlinderung beitragen.
Vermeiden Sie schmerzverstärkende Bewegungen, jedoch in dem Bewusstsein, dass die Schonhaltung nicht zur Gewohnheit werden sollte, da sonst die durch die Schonhaltung verstärkt belasteten Muskelgruppen geschädigt werden könnten.
Des Weiteren können leichte Yogaübungen durch Dehnung der betroffenen Muskulatur die Beschwerden lindern. Dabei ist bei der Durchführung der Übungen auf eine ruhige und regelmäßige Atmung zu achten. Die Bewegungsabläufe im Yoga sollten langsam und vorsichtig durchschritten werden. Durch die Dehnung können die Schmerzen abgemildert werden, auch wenn es anfangs beim Einnehmen der Position den Anschein erwecken kann, dass sich die Schmerzen zunächst verstärken.
Wenn eine Muskelverhärtung die Ursache für die Nerveneinklemmung im unteren Rücken ist, sind Wärmeanwendungen (heißes Bad, wärmende Salbe, Wärmflasche, etc.) eine gute Akutmaßnahme.
 

Dauer einer Krankschreibung

Auch bezüglich der Krankheitsdauer kann man bei einem eingeklemmten Nerv im unteren Rücken keine allgemeingültige Aussage treffen. Einerseits ist die Genesungszeit ursachenabhängig, andererseits können Sie selbst aktiv dazu beitragen die Krankheitsdauer zu verkürzen.
Treten die Beschwerden durch den eingeklemmten Nerv akut auf, was meist durch ruckartige Bewegungen verursacht wird, lassen sich die Schmerzen in der Regel gut und schnell behandeln.
Werden die Beschwerden hingegen durch einen Bandscheibenvorfall oder ähnliches verursacht, dauert die Genesung deutlich länger. Eine Erholungsdauer von bis zu 12 Wochen ist in diesem Fall nicht untypisch.
Auch wenn der Nerv durch einen Knochenbruch geschädigt wurde, können Sie mit einer Krankheitsdauer von ca. 4 - 6 Wochen rechnen.

Rehabilitation und Prävention

Muskuläre Dysbalancen-Check

Als „muskuläre Dysbalance“ bezeichnet man eine ungleiche Belastung der Muskulatur. Diese kann durch eine veränderte Kraftauswirkung auf zwei Muskeln, unterschiedliche Muskelspannung oder eine ungleiche Lage entstehen und können durch verschiedene Ursachen auftreten, wie beispielsweise:

  • einseitiges Training
  • Verletzungen
  • falsche Körperhaltung im Arbeitsalltag

Gerade im Wirbelsäulenbereich ist eine ausgeglichene Zusammenarbeit (Synergismus) von Bauch- und Rückenmuskulatur elementar. Ist eine der beiden Muskelgruppen stärker ausgeprägt als die andere, sind Haltungsprobleme und damit verbundene Schmerzen quasi vorprogrammiert. Durch eine spezifische Kraftmessung können solche Dysbalancen aufgedeckt werden und anschließend ein entsprechender Therapieplan zur Behandlung entwickelt werden.

EMG

EMG“ ist die Abkürzung für Elektromyografie. Diese neurologische Untersuchungsmethode dient der Messung der elektrischen Aktivität eines Muskels. Das Ergebnis gibt dem Untersucher dann Aufschluss darüber, ob die Erkrankungsursache im Bereich des versorgenden Nerven oder im Muskel selbst lokalisiert ist.
Bei bestimmten Erkrankungen, beispielsweise bei einer druckbedingten Nervenschädigung, ist es sogar möglich, mithilfe der EMG-Messung eine Prognose bezüglich des Heilungsverlaufes zu treffen.

Wirbelsäulenvermessung

Die Wirbelsäulenvermessung basiert auf einer speziellen Licht- und Videotechnik, mit der der Rücken vermessen wird, um die Ursache für Rückenbeschwerden herauszufinden.
Auf  Strahlenbelastung kann im Rahmen dieser Untersuchung somit gänzlich verzichtet werden.
Anhand des Bildes ist eine exakte Darstellung einer eventuellen Fehlstellung der Wirbelsäule möglich. Somit können Aussagen über die Körperstatik und damit zusammenhängende funktionelle Beschwerden getroffen werden.

Übungen bei einem eingeklemmten Nerven im unteren Rücken

Um Rückenschmerzen erst gar nicht entstehen zu lassen eignen sich diverse Trainingsübungen. Einige Sportstudios oder -vereine bieten sogar spezielle Rückenkurse an, um unter professioneller Anleitung seine gesamte Rumpfstabilität zu trainieren. Darüber hinaus ist es wichtig, auf eine ausgeglichene Trainingsbelastung zu achten, d.h. dass Agonist und Antagonist (Spieler und Gegenspieler) gleichermaßen trainiert werden. Auf den Rücken bezogen bedeutet das, dass für eine gesunde, aufrechte Körperhaltung eine Trainingseinheit sowohl ein Bauch- als auch ein Rückenworkout umfassen sollte.
Auch das richtige Dehnen vor und nach der Sporteinheit sollte nicht vernachlässigt werden, damit sich die Muskeln nicht krankhaft verkürzen oder verspannen können.
Speziell für nach dem Sport bietet sich eine Faszienrolle an, mit der das Bindegewebe um die Muskeln herum „ausgerollt“ wird. Das sog. „Faszientraining“ verhindert Verspannungen und beugt die Entstehung muskulärer Dysbalancen vor.

Alle genannten Übungen darf man nur exemplarisch verstehen, da alle Übungen individuell auf die zu Grunde liegend Ursachen angepasst werden muss.
Für alle Übungen sollte immer

  • die Ursache des eingeklemmten Nerven
  • das Ausmaß der Entzündung des Nerven und der resultierenden Schmerzen
    und
  • der Trainingszustand des Betroffenen

berücksichtigt werden.
Gerne zeigen Ihnen die Frankfurter Spezialisten von Lumedis welche die besten Übungen für Sie sind.

Unsere Wirbelsäulenspezialisten

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