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Lumedis Frankfurt

Dr. Gerret Hochholz
Dr. Nicolas Gumpert

Fachärzte für Orthopädie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, Akupunktur und manuelle Medizin

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LWS-Syndrom

Ein LWS Syndrom ist der häufigste Grund warum ein Orthopäde aufgesucht wird und häufigste Grund für chronische Rückenschmerzen.
Nur bei einer optimalen Therapie kann ein Großteil der Beschwerden beseitigt werden.
Lassen Sie sich von den Wirbelsäulenspezialisten von Lumedis beraten und einen individuellen Therapieplan erstellen. Hier können Sie einen Termin vereinbaren.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Gerret Hochholz veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Außerdem ist er Instruktor für Manuelle Therapie und spezialisiert auf Akupunktur und fügt über große Erfahrung im Bereich der Triggerakupunktur.

Seinen Behandlungsschwerpunkt hat er bei der Diagnostik und Therapie der verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen.
Sein Ziel ist es alle Erkrankungen ohne Operation zu lösen.
 

Definition - Was ist ein LWS-Syndrom?

Ein LWS-Syndrom ist ein Begriff, unter dem eine
Vielzahl an Symptomen im Bereich der Lendenwirbelsäule zusammengefasst wird.

Allen gemeinsam ist

  • der starke, plötzlich einsetzende Schmerz im Bereich des unteren Rückens.
    Das akute LWS-Syndrom wird auch als Hexenschuss bezeichnet und kann durch einzelne Bewegungen ausgelöst werden.
  • Es kommt zu heftigen Schmerzen gefolgt von einer starken Einschränkung der Bewegung der Lendenwirbelsäule.
    Dies kann für die Betroffenen sehr einschränkend sein, weswegen eine frühzeitige Findung der Ursache, sowie eine angepasste Behandlung sehr wichtig sind.

Ursachen

An diesen Symptomen erkennen Sie ein LWS-Syndrom

Das LWS-Syndrom kann zu verschiedensten Symptomen führen.

Am häufigsten kommt es zu

  • Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule,
    die teilweise auch in die Beine ausstrahlen (Beinschmerzen).
  • auch Bauchschmerzen,
  • sowie Hodenschmerzen können auftreten.
  • Weiterhin kann es zu sogenannten motorischen Ausfällen, wie Muskelschwäche oder sogar Lähmungen, kommen.
  • Auch Symptome durch die Einklemmung bzw. Schädigung von Nerven, können auftreten.
    Hierzu gehören verschiedene Missempfindungen, wie das Gefühl der Taubheit oder ein Kribbeln.

Seltener, dafür aber umso schwerwiegender sind

  • Beschwerden beim Wasserlassen 
  • Beschwerden beim Stuhlgang.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind das häufigste Symptom, das bei einem LWS-Syndrom auftritt.

Sie können, abhängig von der Ursache, durch unterschiedliche Strukturen entstehen, das heißt von

  • verspannten Muskeln,
  • geschädigten Knochen,
  • verletzten Gelenken oder
  • eingeklemmten Nerven.
  • Oftmals ist es auch eine Kombination verschiedener Faktoren.

Die Schmerzen können auch in unterschiedlichster Ausprägung vorliegen und

  • sowohl akut stechend
  • als auch chronisch dumpf sein.
  • Weiterhin gibt es sogenannte radikuläre Schmerzen, die entlang des Versorgungsgebietes eines Nerven, der im Bereich der Wirbelsäule aus dem Rückenmark austritt, wahrgenommen werden.

Lesen Sie auch mehr zum Thema Rückenschmerzen.

Beinschmerzen

Im Rahmen eines LWS-Syndroms kann es auch zu Beinschmerzen kommen.

Der Grund hierfür ist, dass durch die Belastung der Lendenwirbelsäule Nerven eingeklemmt werden, die dort aus dem Rückenmark entspringen und für die Versorgung der Beine zuständig sind.

  • Durch die Einklemmung werden die Nerven gereizt und
  • es kommt zu Schmerzen entlang des Nervenverlaufs, was auch als radikuläre Schmerzen bezeichnet wird.
  • Diese strahlen dann typischerweise in die Beine aus.

Eine der hierfür häufigeren Ursachen ist ein Bandscheibenvorfall, weswegen immer eine ärztliche Abklärung bei ausstrahlenden Schmerzen bis in die Beine erfolgen sollte.

Allerdings sind diese Beschwerden im Vergleich direkt lokal angesiedelten Rückenschmerzen bei einem LWS-Syndrom nicht so häufig anzutreffen.

Lesen Sie auch unsere Artikel

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen können durch verschiedenste Zusammenhänge bei einem LWS-Syndrom auftreten.

  • In Folge der starken Schmerzen des Hexenschuss nehmen die Betroffenen oft eine Schonhaltung ein,
    die zwar die Lendenwirbelsäule entlastet,
    dafür aber andere Körperbereiche vermehrt beansprucht.
    So kann es auch zur Überlastung oder nach längerer Zeit zu Verkürzung einiger Muskeln des Rumpf- und Bauchbereichs kommen.
  • Auch das Ausstrahlen der heftigen Rückenschmerzen kann zu Bauchschmerzen führen.
  • Andersherum können aber auch Bauchschmerzen zu starken Beschwerden am Rücken führen, wodurch das LWS-Syndrom sozusagen sekundär entsteht
    oder aber auch fälschlicherweise diagnostiziert wird, obwohl die eigentliche Ursache im Bauch liegt.

Daher sollte bei starken Beschwerden im Bauch immer eine Untersuchung und Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden.

Hodenschmerzen

Gelegentlich kann es im Rahmen eines LWS-Syndroms auch zum Auftreten von Hodenschmerzen kommen.
Häufig sprechen Männer dieses Problem nicht an.

Der Grund hierfür ist, dass die Nerven, die für das Berührungsempfinden im Bereich der Hoden zuständig sind, aus dem Rückenmark im Bereich der Lendenwirbelsäule heraustreten.

Durch verschiedene Erkrankungen im Bereich der LWS kann es entsprechend zur Einklemmung dieser Nerven und folglich zu Schmerzen im Bereich der Hoden kommen.

Da es aber auch zahlreiche andere Ursachen für Hodenschmerzen gibt, die auch durch Zufall gleichzeitig mit dem Verdacht auf ein LWS-Syndrom auftreten können, sollte bei Unklarheiten ein Orthopäde und/oder Urologe aufgesucht werden.

Diagnose

Die Diagnose eines LWS-Syndroms ist sehr komplex, da zahlreiche Ursachen und deren Zusammenspiel dafür verantwortlich sein können.

Daher ist das Arzt-Patienten-Gespräch zur genauen Erfassung der Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule und mögliche Ausstrahlungen der Schmerzen sehr wichtig.

Auch die klinische Untersuchung kann durch verschiedene Tests nähere Aufschlüsse über den Zustand der Wirbel, der Gelenke und der Muskeln geben.

Weiterhin kommt der Bildgebung eine wichtige Bedeutung zu, um mögliche schwerwiegende Ursachen, wie einen Bandscheibenvorfall, frühzeitig auszuschließen bzw. zu erkennen.

Röntgenbild

Die Anfertigung eines Röntgenbildes ist eine gängige Untersuchungsmethode bei einem LWS-Syndrom.

Es dient vor allem der Abklärung von möglichen knöchernen Ursachen als Auslöser für die Beschwerden.
Hierunter fallen beispielsweise Veränderungen im Rahmen einer

  • ISG-Arthrose
  • Osteoporose,
  • Skoliose
    oder auch
  • Spondylolisthesis (Wirbelgleiten der LWS).
    Letzteres beschreibt eine Verschiebung von Wirbelkörper zueinander, wodurch es zu starken Schmerzen kommen kann.

Die Wirbelkörper und ihre Position zueinander kann im Röntgenbild gut nachvollzogen werden, weswegen sich diese Bildgebung dann besonders gut eignet.

Lesen Sie auch mehr zum Thema Röntgen.

Wann braucht man ein MRT?

Ein MRT kommt bei dem Verdacht auf ein LWS-Syndrom häufig zum Einsatz.

Der Grund hierfür ist in vielen Fällen die Abklärung

  1. eines möglichen Bandscheibenvorfalls oder
  2. einer Bandscheibenvorwölbung.

Die Bandscheiben können im MRT gut durch die verschiedenen Anfärbungen der Strukturen sichtbar gemacht werden.
Dementsprechend wird dadurch die Erkennung von möglichen Schädigungen erleichtert.

Da ein MRT jedoch zeit- und kostenaufwendig ist, sollte ein begründeter Verdacht auf die Verletzung einer Bandscheibe vorliegen.
Aber auch viele andere Diagnosen wie eine Spinalkanalstenose der LWS​​​​​​​ oder ein Facettensyndrom lassen sich überwiegend im MRT beurteilen.

Lesen Sie auch mehr im Artikel MRT der LWS.

MRT der LWS (seitlich, T2) mit einem Bandscheibenvorfall L5/S1:

  1. Wirbelkanal (Spinalkanal)
  2. Dornfortsatz
  3. Bandscheiben L3
  4. Bandscheibenvorwölbung L 4/5
  5. Wirbelkörper L5
  6. Bandscheibenvorfall L5/S1

Ultraschall

Der Ultraschall besitzt für die Diagnose eines LWS-Syndroms eher eine untergeordnete Rolle.

Gegebenenfalls kann er zur Untersuchung eines Bluterguss am Rücken genutzt werden, in der Regel sind jedoch Röntgenbild, MRT und CT wichtiger.

Allerdings kann ein Ultraschall-Gerät als therapeutische Option bei einem LWS-Syndrom dienen.
Unter Ultraschallsichtkontrolle kann sicher das Facettengelenk bei einem Facettensyndrom oder das Neuroforamen (Nervenaustrittsfenster) angespritzt werden.

Mehr zum Thema Ultraschall / Sonographie erfahren Sie hier.

Behandlung/Therapie

Die Therapie eines LWS-Syndroms besteht aus vielen Aspekten:

  • Trainingstherapie
    Schutz der verschlissenen Strukturen durch Stabilisation der Muskulatur
  • Dehnungstherapie
  • Faszientherapie
  • Triggertherapie
  • Akupunktur
  • Kinesiotaping
  • Schmerzmittel
  • Eigenbluttherapie (ACP)
  • Schonung
  • Physiotherapie
  • Cortisonspritze
  • Kinesiotaping
  • Akupunktur
  • Wärme-Anwendung
  • TENS-Reizstromanwendung
    und bei Alternativlosigkeit
  • Operation
  • Facettendenervation

Lesen Sie auch den Artikel Cortison bei einem Bandscheibenvorfall.

Diese Medikamente können helfen

Es gibt verschiedene Medikamente, die bei einem LWS-Syndrom helfen können.

Die Behandlung der Schmerzen kann durch Medikamente aus verschiedenen Gruppen erfolgen.

  1. In der Regel ist die Anwendung von den sogenannten Nicht-Steroidalen Antirheumatika, wie beispielsweise Ibuprofen oder Diclofenac sinnvoll.
    Letzteres kann auch in Form von der Salbe Voltaren im Bereich der Lendenwirbelsäule aufgetragen werden. Es gibt leider einige Fälle, in denen diese Schmerzmittel jedoch nicht ausreichend sind.
  2. In diesem Fall können von dem behandelnden Arzt starke Opioid-Medikamente, wie z.B. die Retard-Form von Tramadol oder das Kombipräparat Oxycodon-Naloxon, verschrieben werden.
    Diese Medikamente sollten nach Möglichkeit nicht über einen allzu langen Zeitraum eingenommen werden.

Gegen eventuell auftretende Magenprobleme können Protonenpumpenhemmer, wie Omeprazol, und gegen Übelkeit beispielsweise Vomex weiterhelfen.

Weiterhin können beim LWS-Syndrom verschiedene weitere Medikamente, wie Cortison, zum Einsatz kommen.
Dieses wird vorwiegend gerne im Bereich der Lendenwirbelsäule gespritzt um die systemischen Nebenwirkungen abzumildern.

Wann braucht man Cortison?

Cortison ist ein sehr wirkungsstarkes Medikament, das bei einigen Auslösern des LWS-Syndroms zum Einsatz kommen kann.

Hierzu gehören beispielsweise Verletzungen der Bandscheiben, bei denen eine mögliche Operation noch verhindert werden kann bzw. soll.

Das Cortison kann paravertebral, also im Bereich neben der Wirbelsäule, gespritzt werden.
Dadurch wird

  • die Entzündungsreaktion im Bereich der Lendenwirbelsäule gemindert und
  • auch Schmerzen reduziert.

Wie bei jeder Spritze ist auch diese Therapieform mit Komplikationen verbunden, die allerdings nur in seltenen Fällen auftreten.
Der Vorteil an der Cortisonspritze ist das ein erfahrener und guter Orthopäde die Cortisonspritze so nah am Ort der Entzündung platzieren kann, dass man Cortison sparen kann.
In den meisten Fällen ist diese Spritze relativ schmerzarm.

Lesen Sie auch unsere Artikel Cortison bei einem Bandscheibenvorfall.

Kinesiotaping

Das Kinesiotaping stellt einen wichtigen Bestandteil der konservativen Therapie bei einem LWS-Syndrom dar.

Dabei wird versucht, durch das Anlegen der Tapes für eine Entspannung und Stabilisation der Muskulatur im Bereich der Lendenwirbelsäule zu sorgen.

  • Daher eignet sich diese Behandlung besonders gut bei muskulären Beschwerden der LWS.
  • Dafür können die Tapes sternförmig an einen bestimmten sehr schmerzhaften Punkt angebracht werden.
  • Handelt es sich um einen Muskelhartspann über mehrere Segmente hinweg, ist auch das Anbringen der Tapes parallel zur Wirbelsäule eine sinnvolle Option.

Weitere Informationen erhalten Sie im Artikel Kinesiotape.

Carmen Heinz ist bei Lumedis die Spezialistin für Osteopathie und berät Sie gerne über die Möglichkeiten der Osteopathie bei einem LWS-Syndrom. Die Osteopathie verzeichnet zunehmend große Erfolge bei Wirbelsäulenbeschwerden und ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie geworden.

Dauer

Dauer LWS-Syndrom

Die Dauer eines LWS-Syndroms ist stark von der zugrundeliegenden Ursache abhängig.

Bei einer muskulären Schwäche beispielsweise kann es

  • durch entsprechende Schonung und Kräftigungsübungen der Muskeln bereits nach wenigen Wochen zu einer starken Besserung der Beschwerden kommen.
  • Umgekehrt kann dieser Prozess aber auch mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Der Heilungsprozess bei einem Bandscheibenvorfall der LWS kann

  • ebenfalls sehr variabel sein, in Abhängigkeit von der angewandten Therapiemethode.
  • Hier sollte eine Operation rasch zur Besserung der Beschwerden führen.

Lesen Sie auch unsere Artikel

Dauer der Krankschreibung

Wie lange eine Krankschreibung bei einem LWS-Syndrom ausgestellt wird, ist stark von

  1. der Ausprägung der Beschwerden und
  2. deren Ursache abhängig.

Wenn keine schwerwiegende Erkrankung als Auslöser ausgemacht werden kann, beträgt eine gängige Dauer der Krankschreibung zunächst zwei Wochen
und kann bei fehlender Besserung verlängert werden.

Dieser Zeitraum sollte

  • für eine ausgiebige Schonung des Rückens
  • mit anschließendem langsamen Aufbau der Rückenmuskeln genutzt werden.

Kommt eine bedrohlichere und komplexere Ursache für das LWS-Syndrom in Frage, kann die Krankschreibung durchaus einen längeren Zeitraum von bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Das LWS Syndrom ist der häufigste Grund einer Krankschreibung in Deutschland!

Rehabilitation und Prävention

Muskuläre Dysbalancen-Check

Der muskuläre Dysbalancen-Check ist ein wichtiges Element zur Rehabilitation und Prävention eines LWS-Syndroms.

Dabei wird eine genaue Analyse der verschiedenen Muskeln, die zur Entlastung der Lendenwirbelsäule geeignet sind, angefertigt.
Im Bereich des unteren Rückens besteht ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen inklusive von Muskeln der Bauchwand und des Rumpfes.

Daher ist eine ausgewogene Kräftigung aller Muskeln zur Entlastung der Gelenke der Lendenwirbelsäule sehr wichtig.
Durch den Dysbalancen-Check kann ein mögliches Ungleichgewicht entdeckt werden und somit frühzeitig eine Gegenmaßnahme ergriffen werden.

Lesen Sie auch weitere Informationen zum Thema muskuläre Dysbalance.

EMG

Das EMG, also die Elektromyographie, kann als Methode eingesetzt werden, um genaue Untersuchungen eines oder mehrerer Muskeln bei einem LWS-Syndrom durchzuführen.

Durch die Messung verschiedener Parameter, wie des Anspannungs- und Ruhezustands der Muskeln, können genauere Aussagen über

  1. mögliche muskuläre Schwächen oder
  2. auch Erkrankungen getroffen werden.
  3. Diese wiederum können ein entscheidender Faktor für die Entstehung
    eines LWS-Syndroms sein.

    Daher ist es wichtig, diese frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuarbeiten.

Lesen Sie auch mehr zur Elektromyographie.

Wirbelsäulenvermessung

Eine Wirbelsäulenvermessung ist ein Verfahren, bei dem komplexe Vorgänge der Haltung und Stellung der Wirbelsäule untersucht werden können.

Es ist damit ein wichtiges Element zur Prävention eines LWS-Syndroms, da zahlreiche Fehlstellungen und Fehlhaltungen zur Auslösung dieser Erkrankung beitragen können.

Dabei können beispielsweise Hinweise auf

  • eine Skoliose,
  • eine Höhenminderung der Wirbelsäule durch Osteoporose,
  • sowie eine Wirbelkörperverschiebung bei einer Spondylolisthesis gewonnen werden.

Lesen Sie auch unsere Artikel

  • Skoliose
  • Osteoporose

Durch die Daten einer Wirbelsäulenvermessung kann ein individualisierter Trainingsplan erstellt werden, der die Fehlstellung ausgleicht.

Trainingsübungen

Es gibt zahlreiche Trainingsübungen, die nach einem LWS-Syndrom oder zur Vorbeugung eines solchen angewendet werden können.

  1. Dabei spielt nicht nur die Kräftigung des Rückens eine wichtige Rolle,
  2. sondern auch die der Muskeln im Bereic
    • ​​​​​​​des Bauchs,
    • des Rumpfs,
    • der Hüfte,
    • der Schultern
      und
    • der Beine.
  3. Bei Unklarheiten wird die Anleitung von Übungen und professioneller Aufsicht, beispielsweise bei einem diplomierten Sportwissenschaftlers oder Physiotherapeuten, empfohlen.

Zur Stärkung des Rückens eignet sich beispielsweise die Übung Superman.

  • Dabei werden in Bauchlage abwechselnd oder in der fortgeschrittenen Variante gleichzeitig die Arme und Beine vom Boden abgehoben
  • und für ein paar Sekunden am höchsten Punkt unter Spannung gehalten.
  • Wichtig ist, dass die Gliedmaßen gestreckt sind und zwischen den Anspannungen nicht ganz abgelegt werden.

Die Kräftigung der Bauchmuskulatur kann durch

  • verschiedene Sit-Up- und
  • Crunches-Variationen erfolgen.
  • Zu empfehlen sind auch Planks, also das Halten einer Art Liegestütze mit aufgestützten Unterarmen.
    Dies kann auch im Wechsel für mehrere Sekunden auf eine Seite mit ausgestrecktem Arm in die Höhe erfolgen zur Stärkung der seitlichen Bauchmuskulatur und der Hüfte.

Unsere Wirbelsäulenspezialisten

Wir beraten Sie gerne in unserer Wirbelsäulensprechstunde!