Lumedis Ästhetik Frankfurt

Amelie Grainger
Axel Lust
Dr. Nicolas Gumpert

Lumedis Ästhetik Frankfurt
Kaiserstr. 14
60311 Frankfurt am Main

Zornesfalte unterspritzen mit Botox in Frankfurt - Lumedis Ästhetik

Lumedis - Ihre Ästhetik-Spezialisten

Botox (Botulinum-Toxin) ist ein bekanntes Medikament, das in der ästhetischen Medizin besonders zur Prävention und Behandlung von 

  • Falten und 
  • übermäßigem Schwitzen 

genutzt wird und sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreut.

Wenn Botox im Bereich der Zornesfalte (oder bei Krähenfüße) angewendet wird, kann es besonders dabei helfen, den Gesichtsausdruck entspannter und freundlicher erscheinen zu lassen. 

Wir erklären Ihnen alles, was Sie über Anwendung, Dauer und Nebenwirkungen wissen wollen! 
Unsere erfahrenen Spezialisten führen Botox-Behandlungen durch, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin!

Dieser Artikel wurde durch Amelie Grainger zuletzt aktualisiert.
Die Spezialisten von Lumedis Ästhetik haben umfangreiche Erfahrung mit der Behandlung von Botulinumtoxin (häufig auch als Botox bezeichnet).
Bei Lumedis wird Bocouture der Firma Merz verwendet.
Bocouture wenden bei Lumedis die Fachärzte Amelie Grainger, Dr. Nicolas Gumpert und Axel Lust an.

Was ist Botox?

Botox, oder Botulinumtoxin, ist ein natürlich vorkommendes Protein, das von dem Bakterium Clostridium botulinum produziert wird. Es wurde erstmals 1820 vom Arzt Justinus Kerner entdeckt. Heutzutage wird es in der ästhetischen Medizin in stark verdünnter Form eingesetzt, um gezielt die Muskelaktivität zu reduzieren. Dadurch können Mimikfalten, wie beispielsweise die Zornesfalte, effektiv geglättet werden und es kann der Entstehung tiefer Falten vorgebeugt werden.

Mittlerweile erfreut sich Botox großer Beliebtheit und ist für mehr als 20 Indikationen, unter anderem Bruxismus (Zähneknirschen und damit verbundene Kopf- oder Nackenschmerzen) und Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) zugelassen. Es ist bei Anwendung durch einen erfahrenen und gut ausgebildeten Arzt ein sehr sicheres Medikament mit wenigen Nebenwirkungen.

Botox wirkt, indem es die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin an den Nervenendigungen blockiert, welche für die Muskelkontraktion verantwortlich sind. Dies führt zu einer vorübergehenden Entspannung der behandelten Muskeln und einer Glättung der darüber liegenden Haut.

Wie wirkt die Botox-Behandlung der Zornesfalte?

Die Zornesfalte ist die vertikale Falte zwischen unseren Augenbrauen, die beispielsweise entsteht, wenn wir verärgert oder konzentriert sind, aber auch wenn wir durch die Sonne geblendet werden. Sie ist bei manchen Menschen so stark ausgeprägt, dass sie auch im entspannten Zustand leicht verärgert wirken. In unserer Frankfurter Privatpraxis für ästhetische Medizin nutzen wir die präzise Wirkung von Botulinumtoxin, um diesen Bereich sanft zu entspannen und Ihnen ein sichtbar freundlicheres, offeneres Aussehen zurückzugeben.

Botulinumtoxin wirkt hierbei, indem es gezielt die Aktivität der verantwortlichen mimischen Muskeln zwischen den Augenbrauen reduziert. Im Wesentlichen lassen der Musculus procerus und die Musculi corrugator supercilii die Zornesfalte entstehen, indem sie die Haut zusammenziehen. Durch die präzise Injektion entspannt sich diese tiefe Muskulatur, wodurch sich die darüberliegende Hautoberfläche effektiv glättet.

Die erste Wirkung von Botox setzt meist nach drei bis fünf Tagen ein die volle Wirkung kann man nach etwa 10-14 Tagen sehen.

Die Behandlung der Stirnfalte erfolgt sehr präzise. Nur die Muskeln, die für die Zornesfalte verantwortlich sind, werden behandelt, während die umliegende Mimik erhalten bleibt. So wirkt Ihr Gesicht entspannter und freundlicher, ohne dass Sie einen maskenhaften Ausdruck befürchten müssen.

Die Wirkung von Botox ist nicht dauerhaft und hält in der Regel etwa drei bis sechs Monate an, da der Körper das Botox langsam abbaut und sich die Wirkungen an Muskeln vollständig zurückbilden.

Ihr ästhetisches Ergebnis nach dem Unterspritzen der Zornesfalte

Durch eine Botox-Behandlung der Zornesfalte können Sie eine deutliche Veränderung hin zu einem entspannteren und freundlicherem Gesichtsausdruck erzielen. Falten werden geglättet oder entstehen sogar garnicht erst. Die Behandlung der Zornesfalte führt in der Regel zu einem:

  • Entspannteren Gesichtsausdruck
    Die Zornesfalte wird oft unbewusst mit negativen Emotionen wie Sorge, Ärger oder Konzentration assoziiert. Durch die Glättung dieser Falte wirkt Ihr Gesichtsausdruck offener und entspannter. Viele Menschen berichten, dass sie freundlicher wahrgenommen werden und dass sie - als netter Nebeneffekt - seltener unter Kopfschmerzen leiden, weil sie nicht mehr ständig die Stirn in Falten legen. Das passiert im hektischen Alltag meist unbewusst, kann aber durch die konstante Muskelanspannung zu Unwohlsein und Schmerzen führen.
  • Verjüngten Aussehen
    Das Reduzieren von Falten ist ein klassisches Zeichen der Verjüngung. Eine glattere Stirn kann dazu beitragen, dass Sie insgesamt frischer und jugendlicher wirken.
  • Harmonischeren Gesichtsbild
    Manchmal kann eine ausgeprägte Zornesfalte das Gleichgewicht der Gesichtszüge stören. Durch die Behandlung wird dieser Bereich harmonischer in das Gesamtbild integriert.
  • Weniger angestrengten Eindruck
    Selbst wenn Sie sich nicht angespannt fühlen, kann eine ausgeprägte Zornesfalte den Eindruck erwecken, dass Sie gestresst oder besorgt sind. Die Behandlung kann diesen Eindruck verhindern.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Behandlung durch Botox in der Zornesfalte sehr gezielt erfolgt. Ihre übrige Mimik bleibt erhalten, auch die horizontalen Stirnfalten, die entstehen, wenn man beispielsweise bei Erstaunen oder Interesse die Augenbrauen hebt.

Wenn man einen besonders natürlichen Gesichtsausdruck wünscht, kann man auch die Zornesfalte durch eine niedrigere Dosis nur leicht abschwächen statt stark zu reduzieren.

 

Wenn die Zornesfalte bereits über Jahre hinweg aktiv war, bleibt sie oft auch im völlig entspannten Zustand als tiefer „Graben“ in der Haut sichtbar. In solchen Fällen reicht eine alleinige Behandlung mit Botulinumtoxin meist nicht aus, da Botox lediglich die Muskelaktivität dämpft, aber den entstandenen Gewebedefekt nicht auffüllen kann.

Bei Lumedis setzen wir bei einer tief eingegrabenen Zornesfalte daher auf eine hocheffektive Kombinationstherapie

  • Während Botulinumtoxin den Muskel präzise entspannt, um ein tieferes Eingraben zu verhindern, 
  • füllen wir das verbleibende Gewebedefizit in derselben oder einer Folgesitzung sanft mit einer maßgeschneiderten Hyaluronsäure auf. 

So erzielen wir auch bei ausgeprägten Befunden ein glattes, harmonisches und natürliches Ergebnis.

Die ästhetischenExperten von Lumedis behandeln mit großer Expertise und Wissen, damit Ihr Gesichtsausdruck natürlich und authentisch bleibt. Das Ziel ist eine subtile Verbesserung, die Sie frischer und entspannter aussehen lässt, ohne dass es offensichtlich ist, dass Sie eine Behandlung hatten.

Die meisten unserer Patienten berichten, dass sie nur darauf angesprochen werden, ob sie besonders gut geschlafen haben oder im Urlaub waren, da sie viel entspannter wirken.

Wie lange hält die Wirkung von Botox an der Zornesfalte an?

Die Wirkung von Botox ist nicht dauerhaft und hält in der Regel etwa drei bis sechs Monate an, da der Körper das Botox langsam abbaut und sich die Wirkungen an Muskeln vollständig zurückbilden. Es bleibt kein Wirkstoff im Körper übrig. Wie schnell der Körper Botox abbaut, ist individuell verschieden. 
Diese Zeitspanne kann jedoch von verschiedenen individuellen Faktoren beeinflusst werden, was Sie gerne mit unseren ästhetischen Experten besprechen können:

  • Individueller Stoffwechsel
    Ein schnellerer Stoffwechsel kann dazu führen, dass das Botox schneller abgebaut wird und die Wirkung somit etwas kürzer anhält.
  • Stärke der Muskelaktivität
    Bei Personen mit sehr aktiver mimischer Muskulatur im Bereich der Zornesfalte kann die Wirkung tendenziell etwas früher nachlassen.
  • Dosierung
    Die injizierte Menge an Botox spielt ebenfalls eine Rolle für die Wirkungsdauer. Eine adäquate Dosierung durch einen erfahrenen Arzt ist entscheidend für ein optimales und langanhaltendes Ergebnis.
  • Häufigkeit der Behandlung
    Bei wiederholten Botox-Behandlungen kann es bei einigen Patienten zu einer leichten Verlängerung der Wirkungsdauer kommen, weil die Muskeln durch die wiederholte Behandlung für längere Zeit inaktiv sind und so langfristig nicht mehr so überaktiv und stark sind. Es besteht also die Möglichkeit, dass Sie nach wiederholten Botox-Injektionen die Dauer zwischen den Behandlungsterminen verlängern können.

Dadurch, dass der Körper das Botox nach einer gewissen Zeit langsam abbaut, die Wirkung also nachlässt, kehrt die Muskelaktivität allmählich zurück, und die Zornesfalte kann wieder sichtbarer werden. Für ein anhaltend glattes und entspanntes Aussehen der Stirn sind daher regelmäßige Auffrischungsbehandlungen im Abstand von etwa drei bis sechs Monaten empfehlenswert.

  1. Stirnmuskel (vorderer Sehnen-
    haubenmuskel) - M. epicranius,
    M. occipitofrontalis,
    Venter frontalis
  2. Schläfenmuskel - M. temporalis
  3. Stirnhautherabzieher -
    Musculus procerus
  4. Augenschließmuskel -
    Musculus orbicularis oculi
  5. Nasenflügelheber - M. levator
    labii superioris alaeque nasi
  6. Großer Jochbeinmuskel -
    Musculus zygomaticus major
  7. Masseter (Kaumuskel) -
    Musculus masseter
  8. Lachmuskel - Musculus risorius
  9. Hautmuskel des Halses -
    Platysma
  10. Mundwinkelherabzieher -
    Musculus depressor anguli oris
  11. Kopfwender -
    Musculus sternocleidomastoideus
  12. Augenbrauenrunzler -
    Musculus corrugator supercilii
  13. Nasenmuskel -
    Musculus nasalis
  14. Oberlippenheber -
    Musculus levator labii superioris
  15. Kleiner Jochbeinmuskel -
    Musculus zygomaticus minor
  16. Mundwinkelheber -
    Musculus levator anguli oris
  17. Mundschließmuskel
    (Mundringmuskel) -
    Musculus orbicularis oris
  18. Unterlippenherabzieher -
    Musculus depressor labii inferioris
  19. Kinnmuskel - Musculus mentalis
  20. Oberer Ohrmuskel -
    Musculus auricularis superior
  21. Vorderer Ohrmuskel -
    Musculus auricularis anterior
  22. Hinterer Ohrmuskel -
    Musculus auricularis posterior

Wie oft muss man das wiederholen?

Wie oft man die Botox-Behandlung wiederholen muss, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Bei den meisten Menschen hält die Wirkung des Botulinums 4-6 Monate an. Das Botox wird durch den Körper langsam abgebaut und so lässt die Wirkung nach.

Der Muskel erhält seine volle Kraft zurück und die Zornesfalte ist wieder wie vor der Behandlung ausgeprägt. Nach Ihrer ersten Botox-Behandlung werden Sie nach einigen Monaten feststellen, wie die Wirkung nachlässt. Dann ist ein guter Zeitpunkt, um einen erneuten Termin zur Botox-Injektion zu vereinbaren.

Häufiger als alle 3 Monate sollte die Injektion nicht erfolgen, da die Möglichkeit der Bildung von neutralisierenden Antikörpern besteht, welche das Botox unwirksam machen könnten.

Risiken und Nebenwirkungen beim Unterspritzen der Zornesfalte

Wie bei jeder medizinischen Behandlung birgt auch die Anwendung von Botox zur Behandlung der Zornesfalte gewisse Risiken und mögliche Nebenwirkungen. Diese sind in der Regel mild und vorübergehend, es ist jedoch wichtig, sich dessen bewusst zu sein. Die Behandler von Lumedis sind alle erfahrene Spezialisten auf dem Gebiet der Ästhetik und beraten Sie gerne ausführlich.

Typische Nebenwirkungen können sein:

  • Rötungen, Schwellungen und leichte Schmerzen
    Diese Reaktionen können direkt an der Injektionsstelle auftreten und klingen meist innerhalb weniger Stunden oder Tage ab. Die Kühlung der Injektionsstellen nach der Behandlung mit einem Coolpack kann diese reduzieren
  • Kopfschmerzen
    Gelegentlich können nach der Behandlung leichte Kopfschmerzen auftreten.
  • Blutergüsse
    Durch die Injektion in kleine Blutgefäße kann es zu blauen Flecken kommen, die aber in der Regel nach einigen Tagen verschwinden. Die Kompression der Einstichstellen mit einem Tupfer sowie die Kühlung können helfen, das Auftreten von Hämatomen zu verhindern oder zumindest deren Ausprägung zu reduzieren.
  • Vorübergehende Muskelschwäche
    In seltenen Fällen kann es zu einer vorübergehenden Schwäche der benachbarten Muskeln kommen, beispielsweise ein leichtes Herabhängen des Augenlids (Ptosis) oder der Augenbraue. Diese Nebenwirkung ist meist selbstlimitierend und bildet sich nach einigen Wochen zurück.

Seltene, aber mögliche Risiken sind:

  • Allergische Reaktionen
    Sehr selten können allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder Begleitstoffe auftreten.
  • Infektionen
    An der Injektionsstelle kann es in sehr seltenen Fällen zu einer Infektion kommen.
  • Sehstörungen
    In extrem seltenen Fällen wurden Sehstörungen nach Botox-Injektionen im Gesichtsbereich berichtet.
  • Ausbreitung des Toxins
    In sehr seltenen Fällen kann sich das Botulinumtoxin über die Injektionsstelle hinaus ausbreiten und zu Muskelschwäche in anderen Körperbereichen führen.

Es ist entscheidend, dass die Botox-Behandlung von einem erfahrenen und qualifizierten Arzt durchgeführt wird, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren. Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden Sie detailliert über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Es ist wichtig zu wissen, dass Botox schon viele Jahre weltweit genutzt wird und dass bei den meisten Behandlungen keine oder nur minimale Nebenwirkungen auftreten.

Umfangreichere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel "Risiken und Nebenwirkungen von Botox".


Wichtige medizinische Hinweise vor Ihrer Behandlung:

  • Schwangerschaft & Stillzeit
    Aus Gründen der maximalen medizinischen Sicherheit für Mutter und Kind führen wir bei Lumedis während der Schwangerschaft und Stillzeit grundsätzlich keine kosmetischen Behandlungen mit Botulinumtoxin durch.
  • Einnahme von Blutverdünnern
    Sollten Sie gerinnungshemmende Medikamente (wie ASS, Marcumar, Eliquis etc.) einnehmen, informieren Sie bitte unbedingt vorab Ihren behandelnden Arzt. Blutverdünner können die Entstehung von Hämatomen (blauen Flecken) an den Einstichpunkten begünstigen. Ein eigenmächtiges Absetzen der Medikation sollte jedoch nicht erfolgen.

Langfristige Auswirkungen

Bei korrekter Anwendung durch einen erfahrenen Arzt sind schwerwiegende Langzeitfolgen selten. 
Allerdings gibt es Aspekte, die bei wiederholter Anwendung über längere Zeit beachtet werden sollten:

  • Muskelschwäche
    Die wiederholte Injektion von Botox führt zu einer temporären Schwächung der behandelten Muskulatur. Bei sehr häufigen Anwendungen in hohen Dosen könnte dies theoretisch zu einer länger anhaltenden oder sogar permanenten Muskelschwäche führen. Erfahrene Ärzte achten jedoch auf die Dosierung und Injektionsintervalle, um dies zu vermeiden. In der Regel erholt sich die Muskelfunktion vollständig, sobald die Wirkung des Botox nachlässt.
  • Antikörperbildung
    In seltenen Fällen kann der Körper bei wiederholter Anwendung Antikörper gegen das Botulinumtoxin bilden. Dies könnte dazu führen, dass die Behandlung mit der Zeit weniger wirksam wird. Das Risiko hierfür ist bei den in der ästhetischen und orthopädischen Medizin üblichen Dosierungen jedoch geringer als bei sehr hohen Dosen, die beispielsweise in der Neurologie eingesetzt werden.
  • Auswirkungen auf das umliegende Gewebe 
    Studien deuten darauf hin, dass wiederholte Botox-Injektionen das umliegende Bindegewebe beeinflussen könnten. Die langfristige klinische Relevanz dieser Beobachtungen ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Es ist wichtig zu betonen:

  • Die Langzeitfolgen von Botox sind stark dosisabhängig. In der ästhetischen Anwendung werden in der Regel sehr geringe Dosen verwendet.
  • Die korrekte Injektionstechnik durch einen erfahrenen Arzt ist entscheidend, um unerwünschte Langzeitwirkungen zu minimieren.
  • Individuelle Reaktionen auf Botox können variieren.

Bezüglich möglicher Auswirkungen von Botox auf das Immunsystem oder die Knochengesundheit gibt es derzeit keine relevanten wissenschaftlichen Erkenntnisse, die auf signifikante Langzeitfolgen hindeuten. Botox wirkt primär lokal an den Muskelnervenendigungen und wird vom Körper nach einigen Monaten wieder abgebaut.

Wenn Sie Bedenken bezüglich möglicher Langzeitfolgen einer Botox-Behandlung haben, ist ein ausführliches Gespräch mit einem erfahrenen Arzt unerlässlich. Dieser kann Ihre individuelle Situation beurteilen und Sie umfassend aufklären.

Ist die Botox-Behandlung der Zornesfalte schmerzhaft?

Die Behandlung der Zornesfalte mit Botox ist in der Regel nicht sehr schmerzhaft

Die Injektionen erfolgen mit sehr feinen Nadeln, wodurch der Stich selbst oft nur als kurzer Pieks oder leichtes Brennen wahrgenommen wird. Der Stirnbereich ist auch kein besonders sensibler Bereich im Gesicht und somit ist die Injektion dort schmerzärmer als zum Beispiel an den Lippen oder im Augenbereich.

Viele Patienten vergleichen das Gefühl mit einem Mückenstich. Da nur eine geringe Menge Botox in die wenigen relevanten Muskeln zwischen den Augenbrauen injiziert wird, ist die Anzahl der Stiche begrenzt und der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten.

Für besonders sensible Patienten kann auf Wunsch vor der Behandlung 

  • eine betäubende Creme aufgetragen werden, um das Empfinden weiter zu minimieren. 
  • Auch hilfreich ist das vorherige Kühlen mit einem Kühlpack für 5-10 Minuten. 
  • Manchmal hilft es den Patienten, einen Anti-Stress-Ball in der Hand zu knautschen.

Die meisten Menschen empfinden die Botox-Behandlung der Zornesfalte als gut tolerierbar und wenig schmerzhaft.

Welche Alternativen gibt es zur Zornesfalten-Behandlung mit Botox?

Auch wenn Botox eine sehr effektive Methode zur Behandlung der Zornesfalte ist, gibt es verschiedene Alternativen, die je nach Ausprägung der Falten, Ihren individuellen Präferenzen und Erwartungen in Betracht gezogen werden können:

  • Hyaluronsäure-Filler
    Im Gegensatz zu Botox, das die Muskelaktivität reduziert, füllen Hyaluron-Filler die Falten direkt auf. Sie können eine sofortige Glättung der Zornesfalte bewirken und gleichzeitig Feuchtigkeit in die Haut einbringen. Die Wirkung hält in der Regel etwa sechs bis zwölf Monate an.
  • Chemische Peelings
    Verschiedene Arten von chemischen Peelings (z.B. mit Fruchtsäuren, Salicylsäure oder Trichloressigsäure) können die oberen Hautschichten abtragen und so feine Linien und Fältchen, einschließlich der Zornesfalte, mildern. Für tiefere Falten sind jedoch oft mehrere Sitzungen oder stärkere Peelings notwendig.
  • Microneedling
    Bei dieser Methode werden feine Nadeln in die Hautoberfläche eingebracht, um die Kollagenproduktion anzuregen. Dies kann langfristig zu einer Verbesserung der Hautstruktur und einer Reduktion feiner Linien und Fältchen führen. Auch bei der Zornesfalte können positive Effekte erzielt werden, oft sind jedoch mehrere Behandlungen erforderlich.
  • Radiofrequenz-Therapie
    Diese Behandlung nutzt Radiowellen, um die Kollagen- und Elastinproduktion in tieferen Hautschichten anzukurbeln. Dies kann zu einer Straffung der Haut und einer Reduktion von Falten führen. Auch hier sind meist mehrere Sitzungen notwendig, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.
  • Laserbehandlungen
    Verschiedene Laserverfahren können zur Hautverjüngung eingesetzt werden. Ablative Laser tragen die obersten Hautschichten ab, während nicht-ablative Laser die Kollagenproduktion in der Tiefe stimulieren. Beide Ansätze können zur Milderung der Zornesfalte beitragen.
  • Fadenlifting
    Bei dieser minimalinvasiven Methode werden spezielle Fäden unter die Haut eingebracht, um sie anzuheben und zu straffen. Dies kann auch bei der Behandlung der Zornesfalte in Kombination mit anderen Arealen in Betracht gezogen werden.
  • Kosmetische Produkte mit Anti-Aging-Wirkstoffen
    Cremes und Seren mit Inhaltsstoffen wie Retinol, Peptiden, Antioxidantien und Hyaluronsäure können helfen, die Hautstruktur zu verbessern und die Bildung neuer Falten zu verlangsamen. Sie haben jedoch in der Regel eine geringere Wirkung auf bereits bestehende, tiefere Zornesfalten als invasive Verfahren.
  • Gesichtsmassagen und Entspannungsübungen
    Regelmäßige Gesichtsmassagen können die Durchblutung fördern und die Gesichtsmuskulatur entspannen. Auch Entspannungsübungen können helfen, unbewusstes Zusammenkneifen der Augenbrauen zu reduzieren und so der Entstehung oder Vertiefung der Zornesfalte entgegenzuwirken. Die Wirkung ist hier jedoch meist sanfter und erfordert konsequente Anwendung.

Die Wahl der geeigneten Alternative hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Tiefe der Zornesfalte, Ihres Hauttyps, Ihrer Schmerzempfindlichkeit, des gewünschten Ergebnisses und Ihres Budgets. Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten!

 

Was muss ich nach der Botox Behandlung beachten?

Nach einer Botox-Behandlung sind einige Dinge zu beachten, vor allem in den ersten 24 bis 48 Stunden:

  • Keine Sauna, kein Sonnenbaden, keine langen heißen Duschen oder Baden am Behandlungstag
  • Kein Sport und keine körperliche Anstrengung am Behandlungstag
  • Nach der Behandlung möglichst 4 Stunden nicht hinlegen
  • Kein Make-up
  • Leicht kühlen ist sinnvoll, aber bitte keinen großen Druck auf das behandelte Areal ausüben
  • Kein Druck, keine Massagen
  • Keine weiteren Kosmetikbehandlungen
  • Kein Alkohol

Besonders wichtig ist der Verzicht auf Sport in den ersten 24 bis 48 Stunden. 
Die Gründe dafür sind folgende:

  • Erhöhte Durchblutung
    Sportliche Betätigung fördert die Durchblutung des gesamten Körpers, einschließlich des Gesichts. Eine verstärkte Durchblutung könnte theoretisch dazu führen, dass sich das injizierte Botox schneller im Gewebe verteilt und möglicherweise auch in umliegende Muskelpartien gelangt, wo es nicht wirken soll. Dies könnte in seltenen Fällen unerwünschte Nebeneffekte verursachen.
  • Schweißbildung
    Starkes Schwitzen, insbesondere in den ersten Stunden nach der Behandlung, könnte die behandelte Hautpartie reizen. Zudem könnten Sie unbewusst dazu neigen, sich das Gesicht abzuwischen und so möglicherweise Druck auf die Injektionsstellen ausüben.
  • Vermeidung von Druck
    Bei bestimmten Sportarten, insbesondere solchen, die mit direkter körperlicher Anstrengung oder dem Tragen von enger Sportkleidung im Kopfbereich verbunden sind, könnte unbeabsichtigter Druck auf die behandelte Stirnpartie ausgeübt werden.

Leichte Aktivitäten wie Spaziergänge sind in der Regel unbedenklich. Nach Ablauf von 48 Stunden können Sie in der Regel wieder mit Ihrem gewohnten Sportprogramm beginnen.

Diese Vorsichtsmaßnahme dient dazu, das bestmögliche Ergebnis der Botox-Behandlung zu gewährleisten und das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen zu minimieren.

Besprechen Sie gerne alle Fragen und Sorgen bezüglich der Botox-Behandlung mit Ihrem behandelnden Arzt. Die ästhetischen Spezialisten von Lumedis helfen Ihnen sehr gerne weiter.

 

Bitte verzichten Sie nach der Botox-Behandlung mindestens 24 Stunden auf Sport, Sauna, Alkohol, Druck/Gesichtsmassagen und Sonnenbaden!

Wann bin ich nach der Behandlung gesellschaftsfähig und wann sollte der Termin vor Events stattfinden?

Nach einer Botulinumtoxin-Injektion im Bereich der Zornesfalte sind Sie in der Regel sofort wieder gesellschaftsfähig und können Ihren gewohnten Alltag uneingeschränkt fortsetzen. Da wir bei Lumedis mit extrem feinen Mikronadeln arbeiten, sind die Spuren der Behandlung kaum wahrnehmbar. Gelegentlich auftretende minimale Rötungen oder diskrete Schwellungen an den Einstichpunkten klingen meist innerhalb weniger Stunden von selbst ab und lassen sich bei Bedarf problemlos kaschieren.

Sollten Sie die Behandlung gezielt für ein besonderes Ereignis – wie eine Hochzeit, ein wichtiges berufliches Event oder ein Fotoshooting – planen, empfehlen wir, den Termin idealerweise 2 bis 3 Wochen vor der Veranstaltung anzusetzen.

Das hat zwei wesentliche Gründe:

  • Optimale Wirkung
    Botulinumtoxin benötigt etwas Zeit, um die Signalübertragung an den Synapsen vollständig zu blockieren. Der finale, glättende Effekt zeigt sich nach etwa 10 bis 14 Tagen.
  • Regeneration der Haut
    Sollte es in seltenen Fällen bei der Injektion zu einem minimalen blauen Fleck (Hämatom) kommen, geben Sie dem Gewebe so ausreichend Zeit, diesen vollständig und unauffällig abzubauen.

Mit diesem zeitlichen Vorlauf stellen Sie sicher, dass Sie pünktlich zu Ihrem Event mit einem perfekt regenerierten, frischen und vollkommen natürlichen Gesichtsausdruck strahlen.

Wie viele Einheiten Botox nutzen wir in Frankfurt für die Zornesfalte?

Die übliche Dosierung von Botox zur Behandlung der Zornesfalte liegt in der Regel zwischen 10 und 25 Einheiten. Die genaue Anzahl der benötigten Einheiten ist jedoch individuell verschieden und hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Stärke der Muskulatur
    Bei manchen Menschen sind die Muskeln der Zornesfalte besonders kräftig ausgeprägt und verursachen so eine tiefere Zornesfalte. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, müssten wir eventuell eine höhere Dosis einsetzen.
  • Tiefe und Ausprägung der Falten
    Stärkere oder bereits tiefer eingegrabene Falten erfordern möglicherweise mehr Einheiten für ein zufriedenstellendes Ergebnis.
  • Individuelle Reaktion auf Botox
    Jeder Mensch reagiert etwas anders auf Botulinumtoxin. Manche benötigen etwas mehr, andere weniger Einheiten, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Das erkennen wir bei Ihnen im Behandlungsverlauf und können die Dosis dann auf Sie individuell anpassen.
  • Erfahrung des behandelnden Arztes
    Ein erfahrener Arzt wird die Dosierung präzise auf Ihre spezifische Anatomie und die Ausprägung Ihrer Zornesfalte abstimmen.

In der Regel werden die Einheiten auf verschiedene Injektionspunkte im Bereich der Zornesfaltenmuskulatur verteilt, um eine gleichmäßige Entspannung zu erreichen. Während einer ersten Behandlung wird oft eher eine niedrigere Dosis gewählt, um die individuelle Reaktion abzuwarten.

Die meisten ästhetischen Mediziner gehen nach dem Motto "Weniger ist Mehr" vor. Nachspritzen kann man immer, Wirkung wegnehmen geht nicht. Aber auch, wenn die Wirkung zu stark ausgeprägt sein sollte, ist das kein Grund zur Sorge, da Botox kontinuierlich vom Körper abgebautwird und nach 3 bis 6 Monaten die Wirkung wieder nachlässt.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Dosierung immer durch einen erfahrenen Arzt festgelegt werden sollte, der diese individuell auf Sie und Ihre anatomischen Begebenheiten anpasst.

Was kostet das Unterspritzen der Zornesfalte mit Botox in Frankfurt?

Die Kosten für eine Botox-Behandlung der Zornesfalte können variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab:

  • Anzahl der benötigten Einheiten
    Die übliche Dosierung liegt zwischen 10 und 25 Einheiten. Der Preis pro Einheit kann je nach Arzt und Region unterschiedlich sein. In Deutschland liegen die Kosten pro Einheit oft zwischen 10 und 20 Euro.
  • Arzt und Praxis
    Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bietet einen Rahmen, innerhalb dessen Ärzte ihre Preise festlegen können. Erfahrene Fachärzte oder renommierte Praxen können höhere Preise verlangen.
  • Region
    Die Preise für ästhetische Behandlungen können in verschiedenen Städten oder Regionen Deutschlands variieren.
  • Verwendetes Produkt
    Es gibt verschiedene Hersteller von Botulinumtoxin-Präparaten, die leicht unterschiedliche Preise haben können.

Für eine genaue Preisauskunft empfehlen wir Ihnen, ein Beratungsgespräch bei uns zu vereinbaren. Im Rahmen dieses Gesprächs kann der Arzt Ihre Zornesfaltebeurteilen, die voraussichtlich benötigte Menge an Botox einschätzen und Ihnen einen individuellen Kostenvoranschlag erstellen.

Bitte beachten Sie, dass die Krankenkassen die Kosten für rein kosmetische Botox-Behandlungen in der Regel nicht übernehmen
Für Erkrankungen wie Craniomandibuläre Dysfunktion, chronische Migräne und andere Indikationen übernimmt die Krankenkasse jedoch oft die Kosten der Botoxbehandlungen.

Die Behandlung der Zornesfalte mit Botox kostet ungefähr 150 bis 400 Euro.

Qualifikation der Behandelnden

Ob es um die Glättung von Krähenfüßen, die Korrektur der Zornesfalte oder die Entspannung der Stirnpartie geht – die obere Gesichtshälfte bildet anatomisch eine hochkomplexe Einheit.

Bei jeder Botox-Behandlung in diesen sensiblen Zonen ist die Qualifikation und Präzision des behandelnden Arztes von entscheidender Bedeutung, um ein sicheres, funktionell einwandfreies und ästhetisch absolut natürliches Ergebnis zu gewährleisten und Risiken zu minimieren. 

Achten Sie bei der Wahl Ihres Behandlers auf folgende Qualitätsmerkmale:

  • Facharzt für Dermatologie oder Plastische und Ästhetische Chirurgie
    Diese Fachärzte haben eine umfassende Ausbildung in der Anatomie des Gesichts und in der Anwendung von Botulinumtoxin absolviert. Sie sind in der Regel mit den neuesten Techniken und Sicherheitsstandards vertraut.
  • Zusatzqualifikationen im Bereich Ästhetik
    Einige Ärzte haben zusätzliche Weiterbildungen oder Zertifizierungen im Bereich der ästhetischen Medizin erworben. Dies kann ein Hinweis auf ein vertieftes Wissen und Können sein.
  • Mitgliedschaft in Fachgesellschaften
    Die Mitgliedschaft in renommierten Fachgesellschaften für Dermatologie oder Plastische und Ästhetische Chirurgie kann ein Zeichen für die Seriosität und das Engagement des Arztes für hohe Qualitätsstandards sein. Zum Beispiel sind viele Ärzte, die Botox-Behandlungen durchführen, Mitglieder in der DGBT, der deutschen Botulinumtoxin-Gesellschaft, die auch Patienteninformationen anbietet und sich für eine qualifizierte Ausbildung der Ärzte auf dem Gebiet der Botulinum-Injektionen engagiert.
  • Beratungsgespräch
    Ein ausführliches Beratungsgespräch ist unerlässlich. Der Arzt sollte sich Zeit nehmen, Ihre Wünsche und Erwartungen zu verstehen, Sie umfassend über die Behandlung, die Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen. Sie sollten sich gut informiert und verstanden fühlen.
  • Hygiene und Praxisumgebung
    Achten Sie auf eine saubere und professionelle Umgebung in der Praxis. Dies ist ein wichtiger Aspekt für die Sicherheit der Behandlung.