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Lumedis Frankfurt

Dr. Nicolas Gumpert
Facharzt für Orthopädie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, Akupunktur und manuelle Medizin

vom 01.07.19 - 31.07.19
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Muskelfaserriss in der Wade

Ein Muskelfaserriss der Wade ist eigentlich eine harmlose Erkrankung, die gut behandelt werden kann.
Trotzdem ist es entscheidend eine optimale Therapie durchzuführen, um nach der gesamten Heilung wieder 100% Leistungsfähigkeit zu erreichen.
Das gesamte ärztiche Team von Lumedis hat sich auf die Behandlung von Sportlern spezialisiert, gerne beraten wie Sie in einem Termin.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Nicolas Gumpert veröffentlicht.
Dr. Nicolas Gumpert ist Facharzt für Orthopädie ist regelmäßig als Gast im Hessischen Rundfunk eingeladen.
Daneben steht er vielen Printmedien wie Welt, Sportbild, DPA regelmäßig als Interviewpartner zu Verfügung.
Weiterhin betreibt er mit Dr-Gumpert.de ein Informationsportal für laienverständliche Medizin mit mehr als 100 Millionen Seitenabrufen pro Jahr.

Definition – Was ist ein Muskelfaserriss in der Wade?

Die Muskeln der Wade sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt.
Kommt es zu einer leichten Überbelastung, kann eine Muskelzerrung die Folge sein.

  • Ist die Belastung übermäßig hoch, kann das zu einem Muskelfaserriss führen.
  • Auch eine plötzliche, starke Krafteinwirkung auf die Wade kann einen Muskelfaserriss in der Wade zur Folge haben.
    Dabei kommt es zu einem Zerreißen der einzelnen Muskelfasern und in Folge zu Funktionseinschränkungen des betroffenen Muskels in der Wade.

Häufig tritt ein Muskelfaserriss im Rahmen einer sportlichen Betätigung auf.

Ursachen

Die Ursachen eines Muskelfaserrisses in der Wade sind meist akute Überlastungssituationen, bei denen die Muskulatur über das Maximum ihrer Dehnbarkeit belastet wird.
Aufgrund der starken Krafteinwirkung hält die Muskulatur der Belastung nicht stand und einzelne oder mehrere Muskelfasern zerreißen.
Häufig handelt es sich bei einem Muskelfaserriss in der Wade um eine Sportverletzung.
Besonders wenn die Muskulatur noch kalt ist und plötzlich stark belastet wird, kann es zu dieser Verletzung kommen.

An diesen Symptomen erkennen Sie einen Muskelfaserriss in der Wade

Ein Muskelfaserriss führt üblicherweise

  • umgehend zu stechenden Schmerzen in der Wade
    und
  • zum Teil auch zu sichtbaren oder tastbaren Veränderungen am Muskel.
  • Darüber hinaus kommt es in der Regel zu einer Funktionseinschränkung des betroffenen Muskels
    und
  • die Betroffenen entwickeln umgehend eine Schonhaltung.

So fühlen sich die Schmerzen bei einem Muskelfaserriss an

Die Schmerzen bei einem Muskelfaserriss treten üblicherweise direkt während oder nach einer akuten Belastung auf.
Hierbei wird der Schmerz als einschießend und stechend beschrieben.
Die Betroffenen entlasten die verletzte Wade in der Regel umgehend, da der Muskelfaserriss häufig eine Funktionseinschränkung zur Folge hat.
Aufgrund der starken Schmerzen entwickeln Betroffene meist sofort eine Schonhaltung.
Die Einwirkung von Dehnung oder Druck auf den betroffenen Muskel sowie die Anspannung des verletzten Muskels der Wade ist üblicherweise ebenfalls schmerzhaft.

Alternative Ursachen zu diesen Symptomen finden Sie unter unserem Artikel Schmerzen in der Wade.

Bluterguss

Zusätzlich zu den einschießenden Schmerzen kann bei einem Muskelfaserriss in der Wade nicht selten auch ein Bluterguss an der Wadenmuskulatur beobachtbar werden.
Da bei einem Muskelfaserriss oft auch kleine Blutgefäße beschädigt werden, kommt es zum Austreten von Blut in das Gewebe.
Dies wird als Bluterguss von außen sichtbar und kann durch eine Druckerhöhung im umliegenden Gewebe ebenfalls zu Schmerzen und einem Spannungsgefühl führen.
In der Regel kann man über die Größe des Blutergusses auf die Schädigungsgröße rückschließen. Zu bedenken ist allerdings, dass man gerade bei tiefen Muskelfaserrissen in der Wade kaum Bluterguss oberflächlich sieht. Dieser ist leider nur mit einer Ultraschalluntersuchung darstellbar.

Delle im Muskel

Darüber hinaus kann es bei einem Muskelfaserriss in der Wade im Frühstadium der Verletzung zu einer sichtbaren und tastbaren Unterbrechung der Kontinuität des Muskels kommen.
In Form einer leichten oder größerer Delle in der Wade lässt sich die Muskelverletzung ertasten.
Eventuell tritt darüber hinaus eine Schwellung auf, was das Ertasten einer Delle erschweren kann.
Eine Delle deutet eher auf eine schwere Verletzung hin, wie einen Muskelbündelriss oder gar einen Muskelriss in der Wade.

Diagnose

Zur Diagnosestellung eines Muskelfaserrisses an der Wade gehört zunächst ein umfangreiches Anamnesegespräch, bei welchem der Unfallhergang genau analysiert wird.
Außerdem folgt eine körperliche Untersuchung, um die Funktionseinschränkung der betroffenen Wade einschätzen zu können und um gegebenenfalls den entstandenen Bluterguss oder eine Delle zu beurteilen.
Darüber hinaus kann die Diagnostik durch eine Untersuchung mittels Ultraschall oder MRT ergänzt werden.

Ultraschall

Neben der körperlichen Untersuchung ist die Ultraschalluntersuchung in der Regel eine geeignete Methode um einen Muskelfaserriss sicher zu diagnostizieren.
Mit Hilfe von Ultraschallwellen können bei einer sonographischen Untersuchung die Strukturen der Muskeln sichtbar gemacht werden und vorliegende Verletzungen erkennbar werden.
Es kann differenziert werden, ob der betroffene Muskel angerissen oder abgerissen ist.
Auch kleinere Muskelfaserrisse, die durch eine körperliche Untersuchung nicht sicher diagnostiziert werden können, lassen sich im Ultraschall darstellen.
Darüber hinaus lassen sich differenzialdiagnostisch mittels Ultraschall eine Thrombose sowie ein Kompartmentsyndrom in der Wade ausschließen.

Wann braucht man ein MRT?

Eine Magnetresonanztomographie, kurz MRT, ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren, bei welchem mit Hilfe eines Magnetfeldes innere Organe und Strukturen sichtbar gemacht werden können.
Im Falle eines Muskelfaserrisses an der Wade lassen sich neben der Diagnostik des Muskelfaserrisses auch Begleitverletzungen, wie beispielsweise ein Sehnen- oder Bänderriss, ausschließen.
Außerdem lassen sich auch das Ausmaß sowie die genaue Lokalisation des Muskelfaserrisses selbst und des gegebenenfalls entstandenen Blutergusses beurteilen.
Besonders bei tiefen Muskelfaserrissen, die sich mit dem Ultraschall nicht so gut beurteilen lassen, bietet das MRT einen Vorteil.
 

EMG

Als EMG (Blektromyografie) wird ein Untersuchungsverfahren bezeichnet bei dem mittels Elektroden die elektrische Muskelaktivität gemessen wird.
Durch die Untersuchung kann festgestellt werden, ob einer Funktionsstörung der Muskulatur eine Schädigung des Muskels oder der Nerven zugrunde liegt. 

Das EMG stellt eine weitere Diagnostik dar und kommt bei Zweifel an der Ursache der Muskelfunktionsstörung in der Wade zum Einsatz.
Es ist jedoch in der Regel keine standardmäßige Untersuchung bei einem Muskelfaserriss in der Wade. 
Gerade bei schweren Schädigungen oder einer unvollständigen Rekonvalenszenz kann es wertvolle Hinweise für eine vollständige Ausheilung geben.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter unserem Artikel EMG.

Wie unterscheidet sich ein Muskelfaserriss in der Wade von einer Muskelzerrung?

Bei einer mäßigen Belastung kommt es üblicherweise nicht direkt zu einem Muskelfaserriss sondern lediglich zu einer Muskelzerrung.
Diese entsteht durch eine Überdehnung des Muskels, welche zu einer Zerrung der einzelnen Muskelfasern führt.
Auch bei einer Muskelzerrung kommt es

  • zu stechenden Schmerzen, meist infolge einer Bewegung.
  • Eine leichte Schwellung kann ebenfalls auftreten
  • jedoch ist der Muskel üblicherweise weiterhin funktionsfähig.

Wie kann ich das von einer Thrombose unterscheiden?

Es ist wichtig, einen Muskelfaserriss von einer Beinvenenthrombose zu unterscheiden, da eine unbehandelte Beinvenenthrombose lebensgefährliche Folgen, wie beispielsweise eine Lungenembolie, haben kann und daher dringend ärztlich behandelt werden muss.

Da eine Beinvenenthrombose mit den Symptomen

  • Schmerzen
  • Schwellung
    und eventuell
  • einer Blauverfärbung des Gewebes (Zyanose)

einhergeht besteht eine Verwechslungsgefahr zu einem Muskelfaserriss.
Die Symptome einer Thrombose sind nicht eindeutig und können auch nur vereinzelt vorliegen oder vollständig fehlen, deshalb sollte bei zweifelhaften Beschwerden ärztlicher Rat eingeholt werden und eine Ultraschalluntersuchung (Kompressionsultraschall) zum Ausschluss einer Thrombose durchgeführt werden. 

Behandlung / Therapie

Um das Ausmaß der Verletzung bei einem Muskelfaserriss in der Wade möglichst gering zu halten, sollte direkt nach dem Unfallhergang nach dem PECH-Schema vorgegangen werden:

  • Bei einem Muskelfaserriss in der Wade sollte das betroffene Bein umgehend entlastet werden, hierfür steht das P= Pause. Eine weitere Belastung der Muskulatur nach einem Muskelfaserriss kann schwere Folgeverletzung und eine deutliche Verlängerung der Heilungsdauer zur Folge haben.
  • Eine Kühlung der Wade (E= Eis) verlangsamt die Entstehung einer Schwellung sowie eines Blutergusses.
  • Darüber hinaus kann sich eine Kompression (=C) und
  • Hochlagerung (=H) der betroffenen Wade ebenfalls positiv auswirken.

Im Verlauf sollte die Wade bei Schmerzen nur wenige Tage ruhig gehalten werden und die Schmerzen mit abschwellenden und schmerzlindernden Salben behandelt werden.
Die Wade sollte mit einem Kompressionsstrumpf behandelt werden.
Da eine komplette Immobilisation immer die Gefahr einer Thrombose birgt, sollten in Absprache mit dem Arzt gegebenenfalls prophylaktische Maßnahmen erfolgen.
Eine manuelle Lymphdrainage sowie funktionelle Verbände können unterstützend wirken. Gegebenenfalls werden orale entzündungshemmende Medikamente (Antiphlogistika) oder Muskelrelaxanzien verordnet.
Gegen einen großen Bluterguß hat sich einer Lasertherapie bewährt.

Nach wenigen Tagen (3-5 Tage) sollte die Muskulatur langsam, schmerzabhängig wieder bewegt werden und mit leichten Bewegungsübungen schrittweise antrainiert werden.
Eine frühzeitige Mobilisation verkürzt die Dauer der Heilung.

Starke Belastungen sollten allerdings frühestens nach sechs Wochen wieder erfolgen.

Bei

  • anhaltenden Schmerzen,
  • starken Funktionseinschränkungen,
  • Sensibilitätsstörungen oder
  • großer Schwellung der Wade

sollte ärztlicher Rat eingeholt werden um mögliche Begleitverletzungen oder operationsbedürftige Muskelfaserrisse frühzeitig zu entdecken.

Kompressionsstrumpf

Ein Kompressionsstrumpf kann bei einem Muskelfaserriss in der Wade die Muskulatur entlasten und unterstützend wirken.
Ein Kompressionsstrumpf ähnelt in seiner Funktion den Muskelfaszien und bewirkt eine Verbesserung des Blut- und Lymphstroms.

Allerdings muss darauf geachtet werden, dass ein Kompressionsstrumpf niemals zu eng angelegt wird, da es dann gegebenenfalls zu einer Abschnürung der Blut- oder Lymphgefäße kommen kann.
Dieses Risiko besteht insbesondere dann, wenn sich aufgrund des Muskelfaserrisses eine Schwellung der Wade entwickelt.

Lumedis empfielt bei einem Muskelfaserriss einen Unterschenkelkompressionsstrumpf der Klasse 1.

Kinesiotaping

Eine weitere Möglichkeit die Muskulatur bei einem Muskelfaserriss in der Wade zu entlasten stellt Kinesiotaping dar.
Das Tape bewirkt eine Entlastung der verletzten Muskulatur und mindert Scher- und Zugkräfte.
Bei der Anlage eines Kinesiotapes ist darauf zu achten, dass Blut- oder Lymphgefäße nicht abgeschnürt werden, insbesondere wenn es durch die Verletzung zu einer Schwellung kommt.
Es stellt eine ergänzende Maßnahme bei der Therapie eines Muskelfaserrisses in der Wade dar.
Eine Kinesiotape wird von den meisten Betroffenen als eine wohltuende Therapiemaßnahme erachtet.

Wärmen oder Kühlen

Direkt nach der Verletzung sollte, gemäß dem PECH-Schema, eine Kühlung der verletzten Wade erfolgen um die Schwellung und Einblutung in das Gewebe bei einem Bluterguss zu mindern.
Erst im fortgeschrittenem Stadium der Heilung kann Wärme die Heilung positiv unterstützen.

Welche Salben können helfen?

Um die Schmerzen und Schwellung bei einem Muskelfaserriss der Wade zu lindern, eignen sich kühlende, abschwellend und schmerzhemmend wirkende Salben.
Häufig werden Salben wie beispielsweise Voltaren® Salbe verwendet.
Bei der Anlage eines Salben-Verbandes sollte darauf geachtet werden, dass durch den Druck keine Blut- oder Lymphgefäße abgedrückt werden, vor allem falls es durch die Verletzung zu einer Schwellung kommt.

Faszientraining

Faszien sind Bindegewebshüllen, die einzelne Muskeln oder Muskelgruppen einfassen und so Stabilität erzeugen.
Mit dem Faszientraining sollen mögliche Verklebungen der Faszien gelöst werden und die Faszien vorsichtig aufgedehnt werden.
Somit kann zu einer Entspannung der Muskulatur beigetragen werden sowie die Neuentstehung von Fasern der Muskelfaszien gefördert werden.

Mithilfe von Faszienrollen und anderen Hilfsgegenständen, zum Teil aber auch ohne Hilfsmittel, sollten die Übungen unter sportwissenschaftlicher Anleitung ausgeführt werden um einen optimalen Therapieerfolg zu erreichen.
Das Faszientraining wird zum Teil kontrovers diskutiert. Ob sich ein Faszientraining als sinnvolle Therapieergänzung bei einem Muskelfaserriss in der Wade anbietet, sollte im individuellen Fall orthopädisch und sportmedizinisch abgeklärt werden.

Wann darf ich wieder Sport machen?

In der Regel lässt sich das betroffene Bein bereits nach wenigen Tagen wieder schonend belasten. Eine frühe Mobilisierung trägt positiv zum Heilungsprozess bei.

Jedoch sollte auf starke Belastung, wie beispielsweise Sport, mindestens drei bis sechs Wochen verzichtet werden und diese nur bei Schmerzfreiheit erfolgen.
Bei langzeitig bestehenden Beschwerden oder Unklarheiten sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, bevor eine starke Belastung des betroffenen Muskels erfolgt.

Wann darf ich wieder Autofahren?

Bei einem Muskelfaserriss in der Wade kommt es mitunter zu erheblichen Funktionseinschränkungen bis hin zu Funktionsausfällen der Muskulatur an der Wade.
Dies verursacht große Probleme bei der genauen und zielgerichteten Fuß- und Beinbewegung wie sie beim Autofahren nötig ist.
Es sollte daher, solange Beschwerden, Schmerzen oder Funktionseinschränkungen bestehen, kein Fahrzeug gesteuert werden.
Im Zweifel sollte vorab eine Funktionsprüfung durch einen Orthopäden erfolgen.

Dauer der Heilung

Die Dauer der Heilung eines Muskelfaserrisses in der Wade variiert mit dem Ausmaß der Verletzung.
Üblicherweise kommt es bereits innerhalb weniger Tage zu einer deutlichen Besserung der Schmerzsymptomatik und die Funktionseinschränkung der Wadenmuskulatur wird weniger.

Jedoch sollte bis zu sechs Wochen keine übermäßige Belastung des betroffenen Muskels erfolgen.
Schonende, schrittweise Übungen nach der anfänglichen Ruhigstellung erzielen jedoch positive Effekte.

Umfangreiche Informationen finden Sie auch unter unserem Thema: Dauer eines Muskelfaserrisses

Wie kann eine Laufbandanalyse helfen weitere Verletzungen zu verhindern?

Bei der Laufbandanalyse wird mit Hilfe von Videoaufzeichnungen des Gangbildes eine genaue Analyse der Belastung von Knochen, Muskeln und Bändern während des Gehens ermöglicht.
Somit können eventuelle Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen des Fußes oder Unterschenkels aufgedeckt werden, die das Verletzungsrisiko erhöhen.
Durch Vermeidung von Überlastungen sinkt das zukünftige Verletzungsrisiko. 

Trainingsübungen

Ein Muskelfaserriss tritt bei sportlichen Tätigkeiten besonders dann gehäuft auf, wenn die betroffene Muskulatur vorab nicht ausreichend aufgewärmt wurde und es dann durch eine plötzliche, starke Belastung zum Zerreißen der Muskelfasern kommt.
Um dies zu vermeiden sind gezielte Trainingsübungen für die Wadenmuskulatur wichtig, um die Muskulatur auf die anstehende Belastung vorzubereiten.
Auf diese Weise kann die Muskulatur einer höheren Belastung ohne Schaden standhalten.