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Ein Morton Neurom sollte idealerweise nur durch einen Fußspezialisten, besser einem Spezialisten für das Morton Neurom behandelt werden sollte.

Wird sich ein Morton Neurom zurück bilden?

Lumedis - Ihre Morton-Spezialisten

Das Morton Neurom ist eine schmerzhafte Erkrankung der Nervenscheiden am Fuß und kann langwierige Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Beweglichkeit von Patienten haben. Es ist von imenser Wichtigkeit, eine zielgerichtete Therapie zu starten, um einen schnellen Behandlungserfolg zu sehen. 

Die Frankfurter Spezialisten für Fußerkrankungen beraten Sie gerne hinsichtlich Therapiemöglichkeiten. Vereinbaren Sie gleich einen Termin, um langfristige Folgen zu verhindern. 

Dieser Artikel wurde durch Dr. Nicolas Gumpert veröffentlicht.
Dr. Nicolas Gumpert ist als Fußspezialist regelmäßig als Interviewgast im Hessischen Rundfunk eingeladen.
Er hat sich seit Jahren auf die Erkrankungen der Füße spezialisiert und ist in der Focus-Ärzteliste gelistet.
Sein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich des Morton Neuroms.
Gerne berate ich Sie in einem Termin!

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Was ist ein Morton Neurom?

Unter einem Morton Neurom versteht man eine schmerzhafte Erkrankung und gutartige Wucherung der Nervenscheiden des Fußes, die durch eine Fehlbelastung entsteht und so zu brennenden ziehenden, aber auch neuropathischen, Schmerzen und Missempfindungen führen kann.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Erweiterung des Hauptartikels Morton Neurom.

Schmatische Abbildung eines Fußes mit einem Morton Neurom

  1. Morton Neurom / Neurinom
    Das Morton Neurom tritt am häufigsten zwischen dem 2. und 3. Zeh oder 3. und 4. Zeh auf.
  2. Grundgelenk Fuß (Articulatio metatarsophalangea)
  3. Mittelfußknochen (Os metatarsalia)
  4. Nerv vom Fuß

Kann sich ein Morton Neurom vollständig zurückbilden?

Theoretisch besteht die Möglichkeit, dass sich ein Morton Neurom komplett zurückbildet. Maßgeblich hierfür ist aber zum einen, wie stark die Beschwerden sind, also wie stark sich die Nervenbahnen aufgrund der chronischen Fehlbelastung umgebaut haben und natürlich, ob eine konsequente Schonung durchgeführt wurde. 

Die Dauer, bis ein Morton Neurom vollständig zur Abheilung gekommen ist, variiiert sehr stark und kann Monate bis Jahre dauern. Mit einer Besserung der Beschwerden kann man aber nach einigen Tagen bei der entsprechenden Therapie rechnen. Nach einer operativen Behandlung eines Morton Neuroms kommt es zu einer Abheilung innerhalb von 2-4 Wochen.

Sie leiden an einem Morton Neurom und sind mit dem Behandlungsfortschritt nicht zufrieden oder es droht gar eine OP.
Gerne beraten Sie die Frankfurter Morton Spezialisten von Lumedis mit Ihrer Erfahrung!

Kann ein Morton Neurom bösartig werden?

Ein Morton Neurom ist eine gutartige Veränderung der Nervenscheiden und hat im Allgemeinen keine Tendenz bösartig zu entarten.

Was kann man tun, dass sich ein Morton Neurom wieder zurückbildet?

Die wichtigste Maßnahme, die man ergreifen sollte, damit sich ein Morton Neurom zurückbildet, ist die konsequente Vermeidung der Fehlbelastung. So sollten besonders weiche Schuhe getragen und vor allem zu kleine Schuhe, High Heels etc. strikt vermieden werden. Neben der Auswahl des richtigen Schuhwerks sollte der Fuß konsequent für einige Wochen geschont werden. Normale, alltägliche Belastungen können durchaus ausgeführt, aber langes Stehen, Gehen, Laufen und übermäßiger Sport sollten dringend vermieden werden.

Man sollte mit einer Einhaltung der Maßnahmen für mindestens 1-2 Wochen rechnen. Zu kleine Schuhe oder zu harte Einlagen sollte man aber dauerhaft vermeiden sollte es schon einmal zu einem Morton Neurom gekommen sein. Weiterhin können auch kühlende Maßnahmen, z.B. durch ein Eispack oder aber entzündungshemmende Gele, wie Docgel oder Diclogel, zur Anwendung kommen. Bei sehr starken Schmerzen kann auch ein Behandlungsveruch mit Ibuprofentabletten oder auch Diclotabletten durchgeführt werden. Die Tablettenbehandlung sollte einen Zeitraum von einer Woche nicht überschreiten. Sollte dies notwendig werden, sollten die Patienten einen Magenschutz als Tablette einnehmen.

Kortisonspritze

Kortison ist ein sehr potentes Hormon und Medikament, das vor allem entzündungshemmend wirkt und bei vielen orthopädischen Erkrankungen zum Einsatz kommen kann. Neben einer Gabe von Tabletten kann man das Medikament auch durch eine Spritze applizieren. Der Vorteil davon wäre, dass man Kortison dadurch gleich in die Nähe des Geschehens bringen kann, wo es dann wirken soll. Der Nachteil wäre, dass es auch vom Körper abgebaut wird und man es anders, als bei einer Tablettengabe nicht so regelmäßig nachgeben kann.

Bei einem Morton Neurom wird die Kortisonspritze nervennah im Bereich der Vorfußes eingespritzt. Zuvor wird das Applikationsgebiet ausführlich und intensiv desinfiziert, da man in jedem Fall vermeiden muss, dass es zu einem Einschleppen von Keimen in das Gelenk kommt. In der Regel geben viele Patienten nach der ersten Kortisongabe durch eine Spritze nach wenigen Stunden bereits eine Besserung der Schmerzen an. In vielen Fällen kommt es aber danach noch einmal zu einem Anstieg der Beschwerden, was dann unter Umständen die wiederholte Gabe einer Kortisonspritze notwendig macht.

Eine Kortisonspritze sollte nur ein Fußspezialist mit ausreichender Erfahrung mit dem Morton Neurom geben.

ACP / Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie hat sich mittlerweile vor allem bei der Behandlung von orthopädischen Entzündungen einen Namen gemacht. Hierfür wird dem Patienten Blut abgenommen, in einer Zentrifuge aufbereitet und das sich abgesetzte Plasma dann in das entzündete Gebiet injiziert. Man hat festgestellt, dass sich Plasma hervorragend eignet, um Entzündungsprozesse zu stoppen und abzumildern.

Auch bei einem Morton Neurom kann man einen Behandlungsversuch mit einer Eigenblutbehandlung durchführen. Nach der Injektion sollte einige Tage die Wirkung abgewartet werden. In vielen Fällen kommt es nach einigen Tagen zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden.
Die Eigenblutbehandlung wird nicht immer von der privaten Krankenversicherung bezahlt, es besteht aber die Möglichkeit, einen Antrag auf Kosten-Übernahme zu stellen.

Stoßwellentherapie

Die sogenannte Stoßwellentherapie ist aus der Nierensteinbehandlung bekannt und wird dort erfolgreich eingesetzt. Daneben hat sie auch in der Behandlung von Entzündungen im Körper zunehmend einen Stellenwert.

Man hat festgestellt, dass die außerhalb des Körpers erzeugten Wellen, die dann über einen Schallkopf in den Körper geleitet werden, alle Gewebe auf die die Wellen treffen in Schwingung versetzen und entsprechende Stoffwechselprozesse auslösen. So werden entzündungshemmende und erweichende Prozesse ausgelöst, die dann auch Verklebungen und Verhärtungen lösen können.

Beim Morton Neurom macht man sich beide Reaktionen zu nutze. Eine Besserung der Beschwerden wird in wenigen Fällen direkt nach der ersten Anwendung auftreten. Man sollte aus diesem Grund eine Behandlung des Morton Neuroms durch Stoßwellen mehrere Male wiederholen.

Rehabilitation und Prävention

Laufbandanalyse zur Druckentlastung

Eine Laufbandanalyse wird in der Orthopädie sehr häufig durchgeführt, um Fehlbelastungen der Füße, Knie oder auch Hüfte festzustellen, aber auch um zu zeigen, wo beim Gehen und Stehen ein zu großer Druck auf dem Fuß und auf den Nerven des Fußes lastet.

So wird der Patient gebeten, sich auf ein Laufband zu stellen, dann zu gehen, dann zu traben und schließlich zu rennen. Eine Kamera filmt die Bewegung. Anschließend wird dann computergestützt die Fehlbelastung berechnet und dargestellt und auch aufgezeigt, wie die Druckverteilung des Fußes und der Fußsohle ist und welche ausgleichenden Maßnahmen angezeigt sind. In aller Regel sind ausgleichende Maßnahmen durch die Anpassung orthopädischer Schuheinlagen zu ergreifen, die der Patient dann regelmäßig tragen sollte.

Übungen/Fußgymnastik

Übungen und Fußgmynastik ist eine individuelle Behandlungsmaßnahme und ergibt sich aus der durchgeführten Ganganalyse, weil man nur hier genau errechnen kann, welche Muskeln auftrainiert werden sollten.

Im allgemeinen kann man aber sagen, dass es vor allem streckende und dehnende Übungen sind, die helfen sollen, die Fußschmerzen, die durch ein Morton Neurom ausgelöst werden, zu reduzieren. Der Zehengang, der einige Minuten durch die Wohnung durchgeführt werden sollte, eignet sich genauso gut, wie auch die passive Beugung aller Zehen durch die Hand. Man wird schnell ein Ziehen des Fußrückens spüren können. Diese Position sollte dann einige Sekunden gehalten und der Fuß dann wieder entspannt werden. Die Übung sollte dann einige Male wiederholt werden.

Die Frankfurter Fußspezialisten von Lumedis stellen jedem Morton Erkrankten einen individuellen Übungsplan auf Basis der Ganganalysedaten zusammen.
Gerne beraten wir Sie!

Spezielle Schuheinlagen

Es gibt sogar im Reformhaus standardisierte Schuheinlagen, die den Zehenbereich und den Vorfuß abdecken und speziell gepolstert sind. Man will damit erreichen, dass die Nervenstrukturen, die in diesem Bereich laufen, anders als bei einem gesunden Fuß, nicht mehr komprimiert werden, sondern auf einem weichen Untergrund laufen können.

Die Einlagen sollte zumindest während der gesamten Zeit der Beschwerden getragen werden. Weiterhin gibt es auch speziell angefertigte und auf den entsprechenden Fuß speziell angepasste Einlagen, die ebenfalls zum Hauptziel haben, dass der Fuß abgepolstert wird. Auch diese Einlagen sollten möglichst regelmäßig getragen werden. Nach Abklingen der Beschwerden kann man überlegen, die Einlagen wegzulassen. Sie sind aber auch in der vorbeugenden Behandlung eines Rezidivs gut einzusetzen.

Spezialeinlage für ein Morton Neurom.
Die Spezialeinlage soll die Mittelfußknochen auseinanderdrücken, um den Druck vom Nervenknoten zu nehmen.

Unserer Fußspezialisten

Wir beraten Sie gerne in unserer Fußsprechstunde!