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Lumedis Ihre Schulterspezialisten in Frankfurt

Privatpraxis für Orthopädie

Lumedis behandelt die verschiedenen Schultererkrankungen im Schwerpunkt.
Die Praxisausstattung ist speziell für die Erkrankungen der Schulter ausgestattet.

Die Schulter ist mit das komplizierteste Gelenk des menschlichen Körpers.
Daher bedarf es einem großen "know how" die vielen verschienden Erkrankungen erfolgreich behandeln zu können.

Gerne beraten Sie die Schulterspezialisten von Lumedis in einem Termin in unserer Schultersprechstunde.

Abbildung einer rechten Schulter von vorne:

  1. Schleimbeutel
  2. lange Bizepssehne
  3. Schlüsselbein
  4. Musculus subscapularis (großer Innenrotator)

Lumedis ist auf die konservative Diagnostik und Therapie von Schultererkrankungen spezialisiert

Die Schulterspezialisten von Lumedis haben bereits 10 Erkrankungen rund um die Schulter detailiert beschrieben.
Es werden kontinuierlich die Erkrankungen erweitert, aktualisiert und überarbeitet.

Warum veröffentlicht Lumedis so viele Themen zu den verschiedenen Erkrankungen der Schulter?

Weil die Schulterspezialisten von Lumedis sich sehr gut mit der Schulter auskennt;-)
Die gesamte Praxisausstattung ist auf die Bedürfnisse der Diagnostik und Therapie von den verschiedenen Formen der Schultererkrankungen ausgerichtet.
Gerne beraten wir Sie in einem Termin.

Unsere Schulterspezialisten

Erkrankungen der Schulter die besonders häufig bei Lumedis behandelt werden

Kalkschulter

Unter einer Kalkschulter wird eine Ansammlung Kalk im Schultergelenk im Bereich einer oder mehrerer Sehnen verstanden.
Häufig ist hierbei die Sehne des Supraspinatus-Muskels betroffen, aber auch andere Sehnen können in Frage kommen.
Durch eine reduzierte Durchblutung, beispielsweise im Rahmen von übermäßiger Belastung oder nach einem Sturz, kommt es zur Umwandlung des Sehnengewebes in Faserknorpel.
Dieser kann dann wiederum Kalk einlagern und eine Entzündungsreaktion mit Schwellung zur Folge haben.
Dadurch entstehen bei der Kalkschulter typischen Symptome mit Schulterschmerzen, vor allem bei Bewegung, sowie einer Schwellung und Bewegungseinschränkung aufgrund der verkalkten Sehnen.
Wenn die Supraspinatus-Sehne betroffen ist treten die Schmerzen vor allem beim Anheben des Arms über den Kopf auf. Hinzu kommt gehäuft ein sogenanntes Impingementsyndrom, bei dem es zu einer Einklemmung der Supraspinatus-Sehne in der Schulter kommt.
Zur Behandlung der Kalkschulter stehen verschiedene Methoden zur Verfügung.
Die fokussierte Stoßwellentherapie spielt bei der Behandlung der Kalkschulter eine wichtige Rolle, da sie zum Auflösen bzw. zur Verkleinerung der Kalkansammlungen beitragen kann.
Weiterhin können lokale Spritzen mit Cortison, Kälte- oder Wärmetherapie, sowie Akupunktur, Kinesiotaping und Kräftigungsübungen zur Anwendung kommen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Artikel Kalkschulter.

Schulterarthrose

Bei einer Schulterarthrose kommt es zu meist unfallbedingt zu Veränderungen des Knorpels im Schultergelenk.
Diese tritt häufig in Kombination mit Verletzungen der Rotatorenmanschette (Rotatorenmanschettenriss) auf, kann aber auch im Rahmen des Alterns oder nach einem Unfall entstehen.
Zu den Beschwerden gehören Schulterschmerzen und eine Bewegungssteifigkeit, die morgens nach dem Schlafen stärker ausgeprägt ist und nach einer Zeit besser wird.
Auch die Einschränkung von Bewegungen über Kopf oder nach hinten sind typisch für die Schulterarthrose.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Behandlung der Schulterarthrose.
Die Schulterschmerzen können mit Schmerzmitteln, wie Ibuprofen, und Kälte- oder Wärmetherapie gelindert werden.
Die Schädigungen des Knorpelgewebes können durch Hyaluronsäure und Eigenbluttherapie reduziert werden.
Auch gezielte Dehnungs- und Kräftigungsübungen spielen eine wichtige Rolle.

Falls Sie unter einer Schulterarthrose leiden finden Sie hier weitere Informationen.

Schulter ausgekugelt

Beim Auskugeln der Schulter löst sich der Oberarmkopf von der Gelenkpfanne, wodurch das Schultergelenk nicht mehr seiner Funktion nachgehen kann.
Die Ursache ist meist ein Trauma, also beispielsweise bei einem Sturz, wobei Vorschädigungen des Schultergelenks, wie Bandschwächen, begünstigend wirken können.
Es gibt verschiedene Arten der einer ausgekugelten Schulter, wobei einige davon durch einen kompetenten Orthopäden wieder schnell eingerenkt werden können.
Eine ausgekugelte Schulter geht vor allem mit stärksten Schulterschmerzen einher, die Schulter kann dabei kaum noch bewegt werden.
Die Reposition, also Wiedereinrenkung der Schulter stellt die wichtigste Alternative zu einer nur selten notwendigen Operation dar.
Selbstverständlich ist die adäquate Versorgung mit Schmerzmitteln, sowie die anschließende Schonung und gezielte Kräftigung der schulterstabilisierenden Muskulatur zum Schutz der Bandstrukturen ebenfalls von großer Bedeutung.

Weitere Infotmationen erhalten Sie unter unserem Thema "Schulter ausgekugelt".

Schmerzen im Schulterblatt

Treten Schmerzen im Bereich des Schulterblatts auf, sind hierfür häufig muskuläre Verspannung verantwortlich.
Das Schulterblatt liegt als knöcherne Struktur im Bereich von vielen Muskeln der Schulter, wie beispielsweise der Rotatorenmanschette und Muskeln des Nackens und der oberen Wirbelsäule.
Durch Fehlhaltungen oder Überlastungen können daher häufig Schmerzen im Bereich des Schulterblatts entstehen.
Wichtig sind dementsprechend vor allem Dehnungs-, Entspannungs- und Kräftigungsübungen, um muskuläre Dysbalancen und Verspannung auszugleichen.
Seltener kann auch die Einklemmung des Suprascapularis-Nervs, der am Schulterblatt in einer Einkerbung verläuft, die verknöchern kann, zu Schmerzen im Schulterblatt führen.

Falls Sie unter Schmerzen im Schulterblatt leiden finden Sie im Artikel Schmerzen im Schulterblatt weitere Informationen.

Schlüsselbeinbruch

Der Bruch des Schlüsselbeinknochens tritt am häufigsten bei jüngeren Menschen in Zusammenhang mit Stürzen oder anderen Unfällen, beispielsweise beim Skifahren, Radfahren oder beim Kraftsport, auf.
Das Schlüsselbein bricht meistens im Bereich nahe des Brustbeins, da der Knochen hier am wenigsten geschützt ist.
Zu den Symptomen gehören vor allem starke Schulterschmerzen, sowie Bewegungeinschränkungen im Bereich der Schulter durch die knöcherne Verbindung zum Schultergelenk.
Hinzu kommt häufig eine sichtbare Stufenbildung bei einem kompletten Knochenbruch.
Nich in allen Fällen kann eine Operation durch konservative Maßnahmen vermieden werden.
Hierzu gehört zunächst die Behandlung der Schmerzen durch Medikamente und die Ruhigstellung in einer Armschlinge, sowie der anschließende Muskelaufbau durch gezielte Übungen zur Stabilisierung des Schultergürtels und des Schlüsselbeins.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter unserem Thema Schlüsselbeinbruch.

Schultereckgelenksprenung

Eine Schultergelenksprengung, auch Verletzung des Acromioclaviculargelenks (kurz AC-Gelenk), bezeichnet die Zerrung, Schädigung oder den Riss der Gelenkkapsel und Bänder des Schultereckgelenks.
Dieses besteht zwischen dem Acromion, also dem Schulterdach, und dem äußeren Teil der Clavicula, also dem Schlüsselbein.
Die Ursache ist häufig ein Sturz beim Sport, beispielsweise beim Ski- oder Fahrradfahren. Es kommt zu starken Schmerzen im Bereich der Schulter, die bei Bewegung des Arms verstärkt werden.
Typisch ist eine Schonhaltung des Arms, sowie ein hochstehendes Schlüsselbein im Bereich der Schulter beim Riss der Bänder.
Je nach Ausprägung und Art der Schultereckgelenksprengung kann eine Schonung mit Armschlinge und Schmerzmedikamenten und einer optimalen konservativen Nachbehandlung ausreichend sein oder es bedarf selten gegebenenfalls einer operativen Versorgung.

Falls Sie unter einer Schultereckgelenksprenung leiden, finden Sie unter dem Artikel Schultereckgelenksprenung weitere Informationen.

Impingementsyndrom

Das Impingementsyndrom beschreibt ein schmerzhaftes Syndrom der Schulter, bei dem es zur Einklemmung der Sehne des Supraspinatusmuskels kommt.
Die Sehne wird dabei zwischen dem Acromion, also dem Knochen des Schulterdachs, und dem Kopf des Oberarmknochens komprimiert.
Dieser Raum wird auch als Subacromialraum, also unter dem Acromion liegender Raum, bezeichnet.
Die Entstehung des Impingementsyndroms verläuft häufig schleichend mit auftretenden Schulterschmerzen bei einer akuten zu heftigen Bewegung oder Belastung.
Zu den Ursachen gehören zum einen einseitige Überlastungen des Supraspinatusmuskels, beispielsweise beim Arbeiten über Kopf, und zum anderen knöcherne Veränderungen, häufig verschleißbedingt.
Das Impingementsyndrom äußert sich durch starke Schmerzen, vor allem unter Belastung des Supraspinatusmuskels, also beim Heben der Arme zur Seite oder nach vorne.
Auch eine Ausstrahlung der Schmerzen vom Oberarm in den Nacken oder den Unterarm sind nicht selten.
Neben dem Einsatz von Schmerzmedikamenten spielt vor allem die Einübung von Kräftigungs- und Dehnungsübungen beim Impingementsyndrom eine wichtige Rolle.
Des Weiteren kann die Spritzung von Cortison zur Reduzierung der Entzündungsreaktion oder die Anwendung einer Stoßwellentherapie bei vernarbtem Gewebe der Sehne sinnvoll sein.

Falls Sie unter einem Impingementsyndrom leiden finden Sie viele weitere Informationen unter dem Artikel Impingementsyndrom.

Bizepssehnenentzündung

Die lange Bizepssehne verläuft durch das Schultergelenk und ist somit anfällig für Schädigungen.
Eine Entzündung tritt gehäuft beim Impingementsyndrom auf, kann aber auch durch eine Überlastung des Bizepsmuskels, beispielsweise bei intensivem Krafttraining, entstehen.
Die daraus resultierenden Schulterschmerzen sind in der Regel im Bereich der Schulter lokalisiert und nehmen bei Belastung des Bizepsmuskels, also beim Anheben von Lasten, sowie beim Greifen von Gegenständen, zu. Bei einer Entzündung der langen Bizepssehne sollte eine vorübergehende Entlastung und Behandlung mit Schmerzmedikamenten, beispielsweise Ibuprofen, erfolgen.
Die Anwendung von Cortisonspritzen kann bei einer ausgeprägten lokalen Entzündung Linderung erzielen. Bei fortgeschrittenen Stadien dient die Stoßwellentherapie der Reduzierung von Narbengewebe.

Viele weiterer Informationen erhalten Sie unter unserem Artikel Bizepssehnenentzündung.

Schleimbeutelentzündung der Schulter

Bei einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter (Bursitis subacromialis) kommt es zu einer akuten entzündlichen Reizung des Schleimbeutels, der im Schultergelenk als Puffer und der reibungslosen Bewegung dient.
Diese Erkrankung wird auch als Bursitis subacromialis bezeichnet und gehört zu den häufigsten Gründen für Schmerzen in der Schulter. Der Schleimbeutel liegt zwischen dem Knochen des Schulterdachs, also dem Acromion, und dem Oberarmkopf und damit bereits unter normalen Bedingungen in einem engen Raum.
Die Reizung des Schleimbeutels entsteht häufig durch eine Überlastung der Schulter. Dazu kommt es oft durch bestimmte Schulterbelastungen, beispielsweise im Rahmen von intensivem Krafttraining oder auch bei bestimmten beruflichen Tätigkeiten.
Seltener ist eine infektiöse Ursache, beispielsweise durch Bakterien. Zu den Symptomen gehören in erster Linie Schulterschmerzen, die anfangs bewegungsabhängig sind und im Verlauf zunehmen und auch in Ruhe und nachts auftreten.
Daher ist es wichtig, dass die Schleimbeutelentzündung der Schulter gezielt behandelt wird. Um eine Operation zu vermeiden bieten sich neben der Schmerztherapie mit Medikamenten und Kühlelementen die Stoßwellentherapie zur Reduzierung des entzündeten Gewebes und die gezielte Kräftigung der Schultermuskulatur an.
Bei einer sltenen infektiösen Ursache sollte eine entsprechende Behandlung, beispielsweise mit Antibiotika, begonnen werden.

Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Thema Schleimbeutelentzündung der Schulter.

Rotatorenmanschettenriss

Bei einem Riss der Rotatorenmanschette kommt es zur Verletzung der Sehnenhaube im Bereich der Schulter.
Die Rotatorenmanschette besteht aus vier für die Schulter wichtigen Muskeln im Bereich des Schultergelenks, die zur Sicherung des Gelenks und der Dreh- und Abspreizbewegungen dienen.
Am häufigsten liegt einer Verletzung der Supraspinatussehne vor, da diese im Bereich unter dem Schulterdachknochen (Acromion) oft eingeengt ist.
Daher ist der Rotatorenmanschettenriss auch gehäuft mit einer Schleimbeutelentzündung und/oder einem Impingementsyndrom einhergehend.
Zu den Ursachen gehört häufig ein Sturz oder Trauma, wie beispielsweise beim Auskugeln der Schulter.
Der akuten starken Belastung können die Sehnen der Rotatorenmanschette häufig nicht standhalten.
Weiterhin spielen degenerative, also verschleißbedingte Veränderungen eine Rolle, bei denen es durch eine Abnutzung im Laufe der Zeit zu Vorschädigungen der Sehnen kommt.
Eine sogenannte Bagatellverletzung, also ein lediglich leichtes Trauma, tritt dann gehäuft auf und reicht bereits für den Rotatorenmanschettenriss aus. 
Zu den Symptomen gehören, vor allem im Rahmen eines Unfalls, starke Schmerzen im Bereich der Schulter, die bei Bewegung verstärkt werden. Je nach Art des Rotatorenmanschettenrisses kommt es auch zu Einschränkungen und der Unfähigkeiten von bestimmten Bewegungen, wie dem Abspreizen des Armes.
Die Behandlung richtet sich nach der genau vorliegenden Schädigung und umfasst die Schmerztherapie mit Schmerzmitteln, wie Ibuprofen, und Kälteelementen, die Stoßwellentherapie, die Elektrotherapie, die Spritzung von Cortison, das Kinesiotaping, die Akupunktur und die wertvollste Maßnahme in Einübung von Kräftigungsübungen zum Wiederaufbau der geschädigten Sehnen und Training der Hilfsmuskulatur.

Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Thema Rotatorenmanschettenriss.

Über folgende Schultererkrankungen haben wir bereits hilfreiche Informationen veröffentlicht.