Dr. Bela Braag
Dr. Jannik Ashauer
Amelie Grainger
PD Dr. Elke Maurer
PD Dr. Nils Beisemann (ab 01.01.2027)
Dr. Franziska Zwecker
Axel Lust
Dr. Nicolas Gumpert
Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Akupunktur und manuelle Medizin
direkt am Kaiserplatz
Kaiserstraße 14/Eingang Kirchnerstraße 2
60311 Frankfurt am Main

Eine Plantarfasziitis ist eine schmerzhafte Erkrankung des Fußes. Lumedis hat sich auf die Behandlung spezialisiert und bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten.
Falls Sie eine Beratung von unseren Fußspezialisten wünschen, können Sie gerne einen Termin bei uns vereinbaren.
Dieser Artikel wurde durch Dr. Nicolas Gumpert veröffentlicht und durch Dr. Bela Braag überarbeitet.
Dr. Nicolas Gumpert ist als Fußspezialist regelmäßig als Interviewgast im Hessischen Rundfunk eingeladen.
Dr. Gumpert hat sich mit Dr. Bela Braag seit Jahren auf die Erkrankungen des Fersensporns und der Plantarfasziitis und behandelt hier tausende Patienten erfolgreich mit den von Lumedis entwickelten Therapiemethoden.
Unter einer Plantarfasziitis versteht man eine Reizung bzw. eine Entzündung der sehnigen Muskelplatte, die sich im Bereich der Fußsohle ausspannt bzw. diese bildet. Diese Entzündung verursacht beim Gehen und Stehen und bei der Belastung deutliche Beschwerden.

Pflanzliche Salben
Man kann zunächst einen Behandlungsversuch mit einer pflanzlichen Salbe zur Behandlung einer Plantarfasziitis durchführen. Hier wären vor allem entzündungshemmende und weichmachende Salben zu nennen, wie etwa Pferdesalbe oder Kytasalbe®.
Chemische Salben
Chemische schmerzlindernde und entzündungshemmende Salben wären z. B. Docsalbe® mit dem Wirkstoff Ibuprofen oder aber Voltaren® mit dem Wirkstoff Diclofenac. Diese Wirkstoffe ziehen ein und wirken entzündungshemmend.

MRT vom Fuß (seitlicher Fuß T2)
Salben, die gegen eine Plantarfasziitis helfen, wirken auf zwei verschiedenen Wegen. Zum einen erweichen sie durch das Einmassieren die verhärteten Strukturen und sorgen auf diese Weise für eine Schmerzlinderung, zum anderen besitzen sie auch in der Regel einen entzündungshemmenden Wirkstoff, der über die Haut die Fußsohle und die Plantarfaszie erreicht und dort dann eine Entzündungshemmung auslösen kann.
Homöopathische Salben
Arnikasalbe ist eine homöopathische Salbe, die man ebenfalls auf die Fußsohle auftragen kann. Sie zieht ein und soll ebenfalls entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Im Zweifelsfall macht sie schöne Haut.
Die Risiken, die durch das Auftragen einer Salbe bei einer Plantarfasziitis entstehen, sind eher gering. Manchmal kann es aber vorkommen, dass die Patienten auf den Wirkstoff, der in der Salbe gelöst ist, allergisch reagieren. Dies kann z. B. bei Diclofenac der Fall sein, der nicht selten auch mal eine lokale Hautreizung oder allergische Reaktion mit Hautausschlag auslöst. Ist dies der Fall, sollte die Fortführung der Behandlung abgebrochen werden. Manchmal kann es auch sein, dass die Entzündung so stark ist, dass es zu keiner Wirkung und Besserung der Beschwerden unter einer Salbe kommt. In diesem Fall, und nachdem die Salbe eine ausreichende Zeit auf die Sohle aufgetragen worden ist, sollte weiterführende Diagnostik durchgeführt und eine erweiternde Therapie ausgewählt werden.
Lumedis hat sich auf die Behandlung, besonders des hartnäckigen Fersensporns/Plantarfasziitis, spezialisiert.
Die Frankfurter Fußspezialisten behandeln sehr viele Fersensporn mit großer Erfahrung erfolgreich.
In vielen Fällen können wir mit zielgerichteten und sehr effektiven Übungen helfen.
Lumedis Privatpraxis
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Die Salbe sollte man 2–3 Mal am Tag auf die Fußsohle auftragen und einige Sekunden einmassieren.
Eine Besserung der Beschwerden könnte im besten Fall schon nach wenigen Tagen eintreten.
Manchmal muss man die Salbenanwendung aber auch mehrere Wochen durchführen, bis mit einer Besserung der Beschwerden zu rechnen ist.

Riss der Plantarfaszie
Die Behandlung einer Plantarfasziitis erfordert meist ein multimodales Konzept, da eine reine Salbentherapie bei stärkeren oder chronischen Beschwerden oft nicht ausreicht.
Hier sind einige Alternativen und Ergänzungen im Überblick:
Bei starken Beschwerden können entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac eingenommen werden.
Die Dosierung sollte moderat gewählt werden und die Einnahmezeit zunächst eine Woche nicht überschreiten, um Magen und Nieren zu schonen.
Gezieltes Dehnen der Plantarfaszie und der Wadenmuskulatur senkt die Zugspannung auf das Gewebe nachhaltig.
Ergänzend hilft das vorsichtige Ausrollen der Fußsohle mit einer Faszienrolle oder einem Ball, um Verklebungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
Bringen Übungen und Salben keine Besserung, können entzündungshemmende Wirkstoffe (wie Cortison zusammen mit einem Betäubungsmittel) gezielt an den Sehnenansatz injiziert werden.
Eine cortisonfreie Alternative ist die Eigenbluttherapie (ACP), die die Geweberegeneration anregt.
Zur akuten Schmerzlinderung wird ein in ein Handtuch gewickeltes Eispack für 5 bis 10 Minuten auf die schmerzende Fußsohle gelegt.
Alternativ vereint das Ausrollen des Fußes über eine gefrorene Wasserflasche Kälteapplikation und Massage.
Hochenergetische Schallwellen stimulieren die Mikrozirkulation sowie die Gewebeheilung und zählen zu den effektivsten Verfahren bei chronischen Verläufen.
Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Artikel Stoßwellentherapie bei einer Plantarfasziitis.
Eine videogestützte Gang- oder Laufanalyse deckt zugrundeliegende Fehlbelastungen (wie eine Überpronation) auf, damit diese gezielt korrigiert werden können.
Auch gibt es einige Übungen, die man bei einer Plantarfasziitis durchführen kann und die zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führen können. Da bei einer Plantarfasziitis auch die Muskeln verkürzt sind, gilt es u.a. bei den Übungen, die Muskeln zu dehnen. Dies kann man entweder durch einen Zehengang durch die Wohnung erreichen oder aber manuell die Fußsohle dehnen. Beim Zehengang durch die Wohnung sollte man darauf achten, dass die Ferse nicht den Boden berührt und kurz davor der Fuß wieder auf die Zehen gedrückt werden sollte. Zur Unterstützung können die Hände auch Richtung Decke gestreckt werden. Diese Zehengangübung sollte ca. 4–5 Minuten durchgeführt werden. Möchte man die Fußsohle manuell strecken und dehnen, kann man dies auch im Sitzen tun. Hierfür legt man das betroffene Bein über das gesunde, sodass die Fußsohle frei in der Luft hängt. Man greift nun die Fußzehen mit der Hand und biegt sie langsam und vorsichtig weg von der Fußsohle. Auch diese Übung sollte man einige Minuten durchführen. Eine weitere Übung wäre, diese mit einem Tennisball, den man auf den Boden vor sich legt, durchzuführen. Man stellt den erkrankten Fuß auf den Ball und rollt dann den Fuß langsam und mit leichtem Druck über den Ball hinweg, bis die Zehenspitzen berührt werden. Danach stoppt man einen Augenblick und rollt dann langsam wieder zurück. Hier sollten ca. 10 Wiederholungen durchgeführt werden.
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Damit helfen Sie anderen Ihre Erkrankung besser zu verstehen und einzuschätzen.
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Danke und viele Grüße
Ihr
Nicolas Gumpert
Wir beraten Sie gerne in unserer Fußsprechstunde!