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Sven Daum
Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Schmerztherapie, Akupunktur und manuelle Medizin

direkt am Kaiserplatz
Kaiserstraße 14/Eingang Kirchnerstraße 2
60311 Frankfurt am Main

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Telefon 069 24753120

Sven Daum

Orthopädischer Schmerztherapeut - Facharzt für Anästhesie

Wer bist Du?

„Gestatten… Sherlock Schmerz!“

Meine Name ist Sven Daum, ich wurde am 14.12.1973 in Darmstadt geboren und bin dort in der Nähe aufgewachsen. Ich bin verheiratet und
habe einen 2-jährigen Sohn… Papas ganzer Stolz!!
Meine Frau ist Physiotherapeutin… gegenseitige Patientenvorstellungen sind bei uns auch nach Feierabend nicht ungewöhnlich.
Ich habe in Frankfurt studiert und meine Facharztausbildung zum Facharzt für Anästhesie in der BG Unfallklinik Frankfurt und im Klinikum Offenbach absolviert.
Nach der Facharztausbildung ging ich an die schöne Bergstraße. Dort lebe ich bis heute.
Ich arbeitete als Funktionsoberarzt am “Zentrum für akute und postakute Intensivmedizin” in Seeheim-Jugenheim.
Nach knapp 3 Jahren hatte ich das Gefühl, dass es an der Zeit sei in den niedergelassenen Bereich zu wechseln und widme mich seither erneut - vollumfänglich - der Schmerzmedizin/Schmerztherapie.
Bewegung und Sport ist für mich schon immer sehr wichtig und der beste Ausgleich zum Arbeitsalltag. Am liebsten in der Natur.
Meine Leidenschaft ist das Mountainbiken (auch gerne Downhill), ich fahre aber auch mit dem Rennrad auf der Straße und versuche, mich mit funktionellem Training fit und stabil zu halten.

Was hat dich motiviert [Medizin mit Fachrichtung Anästhesie/Schmerztherapie] zu studieren?

Ich konnte mir nach dem Abitur nur einen Beruf vorstellen, der mit Menschen zu tun hat. Ich habe gewürfelt zwischen Jura und Medizin.

Alea iacta est. 

Bis heute übe ich diesen Beruf mit großer Leidenschaft aus. Anästhesie habe ich gewählt, weil Anästhesisten die BESTEN Notfallmediziner sind.
Zumindest war dies während meiner Zivildienstzeit im Rettungsdienst meine “gereifte Erkenntnis”. Und was soll ich sagen: Sie stimmt bis heute ;)

Welche Erfahrungen konntest du während Studium, Ausbildung und/oder deiner Tätigkeit als [praktizierender Arzt] sammeln, die du nicht missen möchtest?

Kurz gesagt: Zahlreiche!

Jetzt die lange Version:
Ich habe auf meinem beruflichen Weg viele Erfahrungen auf Gebieten gemacht, die zunächst (vermeintlich) nichts miteinander zu tun hatten. Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass jede meiner Stationen auf die vorherige aufgebaut hat und nach und nach ein rundes, stimmiges Bild entsteht.
Ein zentrales Thema war dabei immer der Schmerz.

Wichtig war natürlich zunächst meine Assistenzarztzeit in der BGU (Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt):
Dort habe ich als Narkosearzt gelernt, Menschen mit hochwirksamen Medikamenten, unmittelbar stärkste Schmerzen zu nehmen.
Ich erhielt eine strukturierte Ausbildung in ultraschallgesteuerter Regionalanästhesie.
Diese (und andere) Infiltrationen sind bis heute wichtiger Bestandteil meiner Therapien.
Ich konnte mich auf der dortigen Schmerzstation mit angegliederter Ambulanz zum Schmerztherapeuten - also zusätzlich zum Fachmann für chronische Schmerzen - weiterbilden.

In der Intensivmedizin in Seeheim konnte ich meine “Ultraschallfertigkeiten” weiter verfeinern.
Die Point-of-Care (Organ-)Sonografie war wichtiger Bestandteil unserer täglichen Diagnostik.
Auch die Erfahrungen dort in der “Landrettung” als Notarzt waren prägend.
Ich konnte, unter Verwendung entsprechender Medikamente, vor Ort Schultern und Knochenbrüche einrenken und dafür sorgen, dass enschen schmerzfrei in Krankenhaus gelangen.
Ein sich vor Schmerz krümmender Patient in der Notaufnahme finde ich ein Unding oder Aussagen wie: “Es tut jetzt mal kurz weh!”

Last but not least zu erwähnen ist meine dreijährige Tätigkeit in der ambulanten Schmerzmedizin in Heppenheim.
Dort habe ich eine hohe Anzahl an psychosomatischen Patienten behandelt und erlebte eine weitere Facette der Schmerzmedizin.
Den Einfluss der Stimmung und von Stress auf den Schmerz und die dadurch entstehenden Behandlungsmöglichkeiten. 

Dort habe ich ebenso (auch durch den guten Einfluss meiner Frau) meine Leidenschaft für die manuelle Medizin (und “Myofaszien”) entdeckt.
Viele wiederkehrende Beschwerden sind muskulär/faszial bedingt. Diese sind über das Erkennen von Fehlhaltungen oder -belastungen mit koordinierten Maßnahmen gut therapierbar.

Viele Fehlhaltungen führen über Zugspannung an den Faszien zu fortgeleiteten Schmerzen (nicht am Ort der eigentlichen Schmerzursache) oder zu Fehlfunktionen der inneren Organe. 
Schmerzmedizin ist manchmal Detektivarbeit. Das Opfer schreit und der Täter ist oft im Verborgenen. Ihn gilt es zu ermitteln.
Es ist leider nicht immer der Gärtner ;)

Welche Zusatzqualifikationen hast du?

Ich habe die Zusatzqualifikationen

erworben
Weiterhin befinde ich mich im Erwerb der
Zusatzqualifikation für manuelle Therapie

Was macht dich als Arzt / orthopädischer Schmerztherapeut aus?

Ich nehme den Patienten in seiner Schmerzsituation ernst und nehme diese an.
Schmerz ist niemals eingebildet oder übertrieben, mutet er auch manchmal noch so seltsam an.
Ich versuche, die Ursache der Beschwerden zu finden, die manchmal nicht dort liegen, wo es weh tut.
Ich versuche, Umstände herauszufinden, die zum Aufrechterhalten der Schmerzsituation führen. Gemeinsam mit dem Patienten, versuche ich Wege zu finden, die Ursachen oder Faktoren des Bestehenbleibens des
Schmerzes zu beseitigen.
Ich versuche, den Patienten aus der passiven Rolle in eine Aktive zu bringen und dass er so die Kontrolle über seine Schmerzen zurückzuerlangt.

Was erwartet den Patienten bei dir?

Patienten können in meiner Behandlung eine hohe schmerzmedizinische Expertise erwarten.
Ich behandele sowohl neu aufgetretene, orthopädische Schmerzen, als auch länger bestehende, sogenannte chronische Schmerzen
Mein Spezialgebiet sind aber sicherlich die seit längerem bestehenden orthopädischen Schmerzbilder:

und alle anderen Formen chronischer Schmerzerkrankungen:

  • Migräne
  • Spannungskopfschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Polyneuropathien
  • CRPS/Morbus Sudeck
  • onkologische und rheumatische Schmerzen.

Zu Beginn meiner Therapie erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch in Verbindung mit einer normalerweise manualtherapeutischen Untersuchung, um die Beschwerden einzuordnen und so „dem Täter auf
die Spur zu kommen“.  
Eine Bewegungsanalyse oder Muskelfunktiondiagnostik folgt zumeist.
In meiner Behandlung wende ich folgende Therapien an:
Medikamentöse Verfahren (ich kann guten Gewissens behaupten, ich kenne mich mit Drogen aus ;))

Interventionelle Verfahren:

  • Triggerpunktakupuktur
  • Triggerpunktinfiltration
  • Subfasziale Infiltrationen unter Ultraschall
  • Topische (Pflaster-) Verfahren bei Nervenschmerzen mit hochdosierte Capsaicin (Wirkstoff der Chili-Schote) oder Lidocain
  • Manuelle Therapie/Chiropraktik

Alternative Verfahren:

  • Blutegel-Therapie bei Arthrosen und chronischen Reizzuständen.
  • Psychotherapeutische Verfahren (achtsamkeitsbasierte Übungen, Biofeedback und EMDR).

Warum machst du Schmerzmedizin?

Schmerz finde ich ein wahnsinnig spannendes Thema. Je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr. Schmerz entsteht im Kopf; das Organ, das den Schmerz „produziert“, ist das Gehirn. No Brain - no pain ;)
Das macht gerade den chronischen Schmerz so interessant.
Die Schmerzverarbeitung im Gehirn geschieht nicht an einem bestimmten Punkt. Sie durchläuft verschiedene Zentren und hängt von der Stimmung, der Aufmerksamkeit, Vorerfahrungen, Bewertungen ab. All das kann therapeutisch genutzt werde.
Ein Lenken der Aufmerksamkeit, gezielte Entspannung, eine Verbesserung der Stimmung können Schmerzen auch ohne Medikamente schon deutlich reduzieren.
Ein Fakir auf einem Nagelbrett hat keine Schmerzen. 

Chronischer Schmerz ist zum Teil eine Lernerfahrung, die wieder verlernt und sogar schlagartig wieder vergessen werden kann.
Es gibt Berichte über Menschen, die einen plötzlichen Gedächtnisverlust erlitten haben und darüber, vorher jahrelang bestehende Schmerzen, von der einen auf die andere Sekunde, vergaßen.
Über das Betrachten der gesunden Hand in einem Spiegel kann ein Phantomschmerz „verlernt“ werden, dies ist zentraler Bestandteil der sogenannten Spiegeltherapie
Über beidseitige, abwechselnde Stimulation der Augen durch Handzeichen, unter Fokus auf den Schmerz, kann man die Schmerzverarbeitung verändern und chronische Schmerzen im Optimalfall
„löschen“.
Dies ist zentraler Bestandteil der EMDR-Therapie.

Welche Fremdsprachen sprichst Du?

Meine Muttersprache ist deutsch, ich spreche sicher englisch und versuche mich stets medizinisch verständlich auszudrücken.

Welche weiteren Frage würdest du hier noch gerne beantworten?

Ich freue mich, dass Sie sich für meine Person interessieren und meim Interview bis zum Ende gelesen haben.

Ich würde mich freuen Sie schon bald in meiner Sprechstunde begrüßen zu dürfen

Ihr

Sven Daum

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