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Lumedis Frankfurt

Dr. Carmen Heinz
Dr. Gerret Hochholz
Dr. Nicolas Gumpert

Fachärzte für Orthopädie

Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Akupunktur und manuelle Medizin

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Osteopathie bei Kindern

Die Osteopathie bei Kindern benötigt eine besondere Expertise des Behandlers.
Carmen Heinz ist Osteopathin und Mutter dreier Söhne und bringt die nötige Qualifikation und das entsprechende Einfühlungsvermögen mit.

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Dieser Artikel wurde durch Dr. Carmen Heinz veröffentlicht.
Dr. Carmen Heinz ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und hat den Behandlungsschwerpunkt der ärztlichen Osteopathie.
Daneben sind Ihre Behandlungsschwerpunkte als Sportmedizinerin die Sportorthopädie und die Bewegungsanalyse und somit eine Spezialistin in der nichtoperativen / konservativen Orthopädie.

Osteopathie bei Kindern – Was ist das?

Die Osteopathie bei Kindern dient als alternativmedizinische Methode der Diagnose und Behandlung verschiedener Erkrankungen.
Hierbei wird ein breites Spektrum mit zahlreichen Erkrankungen erfasst, die ohne die Verwendung von Medikamenten oder Operationen mittels spezifischer Behandlungsmethoden der Osteopathie therapiert werden können.
Zu den typischen Erkrankungen, die durch Osteopathie bei Kindern behandelt werden, gehören Schlafstörungen, Fehlstellungen des Kiefers und Störungen der Verdauung.
Das zugrundeliegende Prinzip fokussiert die Verspannungen von Faszien, also Körperhöhlen, die bei Kindern gehäuft vorkommen und durch manuelle Techniken gelockert werden können. Der Osteopath sieht den Körper als gesamte Einheit, denn alles ist miteinander verbunden und steht im Fluss, dieser Fluss kann durch verschiedene Faktoren gestört sein und zu Problemen führen. Diese Dysfunktionen oder Störungen können ertastet und gefühlt werden und mit Hilfe eines leichten Drucks behoben werden. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

Indikationen/Gründe für eine Behandlung mit Osteopathie bei Kindern

Für eine Behandlung mit Osteopathie bei Kindern gibt es verschiedene Gründe:

Osteopathie bei Schlafstörungen

Ein häufiges Einsatzgebiet der Osteopathie bei Kindern sind die Schlafstörungen.
Diese können sich oft früh in der Entwicklung manifestieren und Komplikationen im Rahmen der Geburt als Ursache besitzen.

Die Geburt sieht der Osteopath schon als einschneidendes Erlebnis, denn sowohl bei der Geburt als auch im Mutterleib wirken schon verschieden Kräfte auf den Körper des Babys.
Bei unnatürlichen oder erschwerten Geburten resultieren daraus häufig Fehlfunktionen im Bereich des Nackens und der Halswirbelsäule, aber auch des Beckens.

Die Beweglichkeit und der Körper ist nicht mehr im Fluss, dadurch können wiederum Verspannungen und Einklemmungen von Nerven, auch der Hirnnerven, entstehen.

Folgen wären Störungen des vegetativen Nervensystems, was zu Überreizungen führt.
Daraus ergeben sich bei Kindern häufiger Schlafstörungen, die mittels manueller Behandlung gelöst werden können, auf sanfte Art und Weise.

Osteopathie gegen Schielen

Schielen ist ein häufig vorkommendes Symptom bei Kindern.
In einigen Fällen kann hier eine osteopathische Behandlung Abhilfe verschaffen.
Dabei wird die Ursache in einer Fehlinnervation der Augenmuskeln durch den dritten Hirnnerv, den Nervus oculomotorius, vermutet.
Dieser kann bei Einklemmungen in seinem Verlauf nur ungenügend seinen Aufgaben nachkommen.
Dementsprechend wird mittels gezielter Reizung und Aktivierung der Hirnnerv stimuliert.
Hinzu kommt eine Behandlung mittels manueller Techniken zur Lockerung der umliegenden Strukturen, sodass die Augenmuskeln wieder regelrecht durch den Nerv versorgt werden können.

Osteopathie gegen Unruhe

Häufig leiden Kindern in jungen Jahren unter Unruhe.
Hierfür gibt es verschiedene Gründe, oft liegt eine Dysbalance des Nervensystems und eine allgemeine Überreizung aufgrund von muskulären Verspannungen und Fehlstellungen der Gelenke im Nackenbereich zugrunde.
All diese auslösenden Faktoren können mittels Osteopathie bei Kindern reduziert werden.
Dafür kommen manuelle Techniken zum Einsatz, bei denen durch gezielte Handgriffe und Massage-Anwendungen die Gelenke und Muskeln des Hals- und Nackenbereichs gelockert und entspannt werden.
So bekommen auch die komprimierten bzw. eingeengten Nerven wieder mehr Spielraum, was zu einem ausgewogeneren Gleichgewicht führt. Mittels sanfter Methoden lässt sich das vegetative Nervensystem sehr gut beeinflussen.

Osteopathie bei Sprachstörungen

Auch Sprachstörungen können bei Kindern aufgrund von Verspannungen zustande kommen.
Diesem Zusammenhang liegt das komplexe Zusammenspiel der Muskulatur im Gesicht-, Kopf- und Halsbereich zugrunde.
Eine regelrechte Funktion dieser Muskeln ist für ein gutes Hörvermögen sehr wichtig.
Auch das Sprechen selbst kann dadurch beeinflusst werden.
Die Osteopathie bei Kindern kann anhand einer genauen Analyse des muskulären Zusammenspiels und der Anspannung der Faszien im Kopf- und Halsbereich eine Lösung dieser Verspannungen durch gezielte manuelle Behandlungen erzielen.

Osteopathie bei Wutanfällen

Wutanfälle im Kindesalter sind ein Ausdruck eines inneren Ungleichgewichts des Heranwachsenden.
Hierfür kommen zahlreiche Ursachen in Frage, häufig verbirgt sich dahinter eine Dysbalance und bzw. oder Fehlstellungen im Bereich der Zwischenwirbelgelenke der Halswirbelsäule im Sinne einer Dysfunktion.
Daraus können Schlafstörungen und immer wiederkehrende Kopfschmerzen und Verspannungen resultieren, die wiederum die Stimmungslage des Kindes verändern und negativ beeinflussen können.
Daher bietet die Osteopathie bei anhaltenden Wutanfällen beim Kind eine einfache und harmlose Methode zur Lösung und Lockerung besagter Verspannungen und Fehlstellungen.

Unterschied einer ärztlichen Osteopathie und einer Osteopathie eines Heilpraktikers bei Kindern

Der Unterschied einer ärztlichen Osteopathie und einer Osteopathie eines Heilpraktikers bei Kindern ist schwierig und häufig nicht eindeutig zu treffen.
Für die Osteopathie bei Kindern sind in Deutschland nur Ärzte oder Heilpraktiker mit einer Zusatzausbildung zugelassen.
Für beide Behandler steht das Wohl des Kindes im Vordergrund, eine unterschiedliche Herangehensweise ist aufgrund der verschiedenen Ausbildungswege möglich.
Am wichtigsten ist, dass die osteopathische Behandlung des Kindes durch einen Behandler erfolgt, dem Vertrauen geschenkt wird und bei dem sich das Kind wohlfühlt.

Der Vorteil der ärztlichen Osteopathie bei Kindern ist, dass der behandelnde Arzt/Orthopäde gleichzeitig auch die medizinisch-ärztlichen Themen parallel behandeln kann.

Ablauf einer osteopathischen Behandlung

Der Ablauf einer osteopathischen Behandlung beim Kind variiert stark mit dem Alter des zu behandelnden Kindes, seinen Ängsten und Wünschen sowie den zugrundeliegenden Beschwerden.

Zu Beginn einer jeden osteopathischen Behandlung steht ein Gespräch über die vorliegenden Symptome und Beschwerden.
Hierbei werden auch verschiedene möglicherweise beeinflussende Faktoren besprochen, wie beispielsweise den Geburtsvorgang und dabei aufgetretene Besonderheiten.
Auch Begleitbeschwerden und vorliegende Erkrankungen werden bei diesem Gespräch genau besprochen.

Die Behandlung selbst erfolgt mittels manueller Techniken in Form von leichten Handbewegungen im Bereich der beschwerde-verursachenden Körperregionen mit sanftem Druck.
Dabei wird stets ein ganzheitliches Konzept angewendet, welches den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Regionen des Körpers in den Vordergrund stellt.
Um das Vertrauen der Kinder zu gewinnen, können gegebenenfalls verschiedene Techniken und Tricks angewendet werden, wie das anfängliche Darstellen der Techniken an einer Puppe oder einem Stofftier.
Ältere Kinder möchten häufig alleine die Behandlung der Osteopathie durchführen lassen, jüngere Kinder wünschen hingegen öfter die Begleitung der Eltern während der Behandlung.

Die Behandlung wird von den Kindern als sehr angenehm empfunden.

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Behandlung der Osteopathie bei Kindern kann individuell stark variieren.
Sie reicht von 15 min bis zu 45 min.
Bei ängstlichen Kindern wird allerdings häufig mit einer längeren Behandlungsdauer pro Sitzung gerechnet, alternativ kann die gesamte Behandlung in mehr Sitzungen verteilt werden.
Die erste Behandlungssitzung beinhaltet abgesehen davon in erster Linie ein einführendes Gespräch mit ausführlicher Erhebung der körperlichen Beschwerden und möglicherweise bestehenden Vorerkrankungen.
Die anschließende Einführung in die manuellen Techniken ist bei der ersten Sitzung daher entsprechend etwas kürzer als bei den darauf folgenden.

Wie häufig muss man eine Osteopathie wiederholen?

Darüber, wie häufig man eine Osteopathie beim Kind wiederholen muss, kann keine allgemeine Aussage getroffen werden, da die Anzahl der Behandlungssitzungen stark von den Beschwerden abhängt.
Bei Babys und Kleinkindern reichen oft sehr wenige, meist ein bis zwei, Sitzungen aus, um eine Besserung der Beschwerden zu erzielen.
Es können aber auch komplexere Beschwerden vorliegen.
Auch bei älteren Kindern kann die Anzahl der Behandlungssitzungen höher liegen, hier werden häufig drei bis sechs Wiederholungen benötigt.
Über die Anzahl der Behandlungssitzungen sollte regelmäßig mit dem Behandler Rücksprache gehalten werden.

Welcher Behandlungserfolg ist zu erwarten?

Über den Behandlungserfolg der Osteopathie beim Kind kann keine allgemeine Aussage getroffen werden.
Dieser ist von zahlreichen Faktoren abhängig und kann daher sehr unterschiedlich ausfallen.
Wenn die Ursache der Probleme oder Beschwerden des Kindes in der Verspannung der Faszien und Körperhüllen sowie der Fehlstellung von Gelenken liegt, kann hier häufig eine deutliche Besserung erzielt werden. Nachgewiesen mittels Studien ist der Behandlungserfolg der Osteopathie bei Kindern vor allem für besagte Beschwerden.
Generell sollte auch etwas abgewartet werden, bevor der Erfolg der osteopathischen Behandlung evaluiert wird, da dieser häufig erst einige Tage nach der Behandlungssitzung in Erscheinung tritt.

Kann eine Osteopathie schmerzhaft sein?

Die Osteopathie bei Kindern ist in aller Regel nicht schmerzhaft.
Im Rahmen der Behandlung werden manuelle Techniken mit mäßiger Intensität eingesetzt, um die Faszien des Kinderkörpers schrittweise zu lockern und das Auslösen von Schmerzen zu vermeiden.
Häufig treten Schmerzen, wenn sie überhaupt vorkommen, bei den Kindern erst ein paar Tage nach der Behandlungssitzung auf und sind lediglich von leichter Intensität.
Ursächlich hierfür ist der Muskelkater, der durch die Lockerung von verspannten Faszien und überlastetem Bindegewebe entstehen kann.
Dieser hält allerdings nur selten über mehrere Tage an.
Somit handelt es sich bei der Osteopathie bei Kindern insgesamt um ein schmerzarmes Verfahren.

Was kann man tun, wenn das Kind Angst vor der Osteopathie hat?

Da es sich bei der Osteopathie um ein sehr schmerzarmes therapeutisches Verfahren handelt, ist die Angst vor der Osteopathie bei Kindern selten.
Bei der ersten Sitzung sind häufiger eine Mischung aus Neugier und gegebenenfalls leichter Beklemmung bei den Kindern festzustellen.
Hat das Kind bereits im Vorfeld Angst und äußert diese, sollte beruhigend auf das Kind eingesprochen werden.
Es ist wichtig, dass die Ängste offen mit dem osteopathischen Therapeuten besprochen werden, damit dieser die Möglichkeit besitzt darauf einzugehen.
Ein schrittweises Heranführen des Kindes an die osteopathische Behandlung kann dann in Rücksprache mit dem Kind erfolgen, sodass die Angst in gemeinsamer Zusammenarbeit besiegt werden kann.

Was sind die Risiken?

Bei der Osteopathie bei Kindern handelt es sich in aller Regel um ein sehr risikoarmes Verfahren, im Vergleich zur osteopathischen Behandlung bei Erwachsenen birgt es sogar noch weniger Risiken.
Das größte Risiko, das im Anschluss der Behandlung eintreten kann, ist der Muskelkater durch die Arbeit mit den Faszien und der Muskulatur des Körpers.
Schwerwiegende Risiken gibt es abgesehen davon bei der Osteopathie bei Kindern aber in der Regel nicht.
Das im Vorfeld erfolgende ausführliche Gespräch bezüglich möglicher Vorerkrankungen dient dazu, mögliche bestehende Erkrankungen des Kindes durch die Behandlung in keiner Weise zu verschlimmern.

Kosten

Die Kosten für die Osteopathie bei Kindern unterscheiden sich in Abhängigkeit vom Behandler und der Anzahl der Sitzungen.
Der Gesamtbetrag entspricht dann entsprechend dem Preis in Abhängigkeit von der Anzahl der Behandlungssitzungen.
Für die Abrechnung wird bei behandelnden Ärzten die berufsständische Gebührenordnung zugrunde gelegt.

Übernimmt das die private Krankenversicherung?

Die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen den gesamten Umfang der Kosten für eine Behandlung mittels Osteopathie bei Kindern.
Dabei variiert die Zahl der Behandlungssitzungen, die von der privaten Krankenversicherung übernommen wird, zwischen den einzelnen Krankenkassen.
Daher wird empfohlen, dass eine Rücksprache mit der privaten Krankenkasse vor Beginn der Osteopathie stattfindet, um Missverständnisse oder Abrechnungsprobleme im Anschluss zu vermeiden.
Bei der Osteopathie bei Kindern gilt, wie bei den anderen Leistungen im Rahmen der privaten Krankenversicherung ebenfalls, dass die Behandlung in Vorleistung durch den Versicherten erfolgt.

Je nach gesetzlicher Krankenkasse wird auch hier ein Teil der Kosten oder die Behandlung übernommen, wichtig ist meist, dass der behandelnde Arzt einen adäquaten Abschluss vorweisen kann.

Unsere osteopathische Spezialistin

Dr. Carmen Heinz ist Fachärztin für Orthopädie mit der Zusatzbezeichung Sportmedizin und diplomierte Osteopathin. 
Durch diese einzigartige Kombination hat Sie eine besondere Expertise im Bereich der ärztlichen Osteopathie.

Dr. Carmen Heinz berät Sie gerne in unserer Sprechstunde!