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Lumedis Frankfurt

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Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie

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für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Schmerztherapie, Akupunktur und manuelle Medizin

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Laufanalyse

Lumedis führt eine medizinisch/orthopädische Laufanalyse, auch Laufbandanalyse genannt, mit dem modernsten, auf dem Markt erhätlichen Equipment ­durch. Hierzu gehören unter anderem 3D Druckmessplatten, Kameras aus bis zu 4 verschiedenen Perspektiven und optional noch eine EMG.

Die Laufbandanalyse hat bei Lumedis einen besonderen Stellenwert. Sie bildet die fehlende Säule in der Orthopädie.
Ganz ohne Strahlenbelastung wird der Bewegungsablauf, die Gelenkstellung zueinander und Belastungen beim Laufen analysiert und beurteilt.

"Wir behandeln also nicht nur Bilder (MRT-Bilder, Röntgenbilder, etc.) sondern die Bewegung, wo Schmerzen entstehen. Diese Untersuchungsmöglichkeit ist keinem Arzt auf einer Behandlungsliege möglich." 

Um eine möglichst umfangreiche Aussage über die Gelenke und Bewegungen treffen zu können, wird die Gelenkstellung auch unter Last beurteilt. Dies hilft, um Beschwerden, die erst durch Belastung ausgelöst werden, auf den Grund gehen zu können. 

Die erhobenen Daten dienen sowohl der Ursachenfindung der Beschwerden, als auch zur individuellen Planung heilender und präventiver Maßnahmen.

Gerne können Sie einen Termin bei uns vereinbaren!

Gerade wenn anderen keine Lösung finden, können wir von Lumedis häufig mit einer Laufbandanalyse helfen.

Dieser Artikel wurde durch Mario Habersack veröffentlicht.
Mario Habersack ist diplomierter Sportwissenschaftler und freier Mitarbeiter der sportwissenschaftlichen Abteilung bei Lumedis.
Er hat mehr als 10.000 Laufanalysen seit 2009 durchgeführt.
Bundesweit finden Sie kaum einen Spezialisten, der in diesem Bereich eine höhere Expertise aufweist.

Mehr zu seiner Person finden Sie unter Mario Habersack.

Definition - Was ist eine Laufbandanalyse?

Die Laufanalyse beurteilt folgende 3 Aspekte:

  • Lauftechnik /Lauffehler
  • Biomechanik (Gelenkstellungenzueinander) / Fehlbelastungen
  • Wirksamkeit von zusätzlichen Hilfsmitteln (z.B. Einlagen, Bandagen, Pronationsschuhe etc.)

Mit Hilfe von 3D Druckmessplatten und Videokameras werden Daten der verschiedenen Bewegungsabfolgen erhoben und von unserem Sportmediziner beurteilt. Wichtige Phasen beim Laufen sind vor allem die Landung, der jeweilige Einbeinstand sowie das Abstoßen. 

Durch die Auswertung dieser Daten können sowohl Rückschlüsse über die Ursache der Beschwerden getroffen werden, als auch präventive Maßnahmen erfolgen.
Zudem wird die Lauftechnik beurteilt und Maßnahmen zur Laufeffizienz entwickelt.

Der erste Bodenkontakt/Landung erfolgt nahe am Körper mit einem flachen/gesamten Fußaufsatz.

Ursachen / Gründe / Indikationen für eine Laufbandanalyse

Bei folgenden Indikationen sollte eine Laufbandanalyse durchgeführt werden:

Da die Laufbandanalyse eine strahlungsfreie Untersuchung darstellt, können Fehlbelastunden schnell und sicher erkannt werden.
Daher bietet sich die Laufbandanalyse bei jungen Patienten an, um verschiedenste Diagnosen wie z.B. Morbus Schlatter zu behandeln. 

Hüft-, Knie-, und Sprunggelenk weichen zu stark nach innen ab.

Messinstrumente bei einer Gang- / Laufbandanalyse

Eine qualitativ hochwertige Laufbandanalyse sollte folgende Messinstrumente beinhalten:

  • Videokameras (4 Perspektiven)
  • 3D Druckmessplatte 
  • Laufband mit leistungsstarkem Motor

optional

Wichtig für eine genaue Analyse ist eine Videoaufnahme aus 4 Perspektiven (von vorne, hinten, rechts und links). 3D Druckmessplatten dienen der Beurteilung der Kraft, die vom Fuß auf das Knie- und Hüftgelenk übertragen werden (Überlastungen / Fehlbelastungen). Mit Hilfe des EMG können eventuelle muskuläre Inaktivitäten oder Schutzspannungen beim Laufen gemessen werden. Auch muskuläre Dysbalancen / Defizite können durch eine Laufbandanalyse diagnostiziert werden und mithilfe einer isometrischen Kraftmessung dargestell werden.

Qualität einer Laufbandanalyse

Um zu beurteilen, ob die Laufanalyse einem hohen qualitativen Standard entspricht, sind im Folgenden einige Merkmale für Sie gelistet.

  1. Eine Laufbandanalyse sollte zumindest eine Videoaufzeichnung von hinten und den Seiten haben, sodass Fuß, Knie und Hüfte beurteilt werden können.
  2. Wer noch mehr ins Detail gehen und damit weitere wichtige Informationen erheben möchte, sollte sich auch die Frontperspektive anschauen, sowie die Wirbelsäule dynamisch vermessen.

  3. Zusätzliche, im Laufband integrierte 3D Druckmessplatten, erweitern die Laufanalyse.
    Durch sie sind wichtige Informationen direkt am Fuß feststellbar.Schonhaltungen, Fehlbelastungen und Überlastungen werden aufgezeichnen und erkannt.
    Zudem ist dies ein wichtiges Analyse Tool zur Beurteilung, ob eine Einlagenversorgung sinnvoll ist.

  4. Zu guter Letzt kann noch eine EMG (Elektromyografie)-Messung eingesetzt werden. Durch das Aufkleben von Elektroden auf der Haut über dem Muskel kann die Kontraktion (Muskelanspannung) des jeweiligen Muskels in der Bewegung gemessen werden. So können übermäßige oder unwillkürliche Kontraktionen aufgezeichnet werden. Dies tritt z.B. auf, wenn ein Muskel die Arbeit von einem anderen Muskel übernehmen muss, weil dieser geschädigt ist.

Sollten alle vier Analysetools eingesetzt werden, hat die Laufanalyse den zum heutigen Zeitpunkt höchsten Standard und wird auch als Bewegungsanalyse bezeichnet.

Das wichtigste ist allerdings die langjährige Expertise im Bereich der Laufanalyse bei LUMEDIS

Zeitlicher Ablauf einer Laufbandanalyse

Eine Laufbandanalyse dauert insgesamt 1 bis 2 Stunden und wird in 5 Bereiche aufgeteilt:

  1. Anamnese (ca. 5 - 10 Minuten)
  2. Klinische Untersuchung (ca. 5 - 10 Minuten)
  3. Analyse (ca. 20 - 50 Minuten je nach Fragestellung)
  4. Auswertung (ca. 15 - 20 Minuten)
  5. Therapieplanung (ca. 15 - 45 Minuten)

    Kraftparameter

    Kraft- und Druckverteilung zwischen Rückfuß und Vorfuß

    Es gilt:
    Je mehr man sehen kann, desto mehr kann analysiert werden

      Inhaltlicher Ablauf der Bewegungsanalyse

      Gemessen wird einmal barfuß und im Laufschuh. Am besten wird die Analyse in kurzer Sporthose oder in Unterhose durchgeführt, Frauen tragen hierbei einen Sport BH. Sollten bereits Einlagen vorhanden sein, kann ggf. auch eine Messung mit diesen erfolgen. 

      Nach dem Eingangsgespräch (Anamnese) und der klinischen Untersuchung startet die eigentlichen Analyse.

      • ca. 5-10 Minuten Laufen 
      • kurze Pause zum anziehen der Schuhe
      • ca. 5-10 Minuten Laufen 
      • Abschließende Besprechung

      Die abschließende Besprechung findet mit dem Diplom Sportwissenschaftler und dem behandelnden Orthopäden statt. Daraufhin wird ein individueller Therapieplan entwickelt werden. Die besprochenen Daten bekommen Sie am Ende der Analyse ausgehändigt. 

      Körperschwerpunktbestimmung

      Körperschwerpunktverlauf pro Fuß und zueinander

      Auswertung der Laufbandanalyse

      Die Auswertung nimmt immer Bezug auf folgende Aspekte:

      Laufverhalten / Lauftechnik:
      Anhand von Winkelstellungen (Sprung-, Hüft- und Kniegelenk, Oberkörper) werden Rückschlüsse auf die Lauftechnik gezogen. Somit können Technikfehler bildgebend verdeutlicht werden. Der Fokus liegt hierbei vermehrt auf einer ausreichenden Hüftstreckung beim Abdrücken vom Boden, dem Kniehub (Anwickelung des Knies) in der Schwungphase für eine optimale Landung sowie der Knie - und Hüftbeugung in der Standphase. 

      Gute Läufer können ein starkes Absinken ihres Körperschwerpunkts verhindern, sodass die Hüfte nicht in eine “Sitzende Haltung” gelangt. Zudem wird die Landung, sprich der erste Kontakt mit dem Boden, analysiert. Hierbei sollte ein Fußaufsatz nahe am Körperschwerpunkt erfolgen.

      Zu guter Letzt wird die Stellung der Gelenke in der Standphase zueinander mit Normwerten verglichen. Gelenke müssen bis zu einem gewissen Maße den entstehenden Kräften nachgeben. Nur so kann der Stoß absorbiert werden. Im Fokus stehen dafür folgende Gelenke:

      • Sprunggelenk
      • Kniegelenk
      • Hüftgelenk
      • Iliosakralgelenk (ISG)
      • Wirbelsäule

      Laufzyklus:
      Hierbei liegt der Fokus auf derAnalyse des Laufzyklus. Ein physiologisches Gangbild hat annähernd gleich lange Standphasen (Kontaktzeit am Boden) und Schrittlängen. Auch die Kraftwerte bei der Landung, dem Stand und dem Abdruck sollten nicht stark voneinander abweichen. Dies ist ein Resultat aus demZusammenspiel von Sprung-, Knie- und Hüftgelenk sowie der Wirbelsäule.

      Liegen beispielsweise Blockierungen im Becken und Lendenwirbelsäulenbereich vor, kann dies sowohl durch die Analyse der oben genannten Punkte als auch anhand der Stellung von Becken und Wirbelsäule beim Gehen und Laufen diagnostiziert werden. Durch ein gezieltes Muskelaufbautraining oder therapeutische Techniken werden dann die Fehlstellungen zueinander behoben.

      Das Abrollen wird anhand von Druckmessplatten ermittelt. Der Fuß sollte dabei folgende Druckstellen beim Abrollen aufweisen:

      1. Landung → Ferse (rückfußläufer, Fußaußenkante (Mittelfußläufer, Ballen (Vorfußläufer)
      2. Im Einbeinstand (mittlere Standphase) → vom Kleinzehen (D5) zum Großzehengrundgelenk (D1)
      3. Abdruck → Ersten drei  Zehen (D1-D3)

      Die Beinachse kann in der Dynamik nach innen oder außen abweichen.

      Fußaußenrotationsstellung

      Ein Fußaußenrotationsstellung liegt bei mind. 10° Außenrotation.

      Ursachenfindung

      Handelt es sich um belastungsabhängige Schmerzen, also Schmerzen, die durch Bewegung und Belastung verursacht werden, müssen die Gelenke in verschiedenen Bewegungsphasen analysiert werden. Fokus liegt hier auf der Gelenkstellung während der Landung (Stoßdämpfungsphase) und demAbsorptionsvermögen der Gelenke während des Kraftstoßes im Einbeinstand (mittlere Standphase). Für eine optimale Arbeitsweise der gelenkstützenden Muskulatur sind folgende Faktoren essenziell:

      • Fußrotation 
      • Schrittweite

      Das bedeutet, der Fuß sollte physiologisch beim Landen in Laufrichtung zeigen. Dabei sollten die Füße annähernd unter der jeweiligen Hüfte aufgesetzt und nicht überkreuzt (overcrossing) werden. Zudem sollte die Landung nah am Körperschwerpunkt erfolgen. In diesem optimalen Fall können Sprung-, Knie-, Hüft und ISG-Gelenk sowie die komplette Wirbelsäule den Stoß physiologisch absorbieren. In vielen Fällen sind solche Parameter fehlerhaft und führen zu Beschwerden/Schmerzen.

      Beurteilung zur Rückkehr zum Sport

      Vielen stellen sich nach einer Verletzung die Frage, ob die Sehne, der Muskel oder das Gelenk wieder normal belastet werden darf. Anhand von Druck- und Kraftmessplatten können evtl. noch vorliegende Schonhaltungen aufgezeigt werden. Zeigt z.B mit Achillessehnenbeschwerden ein Patient noch deutliche Differenzen in der Schrittlänge, der Standphase (Bodenkontaktzeit) und den Kraftwerten beim Abdrücken, sollte der Fuß weiterhin geschont werden.

      Erst wenn ein beidseitig physiologisches Gangbild messbar ist, kann der Betroffene beruhigt und ohne Gefahr einer neuen akuten Verletzung, den Fuß wieder voll belasten.

      Wie werden die Trainingsmaßnahmen nach einer Laufbandanalyse zusammengestellt?

      Anhand der erhobenen Daten werden die Trainingsmaßnahmen erstellt.
      Die Kenntnisse des Orthopäden, gepaart mit denen des Diplom Sportwissenschaftlers über

      • den Bewegungsablauf,
      • die funktionelle Anatomie
        und
      • die Biomechanik

      ergeben einen individuellen, auf die Befunde abgestimmten Trainingsplan.
      Dieser soll die schwachen Muskelgruppen trainieren und die Beweglichkeit wiederherstellen.
      Muskuläre Dysbalancen werden behoben, Funktionen wiederhergestellt.

      "Die Übungen werden vor Ort mit dem Patienten besprochen und demonstriert."

      Jeder Patient bekommt Bilder von jeder Übung mit der dazugehörigen Bewegungsbeschreibung sowie der Trainingsmethode (wie häufig jede Übung durchgeführt werden soll) ausgehändigt. Sollten zukünftig Probleme bei der Durchführung der Übungen bestehen, kann bei Bedarf ein weiterer Termin zur Besprechung / Kontrolle der Übungen vereinbart werden.

      Es ist unser Anliegen, dass jede Übung selbstständig richtig und sauber alleine von zuhause aus oder im Fitnessstudio ausgeführt werden kann. Nur so können anhaltende und positive Ergebnisse erzielt werden.

      Es ist kein Privileg schmerzfrei zu laufen, es ist viel mehr reiner Fleiß!

      Kosten

      Abgerechnet wird über die GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), d.h. Ihre private Krankenversicherung übernimmt die kompletten Kosten der Analyse, wenn eine medizinische Indikation zur Laufbandanalyse besteht.
      Selbstzahler können die Rechnung bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung einreichen und sich bemühen einen Teil der Rechnung übernommen zu bekommen.
      Leider besteht hierzu kein gesetzlicher Anspruch.

      Sie haben Interesse an einer Gang- / Laufbandanalyse?

      Dann nehmen Sie bitte mit folgendem Link Kontakt zu uns auf.
      Hier finden Sie unsere Terminvereinbarung.

      Wichtige Informationen über das eigene Laufverhalten: Fußrotation; Schrittlänge; Schrittweite; Standphase; Kadenz

      Weitere Informationen

      Laufbandanalyse - Körperschwerpunktverlauf

      Das Verhalten Ihres Körperschwerpunktes gibt Aufschluss über das Abrollverhalten beim Gang und Lauf

      Nur eine Laufbandanalyse mit integrierten Drucksensoren in der Lauffläche ermöglicht die Darstellung des Körperschwerpunktverlaufes

      Anomalien und Fehlhaltungen in der Bewegung sind häufig nur über den Verlauf und Variabilität im Körperschwerpunktes (CoP) auszumachen.

      Bei unserer Laufbandanalyse können wir Ihren Körperschwerpunktsverlauf für beide Körperseiten isoliert betrachten. Zu den Messungen des Körperschwerpunktverlaufes für beide Körperhälften zählen:

      • Länge der Ganglinie (mm)
      • Mittlere Standphase (mm)
      • Anerior/ posterior Position (mm)
      • Anterior/ posterior Variabilität (mm)
      • Seitliche Verlagerung (mm)
      • Seitliche Variabilität (mm)

      "Über den Verlauf des Körperschwerpunktes wird der Laufstil abgebildet"

      Beim Sitzer kommt es zu einer Knieflexion von mind. 40° in der mittleren Standphase.

      Laufbandanalyse - Schrittlängendifferenz

      Die Messung Ihrer Schrittlänge während des Laufens gibt Aufschluss über eine mögliche Differenz in der Beinlänge

      Rückenschmerzen und einseitige Gelenkschmerzen sind häufig die Folge unterschiedlich langer Beine oder einer skoliotischen Haltung der Wirbelsäule.

      Um schmerzfrei laufen und gehen zu können ist ein homogenes (gleichmässiges) Abrollverhalten Grundvoraussetzung. Bei unterschiedlich langen Beinen oder einer Fehlstellung der Wirbelsäule verschiebt sich die körperliche Belastung zu Ungunsten einer Körperseite. Eine Folge daraus ist häufig die Überbelastung eines Gelenks. Ein Ausgleich der Beinlängendifferenz erfolgt durch orthopädische Einlagen.

      Die Abweichungen der Beinlängen werden anhand der Differenz in der Schrittlänge, sowie Unregelmäßigkeiten bei den Bodenkontaktzeiten sichtbar. Zu den Messungen der Differenzen in der Schrittlänge zählen:

      • Schrittweite (cm)
      • Schrittlänge (cm)
      • Schrittzeit (sek)
      • Standphase (beinhaltet Stoßdämpfungsphase, mittlere Standphase Abstoßphase) (%)
      • Schwungphase (%)

      "Eine Differenz in der Schrittlänge kann unterschiedliche Ursachen haben"

      Unserer Laufbandspezialisten

      Wir beraten Sie gerne in unserer Sprechstunde!