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Rotatorenmanschette

Der Begriff der Rotatorenmanschette umfasst eine Gruppe von Muskeln, die für verschiedenste Bewegungen wichtig sind. Erkrankungen dieser Muskeln können viele verschiedene Ursachen haben. Je nach Ursache gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, die in Absprache mit einem Orthopäden durchgeführt werden sollten, um langanhaltende Beschwerden zu verhindern. 

Dr. Gerret Hochholz hat diesen Artikel für Sie veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Schulterspezialist.
Durch eine ausführliche Diagnostik behandelt er zielgenau die verschiedenen Erkrankungen der Schulter.
Besonders die Detektion verusachender Faktoren ist entscheident für einen dauerhaften Therapieerfolg.
Gerne können Sie sich in einem Termin vom Ihm beraten lassen.

 

Definition - Was ist eine Rotatorenmanschette?

Als Rotatorenmanschette fasst man die Muskeln des Schultergürtels zusammen, die für die Stabilität im Schultergelenk zuständig sind. Sämtliche Bewegungen im Schultergelenk werden durch die Muskeln der Rotatorenmanschette durchgeführt. Zur Rotatorenmanschette zählen der Musculus supraspinatus, Musculus infraspinatus und Musculus Subscapularis.

Abbildung der vorderen Rotatorenmanschette

  1. Supraspinatussehne (Sehne des M. supraspinatus)
  2. Infraspinatusmuskel
  3. Oberarmknochen (Humerus)
  4. Rabenschnabelfortsatz (Coracoid/Processus coracoideus)

Funktion

Die Hauptfunktion der Muskeln der Rotatorenmanschette ist vor allem die Durchführung der Bewegungen im Schultergelenk auf beiden Seiten. Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk, das Bewegungen nach vorne, nach hinten, nach oben, sowie auch eine kreisende Bewegungen durchführen kann.

Eine weitere, wichtige Aufgabe der Rotatorenmanschette ist die Stabilisierung und Haltung des Oberarms in der Gelenkpfanne der Schulter. Gemeinsam mit den Bändern der Schulter tragen die drei Muskeln im Schultergelenk zu einer wesentlichen Stütze und einem festen Sitz des Oberarms in der Schulter bei.

Abbildung der hinteren Rotatorenmanschette

  1. Infraspinatus-Muskel (M. Infraspinatus)
  2. M. teres minor
  3. Supraspinatus-Muskel (M. supraspinatus)
  4. Spina scapulae (Gräte der Schulter)

Erkrankungen der Rotatorenmanschette

  • Muskelentzündungen
  • Muskelfaserrisse
  • Muskelsehnenrisse

Sie sind unzufrieden mit dem Behandlungsfortschritt, möchten eine 2. Meinung oder es ist gar eine Chronifizierung der Schmerzen an der Rotatorenmanschette entstanden?
Gerne schauen sich die konservativen Frankfurter Schulterspezialisten von Lumedis mit Ihrer ganzen Erfahrung Ihren Fall an und beraten Sie, wie Sie ohne eine OP schmerzfrei werden können.

Muskelentzündungen

Vor allem bei Überlastungen im Bereich der Schulter kann es zu einer so starken Beanspruchung der Muskeln in der Schulter kommen, dass sich Muskeln des Schultergürtels entzünden und zu schmerzen beginnen. Neben den Schmerzen wird der Betroffene auch eine erhebliche Bewegungsbeeinträchtigung spüren.

Muskelfaserriss der Schulter

Vor allem bei starker Überlastung wie z.B. ausgiebiger Sport ohne vorheriges Aufwärmen oder aber ungewohnte, sportliche Aktivitäten eines ungeübten Menschen können zu einer so starken Überlastung im Bereich des Schultergürtels führen, dass es zu kleineren oder auch größeren Muskelfaserrissen kommt. Auch diese werden durch Schmerzen vom Betroffenen wahrgenommen. Auch schmerzbedingte Bewegungsbeeinträchtigungen können daraus resultieren.

Weiter Informationen erhalten Sie unter unserem Artikel Muskelfaserriss der Schulter.

Muskelsehnenrisse

Risse der Sehnen von Muskeln des Schultergürtels gehören zu den schwerwiegendsten Erkrankungen des Schultergürtels. Die Ursache kann überlastungsbedingt, traumabedingt, aber auch degenerativ bedingt sein. Die Schmerzen, die daraus resultieren sind stark und können den Betroffenen sehr lange beeinträchtigen.

MRT einer Supraspinatussehnenruptur (T2)

  1. Ansatz der Supraspinatussehne am Knochen
  2. Riss der Supraspinatussehne
  3. Supraspinatussehne
  4. M. supraspinatus

Ruptur der Rotatorenmanschette

Eine Ruptur der Rotatorenmanschette ist ein schwerwiegendes Krankheitsbild mit begleitenden Schmerzen sowie auch Bewegungsbeeinträchtigungen.

Diese Ruptur kommt vor allem durch eine chronische Überlastung mit sehr hoher Belastung der Muskeln der Rotatorenmanschette zustanden. Oftmals sind die Muskeln auch schon vorbelastet und die Sehnen der Muskeln der Rotatorenmanschette bereits verdünnt. In diesem Fall ist nur eine leichte Überlastung notwendig, um Teile des Muskels reissen zu lassen.

Neben den chronischen Überlastungen, die zu einer Ruptur der Rotatorenmanschette führen, können auch akute Traumen zu einem Anriss der Muskeln der Rotatorenmanschette führen. Vor allem Sportarten wie Tennisspielen mit schnellen, kraftvollen Schwingbewegungen können zu einem plötzlichen Einriss der Rotatorenmanschettenmuskulatur führen.

Auch Verletzungen durch Stürze können dazu beitragen, dass es zu so starken Verletzungen im Bereich der Muskeln der Schulter kommt, dass diese an- oder durchreißen. Manchmal kann ein Sturz auch schon einige Wochen und Monate zurückliegen und die Primärverletzungen können bereits auch abgeheilt sein.

Eine anschließend durchgeführte Diagnostik zeigt aber dann als Ursache der Schmerzen eine stattgefundene Ruptur der Rotatorenmanschette. Schmerzen, die durch eine Rotatorenmanschettenruptur entstehen, können entweder akut und in dem Moment der Ruptur auftreten, aber auch noch nach Wochen. Die Schmerzen werden als ziehend und von der Schulter auch in den Oberarm und Schulter ausstrahlend beschrieben.

Nähere Informationen zur Rotatorenmanschettenruptur finden Sie hier.

Abbildung einer Ruptur der Supraspinatussehne

  1. Acromion (Schulterdach)
  2. komplette Ruptur der Spraspinatussehne
  3. Deltamuskel (M. deltoideus)
  4. Schultergelenk (Glenohumeralgelenk oder Articulatio glenohumeralis)
  5. Supraspinatusmuskel (M. supraspinatus)
  6. Schlüsselbein (Clavicula)
  7. Schultereckgelenk (AC-Gelenk oder Acromioclavicular-Gelenk)

Supraspinatussehnensyndrom

Der Musculus Supraspinatus zieht anatomisch durch eine Engstelle im Schulterdach. Diese Verengung kann dazu beitragen, dass der Muskel durch Druck komprimiert und beeinträchtigt wird. Die Engstelle kann sich weiter verengen wenn es z.B. zu Ablagerungen von Kalk kommt oder wenn durch eine starke Reibung des Muskels in dieser Engstelle der Muskel anschwillt.

Es resultiert ein Supraspinatussehnensyndrom, das vor allem bei Bewegung zu Schmerzen führt. Neben dem bewegungsabhängigen Schmerz kann auch durch einen Druck auf das Schulterdach ein Schmerz bei einem Supraspinatussyndrom provoziert werden.

Schmerzbedingt, aber auch durch die eingeschränkte Muskelaktivität kann ein Supraspinatussyndrom auch zu einer eingeschränkten Beweglichkeit führen. Bei sehr starker Entzündung und Verengung der Supraspinatussehne im Schulterdachbereich kann es bereits auch zu einem Ruheschmerz kommen, der dann auch noch zusätzlich durch einen Druck auf das Schulterdach verstärkt werden kann.

Falls Sie vermuten unter einem Supraspinatussehnensyndrom zu leiden, empfehlen wir den Artikel Supraspinatussehnensyndrom.

Schmerzen der Rotatorenmanschette

Es gibt einige Ursachen für Schmerzen im Bereich der Rotatorenmanschette. Eine der Hauptursachen ist die Überlastung der Muskeln in der Schulter. Vor allem untrainierte Menschen können, wenn sie ungewohnte Bewegungen oder Sport durchführen, die Muskeln des Schultergürtels so stark belasten, dass diese zu schmerzen beginnen.

Ursache sind vor allem kleine Muskelverletzungen, die durch übermäßigen Zug an den Muskeln entstehen und die ähnlich wie bei einem Muskelkater ziehende Schmerzen im Bereich der Schultergürtelmuskulatur auslösen. Besonders wenn der Schleimbeutel sich entzündet werden die Schmerzen an der Rotatorenmanschette unerträglich.

Auch können Muskelzerrungen in dem Bereich der Schultergürtel auftreten. Muskelzerrungen entstehen vor allem am unaufgewärmten Muskel, wenn gleichzeitig hohe Belastungen durchgeführt werden. Zu nennen wäre auch das Heben und Tragen schwerer Lasten und auch die Durchführung von schnellen Bewegungen.

Training für eine beschädigte Rotatorenmanschette

Ist die Muskulatur der Rotatorenmanschette verletzt und schmerzhaft, gibt es einige Übungen, mit denen man die Muskeln wieder fit bekommen kann. Wichtig ist aber zu beachten, dass die durchgeführten Übungen in keinem Fall sehr belastend für die Muskulatur sein sollen. Aus diesem Grund sollten vor allem sogenannte Säge- und Pendelbewegungen durchgeführt werden.

Pendelbewegungen und Sägebewegungen sind sogenannte isometrische Übungen ohne Kraft, die an einem hängenden Arm durchgeführt werden. Hierzu sollte der betroffene Arm locker an der Seite des Körpers hängen gelassen und langsam mit einer Pendelbewegung begonnen werden. Diese Bewegung sollte ohne viel Kraft durchgeführt und einige Minuten durchgehalten werden.

Wichtig ist auch, dass die Bewegung so durchgeführt wird, dass die Schulter schmerzfrei bleibt. Das Gleiche wird bei der sogenannten Sägebewegung durchgeführt. Hierbei wird der Unterarm im 90 Grad Winkel gebeugt und dann eine Art Sägebewegung ohne viel Kraft durchgeführt. Auch diese Bewegungen sollten einige Minuten durchgeführt und dann der Arm wieder entspannt werden.

Tapen der Rotatorenmanschette

Die Muskeln der Rotatorenmanschette sollten ruhiggestellt werden, wenn es zu Schmerzen in den Muskeln durch verschiedene Ursachen gekommen ist. Zur Ruhigstellung eignen sich u.a. Tapeverbände, die man um die Schulter schlagen kann.

Ein Tape ist ein selbstklebendes Band, das man an jedem Gelenk des Körpers anbringen kann. Im Falle einer ruhigzustellenden Rotatorenmanschette kann man ein Tape im Bereich der Schulter anbringen und die Muskeln umschlagen. Der dadurch erreichte Zug sollte noch angenehm sein und keine Abschnürungen verursachen. Der Druck, den das Tape verursacht sorgt dafür, dass es zu einer schnelleren Abheilung der Entzündung kommt.

Weiterhin sorgt ein Tape auch dafür, dass der Arm immobilisiert und dadurch ruhen gelassen wird. Das Tape kann einige Tage auf der Schulter belassen werden. Nach ca. einer Woche sollte ein Behandlungsresume gezogen werden und die Behandlung mit dem Tape abgebrochen werden, wenn es bis dahin zu keiner Besserung gekommen ist.

Gymnastikbandübungen

Es stehen noch einige Übungen zur Verfügung, die mit einem Gymnastikband durchgeführt werden können, um die Muskeln der Rotatorenmanschette aufzutrainieren.

Der Patient sollte beide Arme stehend vor sich strecken und mit beiden Händen ein Gymnastikband mittlerer Stärkeunter Spannung halten. Aus dieser Spannungslage sollte nun das Gymnastikbandwenige wenige cm auseinander gezogen und die Position einige Sekunden gehalten werden, bevor wieder eine entspannende Position eingenommen wird. Die Übung kann dann nach einer kurzen Erholungsphase ca. 5-6 mal wiederholt werden.

Eine weitere Übung ist, dass das Band mit dem Fuss am Boden fixiert wird und dann der Arm in seitlicher Position gehoben wird, sodass sich das Gymnastikband leicht spannt. In dieser leicht gespannten Position sollte ein paar Sekunden verblieben und der Arm sodann wieder entspannt werden.

Dehnen der Rotatorenmanschette

Schon um größere Verletzungen im Bereich der Rotatorenmanschette vorzubeugen sollte die Rotatorenmanschette regelmäßig und gerade vor sportlichen Aktivitäten gedehnt und aufgewärmt werden. Auch ohne Theraband stehen einige Übungen zur Verfügung, die zu einer ausreichenden Dehnung der Muskulatur der Rotatorenmanschette beitragen.

Eine Übung wäre, mit einer Hand zu versuchen, das Schulterblatt zu erreichen und mit der anderen Hand den gebeugten Ellenbogen in Richtung Wirbelsäule zu ziehen, bis eine leichte Spannung zu spüren ist. Diese Position sollte einige Sekunden gehalten und der Arm dann wieder entspannt werden. Auch diese Übung kann einige Male hintereinander durchgeführt werden. 

Eine weitere Übung wäre im Zehengang die Arme zu strecken und zu versuchen mit den Fingerspitzen die Decke zu erreichen. Diese Streckung sorgt für eine ausgiebige Dehnung der Muskeln des Schultergürtels.

Eine weitere Übung um die Muskeln der Rotatorenmanschette zu dehnen, wäre beide Arme gestreckt hinter dem Kopf zu halten und mit beiden Händen entweder eine Schnur, ein Band oder eine Langhandel zu halten. Dann sollten die Arme nach unten Richtung Schulter gezogen und sodann auch wieder gestreckt werden. Diese Übung sollte mehrmal langsam wiederholt werden und anschließend die Muskeln etwas entlastet werden.

Alle Übungen zur Dehnung der Rotatorenmanschette dienen vor allem der Prävention vor Verletzungen der Schultergürtelmuskulatur. Sie sollten vor allem vor sportlichen Aktivitäten angewandt werden, um Überdehnungen der Rotatorenmanschette zu verhindern.

Impingementsyndrom

Als Impingementsyndrom bezeichnet man durch eine Engstelle im Bereich des Schultergürtels ausgelöste Schmerzen der Schultergürtelmuskulatur, vor allem bei Bewegung.

Die Hauptsymptome eines Impgingementsyndrom sind Schmerzen unter dem sogenannten painful arc. Darunter versteht man Schmerzen in der Schulter bei der seitlichen Armhebung bis ca. 90 Grad und danach eine Verbesserung des Schmerzes. Der Grund liegt darin, weil der ohnehin schon sehr enge Raum im Bereich der Schulter durch die Armhebung bis 90 Grad erst sogar noch verengt wird, was dann zu einer zunehmenden Schmerzentwicklung führt. Bei einer Hebung über 90 Grad erweitert sich der Raum im Bereich der Schulter wieder, was dann die Schmerzen sofort abklingen lässt.

Bei der Diagnostik wird der Untersucher den Patienten auch immer den Arm heben lassen. Bei einem auslösbaren painful arc wird der Verdacht auf ein Impingement Syndrom verstärkt. Die Behandlung eines Impingement Syndroms erfolgt zunächst konservativ, d.h. durch eine Physiotherapie und eine Schonung.

Bei ausbleibender Besserung jedoch kann es notwendig werden, durch eine arthroskopische Operation die Engstelle im Bereich der Schulter zu erweitern, damit die Sehnen der Muskeln der Rotatorenmanschette mehr Platz haben und sich die Muskeln ausreichend ausbreiten können. Bei einer Operation würden vor allem auch die Verkalkungen gelöst werden, die zu der eigentlichen Verengung führen.

Verkalkung der Rotatorenmanschette

Verkalkungen können in allen Gelenken, also auch im Schultergelenk entstehen. Da im Schultergelenk immer sehr wenig Platz vorhanden ist, kann eine zusätzliche Verkalkung (Kalkschulter) nicht nur zu Schulterschmerzen sondern auch zu Bewegungsbeeinträchtigungen führen.

Verkalkungen entstehen oftmals in sehr stark beanspruchten Gelenken und können diese beeinträchtigen. Neben dem Schultergelenk können auch Sehen von Muskeln verkalken und sich dann sogar im Röntgenbild (Kalkschulter) darstellen lassen.

Die Muskeln der Rotatorenmanschette können ebenfalls verkalken, da sie besonders stark in der alltäglichen Bewegung zum Einsatz kommen. Verkalkungen in der Rotatorenmanschette führen in fast allen Fällen zu einer Verminderung der Beweglichkeit. Diese Verminderung führt dazu, dass es zu Schmerzen bei der Bewegung kommen kann.

Verkalkungen sind in der Regel nicht behandelbar, da sie sich Stück für Stück an den Sehnen und auch den Gelenken anlagern. Man kann operativ versuchen die Verkalkungen zu lösen und abzutragen. Dieser Eingriff erfolgt arthroskopisch in der Regeln in Vollnarkose. 

Weiterhin stehen auch noch Therapien durch eine Stosswellenbehandlung zur Verfügung. Hierbei wird durch erzeugte Wellen, die in den Körper geleitet werden, Gewebe in Schwingung versetzt.  Diese Schwingung kann dazu führen, dass sich Verkalkungen lösen und auch Entzündungen schneller abheilen. Diese Behandlung kann man auch noch mehrmals hintereinander durchführen, um einen besseren Erfolg zu erzielen.

Verkalkungen, die nur geringe Schmerzen und oder Bewegungsbeeinträchtigungen verursachen, können konservativ behandelt werden. Hierfür eignet sich die regelmäßig durchgeführte Trainingstherapie durch gezielte Übungen, die vor allem muskelaufbauende und kräftigende Ziele verfolgt.

Weitere Informationen zu verkalkenden Sehnen erhalten Sie unter unserem Artikel Kalkschulter und Sehnenverkalkung.

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