Dr. Bela Braag
Dr. Jannik Ashauer
Amelie Grainger
PD Dr. Elke Maurer
PD Dr. Nils Beisemann (ab 01.01.2027)
Dr. Franziska Zwecker
Axel Lust
Dr. Nicolas Gumpert
Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Akupunktur und manuelle Medizin
direkt am Kaiserplatz
Kaiserstraße 14/Eingang Kirchnerstraße 2
60311 Frankfurt am Main

Bei Eisenmangel oder Blutarmut kann es zu Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung oder Leistungsschwäche kommen. Um Eisenmangel vorzubeugen oder zu behandeln, gibt es die Option Eisentabletten einzunehmen.
Bei Lumedis stehen Ihnen kompetente Ärzte für Ihre Beratung zur Einnahme und Behandlung zur Seite. Warten Sie nicht länger und vereinbaren Sie noch heute einen Termin, um frühzeitig die passende Behandlung zu erhalten.
Dr. Jannik Ashauer hat diesen Artikel für Sie zuletzt aktualisiert.
Dr. Jannik Ashauer ist unserer Spezialist für die Eiseninfusion in Frankfurt.
Die gesamte Praxis Lumedis infundiert Eisen seit vielen Jahren und kann daher auf viel Erfahrung mit dieser Infusion zurückblicken.
Da die Infusion mit Eisen durchaus auch mal kniffelig sein kann, sollten Sie nur eine Eiseninfusion in einem Zentrum mit umfangreicher Erfahrung durchführen lassen.
Man spricht von einem Eisenmangel, wenn dem Körper nicht genügend Eisen zur Verfügung steht. Eisen ist ein wichtiger biochemischer Stoff und wird unter anderem für die Blutbildung und den Sauerstofftransport benötigt. Wenn es über längere Zeit hinweg fehlt, können diese Prozesse nicht mehr (oder zumindest nicht mehr optimal) ablaufen. Die Anzeichen eines Eisenmangels sind am Anfang oft unspezifisch: Müdigkeit,Konzentrationsprobleme oder verminderte Belastbarkeit gehören zu den wichtigsten. Unbehandelt kann sich im weiteren Verlauf eine Blutarmut (Anämie) entwickeln. Bei der Blutentnahme achtet man vor allem auf „Ferritin“. Dies ist der Eisenspeicherwert. Weitere wichtige Laborwerte sind das Hämoglobin sowie die Transferrinsättigung. Diese Werte belegen oder widerlegen einen Eisenmangel und helfen dessen Ausprägung einzuschätzen.
Eisenmangel? Müde, erschöpft oder antriebslos?
Sie vermuten einen Eisenmangel oder haben bereits entsprechende Laborwerte?
Gerne informieren Sie die konservativen Spezialisten von Lumedis über Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten – inklusive Eiseninfusionen.
Mit unserer Erfahrung helfen wir Ihnen, den richtigen Weg zur nachhaltigen Besserung zu finden.
Bitte beachten Sie, dass man eine Eiseninfusion nur unter bestimmten Voraussetzungen durchführen kann und keine Infusion ist, die man “mal eben” durchführt.
Wenn Sie an einer Eiseninfusion bei Lumedis interessiert sind, lesen Sie auch unserer Seite “Voraussetzungen für eine Eiseninfusion bei Lumedis”
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Neben den herkömmlichen Eisenpräparaten gibt es auch Eisentabletten in höherer Dosierung. Diese werden vor allem bei starken Eisenmangel oder einer Anämie (Blutarmut) eingesetzt. Bekannte Vertreter der hochdosierten Präparate sind beispielsweise Tardyferon, Ferro-Sanol-Dodenal oder Ferro-Folgamma-Kapseln. Diese enthalten oft zwischen 80 und 100 mg elementares Eisen pro Tablette (oder Weichkapsel). Der Vorteil von hochdosierten Präparaten ist, dass diese den Eisenspeicher schneller wieder auffüllen können; sie verursachen allerdings auch häufiger Nebenwirkungen (Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit). Deshalb sollte die Dosierung nur erhöht werden, wenn eine solche individuelle Anpassung wirklich nötig ist.
Eisentabletten sollen dem Körper wieder ausreichend Eisen zur Verfügung stellen, wenn die körpereigenen Speicher geleert sind. Das geschluckte Eisen gelangt durch die Speiseröhre zunächst in den Magen und wird danach vor allem im Dünndarm aufgenommen. Von dort aus wird es über das Blut weitertransportiert und an verschiedene Stellen des Körpers geschickt, wo es entweder sofort genutzt oder gespeichert wird. Ein großer Teil des Eisens wird für die Bildung des Blutbestandteils Hämoglobin benötigt (dies färbt übrigens das Blut rot). An diesen Teil wird Sauerstoff gebunden und transportiert. Wenn Eisen fehlt, kann der Körper kaum funktionierende rote Blutkörperchen (Erythrozyten) herstellen, wodurch häufig Müdigkeit, Erschöpfung oder Luftnot bei Belastung entsteht.
Außerdem benötigt der Körper Eisen auch für Muskeln, bestimmte Enzyme (für Entgiftung) sowie viele Stoffwechselprozesse (z.B. in den Mitochondrien, den „Kraftwerken der Zelle“). Eisen-/ Eisenmangel betrifft also nicht nur das Blut, sondern den gesamten Körper. Wenn man Eisentabletten nimmt, um einen Mangel zu beseitigen, werden anfangs die akuten Bedürfnisse des Körpers gedeckt. Anschließend füllen sich langsam die Eisenspeicher wieder auf. Daher dauert die Behandlung oft mehrere Wochen bis Monate, selbst wenn die subjektiven Beschwerden schon früher besser werden. Ist die Einnahme der Tabletten über den Magendarmtrakt nicht möglich (z.B. wegen Magenentfernung oder -verkleinerung), kann man auch Infusionen verabreicht bekommen.
Eisentabletten sollten möglichst nüchtern eingenommen werden, da der Körper Eisen dann besser aufnehmen kann. Viele Ärzte empfehlen die Einnahme morgens mit Wasser oder zusammen mit Vitamin C, beispielsweise einem Glas Orangensaft. Allerdings vertragen manche Menschen Eisen auf nüchternen Magen schlecht. Dann sollte die Einnahme zusammen mit einer kleinen Mahlzeit erfolgen. Auf keinen Fall sollte man das Eisen gleichzeitig mit Kaffee, schwarzem Tee, Milchprodukten oder Kalziumpräparaten einnehmen, da diese die Aufnahme hemmen können. Auch zwischen Eiseneinnahme und dem Verabreichen von manchen Medikamenten, wie Schilddrüsenhormonen oder Antibiotika, sollte ein gewisser zeitlicher Abstand eingehalten werden. Im Zweifel sollte man hier einen Arzt oder Apotheker fragen.
Der Behandlungserfolg hängt davon ab, wie ausgeprägt der Eisenmangel ist und ob die Ursache früh und richtig behandelt wird. Häufig bessern sich Symptome wie Müdigkeit und Leistungsfähigkeit bereits nach wenigen Wochen. Um dies äquivalent im Blutbild zu sehen, muss aber mehr Zeit vergehen, vor allem für Werte wie den Eisenspeicher (Ferritin). Dies ist u.a. ein Grund dafür, weshalb Eisentabletten häufig länger eingenommen werden, selbst wenn die Beschwerden schon deutlich besser geworden sind. Letztlich ist die Prognose bei konsequenter Einnahme der Tablette aber meist gut.

Eisentabletten wirken nicht sofort ab der ersten Einnahme, sondern schrittweise über mehrere Wochen. Die Patienten bemerken den ersten Effekt nach circa zwei bis vier Wochen, zum Beispiel anhand geringerer Müdigkeit oder einer besseren Belastbarkeit. Die Wirkung auf Blutwerte entwickelt sich jedoch langsamer. Besonders die Eisenspeicher brauchen Zeit, um sich wieder vollständig zu füllen (zu sehen am Ferritin Wert). Auch das Wachstum der Haare und die Gesundheit von Haut und Immunsystem benötigt mehr Zeit. Genau deshalb wird die Therapie häufig über mehrere Monate fortgeführt, selbst wenn oberflächliche Beschwerden bereits weniger geworden sind. Wie schnell die Behandlung wirkt, hängt außerdem davon ab, wie stark der Eisenmangel war und ob der Körper das Eisen gut aufnehmen kann (längere Dauer bei Magen-Darm-Erkrankungen).
Durchfall gehört zu den häufigen Nebenwirkungen von Eisentabletten, tritt aber deutlich seltener auf als Verstopfung. Die Ursache dahinter ist eine Reizung der Darmschleimhaut durch das Eisenpräparat. Der Durchfall kann auch farblich verändert, dunkler bis schwarz verfärbt sein, was die meisten anfangs erschreckt, aber meist harmlos ist. Zusammen mit dem Durchfall treten leider auch Bauchkrämpfe,Bauchgrummeln oder ein unangenehmes Druckgefühl auf. Die Beschwerden bleiben nicht immer dauerhaft; häufig bessern sie sich auch nach einigen Tagen. Wenn der Durchfall stark wird oder länger anhält, sollte man das Präparat absetzen, gemeinsam mit dem Arzt die Dosierung überprüfen oder auf ein anderes Präparat wechseln.
Verstopfung zählt zu den häufigsten Nebenwirkungen von Eisentabletten. Viele Betroffene berichten über Obstipation (harter Stuhlgang), Völlegefühl oder das Gefühl einer unvollständigen Entleerung des Darms. Als Ursache wird vermutet, dass Eisen die Darmbewegung verlangsamt und die Schleimhaut reizen kann. Besonders hochdosierte Präparate verursachen diese Beschwerden häufiger. Um dem vorzubeugen, sind ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung wichtig. Manchmal hilft es auch schon, das Präparat zu wechseln oder die Dosis anzupassen, ebenso wie bei Durchfallbeschwerden.
Magenschmerzen gehören ebenfalls zu den häufigsten Nebenwirkungen von Eisentabletten. Je nach Präparat/Hersteller berichten etwa 10– 20 % der Patienten über Beschwerden wie Brennen und Druckgefühl aus dem Magen sowie Übelkeit. Hierfür ist verantwortlich, dass Eisen die Schleimhaut von Magen und oberem Darm reizen kann. Vereinfacht gesagt entstehen hier kleine chemisch aggressive Eisenverbindungen, die die empfindliche Schleimhaut angreifen. Besonders hochdosierte Präparate verursachen diese Probleme häufiger. Als Vorsichtsmaßnahme kann es helfen, die Tabletten nicht komplett nüchtern einzunehmen, sondern zusammen mit einer kleinen Mahlzeit. Auch Retardpräparate oder ein Wechsel des Eisenpräparats sind valide Alternativen.
Blähungen treten durch Eisentabletten relativ häufig auf, erfahren aber oft weniger Aufmerksamkeit als Verstopfung oder Bauchschmerzen. Hier ist der Hintergrund, dass nicht aufgenommenes Eisen im Darm verbleibt und dort von Darmbakterien verarbeitet wird. Diese Bakterien produzieren durch ihren Stoffwechsel Gase, die man als Völlegefühl, Rumoren oder Blähungen bemerken kann. Eisen verändert dadurch teilweise die Zusammensetzung der Darmflora, was weitere Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Häufig bessern sich die Beschwerden nach einigen Tagen von selbst, wenn die Bakteriengruppen untereinander wieder ein Gleichgewicht herstellen. Um ihnen dabei zu helfen, sollte man auf ausreichend Flüssigkeit, langsame Steuerung der Dosis sowie eine angepasste Ernährung mit leicht verträglichen Lebensmitteln achten.
Durch Eisentabletten verfärbt sich der Stuhl bekanntermaßen schwarz oder wird sehr dunkel. Dabei handelt es sich um eine häufige und meist harmlose Nebenwirkung. Sie entsteht durch überschüssige Eisenmoleküle, das nicht vollständig aufgenommen wird und über den Darm ausgeschieden wird. Die dunkle Verfärbung hält so lange an wie die Einnahmedauer und verschwindet meist wenige Tage nach dem Absetzen der Tabletten wieder. Man sollte dies nicht mit Blut im Stuhl verwechseln (sog. Teerstuhl), der auf den ersten Blick aber ähnlich wirken kann. Wichtiges Unterscheidungskriterium sind zusätzliche Beschwerden wie starke Bauchschmerzen oder Kreislaufproblemen. Im Zweifel sollte man dies ärztlich abklären.
Vitamin C kann die Aufnahme von Eisen im Darm nachweislich verbessern. Es verändert das Eisen chemisch derart, dass es vom Körper (genauer vom Dünndarm) leichter aufgenommen werden kann. Daher hält sich die Empfehlung, die u.a. viele Ärzte aussprechen, dass man Eisentabletten zusammen mit Vitamin-C-haltigen Getränken wie Orangensaft einnehmen sollte. Besonders pflanzlichem Eisen wird dadurch die Aufnahme erleichtert. Gleichzeitig sollte man Kaffee, schwarzen Tee oder Milchprodukte möglichst nicht direkt zusammen mit Eisen einnehmen, da diese die Aufnahme eher verschlechtern können.
Eine Eiseninfusion ist vor allem dann sinnvoll, wenn Eisentabletten nicht ausreichend wirken oder schlecht vertragen werden. Manche Patienten leiden nämlich unter den o.g. Nebenwirkungen so sehr, dass sie die Einnahme der Tabletten abbrechen. Hier kann eine Infusion eine gute Alternative sein. Auch bei schweren Eisenmangelzuständen mit deutlich erniedrigtem Ferritin oder ausgeprägter Blutarmut reicht die Therapie in Tablettenform manchmal nicht aus. Über die Vene kann dem Körper innerhalb kurzer Zeit deutlich mehr Eisen zugeführt werden. Dadurch füllen sich die Eisenspeicher oft schneller wieder auf. Des Weiteren gibt es Erkrankungen, bei denen der Darm Eisen schlecht aufnehmen kann, etwa chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Zöliakie (Glutenintoleranz) oder bestimmte Magenoperationen. Auch in der Schwangerschaft kann eine Infusion sinnvoll werden, wenn der Eisenmangel stark ausgeprägt ist oder die Tabletten nicht vertragen werden. Da die Infusionen sehr teuer sind und äußerst selten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, sollte die Entscheidung immer individuell und nach ärztlicher Abklärung sowie finanzieller Abwägung erfolgen.
Eisenmangel? Müde, erschöpft oder antriebslos?
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Bitte beachten Sie, dass man eine Eiseninfusion nur unter bestimmten Voraussetzungen durchführen kann und keine Infusion ist, die man “mal eben” durchführt.
Wenn Sie an einer Eiseninfusion bei Lumedis interessiert sind, lesen Sie auch unserer Seite “Voraussetzungen für eine Eiseninfusion bei Lumedis”
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Ja, Eisentabletten dürfen in der Schwangerschaft grundsätzlich eingenommen werden und werden auch häufig eingenommen, da das ungeborene Kind ja ebenfalls mit Eisen versorgt werden muss. Für die genaue Dosis sollte eine initiale Blutentnahme, sowie eine im weiteren Verlauf oder zu Ende der Behandlung erfolgen; denn zu hohe Eisenmengen sind ebenfalls nicht sinnvoll. Am häufigsten ist die Einnahme dieser Tabletten im 2. Drittel der Schwangerschaft nötig.
Viele Eisentabletten sind in Deutschland ohne Rezept erhältlich, besonders niedrig dosierte Präparate aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt. Dazu gehören z.B. verschiedene Nahrungsergänzungsmittel oder niedrig dosierte Eiweißkombinationen plus Vitamin C. Höher dosierte Präparate, die bei ausgeprägtem Eisenmangel oder Eisenmangelanämie eingesetzt werden, sind dagegen teilweise verschreibungspflichtig oder werden zumindest von Ärzten offiziell als Medikament verordnet. Häufige Gründe hierfür sind chronische Erkrankungen, Schwangerschaft oder schweren Eisenmangelzuständen.
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