PD Dr. Elke Maurer
Amelie Grainger
Dr. Franziska Zwecker
Dr. Jannik Ashauer
Dr. Bela Braag
Axel Lust
Dr. Nicolas Gumpert
Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Akupunktur und manuelle Medizin
direkt am Kaiserplatz
Kaiserstraße 14/Eingang Kirchnerstraße 2
60311 Frankfurt am Main

Eine Eiseninfusion wird eingesetzt, wenn ein ausgeprägter Eisenmangel vorliegt, Eisentabletten nicht ausreichend wirken oder vom Körper nicht gut aufgenommen werden können. Dabei wird Eisen über eine Vene direkt in den Blutkreislauf gegeben, wodurch die Eisenspeicher schneller aufgefüllt werden können. Die Behandlung dauert meist etwa 30 bis 40 Minuten und wird in der Regel gut vertragen. Nach der Infusion sollte man sich noch kurz beobachten lassen und körperliche Belastungen am selben Tag vermeiden.
Wir von Lumedis in Frankfurt beraten Sie umfassend zu Ursachen, Ablauf und möglichen Nebenwirkungen einer Eiseninfusion und erstellen ein individuelles Behandlungskonzept. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin!
Amelie Grainger und Dr. Bela Braag hat diesen Artikel für Sie zuletzt aktualisiert.
Dr. Braag und Frau Grainger sind Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie und sind bei Lumedis unsere Spezialisten für die kniffeligen orthopädischen Erkrankungen.
Der in Darmstadt geborene Dr. Braag hat an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main studiert und eine fundierte orthopädische Ausbildung durchlaufen.
Der in Heidelberg geborene Amelie Grainger hat ebenfalls an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main studiert.
Gerne beraten Sie unsere Spezialisten in ihrer Spezial-Sprechstunde.
Bei einer Eiseninfusion führt man dem Körper Eisen in flüssiger Form zu. Dies geschieht durch eine Infusion, die dem Patienten in die Vene gegeben wird.

Der Hauptgrund, weshalb Eiseninfusionen gegeben werden, ist ein deutlicher Eisenmangel, der entweder so stark ist, dass Eisentabletten nicht helfen, oder weil eine schnelle Eisensubstitution notwendig ist. Auch wenn es zu einer Resorptionsstörung des Eisens in Tablettenform gekommen ist und aus diesem Grund der Körper kein Eisen über die Nahrung oder in Tablettenform aufnehmen kann, muss eine Eiseninfusion in Betracht gezogen werden.
Hierbei umgeht man die natürliche Eisenaufnahme über den Magen-Darm-Trakt und nutzt das schnell anflutende Blut, um möglichst schnell den Eisenspiegel im Blut zu erhöhen.
Prinzipiell können alle Ärzte Eiseninfusionen durchführen. Meistens sind es aber Hausärzte, Onkologen oder Internisten, die eine Eiseninfusion geben, weil diese Disziplinen meistens den Eisenmangel diagnostizieren, beobachten und begleiten.
Eisenmangel? Müde, erschöpft oder antriebslos?
Sie vermuten einen Eisenmangel oder haben bereits entsprechende Laborwerte?
Gerne informieren Sie die konservativen Spezialisten von Lumedis über Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten – inklusive Eiseninfusionen.
Mit unserer Erfahrung helfen wir Ihnen, den richtigen Weg zur nachhaltigen Besserung zu finden.
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Bevor man eine Eiseninfusion durchführt, sollten die genauen Laborwerte vorliegen. Diese sollten den Eisenwert, den Eisenspeicherwert und auch den Eisentransportwert beinhalten. Auch wäre, wenn möglich, der Verlauf des Eisenabfalls oder Anstiegs gut. Ist die Indikation für eine Eiseninfusion gestellt worden, sollte zunächst noch erfragt werden, ob Unverträglichkeiten und Allergien vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, kann dann mit der ersten Eiseninfusion gestartet werden.
Hierzu setzt oder legt sich der Patient hin. Eine Vene wird am Arm aufgesucht und desinfiziert. Dann gestaut und dann wird ein venöser Zugang in einer entsprechenden Größe in die Vene eingelegt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Verweilkanüle gut und sicher in der Vene liegt, um zu vermeiden, dass die Eiseninfusion ins Gewebe läuft. An die Verweilkanüle wird nun der Schlauch der Infusion angestöpselt, in der sich das in Flüssigkeit gelöste Eisen befindet.
Die Einlaufgeschwindigkeit wird langsam gewählt, um auf allergische Reaktionen, die bei einer Eiseninfusion stattfinden können, schnell reagieren zu können. Nach Beendigung der Eiseninfusion wird diese abgestöpselt.
Es ist nicht notwendig, für eine Eiseninfusion nüchtern zu sein. Es wäre aber gut, wenn man nicht komplett vollgegessen ist.
Wie lange eine Eiseninfusion dauert, hängt unter anderem davon ab, wie schnell man diese laufen lässt. Generell sollte man bei Eiseninfusionen vorsichtig sein, da es immer auch im Verlauf der Infusion zu einer allergischen Reaktion des Körpers kommen kann. Aus diesem Grund sollte man das Eisen eher langsam einlaufen lassen. Meistens ist das Eisen in 500 ml Natriumchlorid gelöst, sodass man bei einer langsamen Infusionsgeschwindigkeit mit einer Behandlungszeit von ca. 30–40 Minuten rechnen sollte, bis die Infusion verabreicht wurde.
Hat man die Eiseninfusion gut überstanden und auch keine Nebenwirkungen und auch keine allergischen Reaktionen gehabt, sollte man sicherheitshalber noch 20–30 Minuten in der Praxis sitzend verbringen. Hier kann dann schnell reagiert werden, sollte sich auch danach noch eine allergische Reaktion einstellen.
Sollte man keine Beschwerden spüren, kann man die Praxis verlassen und den weiteren Tag wie gewohnt gestalten. Das Einzige, auf das man für 2–3 Tage ggf. verzichten sollte, wäre übermäßiger Sport und Überlastung.
In einigen, aber seltenen Fällen reagieren Patienten allergisch auf eine Eiseninfusion. Auch wenn sie bislang Eisen in Form von Tabletten gut vertragen haben, kann es vorkommen, dass es zu einer allergischen Reaktion während oder kurz nach der Infusion kommt, die dann ein schnelles und notfallmäßiges Handeln erfordert.
Häufigere Nebenwirkungen sind eher Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes. So kann es zu Bauchschmerzen, Unwohlsein und Durchfällen, manchmal auch Verstopfung kommen. In einigen Fällen geben Patienten nach der Eiseninfusion Übelkeit, selten auch Erbrechen an. Schwindel und Allgemeinzustandsverschlechterung werden auch manchmal beschrieben.
Um die möglichen Nebenwirkungen einer Eiseninfusion möglichst gering zu halten, sollte man sich am Tag der Infusion eher ruhig verhalten. Überlastungen sollten in jedem Fall vermieden werden.
Wichtig ist auch die Trinkmenge. So sollte am Tag der Eiseninfusion auch darauf geachtet werden, mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Eventuell auftretende Bauchschmerzen sollten zunächst erst einmal nicht medikamentös versucht werden zu behandeln, also stattdessen mit Wärme, Schonkost etc. vorgehen. Bei Kopfschmerzen kann ein Behandlungsversuch mit Paracetamol unternommen werden.
In den meisten Fällen bleiben die Nebenwirkungen, die von einer Eiseninfusion kommen, eher milder oder treten nicht auf. Sollte es zu einer Zunahme der Nebenwirkungen kommen, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, der eine weiterführende Diagnostik durchführt und ein Blutbild anfertigt.
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