Termin vereinbaren

Einen Termin bei uns?

Lumedis Frankfurt

Dr. Carmen Heinz
Dr. Franziska Zwecker
Dr. Gerret Hochholz
Dr. Nicolas Gumpert

Fachärzte für Orthopädie

Sven Daum
Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Schmerztherapie, Akupunktur und manuelle Medizin

direkt am Kaiserplatz
Kaiserstraße 14/Eingang Kirchnerstraße 2
60311 Frankfurt am Main

Zur Online-Terminvereinbarung
Termin für eine Coronaimpfung

Telefon 069 24753120

Wasser im Fuß

Wasser im Fuß kann viel Ursachen haben, sowohl orthopädische als auch allgemeinmedizinische. Wichtig für die optimale Therapie ist es daher die genaue Ursache herauszufinden.Die begleitenden Symptome sowie die genaue Lokalisation können bereits erste Hinweise geben auf die zugrundeliegende Ursache.

Unsere Frankfurter Experten von Lumedis haben sich auf die Therapie von diversen Fußerkrankungen spezialisiert und können Ihnen eine ausführliche Diagnostik sowie eine individuell an Sie angepasste Therapie anbieten.

Gerne beraten Sie unsere Spezialisten persönlich in ihren Sprechstunden. Zu Ihrem Wunschtermin gelangen Sie hier.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Nicolas Gumpert veröffentlicht.
Dr. Nicolas Gumpert ist als Fußspezialist regelmäßig als Interviewgast im Hessischen Rundfunk eingeladen.
Er hat sich seit Jahren auf die Erkrankungen des Fußes spezialisiert und ist in der Focus-Ärzteliste gelistet.
Lumedis ist speziell auf die Diagnostik und Therapie von Fußerkrankungen ausgelegt.
Gerne berate ich Sie in einem Termin!

Folgen Sie Dr. Gumpert auf Facebook ­­oder Instagram.

Was ist Wasser im Fuß?

Unter Wasser im Fuß versteht man eine Ansammlung von Flüssigkeit, die aus verschiedenen Gründen entweder von außerhalb des Fußgelenks ins Gelenk einströmt, oder aber sich direkt im Gelenk bildet und dabei Beschwerden auslösen kann.

Sie haben Wasser im Fußgelenk und die Ursache ist unklar?
Ihr Wassser im Knie ist chronisch und Sie suchen eine zweite Meinung?
Gerne schauen sich die konservativen Frankfurter Fußspezialisten Ihren Fall an.

begleitende Symptome

Neben der durch das Wasser verursachten Schwellung kommt es meistens zustzlich zu Fußschmerzen im Gebiet der Schwellung. Da im Bereich des Fußes nur sehr wenig Platz vorhanden ist, kommt es durch zusätzlich einströmende Flüssigkeit meistens sehr schnell zu verdrängenden Prozessen der Muskeln und Nerven, die dann zu Schmerzen im Bereich des Fuß führen können.
Die starke Schwellungen kann mitunter zur Spannung der Haut des Fußes führen und somit auch zu einer Rötung und Überwärmung in diesem Bereich.
Neben den Schmerzen kommt es bei Wasser im Fuß fast immer auch zu Bewegungsbeeinträchtigungen.Zum einen liegt die Ursache in der verminderten Bewegungsfreiheit des Fußes durch das eingeströmte Wasser und zum anderen gehen die Patienten durch die Schmerzen in eine Schonhaltung über, da Sie sich nicht mehr trauen bestimmte Bewegungen auszufürhen. Diese Schonbewegungen und Schonhaltung haben dann zur Folge, dass die Bewegungen unsymmetrisch durchgeführt werden, was wiederum selbst zu Schmerzen führen kann. 

Fußschmerzen

Fußschmerzen, die durch Wasser im Fuss ausgelöst werden, kommen in der Regel durch Nerven-, und oder Muskelkompressionen zustande. Da im Fuß nur ein sehr begrenzter Platz vorhanden ist, reicht schon eine geringe Menge an Flüssigkeit, um Beschwerden im Fuß auszulösen.
Die Schmerzen werden als ziehend oder drückend angegeben. Sie werden im Fuß selbst lokalisiert können aber auch fortgeleitet werden und dann als Schmerzen im Bereich des Unterschenkels wahrgenommen werden.
In aller Regel sind die Schmerzen, die durch Wasser im Fuss ausgelöst werden, meistens bei Bewegung vorhanden. Hier sind vor allem Beuge-, und Streckbewegungen zu erwähnen, die die Schmerzen im Fuß und in angrenzende Bereiche auslösen.
Kommt es aber zu immer größeren Wasseransammlungen im Fuß, kann es auch vorkommen, dass auch in Ruhe bereits Schmerzen ausgelöst werden.
Meistens kann man durch Druck, den man auf das Fußgelenk ausübt, ebenfalls die Schmerzen auslösen

Ursachen

Es gibt zahlreiche Ursachen, weshalb es zu einer Ödembildung im Fuß kommen kann. 

  • Überbelastung:Wer oft ungewohnte Bewegungen, wie langes Laufen oder langes Stehen ausführt, kann manchmal beobachten, dass es schon sehr bald zu einem Anschwellen des Fußes kommt.
    Die Schwellung ist darauf zurückzuführen, dass Flüssigkeit durch die Überlastung in das Fußgelenk eingeströmt ist und dieses anschwellen lässt. Vor allem lange Läufe oder auch das Tragen schwerer Lasten können dazu beitragen, dass es zu einem Einstrom von Flüssigkeit in den Fuß kommt.
  • Fehlbelastung: Wer immer wieder Bewegungen unphysiologisch und unsymmterisch durchführt hat somit ein deutlich erhöhtes Risiko ein Ödem des Fusßes zu erleiden.
    Auch Fehlstellungen, wie Plattfüße, Spreizfüße etc. können dazu beitragen, dass es zu einer chronischen Fehlbelastung im Fuss kommt und es somit zu einem erhöhten Risiko für eine Wasseransammlung im Fuss kommt.
  • Unfall: Da der Fuß von Bändern umhüllt ist, kann es auch vorkommen, dass es durch ein Umknicktraum oder Verstauchung zu einer Dehnung oder sogar zu einem Riss eines der Bänder, die den Fuß schützen, kommt, was dann wiederum zum Einstrom von Wasser in den Fuß zur Folge hat.
    Jeder, der sich schon einmal den Fuß verstaucht hat, kennt das Phänomen, dass neben den Schmerzen auch der Fuß beginnt anzuschwellen und gekühlt werden muss.
    Die stärkste Ausprägung einer orthopädischen Verletzung des Fuß ist sicherlich die Fraktur des Fußes oder des Sprunggelenks. Auch hierbei kommt es fast immer zu einem Einstrom von Flüssigkeit in den Fuß und zu einer Anschwellung des Fußes mit daraus resultierenden Schmerzen und auch Bewegungsbeeinträchtigungen

Ursachen für Wasser im Fuß an der Innenseite

An der Innenseite des Fußes verlaufen zahlreiche Sehnen von Muskeln, die an der Fußbewegung beteiligt sind. Ein Muskel, dessen Sehne in diesem Bereich verläuft ist der sogenannten Musculus tibialis posterior. Er ist vor allem für die Fußhebungen und auch die seitliche Hebung des Fusßes verantwortlich. Durch den dauerhaften Einsatz bei der Bewegung des Fußes, kann es schnell vorkommen, dass die Sehne dieses Muskels bei einer Überlastung oder auch einer Fehlbelastung gereizt wird und sich verdickt.
Verdickte Sehnen können nicht mehr so reibungsfrei durch die Logen gleiten, was wiederum eine weiteren Reizung der Sehne verursacht, aber auch den Fuß durch einströmende Flüssigkeit anschwellen lässt.
Der Grund für den Flüssigkeitseinstrom in den Fuß ist von entzündlicher Natur. Durch kleinste, entzündliche Prozesse wird die Produktion von Wasser angeregt. Auch durch Bänderanrisse oder Durchrisse, kann es zu einem Wassereinstrom in den Fuß kommen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel: Tibialis posterior Syndrom

MRT eines Fußes / Innenknöchel (T2)

  1. Schienbein (Tibia)
  2. M. tibialis posterior Sehne
  3. obere Sprunggelenk (OSG)
  4. Sprungbein (Talus)
  5. Entzündung der M. tibialis posterior Sehne

Ursachen für Wasser im Fuß an der Außenseite

Manchmal kann es auch vorkommen, dass Flüssigkeit in den Fuß einströmt, weil es zu einer Beeinträchtigung der an der Außenseite des Fußes verlaufende Sehnen und Muskeln kommt.
Zu nennen wären vor allem eine Entzündung des Musculus peroneus, der in diesem Bereich zu finden ist. Seine Aufgaben sind u.a. das Heben des Fußes und die Drehung des Fußes nach außen. Auch dieser Muskel ist an den meistens, alltäglichen Bewegungen beteiligt und eine entsprechende Überlastung kann zu einer Entzündung diese Sehne mit daraus resultierenden, entzündlichen Veränderungen an der Außenseite mit Wasser im Fuß führen.
Da auch in diesem Bereich sehr viel Bänder liegen, kann es meist durch eine Verletzung, wie eine Bänderdehnung oder Bänderriss zu einem Einstrom von Flüssigkeit in den Fuß kommen. Dies sorgt dafür, dass der Fuß schmerzhaft und stark bewegungseingeschränkt ist. Schon ein leichtes Umknicktrauma, z.B. an einem Bordstein kann die entsprechenden Seitenbänder so belasten, dass es zu einem schnellen Einstrom von Flüssigkeit in den Fuß kommt und diesen seitlich anschwellen lässt.
Oftmals erkennen die Patienten oder die Behandler auf den ersten Blick nicht, ob es sich um eine Bänderdehnung oder aber bereits um einen Bänderriss handelt. Erst eine entsprechende Bildgebung kann dann Aufschluss und Hinweis auf die Art der Verletzung und die Ursache der Flüssigkeit im Fuss geben. 

Abbildung der Außenbänder am Knöchel (Bänderriss)

  1. Fersenbein (Calcaneus)
  2. Außenband (Ligamentum fibulotalare anterius = LFTA)
  3. Wurfelbein (Os cuneiforme)
  4. Außenband (Ligamentum fibulotalare posterius = LFTP)
  5. Syndesmose
  6. Kahnbein (Os naviculare)
  7. Außenband (Ligamentum fibulocalcaneare)

Ursachen für Wasser im gesamten Fuß

Neben den orthopädischen Ursachen, die zu einem Wassereinstrom in den Fuß führen, können auch systemische Gründe dazu führen, dass es zu einem Anschwellen des gesmaten Fußes kommt.

  • Lymphabflusstörungen: Sie sind eines der Hauptgründe, warum es einseitig oder beidseitig zu Schwellungen des Fußes kommt.
    Das Lymphgefässsystem breiten sich im gesamten Körper aus. Die lebensnotwendige Lymphe schirmt den Körper vor Krankheitserregern ab und verhindert somit das Eindringen der Bakterien und Viren in den Blutkreislauf. Die Lymphbahnen sind nicht so klar abgegrenzt wie das Blutgefässsystem. Eine einwandfreie Zirkulation ist hierbei aber genauso wichtig, wie beim Blutsystem. Kommt es zu einer Kompression dieser Lymphgefässe, z.B. durch das Tragen von zu engen Schuhen, oder aber von zu langem Sitzen in sehr abknickender Position, kommt es es zu einem Aufstau von Lymphflüssigkeit unter Umständen auch im Fuß, die sich dann durch eine Schwellung im gesamten Fuß bemerkbar macht.
  • Thrombose: Unter einer Thrombose versteht man ein Blutgerinnsel, dass ein venöses Blutgefäß verschließt. Durch den Blutrückstau im Gefäß, tritt Flüssigkeit in das umliegnede Gewebe aus unf führt zum Anschwellen des gesamten Fußes.
    Meistens kommt es nach langem Sitzen oder bei Immobilisation zum Auftreten von Thrombosen.
    Typisch für Thrombosen des Fußes sind vor allem einseitige Schwellungen des gesamten Fußes.
    Der Fuß kann neben der Schwellung auch sehrschmerzhaft sein. Vor allem aber das Hochlegen des Bein verursacht mitunter sehr starke Schmerzen. Wird das Bein nach unten hängen lassen, vermindern sich die Schmerzen oftmals.
  • Krampfader: Bei Krampfadern kommt es zu einer Schädigung der Venenklappen. Durch die funktionslosen Venenklappten sackt das Blut beim Nachobenpumpen immer ein Stück zurück, was dann zur Folge hat, dass Flüssigkeit aus dem Blutserum in das umliegende Gewebe des Fußes ausströmt und diesen anschwellen lässt.
  • Insektenstich: Vor allem in den Sommermonaten kann es auch durch Insektenstiche im Bereich des Fuß zu störenden Schwellungen kommen. Hier kommt es durch eine entzündliche Reaktion zu einem Flüssigkeitseinstrom dicht unter der Haut und in der Nähe des Einstiches, die als Schwellung des Fußes sichtbar wird.

Ursachen für Wasser in beiden Füßen

Beidseitige Schwellungen der Füße kommen oftmals bei warmen Wetterlagen vor. Der Grund ist, dass durch die Wärme das Blut abbremst und es somit zu einem Einstrom von Blutflüssigkeit in das umliegende Geweben mit begleitenden Schwellungen kommt. Kühlende Maßnahmen können bei diesen warmen Wetterlagen helfen die Beschwerden zu mindern. Auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann helfen, die Flüssigkeit wieder ins Gewebe zurückzutransportieren.
Ebenfalls meistens beidseitige Schwellungen werden durch eine sogenannte Herzinsuffizienz ausgelöst. Hierunter versteht man ein Schwächerwerden des Herzens. Hierfür gibt es verschiedene Gründe, aber die Herzschwäche führt dazu, dass das Blut nicht mehr in der Geschwindigkeit und Druck durch den Körper gedrückt wird, was dann ebenfalls zu einem Absacken des Blutes in die Beine und damit zu einem Austritt von Blutflüssigkeit aus den Blutgefässen in das umliegende Gewebe führt. 

Diagnose

Die Diagnose von Wasser im Fuß wird meistens bereits durch die körperliche Untersuchung gestellt.
Nachdem eine ausfürhlicheKrankenbefragung vom Behandler durchgeführt wurde, beginnt er mit der Untersuchung des betroffenen Fußes, bei der er den Fuß auf Schwellungen und auf eine Schmerzhaftigkeit in Ruhe und auch bei Belastung untersucht. Hierzu bewegt er den Fuß des Patienten in verschiedene Richtungen und schaut, ob hierdurch Schmerzen ausgelöst werden können.
Auch die Art der Schwellung ist bei der Diagnose wichtig. So will der Behandler bei der Untersuchung herausfinden, ob die Schwellungen wegdrückbar sind oder nicht.
Zur genauen Diagnosesicherung, ob und wenn ja wie viel Wasser im Fuß vorhanden ist, ist eine Bildgebung notwendig. Hier stehen Ultraschall, Röntgen oder auch eine MRT Untersuchung zur Auswahl.

Wieso benötige ich ein Ultraschall vom meinem Fuß?

Eine Ultraschalluntersuchung vom Fuß eignet sich besonders gut um Flüssigkeit zu beurteilen.
Bei Wasser im Fuß ist der Ultraschall also eine sinnvolle Diagnosemethode und sollte bei einer unklaren Schwellung des Fußes unbedingt durchgeführt werden.
Die Ultraschalluntersuchung ist nicht schädlich für den Patienten.
Die Untersuchung funktioniert über Ultraschallwellen, es gibt also keine radioaktive Strahlenbelastung.

  • Nachdem ein Gel auf den Fuß aufgetragen wurde
  • wird der Schallkopf auf das Gelenk gehalten und
  • sendet Schallwellen ins Gewebe.
  • Die Schallwellen werden zurück reflektiert,
  • vom Schallkopf wieder aufgenommen und
  • von einem Computer in ein Bild umgerechnet.

Ein Vorteil des Ultraschalls ist, dass Verletzungen von Muskeln, Bändern und Sehnen beurteilt werden.

Wann macht ein Röntgenbild Sinn?

Röntgenaufnahmen des Fußes sollten immer dann durchgeführt werden, wenn man die genaue Ursache der Verletzung herausfinden will, bzw. wenn man auch den Knochen auf Verletzungen hin untersuchen will.
Flüssigkeiten im Fuß kann man mitunter durch ein Röntgenbild ebenfalls darstellen, wenn eine entsprechend große Menge an Flüssigkeit im Fuß vorzufinden ist.
Bänder und Sehnen lassen sich durch eine Röntgenaufnahme nur dann untersuchen, wenn diese verkalkt sind.
Röntgenaufnahmen werden immer in 2 Ebenen vom Fuss angefertigt, d.h. die Aufnahmen werden von vorne und von der Seite durchgeführt.
Nach Unfällen oder Verletzungen des Fuß sollte man ein Röntgenbild immer dann durchführen, wenn man den Verdacht auf eine größere Verletzung des Fußes hat oder wenn die Beschwerden, wie Schmerzen und Schwellungen auch nach längerer Behandlungszeit nicht verschwunden oder sogar stärker geworden sind

Wann braucht man eine MRT vom Fuß?

MRT Aufnahmen werden vom Fuß dann angefertigt, wenn man auch den Band-, und Sehnenapparat des Fußes untersuchen will.
Vor allem nach einem Umknicktrauma oder Sportunfall sollte bei einer entsprechenden Symptomatik auch immer untersucht werden, ob ein oder mehrere Bänder angerissen oder durchgerissen sind.
Auch wenn es immer wieder zu Wasser im Fuß kommt und die auslösende Ursache nicht bekannt ist, sollte man sicherheitshalber ein MRT des Fußes durchführen.
Der Vorteil des MRTs ist, dass man neben Knochen, Sehnen und Muskeln auch folgende Dinge sehr gut darstellen kann:

  • Flüssigkeiten in kleinen Mengen
  • Blutgefässe
  • Nerven

Behandlung / Therapie

Die Behandlung von Wasser im Fusß richtet sich ganz nach der auslösenden Ursache. Zunächst sollte primär nach der PECH-Regel therapiert werden.

  • P ause: Zunächst sollte eine konsequente Schonung des Fußes eingehalten und Überlastungen und Sport erst einmal vermieden werden. Aufgrund des erhöhten Thromboserisikos sollte man aber den Fußes nicht komplett immobil halten und schon versuchen ganz normal aufzutreten.
  • E is:Als kühlende Maßnahme eignet sich vor allem Dingen Eispacks, die man circa 10 Minuten dreimal täglich auf den geschwollenen Fuß legen sollte.
  • C ompression: Die Dauer der Tragezeit der Bandage sollte zunächst eine Woche nicht überschreiten. Die Bandage sollte am Tag getragen und kann über Nacht abgelegt werden. Die Bandage kann durch eine Zugbinde, die nicht zu locker und nicht zu fest angelegt wird, erfolgen
  • H ochlagern: Der Fuß sollte aber am Tag immer mal wieder hochgelagert werden.

Auch gibt es einige helfende Gele und Salben, die bei Wasser im Fuß ebenfalls erfolgreich zum Einsatz kommen können. Zu nennen wären entzündungshemmende Salben, wie Docgel oder Diclogel, die man jeweils 3 mal täglich auf den Fuß auftragen sollte, aber auch Salben wie Arnica oder Kyttasalbe können auf den geschwollenen Bereich jeweils aufgetragen werden. Die Salben wirken am besten, wenn die Ursache des Wassers im Fuß entzündlicher Natur ist, oder wenn aber zuvor sich ein Trauma ereignet hat.
Das gleiche gilt auch für entzündungshemmende Medikamente in Tablettenform. Hier wäre Ibuprofen oder auch Diclofenac zu nennen, die man für einen begrenzten Zeitraum einnehmen kann, wenn die Ursache des eingelaufenen Wassers entzündlichen Natur ist. 
Manchmal kann es auch vorkommen, dass das Wasser im Fuß trotz der Behandlungsmaßnahmen nicht erfolgreich zurückgedrängt werden kann. In diesem Fall sollte man überlegen für einen begrenzten Zeitraum mit einer entwässernden Therapie zu beginnen. Hierfür verschreibt der Arzt eine zunächst niedrig dosierte Entwässerungstablette, die dann einmal am Tag eingenommen werden sollte. Die Patienten merken dann sehr schnell, dass sie häufiger auf Toilette müssen. Auf diese Weise wird mehr Flüssigkeit aus dem Körper nach draußen befördert. Die entwässernde Therapie sollte dann gestoppt werden, sobald das Wasser aus dem Fuß verschwunden ist.

Kühlen oder Wärmen

In den meisten Fällen ist die Ursache von Wasser im Fuß entzündlicher Natur bzw auch Folge eines Unfalls. In diesem Fall sollte man auf jeden Fall zeitnah erst einmal mit kühlenden Maßnahmen beginnen. Diese sollten dann in Form eines Eispacks, das man in ein Handtuch wickelt und dann auf den geschwollenen Fuß legt, für ca.10 Minuten erfolgen. Kühlende Maßnahmen sollten 2-3 mal am Tag durchgeführt werden.
In den meisten Fällen geben die Patienten eher ein besseres Ansprechen auf Kühlung an.
Manchmal kommt es aber auch vor, dass wärmende Maßnahmen erfolgreich zum Einsatz kommen, wenn die Kühlung keinen entsprechenden Erfolg gebracht hat. Wärmende Maßnahmen kann man durch eine Wärmflasche, Kirschkernkissen oder einer Wärmelampe durchführen. Auch hier sollte die Behandlungsdauer 10 Minuten nicht überschreiten und dann Der Fuß sollte aber am Tag immer mal wieder hochgelagert werden. durchgeführt werden.
Wenn nach ca. 5 Tagen keine Besserung der Beschwerden eingetreten ist, sollten kühlende oder auch wärmende Massnahmen beendet werden. 

Bandage

Ruhigstellende Maßnahmen sind in aller Regel sehr erfolgsversprechend, weil sie zum einen verhindern, dass belastende Bewegungen in dem geschwollenen Gelenk nicht weiter in dem Ausmaß fortgeführt werden, durch die entsprechende komprimierende Behandlung kann man zu dem die ausgetretene Flüssigkeit aus dem Fußbereich in das umliegende Weichteilgewebe verteilen. Bandagen werden aus diesem Grund bei Wasser im Fuß sehr häufig angewendet.
Für das Bandagieren des Fußes kann man handelsübliche Zugbinden verwenden, die man dann vom Fußrücken aufwärts bis über den Knöchel bindet.
Die Zugbinde sollt unter leichtem Zug gewickelt werden, dass ein angenehmer Druck zu spüren ist und es nicht zu Einschnürungen kommt.
Die BAndage sollte am Tag getragen und zur Nacht abgewickelt werde. Nach einer Tragedauer von maximal 5-7 Tage sollte ein Behandlungserfolg beurteilt werden. 

Kinesiotape

Auch die Anlage eines Tapeverbandes hat eine ruhigstellende, stützende sowie auch eine komprimierende Wirkung. Unter Kinesiotapes versteht man selbstklebende Bänder, die man sehr genau an den betroffenen Gelenken positionieren kann.
Das Kniesiotape sollte maximal für 5-7 Tage angelegt bleiben.
Wichtig ist darauf zu achten, dass durch das Tape zu keine Abschnürungen des Fußes kommtoder zu Kribbeln im Fuß oder Fußzeh kommt. Kribbeln im Bereich des Fußes ist immer ein Zeichen für eine Kompression von Nerven, die es zu vermeiden gilt. Weshalb es nur von professionell geschultem Personal angelegt werde sollte.

Dauer

Die Dauer, bis in den Fuß eingeströmtes Wasser wieder komplett verschwunden ist, hängt  ab von:

  • der Ursache
  • der Behandlung
  • der Konsequenz ab, wie diese Behandlung umgesetzt wird
  • ob belastende Faktoren, wie Sport oder Überlastung andauern oder vermieden werden

Man sollte aber bei entzündlichen und aus Überlastungen resultierenden Schwellungen der Füße von etwa 1-2 Wochen ausgehen.
In den Sommermonaten kann es während der gesamten heißen Saison immer mal wieder zu Schwellungen der Füße kommen. Hier können auch mal mehrere Monate die Patienten unter dieser Flüssigkeit in den Beinen klagen.
Bei systemischen Ursachen, wie z.B einer Herzinsuffizienz, ist auf eine gute internistische Behandlung zu achten. Patienten, die schlecht eingestellt sind, werden dauerhaft oder aber immer wieder unter geschwollenen Füßen leiden.
Die Länge der Krankschreibungorientiert sich unter anderem auch an der Art der durchgeführten Tätigkeit. So werden Krankmeldungen bei körperlich sehr schwerer Tätigkeit  von mehreren Wochen ausgestellt, bei eher weniger belastenden Bürotätigkeiten kann bereits nach wenigen Tagen wieder mit der Aufnahme der Arbeit begonnen werden. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass der betroffene Fuß immer mal wieder hochgelagert wird. 

Dauer einer Krankschreibung

Orientierend kann man sagen, dass ein Betroffener mit Wasser im Fuß

  • der im Büro arbeiten für 7-14 Tagen krank geschrieben wird.
    Hier muss genau die Belastung für den Fuß bei der Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt werden.
    Aber auch der Weg zur Arbeit muss berücksichtigt werden. Muss der Betroffene auf dem Weg zur Arbeit autofahren?
  • mit mäßiger körperlicher Arbeit für 14 - 28 Tagen krank geschrieben wird. 
    und 
  • körperlich schwer arbeitende Menschen 4 Wochen bis mehrer Monate krank geschrieben wird. 
    Das Wasser im Fuß muss vollständig verschwunden sein, bis wieder schwere körperliche Arbeit aufgenommen werden darf.

Prävention und Rehabilitation

Laufbandanalyse

Laufbandanalysen werden zur Diagnostik von Fehlbelastungen durchgeführt. Vor allem bei Orthopäden werden diese Untersuchungen angeboten. Die Patienten werden hierfür gebeten sich auf ein Laufband barfuss zu stellen. Eine Kamera zeichnet den Stand auf. Danach werden die Patienten gebeten zu:

  • gehen
  • traben
  • laufen

Ein Computer errechnet dann durch Abgleich verschiedener Ist-, und Sollwerte eine entsprechende Fehlbelastung.
Ist so eine Fehlbelastung herausgefunden worden, sollte mit einer ausgleichenden Behandlung begonnen werden. Hierzu werden in aller Regel orthopädische Schuheinlagen angepasst, die dann regelmässig getragen werden sollten. 

Leider können wir auf dieser Seite keine individuellen Übungen nennen, da alle Übungen auf den einzigartigen Fall abgestimmt werden müssen.
Gerne zeigen Ihnen die Frankfurter Orthopäden und Sportwissenschaftler von Lumedis die "richtigen" Übungen, welche in Ihrem Fall erfolgreich sein werden.
Hierzu führen wir komplexe Vermessungen durch und können hierdurch den Behandlungserfolg prognostizieren.

Übungen

Bei Wassereinlagerungen im Fuß können verschiede Übungen im Heilungsverlauf förderlich sein. Wichtig ist hierbei jedoch, dass akute, traumatische Schädigungen an Knochen und Weichteilgewebe ausgeschlossen sind, um diese durch gezielte Beübung der betroffenen Region nicht weiter zu schädigen.
Allgemein sollten die Übungen im Liegen mit beispielsweise durch ein Kissen erhöhten Beinen durchgeführt werden, um den Abfluss der Flüssigkeit aus dem Gewebe zu erleichtern. 

  1. Bewegen sie die Zehen abwechselnd nach oben in Richtung Kopf und nach unten zum Ende des Bettes/ der Unterlage zeigend und wiederholen Sie dies ca. 30 Mal und bis zu 3 Mal am Tag.
  2. Führen Sie aus der liegenden Position ein Knie langsam und vorsichtig in Richtung Brust und zurück in eine flache Position. Wiederholen Sie die Übung ca. 10 Mal und wiederholen Sie sie täglich.

Neben den Füßen gibt es auch einige weitere Körperteile, die von einer Einlagerung von Wasser betroffen sein können. Sollten Sie sich dafür interessieren, klicken Sie auf die folgenden Artikel. 

Unserer Fußspezialisten

Wir beraten Sie gerne in unserer Fußsprechstunde!