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Lumedis Frankfurt

Dr. Bela Braag
Dr. Jannik Ashauer
Amelie Grainger
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Dr. Franziska Zwecker
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Privatpraxis
für Orthopädie, Sportmedizin, ärztliche Osteopathie, Akupunktur und manuelle Medizin

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Entzündeter Zeh

Lumedis - Ihr Fußspezialist

Bei einem Entzündeten Zeh kommt es oft zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen des Fußes. Um eine schnelle und vollständige Heilung zu gewährleisten, ist es enorm wichtig, bei Verdacht auf Entzündung einen entsprechenden Facharzt oder Fachärztin aufzusuchen.
Unsere Spezialisten von Lumedis haben jahrelange Erfahrung in der Therapie und Nachsorge. Gemeinsam sorgen wir für Ihre optimale Behandlung und einen schnellen Wiedereinstieg in Ihren Alltag. Vereinbaren Sie hier Ihren Wunschtermin.

Dieser Artikel wurde durch Amelie Grainger und Dr. Bela Braag und zuletzt überarbeitet.
Frau Grainger und Dr. Braag sind die Fußspezialist in der Praxis Lumedis in Frankfurt am Main.
Lumedis ist speziell auf die Diagnostik und Therapie von Fußerkrankungen ausgelegt.
Daneben sind Ihre Behandlungsschwerpunkte die Sportorthopädie und die Bewegungsanalyse und sind somit Spezialisten in der nichtoperativen / konservativen Orthopädie.

Gerne beraten Sie unsere Fußspezialisten mit ihrer umfangreichen Erfahrung in einem Termin!

Was ist ein entzündeter Zeh

Unter einem entzündeten Zeh versteht man eine schmerzhafte Entwicklung meistens im Bereich des Nagelbettes eines oder mehrerer Zehen, die aus verschiedenen Ursachen entstehen können und in der Regem behandelt werden müssen.

Was können die Ursachen für einen entzündeten Zeh sein?

Überlastungen: Überlastungen, die über einen langen Zeitraum durchgeführt werden, sorgen dafür, dass die auf den Zeh wirkende Kräfte so stark sind, dass es zu entzündlichen Reaktionen im Bereich des Zehs kommen kann. Werden langes Stehen, schweres Tragen oder langes Gehen nicht gestoppt, so kann es zu einer Entzündung im Bereich des Zehs kommen.

Fehlbelastungen: Fehlbelastungen können, wenn sie lange durchgeführt werden, ebenfalls zu einer Entzündung im Bereich des Zehs führen. Lange Zeit verursachen Fehlbelastungen keine Beschwerden und werden auch nicht bemerkt. Dann kann es aber schnell passieren, dass die Fehlbelastungen so stark werden, dass es zu einer Entzündung des Zehs kommt.

Stoffwechselbedingte Ursachen: Die häufigste stoffwechselbedingte Ursache, die zu einer Entzündung des Zeh führen kann, ist der Gichtanfall, auf den im nächsten Abschnitt eingegangen werden soll.

Mechanische Ursachen: Mechanische Ursachen können ebenfalls sehr häufig zu einem entzündeten Zeh führen. Hierunter wären zum einen ein eingewachsener Zehennagel zu nennen, auf den im Folgenden eingegangen werden soll, aber auch wenn man barfuß in etwas hineingetreten ist. Glasscherben oder auch wenn man im Sommer barfuß auf ein Insekt tritt und gestochen wird, kann es zu Entzündungen des Zehs kommen.

Entzündung in den Zehen

Eingewachsener Nagel

Eingewachsene Fußnägel kommen recht häufig vor. Die Ursachen, weshalb es zu einem eingewachsenen Nagel kommt, sind unterschiedlich. Manchmal kann ein zu kurz geschnittener Nagel dahinter stecken, manchmal auch ein Nagelpilz, der das normale Nagelwachstum verändert und der Nagel daraufhin seitlich wächst. Auch das Tragen zu enger Schuhe kann dazu führen, dass es zu einem eingewachsenen Fußnagel kommt. Die Kanten des Nagels sorgen dann dafür, dass es zu Entzündungen und zum Teil auch mit Eiteransammlung kommt. Der eingewachsener Fußnagel sollte wenn möglich früh behandelt werden, um einen operativen Eingriff zu vermeiden. Der Nagel sollte durch Fußbäder weich gehalten und dann mit dem Finger leicht federnd nach oben gebogen werden. Manchmal kann es auch hilfreich sein, einen Gazestreifen unter den wachsenden Nagel zu schieben, damit er sich nach oben orientiert.

Nagelbettentzündung

Nagelbettentzündungen sind ebenfalls häufig und können dafür sorgen, dass sich der Fußzeh komplett entzündet. Meistens ist einer Nagelbettentzündung eine zu intensive Fußpflege mit kleinen Nagelbettverletzungen vorausgegangen. Durch diese Verletzungen können dann Erreger eindringen und so eine Entzündung des Nagelbettes auslösen. Die Behandlung sollte schnell beginnen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Manchmal gelingt die Behandlung mit pflanzlichen Salben, manchmal muss eine antibiotische Therapie begonnen werden.

Nagelpilz

Nagelpilze sind hartnäckig zu behandeln und im Grunde zunächst ungefährlich. Manchmal kann es aber auch vorkommen, dass sich der Nagelpilz ausbreitet, die benachbarten Zehen erreicht oder aber auch eine Nagelbettentzündung verursacht. In diesem Fall sollte dann zum einen die Entzündung als auch der verursachende Nagelpilz behandelt werden. Hierfür stehen einige Tinkturen unterschiedlicher Hersteller zur Verfügung. Bei ausbleibender Besserung kann es notwendig werden, die Nagelpilzbehandlung mit einer Tablette durchzuführen. Da diese Medikamente auch Nebenwirkungen haben, sollten in diesem Fall die Leberwerte regelmäßig untersucht werden.

Gichtanfall im Zeh

Bei einem Gichtanfall am Zeh kommt es zu einer Kristalleinlagerung im Bereich eines oder mehrerer Gelenke am Zeh, was dann zu entzündlichen Veränderungen am Zeh führt. Hauptgrund ist vor allem eine zu fleischhaltige Ernährung, die zur Ausflockung der Kristalle in den Gelenken führt. Die geröteten entzündeten Gelenke müssen in der Regel mit Entzündungshemmer oder sogar Kortison behandelt werden. Zur Vorbeugung kann man neben einer Ernährungsumstellung auch das Medikament Allopurinol einnehmen, was den Harnsäurespiegel senkt.

Gichtanfall im linken großen Zeh

Psoriasisarthritis

Die Psoriasisarthritis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem gegen körpereigene Zellen, in diesem Fall Zellen der Gelenke, vorgeht. Es kommt zu Schmerzen, Schwellungen und auch Bewegungsbeeinträchtigungen.

Abbildung Psoriasis-Arthritis

Welche Symptome können einen entzündeten Zeh begleiten und auf welche Ursache kann das hindeuten?

Neben den Schmerzen im Bereich des Zehs kann es auch zu einer Rötung der Haut kommen. Dies spricht für eine entzündliche Ursache. Auch eine Schwellung kann auftreten. In Kombination mit einer Rötung ist eine Schwellung meistens auch ein Zeichen einer Entzündung. Schmerzen und Schwellungen können auch bei einer Verstauchung des Zehs auftreten. Blaufärbung der Haut, die neben Schmerzen am Zeh auftritt, deuten immer auch auf eine Blutgefäßverletzung hin. Bei fast allen Ursachen kommt es neben den Schmerzen auch zu mehr oder weniger starken Bewegungsbeeinträchtigungen, die meistens durch die Schwellung entstehen oder aber durch den eigentlichen Schmerz ausgelöst wird.

Wie kann man bei einem entzündeten Zeh eine Blutvergiftung erkennen?

Neben einer Schwellung, Schmerzen, Rötung und auch einer Bewegungsbeeinträchtigung kann es auch immer zu einer Eiteransammlung entweder oberflächlich und sichtbar oder aber in der Tiefe und meistens nicht direkt erkennbar kommen. Eiter ist immer ein Hinweis darauf, dass Keime in das Gelenk des Zehs eingedrungen sind und es zu einer Immunantwort des Körpers ist. Das Immunsystem wandelt die Bakterien in Eiter um, die dann in Form einer Eiterbeule an die Oberfläche des Gelenks gelangen kann. Werden diese Symptome übersehen oder nicht behandelt, kann es zu einer systemischen Reaktion des Körpers kommen, die man auch als Blutvergiftung bezeichnet. Die Bakterien wandern und gelangen in das Blutkreislaufsystem, was dann zu schweren Allgemeinsymptomen führen kann.

Wann muss ich mit einem entzündeten Zehe zum Arzt?

Kleine Rötungen, Schwellungen und Bewegungsbeeinträchtigungen können zunächst einmal mit Allgemeinmaßnahmen behandelt werden. Hier kann zunächst eine Kühlung, Schonung, Ruhigstellung oder Kompression versucht werden. Kommt es nach einer Zeit von 3-4 Tage zu keiner Besserung oder sogar zu einer Verschlechterung der Beschwerden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn starke Eiteransammlungen im Bereich des Zehs sichtbar werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wenn sich die Rötung und Schwellung ausbreitet und den ganzen Zeh umschließt oder auch der Vorfuß eingeschlossen wird, sollte ebenfalls ein Arzt zur weiteren Diagnostik aufgesucht werden.

Wie wird ein entzündeter Zeh diagnostiziert?

Zunächst einmal wird eine ausführliche Krankenbefragung durchgeführt. Hierbei soll erfragt werden seit wann die Beschwerden vorhanden sind, ob ein Unfall oder eine Verstauchung stattgefunden hat und ob sich die Beschwerden deutlich verschlechtert haben. Es folgt die körperliche Untersuchung, bei der der Zeh aktiv und passiv bewegt und nach Schwellungen hin untersucht werden. Auch stehen noch einige bildgebende Verfahren zur Verfügung, die man zur weiteren Diagnostik von Entzündungen im Bereich des Zehs anwenden kann.

Was kann man im Blutbild sehen?

Im Blutbild kann man unter bestimmten Umständen eine Erhöhung der Leukozyten sehen. Diese deuten eine entzündliche Veränderung irgendwo im Körper an. Auch der sehr empfindliche Blutwert CRP kann bei einem entzündeten Zeh erhöht sein. Hierbei kommt es aber meistens erst bei einer sich ausbreitenden Entzündung des Zehs zu einer CRP-Erhöhung. Auch die Blutsenkungsgeschwindigkeit wird bei einer Entzündung des Zehs deutlich vergrößert sein.

Was kann man bei einem entzündeten Zeh tun?

Kühlung: kühlende Maßnahmen können helfen, die Entzündung am Zeh zu reduzieren und auch die Schmerzen zu verbessern. Die Kühlung sollte durch eine Eispack erfolgen, das man in ein Handtuch wickelt und dann etwa 10 Minuten auf den schmerzende Zeh auflegt.

Schonung: Überlastende Bewegungen, wie langes Gehen und Stehen sollten so lange unterbleiben, bis die Entzündung besser geworden ist.

Kompression: Auch kann manchmal eine Kompression des Zehs helfen, die Beschwerden deutlich zu verbessern. Hier kann man eine Zugbinde nehmen und damit den Zeh bandagieren oder aber den Zeh in eine spezielle Schiene legen. Die Kompressionsbehandlung sollte am Tag erfolgen, in der Nacht kann dann der Zeh wieder frei gelagert werden.

Ursachenbehebung: wichtig ist auch, wenn möglich, die auslösende Ursache zu beheben. Wenn z.B. ein eingewachsener Fußzeh schuld an der Entzündung des Zehs ist, sollte dieser zunächst behandelt werden. Dies kann mit einer operativen Maßnahme erfolgen, aber auch mit einem manuellen Hochbiegen des Zehennagels.

Bewegungsanalyse / Fußdruckmessung

Lumedis wendet in der Diagnostik und Behandlung eines entzündeten Zeh oftmals eine Kombination aus Bewegungsanalyse und Fußdruckmessung an. Hierbei steht der Patient auf einem Laufband bzw. auf einer speziellen Platte, die mit Sensoren versorgt ist und die den durch den Fuß ausgelösten Druck am Boden misst. Die Bewegungen werden von einer Kamera im Stand, Gehen und Laufen aufgenommen und dann an einen Rechner geschickt, der dann eine entsprechende Fehlhaltung auf der einen Seite herausfindet aber auch die Muskeln detektiert, die für die Fehlhaltung verantwortlich ist. Aufgrund dieser Information kann dann ein individuelles Trainingsprogramm ausgearbeitet werden. Bei einer regelmäßigen Durchführung kann es zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden kommen. Bei immer wieder auftretenden Entzündungen am Zeh kann diese Untersuchungsmethode dabei helfen die Ursachen der chronischen Entzündung herauszufinden.

Gezielte auf den Einzelfall abgestimmte Übungen

Je nach Ursache der Entzündung kann man auch einige Übungen anwenden, die eine Entzündung schneller zur Abheilung bringen sollen. Um den Lymphfluss in der Region anzuregen, sollte man die Fußzehen beginnen zu kreisen. Die kann am besten im Sitzen durchgeführt werden mit auf die Ferse gestellten Füßen. Das Zehenkreisen sollte erst Richtung Uhrzeigersinn und dann nach einigen Minuten gegen den Uhrzeigersinn erfolgen. Auch kann eine sogenannte Greifübung der Zehen durchgeführt werden. Hierfür legt man einen Tischtennisball oder auch ein Handtuch vor sich auf den Boden und versucht dann mit den Zehen den Gegenstand zu greifen, anzuheben und dann einige Zentimeter daneben zu legen. Auch diese Übungen helfen den Lymphfluss anzuregen und auch die Muskeln aufzutrainieren. Das Auftrainieren der Muskeln sorgt dafür, dass das Blut aus den entzündeten Regionen abtransportiert wird, was eine Verbesserung der Wundheilung bedeutet.

Welche Medikamente können helfen?

Die Maßnahmen, die einer Behandlung der Entzündung am Zeh angewandt werden können, richten sich ganz nach der auslösenden Ursache. Zunächst sollte der Zeh geschont und nicht mehr überlastet werden. Auch kann in manchen Fällen eine Ruhigstellung notwendig werden. Dies kann dann mit einer Bandagierung oder auch einer angelegten Schiene erfolgen. Weiter soll bei einer Entzündung des Zehs auch immer eine Kühlung erfolgen. Diese kann man mit einem Eispack erlangen, welches man in ein Handtuch gewickelt für 5-10 Minuten auf den Fuß legt. Handelt es sich um eine Entzündung des Nagelbettes, kann man auch Ilonsalbe auf den entzündeten Fuß geben.
Diese entzündungshemmende Salbe sollte 2-3 mal am Tag auf den Zeh gemacht und der Zeh danach verbunden werden. Eine Besserung der Beschwerden kann dann schon nach wenigen Tagen stattfinden. Gichtanfälle, die eine Entzündung des Zehs verursachen, werden mit Ibuprofen als Tablette, Diclofenac oder auch Kortison behandelt. Um ein erneutes Auftreten eines Gichtanfalls zu vermeiden, sollte man Allopurinol regelmäßig einnehmen. Dieses Medikament reduziert die Harnsäure und sollte einmal am Tag eingenommen werden. In diesem Fall ist aber auch eine fleischarme und ausgewogene Ernährung dringend anzuraten. Bei Frakturen, Verstauchungen oder Bänderdehnungen sollte immer nach der PECH Regel vorgegangen werden. Den Fuß ruhigstellen, kühlen, komprimieren und hochlagern.

Wann braucht man ein Antibiotikum?

Antibiotika kommen bei einem entzündeten Zeh immer nur dann zum Einsatz, wenn Bakterien in das Gelenk des Zehs eingedrungen sind. Meistens treten diese durch einen kleinen Hautriss in das Weichteilgewebe über und können sich dann ausbreiten. Neben Schmerzen, Schwellungen und Rötungen wird der Fußzeh nach und nach schlechter zu bewegen sein. Eine sich ausbreitende Weichteilinfektion bezeichnet man als Phlegmone. Diese gilt es dringend, antibiotisch zu behandeln.

Welche Hausmittel können helfen?

Auch gibt es einige Hausmittel, die man bei einem entzündeten Fußzeh anwenden kann. Vor allem wenn es sich um eitrige Entzündungen handelt, kann man einen Behandlungsversuch mit einer Zugsalbe versuchen. Diese meistens aus Teer bestehende Salbe sollte 1-3 mal am Tag auf die vereiterte Stelle des Zehs aufgetragen werden. Eine Besserung tritt dann schon nach wenigen Tagen auf. Auch die Anwendung von Fußbädern kann eine deutliche Besserung der Beschwerden verursachen. Hierfür sollte man den Fuß in lauwarmes bis warmes Wasser in eine Wanne stellen. Man kann dem Wasser auch Kamille beisetzen. In Form von Kamillosan kann man eine hohe Kamillenkonzentration im Wasser erreichen. Fußbadanwendungen kann man 1-3 mal am Tag durchführen. Auch kann man sogenannte Retterspitzfußbäder durchführen. Hierfür nimmt man einige ml Retterspitz und gibt diese in eine Wanne mit lauwarmem oder warmem Wasser. Dann stellt man den betroffenen Fuß für ca. 10 Minuten hinein. Retterspitz wirkt antientzündlich. Die Fußbadanwendung sollte 1-3 mal am Tag wiederholt werden. Eine Besserung der Entzündung kann bei regelmäßiger Durchführung des Fußbades schon nach einigen Tagen, aber maximal einer Woche beobachtet werden. Wenn auch nach 6 Tagen Fußbadbehandlung keine Besserung der Beschwerden ersichtlich ist, kann mit der Fußbadanwendung gestoppt werden. In diesem Fall sollten andere Behandlungen oder aber weiterführende Diagnostik durchgeführt werden.

Heilungsdauer

Wie lange es dauert, bis ein entzündeter Zeh abgeheilt ist, kommt auf die Ursache an. Entzündungen, die durch einen Gichtanfall ausgelöst werden, müssen nicht nur akut behandelt werden, was manchmal bis zu einer Woche dauern kann, es muss auch eine vorbeugende Behandlung durchgeführt werden. Entzündungen, die durch eine chronische Überlastung zustande kommen werden in der Regel besser, wenn die Überlastungen stoppen und eine ausreichende Schonung durchgeführt wird. Bei sogenannten Phlegmonen, also bakteriellen Entzündungen, die sich im Bereich der Weichteile ausbreiten, muss eine schnelle antibiotische Behandlung durchgeführt werden. Bei der Verwendung des richtigen Antibiotika wird es zu einer schnellen Besserung innerhalb weniger Tage kommen. Manchmal kann es länger dauern, bsi die Entzündung im Bereich des Zehs abgeklungen ist, manchmal ist es auch notwendig, dass ein zweites Antibiotikum eingenommen werden muss, um den Keim zu bekämpfen.

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Nicolas Gumpert

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