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Rotatorenmanschettenruptur

Dr. Gerret Hochholz hat diesen Artikel für Sie veröffentlicht.
Dr. Gerret Hochholz Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Schulterspezialist.
Durch eine ausführliche Diagnostik behandelt er zielgenau die verschiedenen Erkrankungen der Schulter.
Besonders die Detektion verusachender Faktoren ist entscheident für einen dauerhaften Therapieerfolg.
Gerne können Sie sich in einem Termin vom Ihm beraten lassen.

 

Definition - Was ist eine Rotatorenmanschettenruptur?

Unter einer Rotatorenmanschettenruptur versteht man einen Anriss oder einen kompletten Durchriss der sogenannten Schultergürtelmuskulatur, die sich symmetrisch um beide Schultern ausspannt und das Gelenk und den Oberarm im Gelenk sichert.
Die Rotatorenmanschette ist massgeblich an der Bewegung im Schultergelenk verantwortlich.
Die Rotatorenmanschette besteht aus folgenden Einzelmuskeln:

  • Muculus supraspinatus
  • Musculus infraspinatus
  • Musculus teres minor
  • Musculus subscapularis

Bei einer Rotatorenmanschettenruptur verspürt der Patient vor allem Schmerzen in der betroffenen Schulter. Es kann aber auch zu einer Bewegungsbeeinträchtigung in dem betroffenen Gelenk kommen.

Abbildung einer Ruptur der Supraspinatussehne

  1. Acromion (Schulterdach)
  2. komplette Ruptur der Spraspinatussehne
  3. Deltamuskel (M. deltoideus)
  4. Schultergelenk (Glenohumeralgelenk oder Articulatio glenohumeralis)
  5. Supraspinatusmuskel (M. supraspinatus)
  6. Schlüsselbein (Clavicula)
  7. Schultereckgelenk (AC-Gelenk oder Acromioclavicular-Gelenk)

 Ursachen

  • Überlastung: Eine Überlastung im Bereich der Schulter, durch beispielsweise zu schweres oder langes Tragen von Lasten erhöht das Risiko, dass Teile der Schultergürtelmuskulatur an-,oder durchreißen.
  • Fehlbelastung: Neben dem Heben und Tragen schwerer Lasten ist auch die Fehlbelastung der Schulter als mögliche Ursache von Rotatorenmanschettenrupturen zu nennen. Einseitiges Tragen führt zu einer stärkeren Abnutzung der Muskulatur der betroffenen Schulter und erhöht somit das Risiko eines Tages an einem An-, oder Durchriss der Rotatorenmanschette zu erkranken.
  • Degeneration: Vor allem ältere Menschen weisen eine starke Abnutzung der Sehnen im Bereich der Rotatorenmanschette auf. Der lange und häufige naturgemässe Einsatz der Schulter sorgt dafür, dass die Sehnen dünner werden und so leichter und schneller ein-, oder durchreißen können.
  • Trauma: Unfälle und Traumen können ebenfalls dafür sorgen, dass die Muskeln des Schultergürtels an-, oder durchreißen. Sportverletzungen stehen hier an erster Stelle. Sportarten, die Schlag-, oder Schwingbewegungen im Schulterbereich vonnöten machen sind hier besonders gefährdet. Tennisspieler oder auch Golfspieler haben ein deutlich erhöhtes Risiko im Laufe ihres Sportlebens an einem Rotatorenmanschettenriss zu erkranken. In aller Regel reißt in diesem Fall die Rotatorenmanschette akut, d.h während des Schwingens oder Schlagens und ist deutlich zu spüren. Auch Sturzunfälle und hier vor allem Fahrradunfälle können eine Rotatorenmanschettenruptur zur Folge haben. In diesem Fall merken die Betroffenen oftmals Wochen bis Monate später, dass die manchmal auch nur schleichenden Schmerzen in der Schulter mit dem Sturz vor Monaten und mit einer Rotatorenmanschettenruptur zu tun haben.
  • Medikamente: einigen Medikamenten sagt man ebenfalls nach, dass sie die Stabilität von Sehnen im Allgemeinen verdünnen und das Risiko eines An-, oder Durchrisses erhöhen. Zu nennen wären hier vor allem das lange eingenommene Kortison oder aber die Medikamentengruppe der Gyrasehemmer, die zu der Klasse der Antibiotika gehören.

Entwicklung eines Risses der Supraspinatussehne

  1. kleiner Riss der Supraspinatussehne
  2. größere Teilruptur der Supraspinatussehne
  3. komplette Ruptur der Supraspinatussehne

An diesen Symptomen erkennen Sie eine Rotatorenmanschettenruptur

Zunächst einmal wären Schmerzen im Bereich der Schulter zu nennen, die durch eine Rotatorenmanschettenruptur ausgelöst werden können. Dies sind vor allem Schmerzen während der Bewegung der Schulter, aber auch Ruheschmerzen, wenn die Schulter ruhig gehalten wird.
Die Schmerzen können grundsätzlich an allen Stellen des Schultergürtels auftreten,vor allem jedoch an:

  • der Schultervorderseite
  • der Schulterrückseite 
  • dem Schulterdach

Die Schmerzen können akut auftreten, d.h. direkt nach dem An-, oder Durchriss oder aber auch erst nach einigen Wochen auffallen.
Neben den Schmerzen kann es auch zu einer Bewegungbeeinträchtigung im Bereich der Schulter kommen. Da der Schultergürtel jedoch aus verschiedenen, sich ergänzenden Muskeln besteht, ist ein Ausfall einer bestimmten Bewegung zunächst schwierig zu bemerken. 

Sie sind unzufrieden mit dem Behandlungsfortschritt, möchten eine 2. Meinung oder es ist gar eine Chronifizierung der Schmerzen an der Rotatorenmanschette entstanden?
Gerne schauen sich die konservativen Frankfurter Schulterspezialisten von Lumedis mit Ihrer ganzen Erfahrung Ihren Fall an und beraten Sie, wie Sie ohne eine OP schmerzfrei werden können.

Schulterschmerzen

Schulterschmerzen können ein erstes Symptom eines An-,oder Durchriss der Rotatorenmanschette sein und werden als ziehend oder beissend beschrieben.
Der Schmerz kann durch das Heben des Armes, das Nachvornestrecken und Nachhintenstrecken selbst vom Patienten provoziert werden, d.h.bewegungsabhängig auftreten oder aber als Ruheschmerz persistieren..
Neben einer Rotatorenmanschettenruptur kann gleichermaßen eine Schleimbeutelentzündung , eine Entzündungen des Gelenkes oder eine Überlastung der Schultergürtelmuskulatur Ursache der Schmerzen sein.

Diagnose

Der Verdacht auf eine Rotatorenmanschettenruptur kommt erstmals bei der anamnestischen Beschreibung des Patienten auf.
Oftmals beschreibt er einen Unfall oder ein Trauma, bevor es zu Schmerzen im Bereich der Schulter gekommen ist. Bewegungsbeeinträchtigungen werden hingegen eher seltener beschrieben.
Der Arzt führt dann die aktive und passive Bewegung im betroffenen Gelenk durch. Hier gibt der Patient ebenfalls bei einer Rotatorenmanschettenruptur Schmerzen an.
Eine Ultraschalluntersuchung kann einen weiteren Hinweis liefern und zeigt im Falle einer Rotatorenmanschettenruptur eine schlaffe Sehne.
Die genaueste Untersuchungsmethode einer Rotatorenmanschettenruptur ist aber die MRT Untersuchung der Schulter, die das Weichteilgewebe, Sehnen und Muskeln am besten darstellen kann.

Abbildung der unterschiedlichen Teilrisse der Supraspinatussehne

  1. Gelenkseitige Teilruptur der Supraspinatussehne (kommt eher bei Sportverletzungen der Schulter vor)
  2. bursaseitige Teilruptur der Supraspinatussehne (kommt eher bei degenrativen Veränderungen der Sehne vor / typischer Riss im Alter)
  3. Teilruptur der Supraspinatussehne innerhalb der Sehne (kommt eher selten vor)

Ultraschall

Im Ultraschallbild einer Rotatorenmanschettenruptur zeigt sich die Sehnen schlaffe oder sogar zusammengesurrten. 
Zusätzlich kann es im Rahmen einer Rotatorenmanschettenruptur zu einem traumatischen Ödem kommen, das ebenfalls im Ultraschall unter Umständen nachgewiesen werden kann. 

Röntgenbild

Da im Röntgenbild vor allem feste Strukturen dargestellt werden können sind Muskeln oder Sehnen nur schwer darstellbar.
Die Sehne der Rotatorenmanschette verkalkt meist im Zuge des Alterungsprozesses und kann daher zum Teil schemenhaftl im Röntgen gesehen werden. Da die Rotatorenmanschette den Oberarm im Schultergelenk befestigt, kann es bei einer Ruptur der Rotatorenmanschette zu einem Schulterhochstand der betroffenen Schulter kommen, den man in jedem Fall dann im Röntgenbild sehen kann.

Abbildung der unterschiedlichen Teilrisse der Supraspinatussehne

  1. Gelenkseitige Teilruptur der Supraspinatussehne (kommt eher bei Sportverletzungen der Schulter vor)
  2. bursaseitige Teilruptur der Supraspinatussehne (kommt eher bei degenrativen Veränderungen der Sehne vor / typischer Riss im Alter)
  3. Teilruptur der Supraspinatussehne innerhalb der Sehne (kommt eher selten vor)

Wann braucht man ein MRT?

Das MRT stellt den Goldstandart bei der Diagnostik einer Rotatorenmanschettenruptur dar.
Die Aufnahmen liefern die beste Einsicht und Erkenntnisse, ob die Sehne des Schultergürtels gerissen ist oder nicht.
Vor allem muss bei Verdacht auf einen Rotatorenmanschettenriss auch immer geklärt werden, ob eine Operation notwendig ist oder ob ein konservatives Vorgehen gewählt werden kann. Aus diesem Grund wird eine MRT Untersuchung der Schulter immer bei Verdacht auf eine Rotatorenmanschettenruptur durchgeführt.
Aufgrund der guten Beurteilbarkeit des Schultergelenkes im MRT-Bild, stellt das MRT meist das Diagnoseverfahren der Wahl dar, wenn bei Schulterschmerzen keine Erklärung und Ursachen gefunden werden kann. 

MRT einer Supraspinatussehnenruptur (T2)

  1. Ansatz der Supraspinatussehne am Knochen
  2. Riss der Supraspinatussehne
  3. Supraspinatussehne
  4. M. supraspinatus

Kann eine Rotatorenmanschettenruptur ohne OP heilen?

Eine Operation ist bei einer Rotatorenmanschettenruptur nicht immer notwendig. Vor allem, wenn die Sehne des Schultergürtels nicht komplett durchgerissen ist, kann versucht werden, eine Operation zu vermeiden.
Bei kompletten Durchrissen der Schultergürtelmuskulatur kommt es auf die Beschwerden des Patienten an. Hat er starke Schmerzen oder eine sehr starker Bewegungsbeeinträchtigung im Schultergelenk, sollte immer eine Operation durchgeführt werden, wenn dies nicht der Fall sein sollte wird zunächst konservativ therapiert..
Bei hochbetagten Patienten, die u.U bettlägerig sind, wird mit einer konservative Behandlung begonnen, da eine Operation hier meist ein zu hohes Risiko für den Patienten darstellen würde.

Konservative Behandlung

Bei der konservativen Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur sollte die Schulter zunächst einige Zeit geschont werden und schweres Heben und Tragen sollte bis auf weiteres unterbleiben.
Allerdings gilt zu beachten, dass gerade das Schultergelenk bei Immobilität sehr schnell einsteift. Um dem entgegen zu wirken sollte der Patient in Absprache mit seinem behandelnden Orthopden sogenannte Säge-, und Pendelbewegung des betroffenen Arms durchgeführen.
Weiterhin sollte eine adäquate Behandlung des Schmerzes erfolgen. Hier kommen meistens Entzündungshemmer oder Kortison zum Einsatz.
Physiotherapeutische Übungen sollten sich bei Schmerzfreiheit zeitnahe anschliessen, um das Auftrainieren der Muskeln zu gewährleisten. Der Muskelaufbau ist besonders wichtig, um die geschädigte Rotatorenmanschette zu entlasten. 

Anatomie der Schulter/Oberarm/Brustkorb

Allgemein: 

  • rot = Arterien
  • blau = Venen
  • grün = Lymphgefäße/Lymphknoten
  1. Deltamuskle (M. deltoideus)
  2. Zentralvene des Arms (Vena cephalica)
  3. Bizepsmuskel (M. biceps brachii)

Behandlung des Schulterschmerzes

1.entzündungshemmende Therapie:

  • Ibuprofen 400-600 mg 1-3 mal am Tag
  • Diclofenac 75 mg 1-3 mal täglich.

2. Kyrotherapie:

  • Kühlen der betroffenen Schulter

3. Schmerztherapie

  • Novaminsulfon 500 mg 1-3 mal am Tag oder 3x 30 Tropfen

Akupunktur

Akupunktur hat sich bei der Behandlung von orthopädischen Schmerzen schon als sehr wirksam erwiesen.
Bei der Rotatorenmanschettenruptur kann ebenfalls ein Behandlungsversuch durch Akupunktur versucht werden. Hier werden nach einem bestimmten Bahnenplan kleine Nadeln in das Gebiet um die Schultergürtelmuskulatur eingebracht. Die Nadeln verbleiben bis zu 30 Minuten an diesem Ort.
Die Behandlung sollte in den Folgewochen mehrmals wiederholt werden.

Osteopathie

Bei der Osteopathie werden durch leichten federnden Druck mit den Fingern und der Hand auf bestimmte Schmerz-, und Faszienpunkte Gelenkblockaden und Muskelverspannungen gelockert. Auch im Falle der Rotatorenmanschettenruptur kann ein solcher Behandlungsversuch unternommen werden um Linderung zu schaffen.
Die osteopathischen Sitzungen sollten für einige Wochen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. 

Bei Lumedis behandelt osteopathisch die beiden Osteopathinnen und Fachärztinnen für Orthopädie Dr. Franziska Zwecker und Dr. Carmen Heinz.

Wann braucht man eine OP?

Eine Operation der Rotatorenmanschettenruptur ist immer dann notwendig wenn :

  • Schmerzen den Alltag stark beeinflussen
  • starke Bewegungsbeeinträchtigungen im Schulterbereich vorliegen
  • ein komplette Durchrisse der Sehne besteht
  • junge und aktive Patienten betroffen sind
  • es sich um einen Anriss der Sehne der Rotatorenmanschette handelt, aber ein kompletter Durchriss zu befürchten ist

 

Was können Folgeschäden einer Rotatorenmanschettenruptur sein?

Bei einer adäquaten Behandlung einer Rotatorenmanschettenruptur sind keine oder nur geringere Folgen zu befürchten.
Trotz intensiver Physiotherapie kann es aber sein, dass der Bewegungsumfang des betroffenen Schultergelenks leicht eingeschränkt bleibt. Dies kommt u.a. dadurch zustande, dass es durch die Operation zu einer Verkürzung der Sehne kommen kann, die dann die Bewegung nicht ganz vollständig ausführen lassen.
Bei nicht operierten Rotatorenmanschettenrupturen kommt es aber viel häufiger zu nachhaltigen Bewegungsbeeinträchtigungen im Bereich der Schulter.
Neben den Einschränkungen in der Bewegung wird es u.U. bei bestimmten Bewegungen auch immer zu Schmerzen in dem Bereich kommen können.
Weiterhin kann es zu einer stärkeren Belastung der Schulter auf der Gegenseite kommen, die unbewusst dann die Aufgaben der erkrankten Schulter übernimmt. Folgen können Schmerzen der gesunden Schulter und stärkere Abnutzung sein.

    Prognose

    In ca. 75-80% der Fälle kann die Schulter nach einer Rotatorenmanschettenruptur nach einer Operation nach einiger Zeit wieder komplett eingesetzt werden. In diesen Fällen merken die Patienten gar nicht, dass die Schulter einmal verletzt war.
    Im Falle einer konservativen Behandlung liegt die Unbeschwertheitsrate mehrere Monate nach der Ruptur bei ca. 65-70 Prozent. Regelmäßige Physiotherapie kann die Prognose deutlich verbessern.
    Das Augenmerkt sollte auch auf eine schonende Gelenknutzung gelegt werden, um zu verhindern, dass die Rotatorenmanschette ggfs. auch auf der Gegenseite reißt. 

    Krankschreibung

    Je nach ausgeübter Tätigkeit muss mit einer 4-6 wöchigen Arbeitsunfähigkeit gerechnet werden.
    Vor allem nach der Operation muss der Arm zunächst in einem sogenannten Gilchristverband ruhig gehalten und langsam physiotherapeutisch auftrainiert werden, was mit den meisten beruflichen Tätigkeiten nicht vereinbar ist.
    Bei einem konservativen Vorgehen, kann bei körperlich nicht anstrengenden Tätigkeit ggfs auch mit einem Wiedereintritt ins Berufsleben nach 2-3 Wochen gerechnet werden.

    Rehabilitation und Prävention

    Muskuläre Dysblancen-Check / Schulterdepressorentraining

    Eine muskuläre Dysbalance haben heutzutage die meisten Menschen. Vor allem zu langes und unphysiologisches Sitzen führen dazu, dass sich die eigentlich symmetrisch angelegten Muskeln des Körpers ungleichmässig ausbilden.
    Die kräftigere Partie zieht sodann stärker an den Knochen und verursacht eine Verschiebung der geraden Statik des Körpers.
    Durch einen muskulären Dysbalance Check kann der Arzt herausfinden, welche Muskeln einer Dysbalance unterliegen und wie stark sie ausgebildet sind. Hierzu sieht er sich den stehenden Patienten an, schaut wie gerade der Stand ist und zu welcher Seite einzelne Partien gezogen werden.
    Auch durch Betastung kann der Orthopäde sehen welche Muskeln stärker und weniger stark ausgebildet sind.
    Unter Schulterdepressoren versteht man die Muskeln, die die Schulter in ihrer physiologischen Stellung in der Gelenkpfanne der Schulter fixieren. Ein Training, das sogenannte Schulterdepressorentraining hilft dabei diese Muskelgruppen zu stärken

    EMG

    Ein Elektromyogramm ist eine neurologische Untersuchung, bei der man die elektrische Aktivität eines Muskels testen kann.
    Elektrische Ströme im Muskel sind elementar wichtig, damit sich ein Muskel zusammenziehen kann. Um diese Ströme zu messen, werden Elektroden auf den zu untersuchenden Muskel aufgeklebt und es werden Ströme abgeleitet.
    Erhöhte Aktivitäten und verminderte Aktivitäten weisen auf eine Erkrankung des Muskels oder der Nerven hin. 

    Übungen

    Es gibt zahlreiche Übungen, um die Rotatorenmanschette aufzutrainieren und so unanfälliger gegen Rupturen zu machen.
    Mit Hilfe einer Stange, die man in beide Hände nimmt und hinter den Kopf führt, kann man Beugebewegungen in beiden Schultergelenken gleichzeitig durchführen. Die Stange wird hinter dem Kopf mit beiden Händen Richtung Schulter und anschliessen wieder Richtung Kopf gezogen.
    Weiterhin  können durch leichte Gewichte, die vor den Körper gehalten werden und dann zur Seite geführt werden die vorderen Muskeln des Schultergürtels auftrainiert werden.

    Folgende Artikel zu den verschiedenen Erkrankungen der Rotatorenmanschette haben wir bereits veröffentlicht

    Unsere Schulterspezialisten

    Wir beraten Sie gerne in unserer Schultersprechstunde!