Dr. Bela Braag
Dr. Jannik Ashauer
Amelie Grainger
PD Dr. Elke Maurer
Dr. Franziska Zwecker
Axel Lust
Dr. Nicolas Gumpert
Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Akupunktur und manuelle Medizin
direkt am Kaiserplatz
Kaiserstraße 14/Eingang Kirchnerstraße 2
60311 Frankfurt am Main

Joggen ist ein beliebter Sport und bietet viele gesundheitliche Vorteile.
Doch vor allem Anfänger fragen sich oft, welcher Puls und welche Herzfrequenz sind dabei gesund.
Dazu erfahren Sie mehr in diesem Artikel!
Wenn Sie gerne eine Beratung oder Analyse IhrerLauftechnik wünschen, vereinbaren Sie hier einen Termin mit unseren orthopädischen Laufexperten von Lumedis in Frankfurt.
Dieser Artikel wurde durch Mario Habersack zuletzt aktualisiert.
Mario Habersack ist diplomierter Sportwissenschaftler und Leiter der Abteilung"Bewegungsanalysen" bei Lumedis.
Er hat mehr als 10.000 Laufanalysen seit 2009 durchgeführt.
Bundesweit finden Sie kaum einen Spezialisten, der in diesem Bereich eine höhere Expertise aufweist.
Mehr zu seiner Person finden Sie unter Mario Habersack.
Beim Joggen variiert die Herzfrequenz in einem breiten Bereich, abhängig davon, wie fit und wie alt man ist, sowie von der Intensität der Laufeinheit.
Untrainierte Läufer kommen oft schneller in höhere Pulsbereiche, während gut Trainierte bei gleicher Geschwindigkeit niedrigere Werte zeigen.
Auch äußere Faktoren wie Temperatur, Tagesform oder Koffein-Konsum verschieben diese Bereiche spürbar.
Die Herzfrequenz ist also kein fixer Wert, sondern ein dynamischer Bestandteil der Herzaktion.

Eine “optimale Herzfrequenz” ergibt sich aus dem Zusammenspiel von mehreren Faktoren wie der Höhe des maximalen Pulses, der gefühlten Belastung und wie diese mit dem Trainingsziel interagieren.
Um die Belastung abzuschätzen, eignet sich ein Sprechversuch:
Wenn man noch kurze Sätze beim Joggen sprechen kann, ist man meist im aeroben Bereich (dies entspricht 60–80 % der maximalen Herzfrequenz).
Dies kann auch mit Pulsuhr oder -gurt überwacht werden.
Dieser Frequenzbereich kann allerdings variieren, z. B. durch Tagesform, Hitze oder Stress.
Will man präzisere Daten, muss man sich mit Leistungsdiagnostik, Laktattests oder einer Ergometrie auseinandersetzen.
Diese Verfahren definieren die persönlichen Trainingszonen und helfen, Überlastung zu vermeiden.
Bei Vorerkrankungen oder Unsicherheit empfiehlt sich eine ärztliche Begleitung, z. B. in der Sportmedizin.
In der richtigen Herzfrequenzzone zu trainieren, verbessert Ausdauer und Kraft.
Solche Läufer erfahren einen befriedigenderen Trainingseffekt und können ihre Intensität unabhängiger vom Tempo steuern.
Dadurch können sie länger und dauerhafter trainieren, weil Erschöpfung und Verletzungen seltener werden.
Besonders im Gesundheits- und Freizeitsport unterstützt die richtige Pulszone also das sichere, kontrollierte Training.
Es ermöglicht gesunde Leistungsfortschritte, ohne Warnsignale des Körpers zu ignorieren, und fördert so die Laufmotivation dauerhaft.
Die Herzfrequenz beim Joggen lässt sich über mehrere Stellschrauben beeinflussen.
Mithilfe einer Uhr oder eines Brustgurtes kann man regelmäßig den Puls kontrollieren.
Dies hilft, Abweichungen frühzeitig zu erkennen.

Ein Herzultraschall kann sinnvoll sein, wenn beim Joggen ungewöhnliche Beschwerden auftreten.
Dazu zählen:
Auch auffällige Pulsreaktionen, etwa ein unverhältnismäßig hoher oder kaum abfallender Puls beim Cool-Down, rechtfertigen eine Abklärung.
Herzultraschall als Vorsorgeuntersuchung:
Bei bekannten Vorerkrankungen des Herzens, nach Infekten oder bei familiärer genetischer Vorbelastung wird der Ultraschall vorsorglich eingesetzt.
Dieser erlaubt die Beurteilung der Herzgröße sowie seiner Pumpfunktion und Herzklappen.
Bei Berufssportlerinnen und ambitionierten Läufern eignet er sich auch zur Wettkampfvorbereitung.
Die Untersuchung erfolgt in einer kardiologischen oder internistischen Praxis.
Ein EKG (Elektrokardiographie) kann vom Hausarzt oder Kardiologen angefertigt werden.
Es ist angezeigt, wenn beim Joggen oder in Ruhe Beschwerden auftreten, die auf eine Herzrhythmusstörung hindeuten.
Dazu zählen:
Auch ein ungewöhnlich hoher Puls bei bereits geringer Belastung oder eine lange Erholung nach dem Training können Grund für ein EKG sein.
Bei Wiedereinstieg nach längerer Pause, nach Infekten – insbesondere nach Virusinfekten – oder bei bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ein EKG ebenfalls sinnvoll.
Im sportmedizinischen Kontext dient es außerdem der Vorsorge bei ambitionierten Läufern.
Ein EKG während Belastung (z. B. beim Laufen) kann helfen, die besten Trainingsbereiche sicher festzulegen.
Ein Kardio-MRT oder CT des Herzens kommt dann zum Einsatz, wenn EKG und Sono keine ausreichende Erklärung für Beschwerden am Herzen liefern.
Dies können sein:
Bei Verdacht auf Myokarditis (Herzmuskelentzündung), Narben oder entzündliche Veränderungen macht man ebenfalls ein MRT.
Das CT wird eher zur Darstellung der Herzkranzgefäße eingesetzt.
Die Untersuchungen haben zum Ziel, ernsthafte Ursachen auszuschließen, bevor weiter trainiert wird.
Die Pulskontrolle über Fitness-Tracker oder Pulsuhren ist ein hilfreiches Instrument, ersetzt aber nicht das Körpergefühl oder einen Arzt.
Moderne Geräte liefern zwar genaue Daten zu Herzfrequenz, Belastung und Erholung, womit sich Trainingszonen einhalten lassen und man Ausreißer früh erkennen kann.
Es ist aber ebenso wichtig, diese Werte nicht isoliert zu betrachten, denn Stress, Schlafmangel, Hitze oder Flüssigkeitsdefizite beeinflussen den Puls deutlich.
Ein dauerhaft hoher Puls bei z. B. immer gleicher Belastung kann ein Warnsignal sein.
Tracker eignen sich also zur Kontrolle und um sensibler für Abweichungen zu sein.
Sie sind jedoch kein Diagnosewerkzeug und ersetzen nicht den Gang zum Arzt.
Bisher konnte Ihnen noch keiner helfen, bzw. die Ursache für Ihre Beschwerden beim Gehen/Laufen finden?
Durch unser umfangreiches Wissen und unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Laufanalyse und Sportmedizin haben wir eine differenzierte Betrachtungsweise, welche Ihnen helfen wird, schmerzfrei zu laufen.
Bei uns bekommen Sie:
Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit uns auf.
Lumedis - sportmedizinische Analyse
Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Akupunktur und manuelle Medizin
direkt am Kaiserplatz
Kaiserstraße 14/Eingang Kirchnerstraße 2
60311 Frankfurt am Main
Ein Intervalltraining ermöglicht eine gezielte Steuerung der Herzbelastung, wenn Intensität und Pausen sinnvoll abgewechselt werden.
Kurze Belastungsphasen wechseln sich mit aktiver Erholung ab, wodurch sich Herzfrequenz und Kreislauf wieder stabilisieren können.
Wichtig ist, die Intervalle an den individuellen Trainingsstand anzupassen und nicht dauerhaft an oder über die Belastungsgrenze hinauszugehen.
Richtig angewandt verbessert Intervalltraining die kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit, ohne das Herz unnötig zu überlasten.
Regeneration ist sehr wichtig für den Schutz des Herzens, denn ohne Erholung steigt die Grundbelastung des Herz-Kreislauf-Systems schleichend an.
Wer regelmäßig joggt, sollte Regeneration und Trinken also genauso ernst nehmen wie das eigentliche Training.
Bei Lumedis steht nicht der einzelne Messwert im Vordergrund, sondern das Gesamtbild des Läufers.
Chronische Herzbelastungen entstehen häufig durch: eine ungünstige Kombination aus Trainingsintensität, zu wenig Ruhephasen und unerkannten körperlichen Stressoren.
Genau hier setzen wir an:
Wir verbinden sportmedizinische Diagnostik mit funktioneller Analyse: Die Reaktion des Pulses wird immer im Zusammenhang mit Bewegung, muskulärer Belastung und individueller Leistungsfähigkeit interpretiert.
Auffällige Pulsverläufe werden daher nicht isoliert bewertet, sondern in Relation zum Laufstil und Trainingsumfang gesetzt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der präventiven Betreuung.
Anstatt erst bei Beschwerden zu reagieren, analysieren wir bereits vorher die Belastungstoleranz und wie reagibel das Herz-Kreislauf-System ist.
Daraus entwickeln wir individuelle Empfehlungen dazu, wie intensiv das (Intervall-)Training sein sollte und was sich als Regeneration eignet.
Besonderen Wert legen wir auf die Abstimmung zwischen medizinischer Sicherheit und sportlicher Leistung.
Unser Ziel ist ein Training, das leistungsfördernd wirkt, ohne das Herz dauerhaft unter Stress zu setzen.
So lassen sich Überlastungen vermeiden, lange bevor sie klinisch relevant werden oder den Laufalltag einschränken, und unsere Patienten machen positive Erfahrungen beim Joggen.
Wir freuen uns, wenn Sie uns mit Bildmaterial unterstützen würden, was wir anonym auf Lumedis veröffentlichen dürfen.
Bitte räumen Sie uns in der Mail ein Nutzungsrecht ein, das Sie jederzeit wieder zurückziehen können.
Von Röntgenbildern / MRT´s / CT´s - wenn möglich die Originalbilder in großer Auflösung (bitte keine Bildschirmfotografien) schicken.
Damit helfen Sie anderen Ihre Erkrankung besser zu verstehen und einzuschätzen.
Bild bitte an info@lumedis.de.
Danke und viele Grüße
Ihr
Nicolas Gumpert
Wir beraten Sie gerne in unserer Sprechstunde!