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Zahnschmerzen nachts - deutet das auf eine CMD hin?

Nächtliche Zahnschmerzen können viele Ursachen haben. Eine häufige Ursache, die gerne übersehen wird ist die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Die CMD ist ein komplexes Krankheitsbild, das in die Hände eines erfahrenen CMD-Spezialisten gehört.
Wenn Sie eine ausführliche Beratung in unserer CMD-Sprechstunde wünschen,kommen Sie hier zu Ihrem Termin.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Gerret Hochholz veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Besonders spezialisiert ist er auf Akupunktur und verfügt über große Erfahrung im besonderen Bereich der Triggerakupunktur.
Er behandelt mit diesem schonenden Verfahren viele Tausend Patienten pro Jahr!

Gerne berät Dr. Hochholz Sie in einem Termin!

Einleitung

Zahnschmerzen, die nur nachts und nicht am Tag auftreten, sind meistens nicht in einer reinen Erkrankung der Zähne, des Zahnschmelzes oder des Zahnhalteaparates begründet. Andernfalls würden die Betroffenen auch unter Schmerzen am Tag leiden.

In aller Regel wachen die Patienten bei nächtlichen Zahnschmerzen auf oder spüren nach dem morgendlichen Aufwachen Schmerzen im Bereich der Zähne. Hier kann eine sogenannte cranio-mandibuläre-Dysfunktion dahinterstecken.

Unter einer CMD versteht man Fehlbisse oder Dysfunktionen des Kieferknochens, der am Schädel befestigt und gut angepasst ist. Bei Verschiebungen des Knochens kommt es zu Fehlbissen, die dann zu Zahnschmerzen führen können. Nächtliche Zahnschmerzen sind ein häufig auftretendes Symptom, denn der nächtliche Biss findet unbewusst statt und wird in der Regel nicht vom Betroffenen korrigiert. Am Tag werden Fehlbisse bewusst korrigiert.

Ursachen

Die Ursachen für nächtliche Zahnschmerzen sind vielschichtig. Hierzu gehören: 

CMD

Bei einer cranio-mandibulären Dysfunktion kommt es zu einer, meist minimalen Fehlstellung des Unterkiefers, der im Schädelknochen verankert ist. Hierdurch liegen Ober- und Unterkiefer nicht mehr in der exakten Position aufeinander, was zur Folge hat, dass Teile des Zahnaparates stärker und andere weniger stark beansprucht werden. Dies kann dann im  Laufe der Zeit zu nächtlichen Schmerzen führen

Zähneknirschen

Nächtliches Zähneknirschen oder Zähnemalen findet immer unbewusst statt. Entweder durch akute Träume oder aber chronischen Stress und dessen Verarbeitung kommt es zum Knirschen oder Malen mit den Zähnen, was nicht nur nachhaltige Zahnzerstörungen, sondern auch Schmerzen mit sich führen kann. 

Muskelverspannungen

Die Unterkiefer- und Kaumuskulatur sind mit die stärksten Muskeln des Körpers. Verspannungen der Muskulatur des Unterkiefers führen nachts zu einem starken, unbewussten Pressen des Unterkiefers an den Oberkiefer. Auch hier sind Knirschen und Malen des Ober- und Unterkiefers gegeneinander möglich. Der starke Druck auf den Zähnen führt ebenfalls zu Schmerzen, die den Betroffenen entweder nachts aufwachen lassen oder aber am Morgen Schmerzen verspüren lassen.

Stress

Täglicher starker Stress führt dazu, dass die Verarbeitung desselben in der Nacht zu starken muskulären Verhärtungen der Kaufmuskeln führt, was wiederrum einen starken Biss verursacht. Der über mehrere Stunden so zustande kommende Biss kann ebenfalls zu Zahnschmerzen führen. 

Fehllage

Menschen, die einen sehr tiefen Schlaf haben, merken oftmals nicht, dass sie sich nachts so verdrehen, dass z.B. der Kopf oder die Halswirbelsäule in eine unkomfortable Position gebracht wird. Hierdurch kann es ebenfalls zu Verschiebungen des Kiefers kommen, die zunächst durch den Tiefschlaf unbemerkt bleiben und zu nächtliche Zahnschmerzen führen können. 

Begleitende Symptomen

Neben den nächtlichen Zahnschmerzen kann es auch zu Muskelschmerzen der Kaumuskulatur und des Unterkiefers kommen. Diese kommen dadurch zustande, da über längeren Zeitraum ein hoher Druck im Bereich des Kiefers und auf die Zähne ausgeübt wird.

Da die Muskeln im Bereich des Kiefers und der Muskulatur des Kopfes zusammenhängen, kann die Verspannung auf die Nacken- und auch mimische Muskulatur weitergegeben werden, was dann zu entsprechenden Schmerzen in diesem Bereich führen könnte.

Nackenschmerzen

Die Muskeln des Kiefers sind eng mit der Nackenmuskulatur verbunden. Ein erhöhter Muskeltonus im Bereich des Kiefers kann und wird sich früher oder später auch auf die Nackenmuskulatur übertragen und kann dann dort zu Nackenschmerzen führen.

Kopfschmerzen

Auch die Muskeln der Mimik und der Stirn sind mit der Unterkiefermuskulatur verbunden. Eine Verhärtung und Verspannung der Muskulatur des Unterkiefers überträgt sich auf die Muskulatur im Bereich der Stirn und des Schädels, was dann Kopfschmerzen verursachen kann. 

Schwindel

Bei einer einseitigen Verspannung der Muskulatur kann das Gehirn auch immer das Gefühl vermittelt bekommen, nicht gerade im Raum zu stehen, gehen oder zu sitzen, was einen Schwindel zur Folge haben kann. Einseitige Verspannungen der Kaumuskulatur, die evtl dann auch noch in den Nacken-, und Kopfbereich weitergegeben werden, kann ebenfalls ein Schwindelgefühl oder eine Unsicherheit beim Gehen und Stehen verstärken. Das Gleichgewichtsorgan sitzt im Innenohr und wird ebenfalls von Muskeln im weitesten Sinne umrandet. Auch hier kann ein Schwindel verursacht werden.
Während der Drehschwindel häufig neurologische Ursachen vermuten lässt, weist der Schwankschwindel auf eine Funktionsstörung der Kopfgelenke hin.

Tinnitus

Die generellen Ursachen eines Tinnitus sind bis heute weitestgehend ungeklärt. Auffallend ist aber, dass Lockerungsübungen der Schulter-, und Nackenmuskulatur sowie der Muskulatur des Kauaparates zu einer Verbesserung eines Tinnitus führen kann, was vermuten lässt, dass  eine Verspannung der Muskeln einen Tinnitus begünstigen kann.

Sehstörungen

Sehstörungen aufgrund von muskulären Verspannungen im Bereich des Nackens, der Schulter oder der Kaumuskulatur treten verhältnismässig selten auf, sind aber aufgrund der anatomischen Lage nicht ausgeschlossen. Ein genauer Pathomechanismus ist bis heute noch nicht gefunden. Prinzipiell ist aber davon auszugehen, dass es durch Verspannungen der Gesichtsmuskulatur auch zu einer Verspannung der kleinsten, das Auge umspannenden Muskeln geben kann, was dann den Augapfel in seiner Bewegung und auch die Akkomodation beeinträchtigen kann, was dann vermutlich zu Sehstörungen führt.

Kieferknacken

Normalerweise liegt der Unterkiefer in kleinen Gelenkpfannen, die am Oberkiefer/Schädelknochen lokalisiert sind. Die Bewegung erfolgt geräuschlos und behinderungsfrei. Kommt es aber zu einer extremen nächtlichen Anspannung der Muskulatur des Kiefers und der Kaumuskulatur, wird der Unterkiefer ggf. einige mm aus seiner sicheren Stellung verschoben. Gelenkkopf und Gelenkpfanne liegen sodann nicht mehr in der korrekten, anatomischen und reibungslosen Position. Beim morgendlichen Entspannen der Muskeln und bei der Kieferbewegung (z.B. Gähnen) rutscht das Unterkiefergelenk wieder in seine normale Position, was dann zu einem Knacken führen kann. Bei einem Knacken, das den ganzen Tag bei der Mundbewegung zu hören ist, muss unbedingt ein dauerhafter Fehlbiss untersucht und ausgeschlossen werden.

Zähneknirschen

Zähneknirschen kommt sehr häufig vor. In aller Regel ist Zähneknirschen von den Betroffenen zunächst einmal unbemerkt und findet ausschließlich nachts in der Tiefschlafphase statt. Ursachen sind hier vor allem Stress und seelische Konflikte, die die Kiefermuskeln unverhältnismäßig stark anspannen lassen. In einigen Fällen, ist das Zähneknirschen so stark und auch laut, dass der Betroffene selbst davon aufwacht. Meistens aber findet der Zahnarzt erste Anzeigen  eines Zähneknirschens, und zwar durch charakteristisch abgefeilte Zahnspitzen. Auch abgebröselte Zähne können Hinweise darauf geben, dass es zu einem nächtlichen Zähneknirschen kommt. 

 Zahnschmerzen in der Schwangerschaft

Mit zunehmender Schwangerschaft wird die Schwangere vor allem während des Schlafens immobiler und kann meistens nur noch seitlich schlafen. Wir sind es gewohnt uns nachts unbewusst mehrmals zu drehen, um die Muskeln des Körpers auszugleichen und um auch Druckstellen zu vermeiden.  Eine fortgeschrittene Schwangerschaft lässt die Schwangere dann aber meistens nur in ein bis zwei Positionen verbleiben, was dann zur Folge haben kann, dass bestimmte Muskeln besonders stark verspannen. Hier sind dann vor alle Muskeln des Nackens und des Kiefers betroffen, was wiederum den Kiefer ungwöhnlich stark zusammenpressen lassen kann. Zahnschmerzen in der Nacht oder nach dem morgendlichen Aufwachen können dann die Folge sein. 

Zahnschmerzen im Liegen

Nach langen oder unphysiologischem Liegen kann es zu Verspannungen der Muskeln im Bereich des Nackens und der Schulter sowie auch des Kiefers kommen. Diese Verspannungen sorgen dafür, dass es während des Schlafens und des Liegens zu einem starken Biss im Bereich des Kiefers kommt, was dann zur Folge hat, dass es zu Schmerzen im Bereich der Zähne kommt. Manchmal wachen die Betroffenen nachts davon auf, manchmal spüren sie auch erst nach dem Aufwachen die Zahnschmerzen. Bei nächtlichen Verspannungen, die regelmäßig auftreten, kann der Biss im Bereich des Kiefers auch so stark sein, dass die Betroffenen selbst Schmerzen am Tag haben. 

Diagnose

Die Diagnose, weshalb es zu nächtlichen Zahnschmerzen kommt, gliedert sich zunächst in eine klinische Diagnostik und eine instrumentale Diagnostik. Die klinische Diagnostik umfasst das Betasten der Kau-, und der Nackenmuskeln sowie auch die Untersuchung der Zähne. Sind deutliche Verhärtungen im Bereich der Kaumuskulatur zu tasten, und sind die Schneidezähne in charakteristischer Weise abgeschliffen (Schrägen), ist von einem Fehlbiss oder zu starken Biss in der Nacht als mögliche Ursache auszugehen. Ein Röntgenbild des Kiefers gibt weiteren Aufschluss darüber, ob sich die Kiefergelenke  in physiologischem Stand befinden oder ob es Unregelmäßigkeiten gibt. Weiterhin gibt es eine Bissuntersuchung durch Modelle. Der Patient wird hier gebeten auf eine wachsartige Platte zu beißen, danach wird ausgewertet, ob es sich um einen Fehlbiss handelt. Bislang wurden ganze Modelle aus Gips angefertigt, bzw. auch der Biss mit Hilfe eines sogenannten Artikulator imitiert. Heute übernehmen diese Aufgaben Computer in der Simulation.

Röntgenbild

Bei Zahnschmerzen, die vor allem nachts auftreten und eine Untersuchung der Zähne ohne Hinweis auf Erkrankung verläuft, sollte immer eine Fehlbelastung der Kiefergelenke in Betracht gezogen werden. Hierzu sollte immer auch eine Röntgenaufnahme des Kiefers, sowie der beiden Kiefergelenke durchgeführt werden. Fehlstellungen sowie auch Arthrosen und ungleichmässige Abnutzungen der Kiefergelenke deuten auf eine Fehlbelastung mit Bissverschiebung hin.

Wann braucht man ein MRT?

Hilft ein Röntgenbild nicht weiter und stellen sich beide Kiefergelenke unauffällig dar, sollte eine MRT Untersuchung des Kiefers durchgeführt werden. Der Vorteil der MRT Untersuchung ist, dass neben den Knochen auch Weichteile, und hier vor allem auch die Muskeln, dargestellt werden. Auch wenn die Kiefergelenke unbeschädigt sind, würde man eine einseitige Überlastung oder Fehlbelastung der Kaumuskeln durch eine auffällige Schwellung der betroffenen Muskelpartie sehen.

Behandlung / Therapie

Es gibt verschiedene Ansätze zur Behandlung von nächtlichen Zahnschmerzen. Zunächst sollte der Biss sowie das Knirschen abgefedert werden. Da man Fehlstellungen nicht so einfach und schnell beheben kann, ist es wichtig, dass zumindest die Zähne geschützt werden. Hierzu eignet sich eine Beißschiene, die den Druck auf die Zähne lindert und auch die Zähne schützt. Weiterhin sollten muskelentspannende Übungen durchgeführt werden. Hierzu sind kreisende Massagebewegungen im Bereich des Kaumuskels bds zu empfehlen. Auch Dehnübungen, wie z.B. öffnen des Mundes, bis es nicht mehr geht und halten, dann wieder entspannen hilft, den Muskeltonus zu normalisieren. Neben diesen Übungen kann auch eine spezielle Krankengymnastik für die Kiefermuskeln angewendet werden. Auch sollen neben der Entspannung der Muskeln eine ausgeglichene Balance beider Seiten wiederhergestellt werden.
Weitere begleitenden Therapiemaßnahmen sind Triggerakupunktur und ärztliche Osteopathie.

Osteopathie

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine sanfte Druckbehandlung, bei der bestimmte Triggerpunkte des Körpers gedrückt und Faszien sowie deren Verklebungen wieder gelöst werden. Die Osteopathie hat somit eine nachgewiesene Wirkung bei Schmerzen, die durch Verspannungen und muskulärer Verhärtung zustande kommt. Sie wird anteilsmäßig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und sollte zunächst in regelmäßigen Abständen angewendet werden. Die behandlungsfreien Intervalle können dann erweitert werden.

Triggerakupunktur

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine sehr alte Behandlung von chronischen und akuten Schmerzen sowie auch Verspannungen. Die Idee dahinter ist, dass durch Nadeln, die Meridian-nahe (Meridiane sind Bahnen im Körper),in die Haut eingebracht werden wahrscheinlich schmerzlindernde Stoffe vom Körper ausgeschüttet werden sowie auch entsprechende Entspannungen des Muskels auftreten. Die Akupunktur hat sehr gute Erfolge bei den Rücken-, oder auch Kopfschmerzen, aber auch bei Verspannungen im Nacken-, Schulter und Kieferbereich. Bei einer Fehlbelastung oder Fehlstellung des Kiefers, der zu starken Schmerzen im Bereich des Mundes und Zähnen führt, kann durch eine Triggerpunkt-Akupunktur eine entsprechende Linderung geschaffen werden. Hier werden spezielle Triggerpunkte im Bereich des Kiefers, Nacken und Schulter mit kleinen Nadeln punktiert. Diese werden dann ca 20 Minuten dort belassen. Die Behandlung sollte zu Beginn in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. 
In der Regel kommt es schon nach 3-6 Sitzungen zu einer Beschwerdebesserung.

Dauer

Die Behandlungsdauer richtet sich ganz nach der Art der Behandlung. Bei der Akupunktur z.B. sollten die Nadeln ca 20 Minuten in der Haut belassen werden, damit die entsprechende Wirkung eintreten kann. Die Akupunktur sollte zu Beginn der Behandlung in regelmäßigen Abständen z.B. 1-2 Mal in der Woche wiederholt werden. Je nach Behandlungserfolg kann dann das Intervall zwischen den Anwendungen etwas verlängert werden. Nach ca 6-8 Wochen sollte ein Behandlungserfolg sichtbar werden. Die Behandlungsdauer der Osteopathie ist etwas kürzer, die entsprechenden Sitzungen können hier aber auch mal 30 Minuten lang sein. 

Rehabilitation und Prävention

Muskuläre Dysblancen-Check

Unter einem muskulären Dysbalance Check versteht man die Überprüfung der Muskelspannung einzelner Muskelgruppen im seitlichen Vergleich. Da die meisten Muskeln paarisch angeordnet sind, deutet eine einseitige Verdickung des Muskels auf eine ursächliche Fehlbelastung hin, die daraufhin ausgeglichen werden kann.

EMG

Ein Elektromyogram ist eine neurologische Untersuchung, bei der man die elektrische Aktivität von Muskeln untersuchen kann. Hierzu werden Elektroden auf den zu untersuchenden Muskel aufgeklebt und ein Strom abgeleitet. Kommt es hier zu Auffälligkeiten, könnte eine Muskelerkrankung dahinterstecken und es sollten weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden.

Wirbelsäulenvermessung

Die Wirbelsäulenvermessung stellt eine wichtige orthopädische Untersuchungsmethode dar, um Fehlbelastungen und Dysbalancen aufzuzeigen. Es gibt mehrere verschiedene Möglichkeiten die Wirbelsäule zu vermessen. Man kann mittels einem Röntgenbild, das von der Wirbelsäule angefertigt wurde, die Abstände der verschiedenen Wirbelkörper bestimmen oder aber auch mittels Laser, der auf den Rücken ein spezielles Muster auf die Wirbelsäule anstrahlt, eine computergesteurte Rekonstruktion und Abgleich zu einer normalen Wirbelsäule erstellen. Abweichungen von der Norm geben Hinweise auf Fehlbelastungen und Dysbalance.

Trainingsübungen

Trainingsübungen, die Fehlbelastungen ausgleichen sollen, zielen alle darauf ab Muskel und Muskelgruppen aufzubauen. Meistens ist bei einer Fehlbelastung eine Muskelgruppe verstärkt ausgebildet und die andere Muskelgruppe vermindert ausgebildet. Man versucht durch das Auftrainieren der vermindert ausgebildeten Muskelgruppe das Gleichgewicht wieder herzustellen. Hierzu eignen sich Dehnübungen und Streckübungen aber auch Muskelaufbauübungen durch Gewichte.Im Falle der Fehlbelastung im Kiefergelenk sollten massierende Übungen der Kaumuskulatur erfolgen, weiterhin Streck-, und Beißübungen mit Entspannungspausen.