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Lumedis Frankfurt

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Osteopathie bei Schwindel und Benommenheit

Dieser Artikel wurde durch Dr. Carmen Heinz veröffentlicht.
Dr. Carmen Heinz ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und hat den Behandlungsschwerpunkt der ärztlichen Osteopathie.
Daneben sind Ihre Behandlungsschwerpunkte als Sportmedizinerin die Sportorthopädie und die Bewegungsanalyse und somit eine Spezialistin in der nichtoperativen / konservativen Orthopädie.

Osteopathie bei Schwindel/Benommenheit – Was ist das?

Schwindel ist ein sehr unspezifisches Symptom, das durch verschiedene Systeme des Körpers verursacht werden kann. Zu weiteren möglichen Begleitsymptomen gehören :

  • Übelkeit
  • Schwarzwerden vor den Augen,
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen.

Allgemein kann zwischen Dreh-, Schwank- und Benommenheitsschwindel unterschieden werden.Insbesondere letzterer kann häufig effektiv durch Osteopathie behandelt werden.
Dabei liegen vor allem Ursachen im Bereich des Kopfes, des Nackens oder des Kiefers zugrunde.Die osteopathische Behandlung konzentriert sich entsprechend auf die Lösung möglicher Verspannungen und Blockaden im Bereich dieser Strukturen.

Indikationen/Gründe für eine Behandlung mit Osteopathie bei Schwindel/Benommenheit

Zu den wichtigsten Aspekten, die für die Osteopathie bei Schwindel von Bedeutung sind, gehören:

Schema einer Halswirbelsäule (HWS)

grün: Halswirbelsäule (HWS)
blau: Brustwirbelsäule (BWS)

  1. Axis (C2)
  2. Verterbra prominens (C7)

Unterschied einer ärztlichen Osteopathie von einer Osteopathie eines Heilpraktikers bei Schwindel/Benommenheit

Die Osteopathie bei Schwindel oder Benommenheit darf in Deutschland von verschiedenen Berufsgruppen, Ärzten und Heilpraktikern, durchgeführt werden. Beide müssen eine osteopathische Ausbildung abschließen, um diese Therapie durchführen zu können.
Die Ausführung und Erstellung der Behandlungskonzepte kann sich je nach Vorerfahrungen zwischen den Behandlern entsprechend unterscheiden.
Diese Unterschiede können jedoch nur schwer benannt werden, da es sich bei der Osteopathie immer um ein individuell angepasstes Verfahren handelt.
Letztendlich liegt beiden Berufsgruppen jedoch das Wohl des Patienten am Herzen. Daher sollte für die Wahl des Behandlers vor allem das Vertrauen und das Gefühl der Geborgenheit ausschlaggebend sein.

Ablauf einer osteopathischen Behandlung bei Schwindel/Benommenheit

Die Abläufe der osteopathischen Behandlung bei Schwindel und/oder Benommenheit können sich, je nach zugrundeliegenden Ursachen und dem Beschwerdebild, stark voneinander unterscheiden. Allgemein können jedoch stets zwei Phasen unterschieden werden.

Den Beginn einer jeden osteopathischen Behandlung bei Schwindel stellt ein einführendes Gespräch zwischen der behandelnden Osteopathin und dem Patienten dar. Dabei wird das Beschwerdebild inklusive der Intensität und möglichen Begleitumständen genauer erfasst.
Des Weiteren werden auch vorbestehende Erkrankungen, die bisher erfolgten Therapien sowie beispielsweise Unfälle oder andere wichtige Faktoren besprochen.

Im Anschluss erfolgt eine Inspektion der Systeme, die für die Entstehung des Schwindels von Bedeutung sein können. Hierbei werden insbesondere folgende Punkte in den Fokus gesetzt:

  • Fehlhaltungen
  • Asymmetrien und Dysbalancen
  • Verspannungen und Verhärtungen

Im Anschluss wird das Konzept der osteopathischen Behandlung individuell angepasst und in der zweiten Behandlungssitzung begonnen. Hierfür dienen vor allem manuelle Techniken zur Behandlung von Verspannungen und der Lösung von Blockaden. Die Therapie fokussiert dabei den Nacken, die Halswirbelsäule, den Kiefer und den Kopf.

Dauer der Behandlung

Wie lange die Behandlung der Osteopathie bei Schwindel und/oder Benommenheit dauert kann nicht allgemein beantwortet werden, da es sich stets um eine individuell angepasste Therapie handelt.
Eine Behandlungssitzung besitzt meist eine Dauer von ca. 30-45 Minuten.
Diese Dauer kann allerdings variieren und beispielsweise bei der Lösung von Blockaden oder Verspannungen kürzer sein. Der Grund hierfür ist, dass es durch die Lösung von insbesondere längerfristig bestehenden Blockaden zum Auftreten von leichten Schmerzen oder auch zu einer initialen Verstärkung des Schwindels kommen kann. Diese Symptomen sind meist nur von kurzer Dauer, sollten aber ernstgenommen werden und entsprechend in die Behandlung integriert werden, was gegebenenfalls zu einer Verkürzung der einzelnen Behandlungssitzung führen kann.

Wie häufig muss man eine Osteopathie wiederholen?

Die Anzahl der Wiederholungen einer Osteopathie bei Schwindel und/oder Benommenheit kann stark variieren.
Schwindel ist ein sehr unspezifisches Symptom, dem zahlreiche verschiedene Ursachen zugrunde liegen können. Dementsprechend kann das Auffinden der auslösenden Faktoren sowie deren Behandlung unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen und zu variierenden Wiederholungen führen. Meist werden bei Schwindel mindestens zwei Behandlungssitzungen benötigt. Diese Zahl bezieht sich vor allem auf leichtere Formen des Schwindels, beispielsweise in Folge von muskulären Verspannungen.
Bei komplexeren Fällen mit Durchblutungsstörungen oder vorbestehender Craniomandibulärer Dysfunktion ist meist von einer höheren Anzahl an Wiederholungen auszugehen.

Welcher Behandlungserfolg ist zu erwarten?

Der Behandlungserfolg der osteopathischen Behandlung bei Schwindel und/oder Benommenheit ist immer in Abhängigkeit von den genauen Beschwerden und den Ursachen zu betrachten.
Eine allgemein Aussage kann daher nicht über den Erfolg der Osteopathie getroffen werden. Mögliche Erwartungshaltungen sollten im Vorfeld besprochen werden.
Eine Beschwerdefreiheit ist nicht in allen Fällen zu erreichen, gegebenenfalls sollte daher ein Umgang mit dem Schwindel in reduzierter Form als Aspekt in die osteopathische Behandlung miteinbezogen werden.
Wichtig zu wissen ist, dass die Wirkung der Behandlung meist nicht unmittelbar während oder kurz nach der Therapiesitzung, sondern erst mit einer Verzögerung von einigen wenigen Tagen einsetzt.

Kann eine Osteopathie schmerzhaft sein?

Die Osteopathie bei Schwindel und/oder Benommenheit kann allgemein gesagt als ein sehr risikoarmes und sanftes Behandlungskonzept bezeichnet werden. Dabei kommen manuelle Techniken zum Einsatz, die durch sanfte Berührungen und leichten Druck mit den Händen zur Lösung von Blockaden und Verspannungen führen. Daher ist die Osteopathie in den meisten Fällen nicht schmerzhaft.
Das Auftreten von Schmerzen kann jedoch natürlich nicht gänzlich ausgeschlossen werden und wird meist durch die Lösung einer Verspannung oder Blockade hervorgerufen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Dysbalance bereits seit längerem besteht und zu einer Gewöhnung des Körpers geführt hat.
Die Intensität der Schmerzen in diesen Fällen ist meist sehr gering und das Bestehen nur von kurzer Dauer. 

Schwindel nach Osteopathie

So wie der Schwindel ein Behandlungsgrund für die Osteopathie ist, so kann er auch im Rahmen dieser Therapie entstehen. Dies ist zwar nur selten der Fall, sorgt aber umso mehr für Unsicherheiten und Verwirrung bei den Patienten. Daher ist es wichtig zu wissen, dass es sich hierbei in aller Regel nur um ein vorübergehendes Symptom handelt.
Nicht selten liegt bei Schwindel und/oder Benommenheit eine Verspannung der Muskulatur im Nackenbereich oder eine Blockade eines oder mehrerer Gelenke zwischen den Wirbelkörpern der Halswirbelsäule vor. Dabei können auch Nerven im Bereich der Halswirbelsäule eingeklemmt werden – die Lösung dieser Dysbalancen kann entsprechend zum Auftreten von Schwindel führen.
Sollte der Schwindel widererwarten mehrere Tage anhalten ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Was sind die Risiken?

Die Behandlung mittels Osteopathie bei Schwindel und/oder Benommenheit ist im Allgemeinen ein sehr risikoarmes Verfahren.
Der Einsatz sanfter manueller Techniken kann gelegentlich mit Schmerzen einhergehen, die allerdings nur von kurzer Dauer und geringer Intensität sind – abgesehen davon treten meist keine Nebenwirkungen bei dieser Therapieform auf.
Mögliche Risiken können nur entstehen, wenn vorbestehende Erkrankungen nicht berücksichtigt werden. Hierzu gehören beispielsweise eine Arthrose, Osteoporose oder eine Störung der Blutgerinnung. All diese Aspekte werden im Vorfeld in dem einführenden Gespräch bereits geklärt, um die Risiken so gering wie möglich zu halten und die Behandlung individuell anzupassen.

Kosten

Die Kosten der Osteopathie bei Schwindel und/oder Benommenheit variieren in Abhängigkeit von den benötigten Wiederholungen sowie dem behandelnden Osteopathen.
 

Übernimmt das die private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung übernimmt in den meisten Fällen die Kosten der Osteopathie bei Schwindel und/oder Benommenheit.  Wir von Lumedis garantieren die volle Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung.

Die gesetzlichen Krankenkasse übernehmen mittlerweile meist einen Teil der Behandlungskosten.

Unsere osteopathische Spezialistin

Dr. Carmen Heinz ist Fachärztin für Orthopädie mit der Zusatzbezeichung Sportmedizin und diplomierte Osteopathin. 
Durch diese einzigartige Kombination hat Sie eine besondere Expertise im Bereich der ärztlichen Osteopathie.

Dr. Carmen Heinz berät Sie gerne in unserer Sprechstunde!