Termin vereinbaren

Lumedis - Ihre Handspezialisten in Frankfurt

Privatpraxis für Orthopädie

Lumedis behandelt die verschiedenen Erkrankungen der Hand im Schwerpunkt.
Die Praxisausstattung ist speziell für Handerkrankungen ausgestattet.

Lumedis ist auf die konservative Diagnostik und Therapie von Handerkrankungen spezialisiert

Die Handspezialisten von Lumedis haben bereits 2 Erkrankungen rund um die Hand detailiert beschrieben.
Es werden kontinuierlich die Erkrankungen erweitert, aktualisiert und überarbeitet.

Rechts sehen Sie eine schematische Abbildung einer linken Hand:

Orange: Endglied
Blau: Mittelglied
Grün: Grundglied
Gelb: 1.-5. Strahl
Lila: Handwurzel

  1. große Vieleckbein (Os trapezium)
  2. kleine Vieleckbein (Os trapezoidum)
  3. Kopfbein (Os capitatum)
  4. Hakenbein (Os hamatum)
  5. Erbsenbein (Os pisiforme)
  6. Dreieckbein (Os triquetum)
  7. Mondbein (Os lunatum)
  8. Kahnbein (Os scaphoideum/naviculare)

Warum veröffentlicht Lumedis so viele Themen zu den verschiedenen Erkrankungen der Hand?

Weil die Handspezialisten von Lumedis sich sehr gut mit der Wirbelsäule auskennen ;-)
Die gesamte Praxisausstattung ist auf die Bedürfnisse der Diagnostik und Therapie von den verschiedenen Formen von Schmerzen im Bereich der Hand ausgerichtet.
Gerne beraten wir Sie in einem Termin.

Unsere Handspezialisten

Erkrankungen der Hand die besonders häufig bei Lumedis behandelt werden

Fingerarthrose

Die Fingerarthrose tritt überwiegend bei Frauen auf und kann, je nach Ausmaß der Knorpelschädigung der Gelenke, in verschiedene Stadien eingeteilt werden. Des Weiteren kann der Befall der jeweiligen Gelenke zur Einteilung genutzt werden, bestimmte Muster sind auch für bestimmte Erkrankungen typisch. Zu den häufigsten Symptomen gehören zu Beginn Schmerzen unter Belastung, sodass beispielsweise die Nutzung eines Schlüssels schwerfällt. Die Diagnose wird meist anhand der Bildgebung mittels Röntgenbild gestellt, bei dem klassische Arthrose-Zeichen dargestellt werden können. Die Therapie umfasst unter anderem die Spritzung von Cortison und Wärme, sowie kräftigende Trainingsübungen.

Röntgenbild einer Hand a.p.

  1. fortgeschrittene Heberdenarthrose mit Fehlstellung
  2. Geröllzyste im Knochen
  3. fortgeschrittene Bouchardarthrose mit Fehlstellung

Knochenabsplitterung am Finger

Eine Knochenabsplitterung am Finger tritt häufig im Zusammenhang mit Unfällen auf. Dabei kann es zu Knochenbrüchen kommen, die eigentliche Absplitterung liegt vor, wenn sich ein kleines Knochenstück abgetrennt des restlichen Fingers befindet. Je nach Lage, Größe und Ausmaß kann es zum Auftreten von Schmerzen kommen, insbesondere bei Bewegung des Fingers. Die Beweglichkeit selbst kann in ihrem Umfang durch eine Blockierung eingeschränkt sein. Es stehen zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sich individuell stark unterscheiden. Häufig kann bei einer einzelnen Knochenabsplitterung mittels Gips oder Schiene und anschließendem Aufbau der Muskulatur eine Operation vermieden werden.

Sehnenscheidenentzündungen

Sehnenscheidenentzündungen treten besonders häufig im Bereich der Hand auf, da sie vor allem durch eine erhöhte Belastung mit sich immer wiederholenden Bewegungen entstehen. Daher sind Arbeiten am Schreibtisch oder Handwerker-Arbeiten typische Auslöser. Seltener handelt es sich hingegen um eine rheumatische Erkrankung oder eine Infektion. Zu den Beschwerden gehören Schmerzen, insbesondere bei Bewegung, sowie eine Schwellung und gegebenenfalls ein knirschendes Geräusch bei Bewegung der Sehne, auch Krepitation genannt. Die konservative Behandlung umfasst vor allem die vorübergehende Ruhigstellung des betroffenen Fingers sowie die Spritzung von Kortison zur Unterdrückung der Entzündungsreaktion.

Sehnenriss am Finger

Ein Sehnenriss am Finger entsteht häufig durch eine plötzliche ungesunde Bewegung des Fingers. Am häufigsten kommt es zum Riss einer Streckersehne im Bereich eines Gelenks. Beugesehnen hingegen werden häufiger durch einen Schnitt der Hand verletzt. Bei einem Sehnenriss am Finger kommt es zu einer eingeschränkten Beweglichkeit der entsprechenden Sehne und somit am häufigsten zu einer verminderten Fingerstreckung. Des Weiteren treten dabei oft Schmerzen auf, die vor allem als stechend beschrieben werden und auch durch Druck reproduzierbar sind. Die Diagnose wird häufig mittels klinischer Untersuchung und Ultraschall gestellt, bei unklaren Fällen können weitere bildgebende Verfahren, wie ein Röntgen oder MRT weiterhelfen. Die Therapie umfasst selten operative Maßnahmen, in der Regel kann konservativ mittels Schienung und anschließender kräftigender Trainingsübungen behandelt werden.

Skidaumen

Der Skidaumen beschreibt ein Verletzungsmuster mit der Schädigung oder dem Riss des Innenbands am Daumengrundgelenk. Dies tritt häufig auf, wenn beim Skifahren der Daumen in der Skistock-Schlaufe hängt und vom Rest der Hand abgespreizt wird, allerdings kommt das Verletzungsmuster auch bei anderen Sportarten vor. Als erste Maßnahme sollte die PECH-Regel mit Pausierung der Tätigkeit, Eiskühlung, Compression und Hochlagerung erfolgen. Die Diagnose kann über die Durchführung eines MRT gesichert werden. Bei Teilrissen des Innenbands reicht therapeutisch eine Schonung über einige Wochen mit anschließendem Training aus. Ein kompletter Riss muss hingegen meist operativ versorgt werden.

Schnellende Finger

Bei schnellenden Fingern kommt es zu einer Verdickung der Beugesehnen der Hand aufgrund von erhöhter Belastung. Dies führt zu einem schmerzhaften Schnappen des Fingers zurück in die Streckung, weswegen oft auch von Schnappfingern die Rede ist. Die Folge ist eine Entzündung der Sehnenscheiden mit entsprechenden Beschwerden. Neben den Schmerzen treten dabei auch eine Schwellung, Rötung und Überwärmung im Bereich der Sehnen auf. Im Verlauf kann es auch zu einer Einschränkung der Funktion mit verminderter Streckfähigkeit der Finger kommen. Für die Diagnose ist vor allem die Untersuchung mittels Ultraschall wichtig. Zur Behandlung gehören entzündungshemmende Medikamente und häufig eine OP.

Kapselabriss am Finger

Da die Finger im Alltag besonders häufig erhöhten Belastungen ausgesetzt sind kommt es häufiger zu Schäden der Gelenkkapseln, wie einem Kapselabriss. Dieser entsteht häufig durch ruckartigen Zug, beispielsweise bei Ballsportarten. Die Folge sind typischerweise pulsierende Schmerzen in Kombination mit einer Schwellung, Überwärmung und Rötung im Bereich des betroffenen Gelenks. Da es sich hierbei aber auch um eine Bandverletzung handeln kann ist die Untersuchung mittels Ultraschall und gegebenenfalls Röntgen oder MRT zur Diagnosesicherung notwendig. Die Therapie umfasst vor allem konservative Maßnahmen, wie die Schienung mit anschließendem Aufbau der Muskeln und Bänder.

Fingerbruch

Beim Fingerbruch handelt es sich um eine vergleichsweise ungefährliche Verletzung, da die Fingerknochen relativ klein sind.
Zu den häufigsten Ursachen gehören traumatische Verletzungen, also beispielsweise im Rahmen von Unfällen oder beim Sport.
Die Frakturen, also Knochenbrüche, der Finger können anhand der Lokalisation und dem Ausmaß eingeteilt werden.
Zu den Symptomen gehören vor allem Schmerzen, sowie eine Rötung, Überwärmung und Schwellung des betroffenen Fingers.
Die Diagnose kann mittels Anfertigung eines Röntgenbildes gesichert werden.
Die meisten Fingerbrüche können konservativ mittels Schienung und anschließendem Aufbautraining mit Kräftigungsübungen behandelt werden.

Weitere Info´s finden Sie unter unserem Thema Fingerbruch.

Röntgenbild eines gebrochenen Fingers (Nagelkranzfraktur)

  1. gebrochenes Fingerendglied (Nagelkrankfraktur)
  2. Fingermittelglied
  3. Fingergrundglied