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Lumedis Frankfurt

Dr. Bela Braag
Dr. Jannik Ashauer
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PD Dr. Elke Maurer
PD Dr. Nils Beisemann (ab 01.01.2027)
Dr. Franziska Zwecker
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Dr. Nicolas Gumpert


Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Akupunktur und manuelle Medizin

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Knubbel im Oberschenkel

Lumedis - Ihr Spezialist für den Oberschenkel in Frankfurt

Ein Knubbel am Oberschenkel ist meistens harmloser Natur, kann jedoch auch ein Hinweis für zugrunde liegende Erkrankungen sein.
Beständige Knubbel sollten ärztlich überprüft werden.

Unsere Spezialisten von Lumedis sind für eine ärztlichen Abklärung für Sie da. Hier kommen Sie zu der Terminvereinbarung.

Dr. Jannik Ashauer hat diesen Artikel für Sie zuletzt aktualisiert.
Dr. Jannik Ashauer ist eine ausgewiesener Spezialist für den Oberschenkel.
Er hat eine fundierte Ausbildung in der operativen und konservativen Hüftchirurgie und sich auf dieser Basis auf die konservative Behandlung des Oberschenkels durch umfangreiche Erfahrung etabliert.
Durch unsere ausgezeichneten Möglichkeiten der funktionellen Diagnostik, also eine Diagnostik in der Bewegung bei denen die Schmerzen im Oberschenkel entstehen, kann die Ursache der Schmerzen diagnostizieren und vielen Betroffenen durch zielgerichtete, auf das jeweilige Problem abgestimmte Übungen helfen.

Was ist ein Knubbel im Oberschenkel?

Ein Knoten im Oberschenkel der plötzlich tastbar ist, kann beunruhigen.
Unter einem Knubbel am Oberschenkel versteht man eine schmerzlose oder auch schmerzhafte Schwellung unter der Haut im Bereich des Oberschenkels mit damit verbundenen Beschwerden und Behandlungsnotwendigkeiten.

Was können Ursachen für Knubbel im Oberschenkel sein?

Tumoren
Tumoren können in jedem Bereich des Körpers auftreten und wachsen. Entscheidend ist immer, aus welchem Gewebe die Tumoren sind.
Viele Tumoren, die einen Knubbel im Bereich des Oberschenkels bilden, sind ungefährlich und bestehen aus Bindegewebe oder auch aus Fett. Sie verursachen meistens keine Beschwerden, und wenn, dann nur, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft Nerven vorbeiführen, auf die sie einen Druck ausüben.
Leider kann es im Oberschenkel auch zu bösartigen Tumoren wie dem Liposarkom kommen.

Hämatome
Die Muskeln des Oberschenkels sind gut durchblutet. Kommt es zu einer Verletzung der Blutgefäße, z.B. weil man sich anstößt, so kann es zu einer Einblutung kommen. Dies bezeichnet man als Hämatom. Ein Hämatom kann schmerzhaft sein, verursacht aber meistens keine Beschwerden. Es wird als Knubbel im Bereich des Oberschenkels wahrgenommen und getastet.

Entzündungen
Entzündungen des Weichteils des Oberschenkels können ebenfalls kleine Knubbel hinterlassen. Dies liegt daran, dass Entzündungsprozesse, vor allem wenn sie lange vorhanden sind, auch kleine Verwachsungen zur Folge haben können.

Insektenstiche
Nicht selten kann es auch nach Tagen bis Wochen nach einem Insektenstich zu einer Knubbelbildung kommen.
Der Körper versucht, die Erreger, die durch das Insekt in den Körper gelangt sind, abzukapseln, was dann zu einer Knubbelbildung führt. In vielen Fällen werden diese Knubbel, die nach einem Insektenstich entstehen, nur minimal kleiner, verschwinden aber nicht.

Lipom im Oberschenkel

Unter einem Lipom versteht man eine ungefährliche Wucherung, die aus Fettzellen besteht. Man tastet ein Lipom als einen schmerzfreien Knubbel, z.B. auch am Oberschenkel im Bindegewebe unter der Haut.
Warum manche Menschen Lipome bekommen und manche nicht, ist nicht klar. Lipome sind beweglich und verschieblich sowie weich tastbar.
Sie können in unterschiedlicher Größe und an ganz verschiedenen Stellen am Körper auftreten. Sie sind komplett ungefährlich und verursachen in den meisten Fällen keine Beschwerden. Die einzige Ausnahme wäre, wenn ein Lipom in der Nähe eines Nerven liegt, auf den es Druck ausübt. Dies kann z.B. dann passieren, wenn es im Verlauf größer wird und wächst.
Ein Lipom im Oberschenkel unter der Haut ist eine häufige Diagnose.

Verkapseltes Hämatom

Hämatome sind Einblutungen, die durch die Verletzung von Blutgefäßen zustande kommen. Meistens werden Hämatome komplett und nachhaltig abgebaut. Sie sind dann spätestens nach einigen Wochen nicht mehr nachweisbar. Dann kann es aber vorkommen, dass der Körper Schwierigkeiten hat, das Hämatom abzubauen.
Es kommt dann zu einer Kapselbildung um das Hämatom herum. Die Verkapselung sorgt dafür, dass das Hämatom vom umliegenden Areal abgeschirmt ist und meistens dann in seiner Größe und Konsistenz so verbleibt. Verkapselte Hämatome sind meistens deutlich länger zu tasten und zu spüren. Meistens verursachen verkapselte Hämatome keine Schmerzen. Wenn die Hämatome aber so ungünstig und nervennah liegen, kann es zu Schmerzen in dem Bereich kommen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel “Verkapseltes Hämatom”.

Bild eines verkapselten / abgekapselten Hämatoms am Rücken

Myogelosen

Myogelosen sind Muskelverhärtungen, die es an jeder Stelle des Körpers geben kann. Sie kommen vor allem durch eine chronische Überlastung oder aber auch eine Fehlbelastung zustande. Vor allem Bereiche des Körpers, die mechanisch stark beansprucht werden, sind oftmals von Myogelosen betroffen.
So kann es auch im Bereich des Oberschenkels zu Myogelosen kommen. Diese stellen sich dann als derb tastbare Knubbel im Bereich des Oberschenkels dar.
Man kann die Myogelosen durch viele kleine Knubbel unter der haut des Oberschenkels tasten.
Typisch für eine Myogelose wäre, dass man diese mit einer Zug- und Drucktechnik verkleinern oder komplett wegbekommt oder aber auch durch Massage gut behandeln kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel “Myogelosen”.

Muskelfaserriss / Muskelbündelriss im Oberschenkel

Der Oberschenkel ist mit vielen und starken Muskeln überzogen. Er ist einer der Hauptakteure bei der täglichen Bewegung.
Bei einer starken Überlastung kann es zu einem Anriss von Muskelfasern oder auch von Muskelbündeln kommen, was neben einer deutlichen Knubbelbildung im Bereich des Oberschenkels auch durch Schmerzen bei der Bewegung spürbar wäre. Auch durch verschiedene Sportarten kann es immer wieder zu Muskelfaserrissen kommen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel “Muskelfaserriss im Oberschenkel” und “Muskelbündelriss im Oberschenkel”.

Abbildung einer Muskelverletzung am Oberschenkel:

  1. Muskelriss am Oberschenkel
  2. Muskelbündelriss am Oberschenkel
  3. Muskelfaserriss am Oberschenkel

Exostose vom Knochen

Unter einer Exostose versteht man einen knöchernen Anbau, den es an unterschiedlichen Stellen des Körpers geben kann. Meistens entstehen die auch als Überbeine bezeichneten Schwellungen in Bereichen, die mechanisch stark beansprucht sind. Der Körper versucht, diese Belastung zu reduzieren, und es kommt zu einem Anbau meist bindegewebiger oder auch knöcherner Struktur. Im Bereich des Oberschenkels kann man diese Exostosen dann als meistens schmerzfreie Knubbel tasten.

Abbildung eines Osteochondrom am Oberschenkelknochen

  1. Oberschenkel (Femur)
  2. Knorpelkappe der kartilaginären Exostose
  3. Schienbein (Tibia)
  4. Wadenbein (Fibula)
  5. kartilaginären Exostose
  6. Corticalis vom Femur
  7. Spongiose vom Femur
  8. Wachstumsfuge vom Oberschenkelknochen

Welche Symptome können Knubbel im Oberschenkel begleiten?

Auf welche Ursache deutet das hin?

Oftmals sind Knubbel im Oberschenkel schmerzfrei und verursachen auch keine anderen Beschwerden. Manchmal kann der Knubbel auch durch andere Symptome begleitet werden. Das häufigste begleitende Symptom ist der Schmerz. Er wird meistens bei Bewegung im Oberschenkel stärker und bei Ruhe etwas besser. Meistens sind es Entzündungen oder Reizungen im Bereich des Oberschenkels. Auch Muskelfaserrisse können neben der Knubbelbildung zu Schmerzen führen. Meistens sind es auch dann die Schmerzen, die zu einer Bewegungseinschränkung im Bereich des Oberschenkels beitragen können. Manchmal kann es auch zu einem Taubheitsgefühl im Bereich des Oberschenkels kommen. Dies ist dafür ein Zeichen, dass der Knubbel auf einen Nerven drückt und es aus diesem Grund zu einer Reizung mit einem Kribbeln oder auch einem Taubheitsgefühl kommt.

Wie kann man einen Knubbel im Oberschenkel diagnostizieren?

Zunächst wird eine ausführliche Krankenbefragung durchgeführt. Diese soll darüber Aufschluss geben, seit wann die Beschwerden vorhanden sind und bei welchen Bewegungen möglicherweise die Beschwerden ausgelöst werden. Dann folgt die körperliche Untersuchung, bei der der Behandler den Knubbel am Oberschenkel betastet und schaut, ob dieser verschieblich ist. Weiterhin stehen auch noch einige bildgebende Verfahren zur Verfügung, die die genaue Ursache des Knubbels darstellen können. Zu nennen wäre in diesem Zusammenhang der Ultraschall. Man kann mit dem Ultraschallkopf dicht über die Haut des Oberschenkels fahren und die darunterliegenden Strukturen begutachten und anschauen. Dies ermöglicht eine Beurteilung der Größe des Knubbels, kann aber auch zeigen, aus welchem Gewebe der Knubbel ist.

Was kann man bei einem Knubbel im Oberschenkel tun?

Die optimale Behandlung eines Knubbels im Oberschenkel richtet sich primär nach dessen Ursache sowie der Größe und den Beschwerden. Hier ist eine Übersicht über die geeigneten Maßnahmen nach Ursache:

  1. Keine Behandlung erforderlich
    1. Kleine & beschwerdefreie Knubbel
      Wenn der Knubbel klein ist und keinerlei Symptome verursacht, muss in der Regel nichts unternommen werden.
  2. Konservative & physikalische Therapien
    1. Bei Muskelfaserrissen
      1. Das betroffene Bein konsequent schonen.
      2. Auftragen von entzündungshemmenden Gelen oder Salben.
    2. Bei Myogelosen (Muskelverhärtungen)
      1. Zielgerichtete Massagen zur Lösung der Verhärtung.
    3. Bei muskulärer Ursache (Kinesiologisches Taping)
      1. Das Aufkleben von elastischen Tapes unter Zug entspannt die darunterliegende Muskelstruktur.
      2. Anwendung
        Die Tapes verbleiben maximal 1 Woche Tag und Nacht auf der Haut. Eine Besserung zeigt sich oft schon nach wenigen Tagen.
  3. Faszienbehandlung (z. B. bei bindegewebigen Ursachen)
    1. Eigenanwendung mit der Faszienrolle (Blackroll)
      1. Start
        Etwa eine Handbreit oberhalb des Knubbels ansetzen.
      2. Durchführung
        Mit spürbarem, aber noch angenehmem Druck nach unten rollen, bis man eine Handbreit unterhalb des Knubbels endet.
      3. Verharren & Rückweg
        In der unteren Position kurz verharren und dann langsam wieder nach oben rollen.
      4. Dauer & Frequenz
        3–4 Zyklen pro Durchgang. Bei regelmäßiger Anwendung kann bereits nach wenigen Wochen eine Besserung und Verkleinerung des Knubbels eintreten.
  4. Operative Entfernung
    1. Bei störenden Bindegewebsknubbeln (z. B. Lipome, Fibrome)
      1. Größere oder schmerzhafte Raumforderungen werden in der Regel von einem Allgemeinchirurgen oder Hautarzt meist unter örtlicher Betäubung chirurgisch entfernt.
      2. Histologische Untersuchung
        Das entnommene Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht, um eine gutartige Wucherung zweifelsfrei zu bestätigen.
  1. Kreuzbein (Os Sacrum)
  2. Spina iliaca anterior superior (Ansatzpunkt vieler Muskeln)
  3. Musculus tensor fasciae latae
  4. Musculus sartorius
  5. Tractus iliotibialis
  6. Musculus vastus medialis
  7. Quadrizepsansatzsehne
  8. Pes anserinus superficialis
  9. Kniescheibe (Patella)
  10. Musculus vastus lateralis
  11. Musculus rectus femoris
  12. Musculus iliacus (bildet zusammen mit Musculus psoas den Musculus iliopsoas)

Nr. 6, 10 und 11 bilden zusammen den Musculus quadriceps femoris.

Was machen wir bei Lumedis einzigartig in der Behandlung chronischer Knubbel im Oberschenkel?

Lumedis verwendet meistens verschiedene, auch in Kombination durchführbare Maßnahmen, um einen Knubbel im Bereich des Oberschenkels zu behandeln. Hier liegt das Augenmerk vor allem auf dem Muskel, auf dem der Knubbel vorhanden ist. Beweglichkeit und Ausbildung können durch den muskulären Dysbalance-Check überprüft werden.
Hierbei betastet der Untersucher den betroffenen Muskel und stellt einen Seitenvergleich an. Er lässt den Patienten bestimmte Bewegungen durchführen bzw. Positionen einnehmen und beurteilt die Beweglichkeit und Verschiebbarkeit des Knubbels und des Muskels.
Bei einer Laufanalyse, die auch in Kombination durchgeführt werden kann, kann sich ebenfalls ein genaueres Bild des Muskels gemacht werden. Hierfür wird der Patient gebeten, sich auf ein Laufband zu stellen. Eine Kamera zeichnet den Stand des Patienten auf. Dann wird der Patient gebeten, zu gehen und anschließend zu laufen. Die von der Kamera aufgenommenen Daten werden dann an einen Rechner weitergeleitet, der dann eine entsprechende Fehlhaltung oder Fehlstellung ermittelt. Auch kann auf diesem Weg herausgefunden werden, welche Muskeln betroffen sind.
Muskelfaserrisse stellen sich in dieser Untersuchung genauso auffällig dar wie auch eine chronische Fehlbelastung, die im Bereich der Knie, Hüfte oder des Rückens vorhanden ist.

Wie lange dauert es, bis Knubbel im Oberschenkel weggehen?

Wie lange es dauert, bis die Knubbel am Oberschenkel verschwinden, hängt ebenfalls meistens von der auslösenden Ursache ab. Muskelfaserrisse können je nach Ausmaß sehr langwierig sein. Hier kann es manchmal Wochen dauern, bis die Schmerzen im Oberschenkel nachlassen und auch bis der Knubbel im Oberschenkel verschwunden ist. Knubbel, die durch Überlastungen oder auch durch Myogelosen vorhanden sind, bleiben unbehandelt meistens lange Zeit bestehen. Hier kann es Monate dauern und auch in dieser Zeit der Knubbel noch spürbar sein. Auch verkapselte Insektenstiche können langwierig sein und Monate oder auch Jahre dauern, bis sie verschwunden sind. Wie schnell ein Knubbel verschwindet, hängt neben der Ursache auch von der durchgeführten Behandlung ab. So sind Massagen bei Myogelosen sehr erfolgreich und können dazu führen, dass die Myogelosen innerhalb weniger Tage bis Wochen komplett verschwinden.

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Damit helfen Sie anderen Ihre Erkrankung besser zu verstehen und einzuschätzen.

Bild bitte an info@lumedis.de.

Danke und viele Grüße
Ihr
Nicolas Gumpert

Unsere Hüftspezialisten

Unser Hüftspezialist berät Sie gerne in unserer Hüftsprechstunde!